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Kapsch  
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
20. Januar 2022
Kapsch TrafficCom ernennt Ramón Martinez zum neuen Vice President für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik

Martinez folgt auf Juan Zamakona, der seine Funktion in Lateinamerika aufgibt und sich dem Kapsch-Team in Europa anschließt. Seit dem Eintritt von Kapsch in Mexiko mit der Übernahme von Simex hat Zamakona das Unternehmen in der Region als führenden Anbieter von Maut-, elektronischer Maut- und Mobilitätstechnologie positioniert. „Ich möchte mich bei Juan für sein großes Engagement während seiner langjährigen Tätigkeit in der Region bedanken und wünsche ihm viel Erfolg in seiner neuen Rolle und der neuen beruflichen Herausforderung,“ so Rivas.  Kapsch sieht großes Wachstumspotenzial in der Region, sowohl im Mautsektor als auch im Bereich der städtischen Mobilität. Das fortschrittliche Mautsystem SmartToll wurde in den letzten Projekten sowohl in Mexiko als auch in Costa Rica erfolgreich implementiert. Der erklärte Ziel des Unternehmens ist es, sukzessive alle von Kapsch in der Region installierten oder betriebenen Altsysteme auf SmartToll umzustellen. Ramón Martinez bringt seine Begeisterung über die an ihn gestellten Erwartungen zum Ausdruck und betont, dass die Kundenzufriedenheit für ihn stets im Vordergrund stehen wird: „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, da Kapsch mit seinen innovativen Technologien den Bürgern ein besseres Erlebnis innerhalb der Städte und auf den Autobahnen bieten kann. Mein Ziel ist es, an den Erfolg von Kapsch in meiner Region anzuknüpfen und dabei immer den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, damit wir für ihn auch in Zukunft der beste Partner in Sachen Maut- und Mobilitätsmanagement bleiben.“

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21. Dezember 2021
Ruta Nogales Puchuncaví wird mit neuester Mauttechnologie ausgestattet

Santiago, Chile, 21. Dezember 2021 – Neues System ermöglicht Kombination von konventioneller und Free-Flow-Maut für ein besseres Nutzererlebnis. Auf einem 27 km langen Streckenabschnitt durch die Region Valparaíso im chilenischen Zentraltal wird ein neues elektronisches Mautsystem installiert. Kapsch TrafficCom, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Mauttechnologie und Mobilitätsmanagement, hat von der Sociedad Concesionaria Nuevo Camino Nogales-Puchuncaví S.A. (Canopsa) der Firma Aleatica den Auftrag zur Implementierung seines SmartToll-Systems erhalten. Damit wird in der Region ein hochmodernes Mautsystem eingeführt.  Das Projekt besteht aus einem innovativen System, das konventionelle Mautstellen mit dem Multi-Lane Free-Flow (MLFF)-System kombiniert. Dies bietet den Autobahnbenutzern erhöhten Fahrkomfort, da sie verschiedene Zahlungsmöglichkeiten nutzen und ihre Reisezeit verkürzen können. Felipe Darrigrande, Country Manager von Kapsch TrafficCom in Chile: „Dieses Projekt ist besonders interessant wegen der Kombination von Technologien, die zu einer besseren Endnutzererfahrung führen, und auch, weil es die erste Implementierung unseres SmartToll-Systems in Chile ist." Im Rahmen dieses Projekts ist Kapsch für die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des kompletten Mautsystems verantwortlich. Dazu gehören auch die Back Office Systeme für die elektronische Mauteinhebung, das Operational Back Office sowie das Commercial Back Office und Customer Service Center. Paulo Cezar de Souza, Projektleiter und technischer Direktor von Aleatica Labs, erklärt: „ Aleatica ist ein weltweit tätiges Verkehrsinfrastrukturunternehmen, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht. Die Installation eines solchen Systems ist ein Beispiel dafür, wie Innovation und Technologie das Nutzererlebnis verbessern und einen effizienteren Verkehrsfluss ermöglichen." Innovative Systeme für ein besseres Nutzererlebnis Das Free-Flow-Mautsystem von Kapsch TrafficCom wird weltweit erfolgreich eingesetzt. Dank der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens ist das in Chile installierte System in der Lage, Doppelräder an der Hinterachse mit Hilfe von Gerüst-basierten Sensoren zu erkennen. Zusammen mit dem Achsenerkennungs- und Klassifizierungssystem ermöglicht dies die Einstufung von Fahrzeugen sowie die entsprechende Tarifberechnung. Die Gerüst-basierten Sensoren ermöglichen außerdem mehr Sicherheit für die Fahrzeuge und das Wartungspersonal, da keine Straßensperrungen für die Wartung des Systems erforderlich sind.

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20. Dezember 2021
Polen tritt dem europäischen Mautdienstnetz von Tolltickets bei

Wien, 20. Dezember 2021 – 1,2   Millionen Lastkraftwagen sparen Zeit mit neuer On-Board-Unit. Der Mautdienstleister Tolltickets startet seine Dienste in Polen. Ab dem 1. Dezember können Tolltickets-Kunden mit einem einzigen Gerät und einer einzigen Rechnung von Gdańsk nach Gent fahren, was Zeit spart und das Leben der Fahrer erleichtert. Mit mehr als 1,2 Millionen mautpflichtigen Lastkraftwagen, von denen 55 % im Ausland registriert sind, ist Polen sowohl ein wichtiges Transitland als auch einer der führenden europäischen Warenumschlagplätze. Mit der Aufnahme Polens in das Portfolio von Tolltickets wird auch die breite Abdeckung wichtiger europäischer Logistikzentren vervollständigt. Quentin Couret, COO von Tolltickets, kommentiert: " Durch die erfolgreiche Aufnahme Polens in unsere wachsende Liste an Ländern freuen wir uns, zusätzlich zu unserem bestehenden Nord-Süd-Korridor durch Ungarn und Bulgarien auch den strategisch wichtigen Ost-West-Korridor durch Deutschland abdecken zu können ".  Jan Kersten, Geschäftsführer bei Tolltickets, fasst zusammen: " Tolltickets hat wieder einmal bewiesen, dass es in der Lage ist, in Rekordzeit auf eine große Änderung in einem Mautsystem zu reagieren. Mit unseren vorrätigen On-Board-Units sind wir in der Lage, unseren Partnern, die schwere Fahrzeugflotten in ganz Europa betreuen, effektive Lösungen anzubieten ". Nach der kürzlich erfolgten Ausweitung auf Belgien und die skandinavischen Länder wird Tolltickets Polen zu einem wichtigen Land im Rahmen der schnell wachsenden EETS-Abdeckung (European Electronic Toll Service).

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25. November 2021
LKW- und Autofahren in Europa wird einfacher

Wien, 25. November 2021 – Tolltickets erweitert Mautstraßennetz um Belgien und skandinavische Länder. Ab Dezember fügt Tolltickets weitere 800 km mautpflichtige Straßen in Norwegen, mehrere Fähranbieter sowie die weltberühmten Øresund- und Storebaelt-Brücken zu seinem Mautstraßennetzwerk hinzu und erweitert damit das Angebot für Privat- und Geschäftskunden in ganz Europa. In Belgien, wo alle Lastkraftwagen (mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen) mit einer On-Board-Unit (OBU) ausgestattet sein müssen, profitieren die Partner und Kunden von Tolltickets nun von einer vollständig integrierten Lösung. Das belgische Straßennetz ist ein bedeutender Entwicklungsschritt, da es die Nutzer von Tolltickets in Mittel- und Osteuropa mit dem Hafen von Antwerpen, einem der größten Häfen der Welt, verbindet. Mit dieser Serviceerweiterung können Tolltickets-Nutzer nun in acht Ländern (Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien, Belgien, Dänemark, Schweden und Norwegen) mit einem einzigen Gerät nahtlos Mautgebühren bezahlen. Quentin Couret, COO von Tolltickets, kommentiert: „ Belgien und Skandinavien sind wichtige Meilensteine in unserer Strategie, Europa mit einer einzigen OBU abzudecken, die Komplexität zu reduzieren und die Rentabilität für unsere Kunden zu erhöhen.“ Jan Kersten, Tolltickets-Geschäftsführer, abschließend: „ Seit dem Eintritt in den EETS-Markt ist Tolltickets schnell gewachsen und hat sein bestehendes Mautstraßennetz kontinuierlich um neue Gebiete erweitert. Weitere Mautgebiete werden demnächst in das bestehende Portfolio aufgenommen.“

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24. November 2021
MEINUNG: Emissionsziele müssen gegenüber der COP26 mehr als verdoppelt werden

Wien, 24. November 2021  – Der Klimapakt von Glasgow ist ambitioniert, aber nicht ausreichend. Die Verpflichtungen belaufen sich auf 4,8 Mrd. t CO², müssten aber laut UN bis 2030 um 12,5 Mrd. t sinken, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Für Städte, die Hauptverursacher von Emissionen, bietet digitales Verkehrsmanagement eine effektive Maßnahme zur Emissionsverringerung und damit zur Verbesserung der Luftqualität. Städte wie Austin oder Madrid profitieren bereits davon. Der kürzlich verabschiedete Klimapakt von Glasgow versucht, ambitionierte Ziele für eine Emissionsverringerung festzulegen – von denen die meisten Länder aber noch weit entfernt sind. Um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, müsste nämlich bis 2030 eine Verringerung von mindestens 27 Mrd. t CO² erzielt werden. Ein wesentlicher Verursacher umweltschädlicher Emissionen und der damit einhergehenden Luftverschmutzung ist der städtische Verkehr. Vor allem Emissionen, die nicht aus Kraftstoffen stammen, wie z. B. Reifenabrieb und Bremsstaub, stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr für die Stadtbevölkerung dar. Kapsch TrafficCom lässt Städte wieder aufatmen „Mehr als 80 % der Städte weltweit haben heute mit Luftverschmutzung zu kämpfen“, erklärt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die öffentliche Gesundheit sind offensichtlich. Der Plan, künftig nur noch Elektrofahrzeuge einzusetzen, genügt nicht und wird das Problem bei weitem nicht lösen – es sind breitere und kurzfristige Maßnahmen notwendig. Wir verfügen über Technologie, die Situation zu verbessern, damit Städte diese Themen proaktiv bearbeiten können.“ Durch die Verbindung von Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsteilnehmern hilft ein vernetztes Verkehrsmanagement den Städten, die Verkehrsnachfrage zu verringern und die Emissionen zu reduzieren. Vernetzte Verkehrsmanagementsysteme verringern Stau, verbessern den Verkehrsfluss auf stark befahrenen Straßen, und motiviert Autofahrerinnen und Autofahrer, ihr Fahrverhaltenzu mäßigen. Auch werden umweltfreundlichere Verkehrsalternativen gefördert – bei einer Verbesserung der Luftqualität. Durch die Verknüpfung von Infrastruktur und Verkehrsteilnehmern erhöhen Städte die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger und sind gleichzeitig aktiv im Kampf gegen die globale Erwärmung. Positive Auswirkungen des Verkehrsmanagements In Austin, Texas, konnte man durch koordinierte Fahrspuren („managed lanes“) den Verkehrsfluss optimieren – und dadurch Verkehrsstaus vermindern sowie städtische Einnahmen erhöhen. In Madrid, Spanien, konnten durch das integrierte Mobilitätsmanagement basierend auf Lösungen von Kapsch Verspätungen und Stehzeiten um 19 % und die Fahrzeiten um 5 % verringert werden. Darüber hinaus konnten die CO²-Emissionen Londons laut einer unabhängigen Bewertung durch die o. g. vernetzten Verkehrsmaßnahmen (z. B. Staugebühren) um bis zu 20 % gesenkt werden. Kapsch TrafficCom stellt Städten Methoden und Systeme zur Staubekämpfung und gegen die Luftverschmutzung bereit. Dies begründet die „Breathe“-Kampagne, um Städten die Fähigkeit zum Atmen zurückzugeben – von New York (Times Square), über Buenos Aires, Wien und viele mehr. Mehr über die „Breathe“-Kampagne erfahren Sie hier: www.kapsch.net/ktc/breathe

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18. November 2021
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021/22

Highlights. Ergebnis wieder positiv, Umsatz auf Vorjahresniveau Beide Segmente EBIT-positiv Verschuldungsgrad stabil Guidance 2021/22: Umsatzplus von etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio., EBIT-Marge von rund 3 % „Ich bin froh zu sehen, dass die Maßnahmen zur Restrukturierung Wirkung zeigen. Die Gruppe spürt jedoch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Daher wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin und auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Ich bin aber überzeugt, dass wir die schwierigste Phase nicht nur hinter uns gelassen, sondern auch genutzt haben, um die Gruppe schlanker, flexibler, agiler und besser auf die zukünftigen Chancen auszurichten“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom.   Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 257,5 255,2 -0,9 % EBIT -57,8 10,6 >100 %    EBIT-Marge -22,5 % 4,2 % 26,6 PP Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -54,0 3,0 >100 % Ergebnis je Aktie (EUR) -4,15 0,23 € +4,38 Wien, 18. November 2021 – Während Kapsch TrafficCom im ersten Halbjahr des Vorjahrs bei etwa gleichem Umsatz ein negatives Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) von EUR ‑58 Mio. zu verzeichnen hatte, erwirtschaftete das Unternehmen heuer ein positives EBIT von EUR 11 Mio. Im ersten Halbjahr 2021/22 wirkten sich Sondereffekte in Höhe von EUR ‑4 Mio. (Vorjahr: EUR ‑59 Mio.) auf das EBIT aus. Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des letzten Geschäftsjahrs um rund 27 Prozentpunkte auf 4 %. Es war richtig und wichtig, die Kostenbasis des Unternehmens signifikant und nachhaltig zu senken, zumal die Gruppe die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin deutlich spürt. Die Neugeschäftsdynamik war speziell beim Errichtungsgeschäft mangels ausreichender Marktopportunitäten auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Das Komponentengeschäft litt unter Engpässen bei elektronischen Bauteilen, weswegen die vorhandene Nachfrage nicht wie gewünscht bedient werden konnte. In einigen Märkten war demgegenüber weiterhin eine geringere Nachfrage zu verzeichnen. Das Finanzergebnis betrug EUR ‑3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑8 Mio.). Der Steueraufwand belief sich auf EUR 2 Mio. (Vorjahr: Steuerertrag von EUR 11 Mio.). Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis erreichte EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑54 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,23 (Vorjahr: EUR ‑4,15) entspricht. Der Free Cashflow betrug im ersten Halbjahr 2021/22 EUR ‑1 Mio. (Vorjahr: EUR ‑30 Mio.). Daher stieg die Nettoverschuldung seit dem letzten Bilanzstichtag leicht auf EUR ‑174 Mio. (31. März 2021: EUR ‑170 Mio.). Der Verschuldungsgrad blieb konstant bei 200 %. Die Teiltilgung des Schuldscheindarlehens und eines Bankkredits in Höhe von insgesamt EUR 49 Mio. aus Eigenmitteln hatten im ersten Quartal einen bilanzverkürzenden Effekt. Die Bilanzsumme betrug zum 30. September 2021 EUR 553 Mio. (31. März 2021: EUR 593 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg im ersten Halbjahr 2021/22 von 14 % auf 16 %. Segmentergebnisse des ersten Halbjahrs 2021/22. 71 % des Umsatzes entfielen auf das Mautsegment und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz wurde  57 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 39 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. Segment Maut. Der Umsatz sank um 5 % auf EUR 181 Mio. Rückgänge im Errichtungsgeschäft um 42 % und im Komponentengeschäft um 9 % konnten durch 23 % höhere Betriebsumsätze nicht kompensiert werden. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 101 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 7 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 16 % auf EUR 71 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 2 Mio. auf EUR 9 Mio. Segment Maut. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 190,6 181,0 -5,0 % EBIT -52,1 1,3 >100 %    EBIT-Marge -27,3 % 0,7 % 28,1 PP Das EBIT war mit EUR 1 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑52 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 1 % (Vorjahr: ‑27 %). Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz stieg um 11 % auf EUR 74 Mio. Das war insbesondere auf das Betriebsgeschäft zurückzuführen, das um 21 % wuchs. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 44 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 24 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 3 % auf EUR 28 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2 Mio. Segment Verkehrsmanagement. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 66,9 74,1 +10,8 % EBIT -5,7 9,3 >100 %    EBIT-Marge -8,6 % 12,6 % 21,1 PP Das EBIT war mit EUR 9 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑6 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 13 % (Vorjahr: ‑9 %).   Ausblick. Das Management prognostiziert für das Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatzanstieg um etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio. Das Unternehmen erwartet Zuwächse in Nordamerika sowie ein sich weiter erholendes Komponentengeschäft. Damit sollte das Auslaufen der Betriebsprojekte in Polen zum Ende des zweiten und im dritten Quartal kompensiert werden können. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich im Bereich von 3 % liegen. Neben dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Das Management erwartet, dass sich die relevantesten Volkswirtschaften durch die steigenden COVID-Durchimpfungsraten weiter stabilisieren werden. Das ist die Basis für eine höhere Marktdynamik. Wann genau eine signifikante Erholung auf breiter Basis zu erwarten ist, lässt sich nicht verlässlich sagen. Bis dahin geht das Unternehmen dennoch von einer zunehmenden Verbesserung der Marktlage aus. Den Bericht über das erste Halbjahr 2021/22 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie heute, voraussichtlich ab 7:35 Uhr (MEZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

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4. November 2021
Sima/Kapsch: Mit dem Verkehrsmanagement 2.0 auf der grünen Welle Richtung Klimaschutz!

Wien, 4.11.2021 – Pilotprojekt für Auto & Rad: Stadt Wien startet mit Verkehrsmanagement 2.0 und der Smartphone-App „Grüne Welle Wien“ in die klimafreundliche Mobilität der Zukunft. Im Kampf gegen die globale Klimakrise und ihre Folgen spielt die Emissionsreduktion im Verkehr eine wesentliche Rolle. Neben dem intensiven Ausbau der Öffis, der Sharing-Angebote und der Forcierung der Elektromobilität ist auch die Digitalisierung ein wichtiger Hebel für die Klimamusterstadt. Intelligente, vernetzte Systeme erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie tragen zu einem flüssigen Weiterkommen bei und senken damit Emissionen. Als Klimaschutzvorreiterin ist die Stadt Wien mit einem gemeinsamen Pilotprojekt mit Kapsch TrafficCom auch hier vorne mittdabei: „Klar ist, dass die Öffis in Wien das Fortbewegungsmittel Nr.   1 bleiben, wir auf den weiteren Ausbau setzen, Rad und Fußwege in unserer Klimamusterstadt weiter ausdehnen. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz im Straßenverkehr. Die smarte Verkehrssteuerung hilft dabei, den Verkehrsfluss und dadurch die CO 2 -Bilanz zu verbessern. Wir starten nun ein Pilotprojekt, mit dessen erster Anwendung, der Grüne Welle Wien-App, bereits bis zu 15   % an Emissionen eingespart werden können“, so Ulli Sima, Stadträtin für Mobilität und Digitalisierung, die das Projekt Verkehrsmanagement 2.0 gemeinsam mit Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, vorgestellt hat. Die Handy-Software vernetzt in der Pilotphase 75 Ampelanlagen rund um die Ringstraße, Prinz-Eugen-Straße und den Landstraßer Gürtel sowie beiderseits des Donaukanals über eine Strecke von 17 km. Nutzer*innen der App wird auf dieser Teststrecke künftig auf dem Handy eine individuelle „grüne Welle“ für die Ampeln auf ihrer Route durch die Stadt angezeigt. Im Pilotgebiet können digital vernetzte Fahrrad- bzw. Autofahrer*innen ihre Geschwindigkeit in Echtzeit auf die Grünlichtphasen der Ampeln anpassen – natürlich unter strenger Berücksichtigung des Tempolimits!  „Wien wird zu einer der führenden Mobilitäts-Metropolen in Europa“ , sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Mit der neuen Smartphone-App Grüne Welle Wien kommunizieren die Ampelanlagen in der City künftig intelligent mit den Verkehrsteilnehmer*innen. Um Staubildung zu vermeiden, werden in einem nächsten Schritt, der bis Mitte 2023 im Testgebiet umgesetzt werden soll, die Grünphasen an den Ampeln künftig je nach tatsächlichem Verkehrsaufkommen flexibel gesteuert. Stress und Umweltbelastungen lassen sich so drastisch verringern.“ CO 2 -, kraft- und spritsparend durch die Stadt Das Pilotprojekt Grüne Welle Wien ermöglicht es Radfahrer*innen und Autofahrer*innen, künftig mit weniger Kraftaufwand bzw. spritsparender und bequemer durch den Stadtverkehr zu kommen. Die App zeigt am Smartphone an, bei welcher Geschwindigkeit, im Rahmen des erlaubten Tempolimits, die kommende Ampel bei Grün erreicht wird bzw. wie viele Sekunden die kommende Ampel noch auf Rot stehen wird. Fahrradfahrer*innen hilft die App, den Kraftaufwand perfekt an die Grünphasen anzupassen und geschmeidig durch die Stadt zu kommen. Da die App mit der GPS-Funktion des Smartphones agiert, kann es beim Radfahren zu kleinen Ungenauigkeiten von maximal 10 Metern kommen. Die App unterstützt auch beim Autofahren: Steht die Ampel auf Rot, lässt man vorausschauend ausrollen, um beim Umspringen auf Grün unterbrechungsfrei weiterfahren zu können. Das bedeutet weniger Anfahrvorgänge und einen besseren Verkehrsfluss. Durch die Anzeige der verbleibenden Wartezeit bei einer roten Ampel kommt es zusätzlich zu schnelleren Reaktionszeiten beim Anfahren. Das wiederum hilft, Rückstaus zu vermeiden – im Fall von Autos spart das bis zu 15 Prozent CO 2 und andere Emissionen. Erfolgreich eingesetzt wird das System schon in Städten wie Salzburg, Hannover, Düsseldorf, Wuppertal und Kassel. Ist die Testphase auch in Wien erfolgreich, sollen in den nächsten Jahren die rund 600 Ampelanlagen an den Hauptverkehrsrouten mit der digitalen Verkehrssteuerung ausgestattet werden. Verkehrsmanagement 2.0 – weitere Lösungen folgen Das Pilotprojekt „Grüne Welle Wien“ ist erst der Beginn eines Großprojekts zur Digitalisierung des Wiener Straßenverkehrs. Unter dem Schlagwort „Verkehrsmanagement 2.0“ setzt die Stadt Wien eine ganze Reihe an Maßnahmen für eine zukunftsfitte Verkehrssteuerung um. Von vernetzten Ampeln, die Staus selbstständig auflösen und für eine herannahende Straßenbahn automatisch auf Grün schalten, über ein intelligentes Navi, das auf Verkehrssituationen reagiert, Staus und sensible Bereiche wie Schulen einfach komplett umfährt und für mehr Verkehrssicherheit auf Schulwegen sorgt. Perspektivisch wird angestrebt, dass Funktionen im Verkehrsmanagement 2.0 auch direkt in den Fahrzeugen verfügbar sind. So ist Wien auch auf die kommenden Innovations-Schübe wie etwa das autonome Fahren bestens vorbereitet. „ Was heute noch ein wenig nach Science-Fiction klingt, könnte in absehbarer Zeit ganz alltäglich sein, denn all das ermöglichen die vernetzten und intelligenten Verkehrssysteme, die wir nun in Wien testen“, so Sima abschließend.

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20. Oktober 2021
Melbourne erprobt das intelligenteste Verkehrsmanagement der Welt

Kapsch TrafficCom Australien baut auf dem bestehenden „Mobility Hub“ im Rahmen des "Australian Integrated Multimodal EcoSystem" (AIMES) auf Der „Mobility Hub“ deckt über 100 km Straße, mehr als 70 Kreuzungen und mehrere Verkehrsarten ab Interview mit Professor Majid Sarvi, Universität von Melbourne Wien/Melbourne, 20. Okt. 2021 – Majid Sarvi, AIMES Direktor und Professor für Verkehrstechnik an der Universität Melbourne, spricht über das Australian Integrated Multimodal EcoSystem (AIMES), den weltweit intelligentesten "Mobility Hub" , der gemeinsam mit Kapsch TrafficCom entwickelt wurde und in der Innenstadt von Melbourne zum Einsatz kommt.

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20. Oktober 2021
COO André Laux verlässt den Vorstand

Der Aufsichtsrat von Kapsch TrafficCom AG hat sich mit André Laux, Chief Operating Officer (COO) des Unternehmens, einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des bis 2024 laufenden Vorstandsmandats geeinigt. Georg Kapsch (CEO) übernimmt die Vertriebsagenden von Herrn Laux und ist somit für alle Vertriebsregionen verantwortlich. Andreas Hämmerle (CFO) verantwortet zusätzlich Supply Chain Management inklusive Produktion. Der Vorstand von Kapsch TrafficCom besteht ab sofort aus Georg Kapsch (CEO), Andreas Hämmerle  (CFO), und Alfredo Escribá (CTO).

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