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Kapsch führt Vernetzte Fahrzeuge-Mautsystem in North Carolina ein
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Wien, 10. Februar 2026 – Kapsch TrafficCom und die North Carolina Turnpike Authority (NCTA) haben das weltweit erste serienreife C-V2X-Mautsystem (Cellular Vehicle-to-Everything) auf einer echten Straße eingeführt.
Die Infrastruktur auf dem Triangle Expressway (NC-540) ist nun installiert, online und kommuniziert aktiv mit Flottenfahrzeugen, wodurch eine produktionsreife Basis für vernetzte Mobilität geschaffen wird.
Roadside Units (RSUs) verarbeiten Transaktionen von Onboard Units (OBUs), die in Wartungsfahrzeugen installiert sind. Diese Daten fließen von der RSU in das Kapsch-System und schließlich in das operative Backoffice der NCTA, wodurch die für den zukünftigen kommerziellen Einsatz erforderliche End-to-End-Technikarchitektur validiert wird.
Vernetze Fahrzeuge-Daten werden an die bestehende Mauttransaktion angehängt, um eine einheitliche Transaktion über das System zu ermöglichen. Dadurch sind keine zusätzlichen Verarbeitungsschritte und manuellen Eingriffe nötig. Es werden alle relevanten Daten zu einem Fahrzeug in die Mauttransaktionsmeldung integriert, wodurch fehlerhafte Abrechnungen oder doppelte Datensätze vermieden werden.
„Dieses Projekt beweist, dass die vernetzte Fahrzeugtechnologie nicht mehr nur eine Zukunftsvision ist, sondern bereits heute Realität auf den Straßen von North Carolina“, sagte JJ Eden, Executive Director der North Carolina Turnpike Authority. „Durch die direkte Integration von V2X-Daten in unsere operativen Backoffice-Systeme zeigen wir, dass diese Technologie nahtlos, skalierbar und bereit ist, die nächste Generation von Reisenden zu unterstützen.“
Im Gegensatz zu früheren Pilotprojekten, die auf Teststrecken oder einmalige Sicherheitstests beschränkt waren, werden bei dieser Implementierung V2X-Daten in ein Live-Maut-Ökosystem mit realem Straßenverkehr integriert. Zu den wichtigsten technischen Meilensteinen, die bis jetzt erreicht wurden, gehören:
- Live-Infrastruktur: RSUs sind installiert und kommunizieren aktiv mit vorbeifahrenden Fahrzeugen, die mit Vernetzte Fahrzeuge-Technologie ausgestattet sind.
- Backoffice-Integration: Transaktionsdaten fließen von der Straße zum Host-System und zum operativen Backoffice.
„Wir verlassen die theoretische Phase von C-V2X und treten in die operative Realität ein“, sagte JB Kendrick, Präsidentin von Kapsch TrafficCom North America. „Dieses Projekt schafft die digitale Infrastruktur, die erforderlich ist, um das Fahrzeug selbst als Mautgerät zu behandeln. Durch die Integration dieser fortschrittlichen Datenströme in unsere bestehenden straßenseitigen und operativen Backoffice-Systeme liefern wir die produktionsreife Plattform, die Behörden benötigen, um selbstbewusst in die nächste Ära der Mobilität einzutreten.“
Nach Abschluss der physischen Bereitstellung und der ersten Integration umfasst die nächste Phase für Kapsch Interoperabilitätstests mit Partnern und Vehicle-to-Network (V2N)-Plattformen sowie Live-Technologiedemonstrationen auf den bevorstehenden Branchenveranstaltungen 5GAA, OmniAir, ITS America und IBTTA.
Mehr Infos: Presse | Kapsch TrafficCom