Do you want to switch the language?
  • Innovation by Kapsch

    What will Traffic Management & Mobility look like in the future?

    Mehr erfahrenMehr erfahren
  • Vorteile Kapsch TrafficCom
    Kapsch TrafficCom

  • Kapsch TrafficCom
    Einsatzbereiche

Schreiben Sie uns

Kapsch zählt zu den erfolgreichsten Technologie­unternehmen Österreichs mit globaler Präsenz. Zur Kapsch Group zählt derzeit unter anderem die Schlüsselgesellschaft Kapsch TrafficCom. Mit deren Produkten und Lösungen trägt Kapsch dazu bei, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft mit intelligenten Mobilitäts-Lösungen in vielfältigen Anwendungsfeldern aktiv zu gestalten. Das ehemalige Tochterunternehmen Kapsch BusinessCom (KBC) agiert seit Oktober 2021 eigenständig mit neuer Eigentümerstruktur. Als 1892 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz in Wien blickt Kapsch auf rund 130 Jahre Erfahrung mit der Zukunft zurück. Jahr für Jahr investiert die Kapsch Group rund zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes in Forschung und Entwicklung, um konsequente Innovation und Implementierung neuer Technologien zum Nutzen ihrer Kunden überall auf der Welt zu sichern.

Kapsch TrafficCom

Kapsch TrafficCom bietet innovative Lösungen für den Transport und Verkehr an. In den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge schafft das Unternehmen Systeme für nachhaltige Mobilität.

Einem klaren Ziel entgegen

Mit zukunftsweisenden Mobilitätslösungen im Bereich Verkehr verfolgt Kapsch TrafficCom ein klares Ziel: Menschen dabei zu unterstützen bequem, pünktlich, sicher und effizient von A nach B zu gelangen. Während der gesamten Wertschöpfungskette achten wir auf eine nachhaltige Vorgehensweise, um unsere Umwelt zu schützen.

Nachhaltige Mobilität

Mehr lesen

Referenzen

Mehr lesen

Vorteile

Mehr lesen

Lösungen

Mehr lesen

Einsatzbereiche

Mehr lesen

Neuigkeiten aus der Welt von Kapsch

Nachrichten, Bilder und Informationsmaterial: Hier finden Sie alles, was Sie brauchen, um über Kapsch zu berichten!

Alle ansehen
  • 20. Januar 2022
    Kapsch TrafficCom ernennt Ramón Martinez zum neuen Vice President für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik

    Martinez folgt auf Juan Zamakona, der seine Funktion in Lateinamerika aufgibt und sich dem Kapsch-Team in Europa anschließt. Seit dem Eintritt von Kapsch in Mexiko mit der Übernahme von Simex hat Zamakona das Unternehmen in der Region als führenden Anbieter von Maut-, elektronischer Maut- und Mobilitätstechnologie positioniert. „Ich möchte mich bei Juan für sein großes Engagement während seiner langjährigen Tätigkeit in der Region bedanken und wünsche ihm viel Erfolg in seiner neuen Rolle und der neuen beruflichen Herausforderung,“ so Rivas.  Kapsch sieht großes Wachstumspotenzial in der Region, sowohl im Mautsektor als auch im Bereich der städtischen Mobilität. Das fortschrittliche Mautsystem SmartToll wurde in den letzten Projekten sowohl in Mexiko als auch in Costa Rica erfolgreich implementiert. Der erklärte Ziel des Unternehmens ist es, sukzessive alle von Kapsch in der Region installierten oder betriebenen Altsysteme auf SmartToll umzustellen. Ramón Martinez bringt seine Begeisterung über die an ihn gestellten Erwartungen zum Ausdruck und betont, dass die Kundenzufriedenheit für ihn stets im Vordergrund stehen wird: „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, da Kapsch mit seinen innovativen Technologien den Bürgern ein besseres Erlebnis innerhalb der Städte und auf den Autobahnen bieten kann. Mein Ziel ist es, an den Erfolg von Kapsch in meiner Region anzuknüpfen und dabei immer den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, damit wir für ihn auch in Zukunft der beste Partner in Sachen Maut- und Mobilitätsmanagement bleiben.“

    Lese den gesamten Artikel
  • 21. Dezember 2021
    Ruta Nogales Puchuncaví wird mit neuester Mauttechnologie ausgestattet

    Santiago, Chile, 21. Dezember 2021 – Neues System ermöglicht Kombination von konventioneller und Free-Flow-Maut für ein besseres Nutzererlebnis. Auf einem 27 km langen Streckenabschnitt durch die Region Valparaíso im chilenischen Zentraltal wird ein neues elektronisches Mautsystem installiert. Kapsch TrafficCom, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Mauttechnologie und Mobilitätsmanagement, hat von der Sociedad Concesionaria Nuevo Camino Nogales-Puchuncaví S.A. (Canopsa) der Firma Aleatica den Auftrag zur Implementierung seines SmartToll-Systems erhalten. Damit wird in der Region ein hochmodernes Mautsystem eingeführt.  Das Projekt besteht aus einem innovativen System, das konventionelle Mautstellen mit dem Multi-Lane Free-Flow (MLFF)-System kombiniert. Dies bietet den Autobahnbenutzern erhöhten Fahrkomfort, da sie verschiedene Zahlungsmöglichkeiten nutzen und ihre Reisezeit verkürzen können. Felipe Darrigrande, Country Manager von Kapsch TrafficCom in Chile: „Dieses Projekt ist besonders interessant wegen der Kombination von Technologien, die zu einer besseren Endnutzererfahrung führen, und auch, weil es die erste Implementierung unseres SmartToll-Systems in Chile ist." Im Rahmen dieses Projekts ist Kapsch für die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des kompletten Mautsystems verantwortlich. Dazu gehören auch die Back Office Systeme für die elektronische Mauteinhebung, das Operational Back Office sowie das Commercial Back Office und Customer Service Center. Paulo Cezar de Souza, Projektleiter und technischer Direktor von Aleatica Labs, erklärt: „ Aleatica ist ein weltweit tätiges Verkehrsinfrastrukturunternehmen, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht. Die Installation eines solchen Systems ist ein Beispiel dafür, wie Innovation und Technologie das Nutzererlebnis verbessern und einen effizienteren Verkehrsfluss ermöglichen." Innovative Systeme für ein besseres Nutzererlebnis Das Free-Flow-Mautsystem von Kapsch TrafficCom wird weltweit erfolgreich eingesetzt. Dank der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens ist das in Chile installierte System in der Lage, Doppelräder an der Hinterachse mit Hilfe von Gerüst-basierten Sensoren zu erkennen. Zusammen mit dem Achsenerkennungs- und Klassifizierungssystem ermöglicht dies die Einstufung von Fahrzeugen sowie die entsprechende Tarifberechnung. Die Gerüst-basierten Sensoren ermöglichen außerdem mehr Sicherheit für die Fahrzeuge und das Wartungspersonal, da keine Straßensperrungen für die Wartung des Systems erforderlich sind.

    Lese den gesamten Artikel
  • 20. Dezember 2021
    Polen tritt dem europäischen Mautdienstnetz von Tolltickets bei

    Wien, 20. Dezember 2021 – 1,2   Millionen Lastkraftwagen sparen Zeit mit neuer On-Board-Unit. Der Mautdienstleister Tolltickets startet seine Dienste in Polen. Ab dem 1. Dezember können Tolltickets-Kunden mit einem einzigen Gerät und einer einzigen Rechnung von Gdańsk nach Gent fahren, was Zeit spart und das Leben der Fahrer erleichtert. Mit mehr als 1,2 Millionen mautpflichtigen Lastkraftwagen, von denen 55 % im Ausland registriert sind, ist Polen sowohl ein wichtiges Transitland als auch einer der führenden europäischen Warenumschlagplätze. Mit der Aufnahme Polens in das Portfolio von Tolltickets wird auch die breite Abdeckung wichtiger europäischer Logistikzentren vervollständigt. Quentin Couret, COO von Tolltickets, kommentiert: " Durch die erfolgreiche Aufnahme Polens in unsere wachsende Liste an Ländern freuen wir uns, zusätzlich zu unserem bestehenden Nord-Süd-Korridor durch Ungarn und Bulgarien auch den strategisch wichtigen Ost-West-Korridor durch Deutschland abdecken zu können ".  Jan Kersten, Geschäftsführer bei Tolltickets, fasst zusammen: " Tolltickets hat wieder einmal bewiesen, dass es in der Lage ist, in Rekordzeit auf eine große Änderung in einem Mautsystem zu reagieren. Mit unseren vorrätigen On-Board-Units sind wir in der Lage, unseren Partnern, die schwere Fahrzeugflotten in ganz Europa betreuen, effektive Lösungen anzubieten ". Nach der kürzlich erfolgten Ausweitung auf Belgien und die skandinavischen Länder wird Tolltickets Polen zu einem wichtigen Land im Rahmen der schnell wachsenden EETS-Abdeckung (European Electronic Toll Service).

    Lese den gesamten Artikel
  • 25. November 2021
    LKW- und Autofahren in Europa wird einfacher

    Wien, 25. November 2021 – Tolltickets erweitert Mautstraßennetz um Belgien und skandinavische Länder. Ab Dezember fügt Tolltickets weitere 800 km mautpflichtige Straßen in Norwegen, mehrere Fähranbieter sowie die weltberühmten Øresund- und Storebaelt-Brücken zu seinem Mautstraßennetzwerk hinzu und erweitert damit das Angebot für Privat- und Geschäftskunden in ganz Europa. In Belgien, wo alle Lastkraftwagen (mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen) mit einer On-Board-Unit (OBU) ausgestattet sein müssen, profitieren die Partner und Kunden von Tolltickets nun von einer vollständig integrierten Lösung. Das belgische Straßennetz ist ein bedeutender Entwicklungsschritt, da es die Nutzer von Tolltickets in Mittel- und Osteuropa mit dem Hafen von Antwerpen, einem der größten Häfen der Welt, verbindet. Mit dieser Serviceerweiterung können Tolltickets-Nutzer nun in acht Ländern (Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien, Belgien, Dänemark, Schweden und Norwegen) mit einem einzigen Gerät nahtlos Mautgebühren bezahlen. Quentin Couret, COO von Tolltickets, kommentiert: „ Belgien und Skandinavien sind wichtige Meilensteine in unserer Strategie, Europa mit einer einzigen OBU abzudecken, die Komplexität zu reduzieren und die Rentabilität für unsere Kunden zu erhöhen.“ Jan Kersten, Tolltickets-Geschäftsführer, abschließend: „ Seit dem Eintritt in den EETS-Markt ist Tolltickets schnell gewachsen und hat sein bestehendes Mautstraßennetz kontinuierlich um neue Gebiete erweitert. Weitere Mautgebiete werden demnächst in das bestehende Portfolio aufgenommen.“

    Lese den gesamten Artikel
  • 24. November 2021
    MEINUNG: Emissionsziele müssen gegenüber der COP26 mehr als verdoppelt werden

    Wien, 24. November 2021  – Der Klimapakt von Glasgow ist ambitioniert, aber nicht ausreichend. Die Verpflichtungen belaufen sich auf 4,8 Mrd. t CO², müssten aber laut UN bis 2030 um 12,5 Mrd. t sinken, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Für Städte, die Hauptverursacher von Emissionen, bietet digitales Verkehrsmanagement eine effektive Maßnahme zur Emissionsverringerung und damit zur Verbesserung der Luftqualität. Städte wie Austin oder Madrid profitieren bereits davon. Der kürzlich verabschiedete Klimapakt von Glasgow versucht, ambitionierte Ziele für eine Emissionsverringerung festzulegen – von denen die meisten Länder aber noch weit entfernt sind. Um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, müsste nämlich bis 2030 eine Verringerung von mindestens 27 Mrd. t CO² erzielt werden. Ein wesentlicher Verursacher umweltschädlicher Emissionen und der damit einhergehenden Luftverschmutzung ist der städtische Verkehr. Vor allem Emissionen, die nicht aus Kraftstoffen stammen, wie z. B. Reifenabrieb und Bremsstaub, stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr für die Stadtbevölkerung dar. Kapsch TrafficCom lässt Städte wieder aufatmen „Mehr als 80 % der Städte weltweit haben heute mit Luftverschmutzung zu kämpfen“, erklärt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die öffentliche Gesundheit sind offensichtlich. Der Plan, künftig nur noch Elektrofahrzeuge einzusetzen, genügt nicht und wird das Problem bei weitem nicht lösen – es sind breitere und kurzfristige Maßnahmen notwendig. Wir verfügen über Technologie, die Situation zu verbessern, damit Städte diese Themen proaktiv bearbeiten können.“ Durch die Verbindung von Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsteilnehmern hilft ein vernetztes Verkehrsmanagement den Städten, die Verkehrsnachfrage zu verringern und die Emissionen zu reduzieren. Vernetzte Verkehrsmanagementsysteme verringern Stau, verbessern den Verkehrsfluss auf stark befahrenen Straßen, und motiviert Autofahrerinnen und Autofahrer, ihr Fahrverhaltenzu mäßigen. Auch werden umweltfreundlichere Verkehrsalternativen gefördert – bei einer Verbesserung der Luftqualität. Durch die Verknüpfung von Infrastruktur und Verkehrsteilnehmern erhöhen Städte die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger und sind gleichzeitig aktiv im Kampf gegen die globale Erwärmung. Positive Auswirkungen des Verkehrsmanagements In Austin, Texas, konnte man durch koordinierte Fahrspuren („managed lanes“) den Verkehrsfluss optimieren – und dadurch Verkehrsstaus vermindern sowie städtische Einnahmen erhöhen. In Madrid, Spanien, konnten durch das integrierte Mobilitätsmanagement basierend auf Lösungen von Kapsch Verspätungen und Stehzeiten um 19 % und die Fahrzeiten um 5 % verringert werden. Darüber hinaus konnten die CO²-Emissionen Londons laut einer unabhängigen Bewertung durch die o. g. vernetzten Verkehrsmaßnahmen (z. B. Staugebühren) um bis zu 20 % gesenkt werden. Kapsch TrafficCom stellt Städten Methoden und Systeme zur Staubekämpfung und gegen die Luftverschmutzung bereit. Dies begründet die „Breathe“-Kampagne, um Städten die Fähigkeit zum Atmen zurückzugeben – von New York (Times Square), über Buenos Aires, Wien und viele mehr. Mehr über die „Breathe“-Kampagne erfahren Sie hier: www.kapsch.net/ktc/breathe

    Lese den gesamten Artikel
  • 18. November 2021
    Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021/22

    Highlights. Ergebnis wieder positiv, Umsatz auf Vorjahresniveau Beide Segmente EBIT-positiv Verschuldungsgrad stabil Guidance 2021/22: Umsatzplus von etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio., EBIT-Marge von rund 3 % „Ich bin froh zu sehen, dass die Maßnahmen zur Restrukturierung Wirkung zeigen. Die Gruppe spürt jedoch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Daher wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin und auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Ich bin aber überzeugt, dass wir die schwierigste Phase nicht nur hinter uns gelassen, sondern auch genutzt haben, um die Gruppe schlanker, flexibler, agiler und besser auf die zukünftigen Chancen auszurichten“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom.   Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 257,5 255,2 -0,9 % EBIT -57,8 10,6 >100 %    EBIT-Marge -22,5 % 4,2 % 26,6 PP Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -54,0 3,0 >100 % Ergebnis je Aktie (EUR) -4,15 0,23 € +4,38 Wien, 18. November 2021 – Während Kapsch TrafficCom im ersten Halbjahr des Vorjahrs bei etwa gleichem Umsatz ein negatives Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) von EUR ‑58 Mio. zu verzeichnen hatte, erwirtschaftete das Unternehmen heuer ein positives EBIT von EUR 11 Mio. Im ersten Halbjahr 2021/22 wirkten sich Sondereffekte in Höhe von EUR ‑4 Mio. (Vorjahr: EUR ‑59 Mio.) auf das EBIT aus. Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des letzten Geschäftsjahrs um rund 27 Prozentpunkte auf 4 %. Es war richtig und wichtig, die Kostenbasis des Unternehmens signifikant und nachhaltig zu senken, zumal die Gruppe die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin deutlich spürt. Die Neugeschäftsdynamik war speziell beim Errichtungsgeschäft mangels ausreichender Marktopportunitäten auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Das Komponentengeschäft litt unter Engpässen bei elektronischen Bauteilen, weswegen die vorhandene Nachfrage nicht wie gewünscht bedient werden konnte. In einigen Märkten war demgegenüber weiterhin eine geringere Nachfrage zu verzeichnen. Das Finanzergebnis betrug EUR ‑3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑8 Mio.). Der Steueraufwand belief sich auf EUR 2 Mio. (Vorjahr: Steuerertrag von EUR 11 Mio.). Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis erreichte EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑54 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,23 (Vorjahr: EUR ‑4,15) entspricht. Der Free Cashflow betrug im ersten Halbjahr 2021/22 EUR ‑1 Mio. (Vorjahr: EUR ‑30 Mio.). Daher stieg die Nettoverschuldung seit dem letzten Bilanzstichtag leicht auf EUR ‑174 Mio. (31. März 2021: EUR ‑170 Mio.). Der Verschuldungsgrad blieb konstant bei 200 %. Die Teiltilgung des Schuldscheindarlehens und eines Bankkredits in Höhe von insgesamt EUR 49 Mio. aus Eigenmitteln hatten im ersten Quartal einen bilanzverkürzenden Effekt. Die Bilanzsumme betrug zum 30. September 2021 EUR 553 Mio. (31. März 2021: EUR 593 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg im ersten Halbjahr 2021/22 von 14 % auf 16 %. Segmentergebnisse des ersten Halbjahrs 2021/22. 71 % des Umsatzes entfielen auf das Mautsegment und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz wurde  57 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 39 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. Segment Maut. Der Umsatz sank um 5 % auf EUR 181 Mio. Rückgänge im Errichtungsgeschäft um 42 % und im Komponentengeschäft um 9 % konnten durch 23 % höhere Betriebsumsätze nicht kompensiert werden. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 101 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 7 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 16 % auf EUR 71 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 2 Mio. auf EUR 9 Mio. Segment Maut. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 190,6 181,0 -5,0 % EBIT -52,1 1,3 >100 %    EBIT-Marge -27,3 % 0,7 % 28,1 PP Das EBIT war mit EUR 1 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑52 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 1 % (Vorjahr: ‑27 %). Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz stieg um 11 % auf EUR 74 Mio. Das war insbesondere auf das Betriebsgeschäft zurückzuführen, das um 21 % wuchs. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 44 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 24 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 3 % auf EUR 28 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2 Mio. Segment Verkehrsmanagement. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 66,9 74,1 +10,8 % EBIT -5,7 9,3 >100 %    EBIT-Marge -8,6 % 12,6 % 21,1 PP Das EBIT war mit EUR 9 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑6 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 13 % (Vorjahr: ‑9 %).   Ausblick. Das Management prognostiziert für das Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatzanstieg um etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio. Das Unternehmen erwartet Zuwächse in Nordamerika sowie ein sich weiter erholendes Komponentengeschäft. Damit sollte das Auslaufen der Betriebsprojekte in Polen zum Ende des zweiten und im dritten Quartal kompensiert werden können. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich im Bereich von 3 % liegen. Neben dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Das Management erwartet, dass sich die relevantesten Volkswirtschaften durch die steigenden COVID-Durchimpfungsraten weiter stabilisieren werden. Das ist die Basis für eine höhere Marktdynamik. Wann genau eine signifikante Erholung auf breiter Basis zu erwarten ist, lässt sich nicht verlässlich sagen. Bis dahin geht das Unternehmen dennoch von einer zunehmenden Verbesserung der Marktlage aus. Den Bericht über das erste Halbjahr 2021/22 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie heute, voraussichtlich ab 7:35 Uhr (MEZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

    Lese den gesamten Artikel
  • 4. November 2021
    Sima/Kapsch: Mit dem Verkehrsmanagement 2.0 auf der grünen Welle Richtung Klimaschutz!

    Wien, 4.11.2021 – Pilotprojekt für Auto & Rad: Stadt Wien startet mit Verkehrsmanagement 2.0 und der Smartphone-App „Grüne Welle Wien“ in die klimafreundliche Mobilität der Zukunft. Im Kampf gegen die globale Klimakrise und ihre Folgen spielt die Emissionsreduktion im Verkehr eine wesentliche Rolle. Neben dem intensiven Ausbau der Öffis, der Sharing-Angebote und der Forcierung der Elektromobilität ist auch die Digitalisierung ein wichtiger Hebel für die Klimamusterstadt. Intelligente, vernetzte Systeme erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie tragen zu einem flüssigen Weiterkommen bei und senken damit Emissionen. Als Klimaschutzvorreiterin ist die Stadt Wien mit einem gemeinsamen Pilotprojekt mit Kapsch TrafficCom auch hier vorne mittdabei: „Klar ist, dass die Öffis in Wien das Fortbewegungsmittel Nr.   1 bleiben, wir auf den weiteren Ausbau setzen, Rad und Fußwege in unserer Klimamusterstadt weiter ausdehnen. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz im Straßenverkehr. Die smarte Verkehrssteuerung hilft dabei, den Verkehrsfluss und dadurch die CO 2 -Bilanz zu verbessern. Wir starten nun ein Pilotprojekt, mit dessen erster Anwendung, der Grüne Welle Wien-App, bereits bis zu 15   % an Emissionen eingespart werden können“, so Ulli Sima, Stadträtin für Mobilität und Digitalisierung, die das Projekt Verkehrsmanagement 2.0 gemeinsam mit Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, vorgestellt hat. Die Handy-Software vernetzt in der Pilotphase 75 Ampelanlagen rund um die Ringstraße, Prinz-Eugen-Straße und den Landstraßer Gürtel sowie beiderseits des Donaukanals über eine Strecke von 17 km. Nutzer*innen der App wird auf dieser Teststrecke künftig auf dem Handy eine individuelle „grüne Welle“ für die Ampeln auf ihrer Route durch die Stadt angezeigt. Im Pilotgebiet können digital vernetzte Fahrrad- bzw. Autofahrer*innen ihre Geschwindigkeit in Echtzeit auf die Grünlichtphasen der Ampeln anpassen – natürlich unter strenger Berücksichtigung des Tempolimits!  „Wien wird zu einer der führenden Mobilitäts-Metropolen in Europa“ , sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Mit der neuen Smartphone-App Grüne Welle Wien kommunizieren die Ampelanlagen in der City künftig intelligent mit den Verkehrsteilnehmer*innen. Um Staubildung zu vermeiden, werden in einem nächsten Schritt, der bis Mitte 2023 im Testgebiet umgesetzt werden soll, die Grünphasen an den Ampeln künftig je nach tatsächlichem Verkehrsaufkommen flexibel gesteuert. Stress und Umweltbelastungen lassen sich so drastisch verringern.“ CO 2 -, kraft- und spritsparend durch die Stadt Das Pilotprojekt Grüne Welle Wien ermöglicht es Radfahrer*innen und Autofahrer*innen, künftig mit weniger Kraftaufwand bzw. spritsparender und bequemer durch den Stadtverkehr zu kommen. Die App zeigt am Smartphone an, bei welcher Geschwindigkeit, im Rahmen des erlaubten Tempolimits, die kommende Ampel bei Grün erreicht wird bzw. wie viele Sekunden die kommende Ampel noch auf Rot stehen wird. Fahrradfahrer*innen hilft die App, den Kraftaufwand perfekt an die Grünphasen anzupassen und geschmeidig durch die Stadt zu kommen. Da die App mit der GPS-Funktion des Smartphones agiert, kann es beim Radfahren zu kleinen Ungenauigkeiten von maximal 10 Metern kommen. Die App unterstützt auch beim Autofahren: Steht die Ampel auf Rot, lässt man vorausschauend ausrollen, um beim Umspringen auf Grün unterbrechungsfrei weiterfahren zu können. Das bedeutet weniger Anfahrvorgänge und einen besseren Verkehrsfluss. Durch die Anzeige der verbleibenden Wartezeit bei einer roten Ampel kommt es zusätzlich zu schnelleren Reaktionszeiten beim Anfahren. Das wiederum hilft, Rückstaus zu vermeiden – im Fall von Autos spart das bis zu 15 Prozent CO 2 und andere Emissionen. Erfolgreich eingesetzt wird das System schon in Städten wie Salzburg, Hannover, Düsseldorf, Wuppertal und Kassel. Ist die Testphase auch in Wien erfolgreich, sollen in den nächsten Jahren die rund 600 Ampelanlagen an den Hauptverkehrsrouten mit der digitalen Verkehrssteuerung ausgestattet werden. Verkehrsmanagement 2.0 – weitere Lösungen folgen Das Pilotprojekt „Grüne Welle Wien“ ist erst der Beginn eines Großprojekts zur Digitalisierung des Wiener Straßenverkehrs. Unter dem Schlagwort „Verkehrsmanagement 2.0“ setzt die Stadt Wien eine ganze Reihe an Maßnahmen für eine zukunftsfitte Verkehrssteuerung um. Von vernetzten Ampeln, die Staus selbstständig auflösen und für eine herannahende Straßenbahn automatisch auf Grün schalten, über ein intelligentes Navi, das auf Verkehrssituationen reagiert, Staus und sensible Bereiche wie Schulen einfach komplett umfährt und für mehr Verkehrssicherheit auf Schulwegen sorgt. Perspektivisch wird angestrebt, dass Funktionen im Verkehrsmanagement 2.0 auch direkt in den Fahrzeugen verfügbar sind. So ist Wien auch auf die kommenden Innovations-Schübe wie etwa das autonome Fahren bestens vorbereitet. „ Was heute noch ein wenig nach Science-Fiction klingt, könnte in absehbarer Zeit ganz alltäglich sein, denn all das ermöglichen die vernetzten und intelligenten Verkehrssysteme, die wir nun in Wien testen“, so Sima abschließend.

    Lese den gesamten Artikel
  • 20. Oktober 2021
    Melbourne erprobt das intelligenteste Verkehrsmanagement der Welt

    Kapsch TrafficCom Australien baut auf dem bestehenden „Mobility Hub“ im Rahmen des "Australian Integrated Multimodal EcoSystem" (AIMES) auf Der „Mobility Hub“ deckt über 100 km Straße, mehr als 70 Kreuzungen und mehrere Verkehrsarten ab Interview mit Professor Majid Sarvi, Universität von Melbourne Wien/Melbourne, 20. Okt. 2021 – Majid Sarvi, AIMES Direktor und Professor für Verkehrstechnik an der Universität Melbourne, spricht über das Australian Integrated Multimodal EcoSystem (AIMES), den weltweit intelligentesten "Mobility Hub" , der gemeinsam mit Kapsch TrafficCom entwickelt wurde und in der Innenstadt von Melbourne zum Einsatz kommt.

    Lese den gesamten Artikel
  • 20. Oktober 2021
    COO André Laux verlässt den Vorstand

    Der Aufsichtsrat von Kapsch TrafficCom AG hat sich mit André Laux, Chief Operating Officer (COO) des Unternehmens, einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des bis 2024 laufenden Vorstandsmandats geeinigt. Georg Kapsch (CEO) übernimmt die Vertriebsagenden von Herrn Laux und ist somit für alle Vertriebsregionen verantwortlich. Andreas Hämmerle (CFO) verantwortet zusätzlich Supply Chain Management inklusive Produktion. Der Vorstand von Kapsch TrafficCom besteht ab sofort aus Georg Kapsch (CEO), Andreas Hämmerle  (CFO), und Alfredo Escribá (CTO).

    Lese den gesamten Artikel
  • 6. Oktober 2021
    Emissionsreduktion und Stauvermeidung: Kapsch TrafficCom präsentiert auf dem ITS World Congress 2021 innovative Lösungen und Smart Urban Mobility

    Hamburg/Wien, 6 Okt. 2021 – Im Sinne der nachhaltigen Mobilität in Städten ist die Vermeidung von Staus ein zentrales Thema. Intelligentes Verkehrsmanagement bringt schnell wirksame Lösungen und positive Auswirkungen auf Umwelt und Lebensqualität. Vom 11. bis zum 15. Oktober stellen Experten von Kapsch am Messestand 5405 (Messe Hamburg) ihre Mobilitätslösungen für eine digitale Verkehrslenkung und intelligente Vernetzung von Fahrzeugen und Straßen vor. Die negativen ökonomischen und ökologischen Auswirkungen von überlasteten Straßennetzen sind unbestritten. So gehen ein Viertel aller Treibhausgasemissionen in Europa auf Verkehr zurück. Dass das auch für Unmut unter den Betroffenen sorgt, hat jüngst der Kapsch TrafficCom Index-2021 deutlich gemacht: 70 % der deutschen und 74 % der österreichischen Befragten halten die Emissionen des Straßenverkehrs nicht mehr für akzeptabel. Intelligentes Verkehrsmanagement ermöglicht es Verkehrsbehörden, Verkehrsbedingungen in Echtzeit zu erfassen und darauf zu reagieren. Während herkömmliche Lösungen zeitverzögert und ungenau sind, berücksichtigt eine proaktive Lösung die aktuellen Verkehrsbedingungen und kombiniert Maßnahmen wie dynamische Preisgestaltung, intelligente Fahrzeuglenkung und Signaloptimierung zur Steuerung der Nachfrage vom motorisierten Individualverkehr. „Verkehrsstaus und die damit verbundenen Emissionen verursachen eine Krise der öffentlichen Gesundheit und verursachen Produktivitätsverluste in Millionenhöhe. Deshalb treiben wir Innovation und Technologie in wichtigen Bereichen wie Vernetztes Fahren, Intelligente Straßen und Intelligente Mobilitätsbepreisung voran. All diese Elemente müssen zusammenwirken, wenn wir einen nachhaltigen Wandel erreichen wollen“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales CENECA bei Kapsch TrafficCom. Eine erste, rasch zu implementierende Komfortfunktion ist der Grüne-Welle-Assistent. Die Daten der Ampelschaltungen werden direkt für AutofahrerInnen mit Smartphone-App oder integriert im Fahrzeug-Navigationssystem aufbereitet, damit diese mit den Grünphasen der Ampeln Schritt halten und gleichmäßiger und energiesparender fahren können. Ein weiteres wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Verkehrsstaus im Rahmen einer intelligenten Verkehrsmanagementstrategie ist die Optimierung der Signalisierung. Dabei wird die Ampelschaltungen so angepasst, dass sich der Verkehr an den Kreuzungen nicht staut. Diese Optimierung der Signalisierung kann Staus um bis zu 25 % reduzieren. Außerdem beinhaltet intelligentes Verkehrsmanagement auch den Datenaustausch mit Navigationsanbietern. Durch den Einsatz von Deep-Learning-Algorithmen ist es nicht nur möglich, das optimale Routing-Szenario für den Verkehr zu ermitteln, sondern auch den Verkehr entsprechend der lokalen Bedürfnisse auf allen verfügbaren Routen auszugleichen. Auf diese Weise können Navigationsanbieter Staus bekämpfen und die Fahrzeiten für die einzelnen FahrerInnen verkürzen. Genauere Einblicke in diese und weitere Technologien von Kapsch TrafficCom erhalten Sie am Messestand 5405 der Messe Hamburg sowie im Zuge einer Podiumsdiskussion am 13.10. im Raum 2 des Messegebäudes B4, wo Kapsch-Experte Balazs Barnucz über die Möglichkeiten von AI zur Verkehrsanalyse sprechen wird. Bei Interesse können Sie auf Wunsch gerne auch ein persönliches Gespräch vereinbaren. Bitte wenden Sie sich dazu an Elisabeth Güner (+43 664 628 1727, Elisabeth.Guener@kapsch.net ).

    Lese den gesamten Artikel
  • 4. Oktober 2021
    Dan Toohey neuer Senior Vice President, Sales & Business Development von Kapsch TrafficCom North America

    Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 25 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschafteten rund 4.660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von rund EUR 500 Mio.

    Lese den gesamten Artikel
  • 21. September 2021
    Ruta Uno Mautstationen in Costa Rica werden mit Kapsch TrafficCom Technologie ausgestattet.

    Die Arbeiten an der Mauttrecke betreffen mehr als dreißig Städte in der Umgebung San Jose/Santiago, 21.   September 2021  – In einer Kooperation mit ETC Peajes Electrónicos S.A., einem ansässigen Partner in Costa Rica, wurde Kapsch TrafficCom kürzlich von der Fideicomiso Ruta Uno ausgewählt, die Mauterhebung mit TAG-Geräten für die Mautstationen in Río Segundo und Naranjo de Alajuela zu übernehmen. Derzeit gibt es zwei Mautstationen auf der Strecke, die Kapsch mit seiner SmartTOLL-Lösung ausstatten wird. Die Verbesserungen an den Mautstellen Río Segundo und Naranjo ergänzen die Arbeiten an der 55 km langen Mautstrecke, die mehr als 30 Städte in der Nähe betreffen werden. Die Strecke verbindet drei Provinzen in der zentralen Hochebene des Landes und führt am internationalen Flughafen vorbei. Zusammen mit Route 27 verbindet sie den Hafen von Caldera mit der Pazifikregion, die das ganze Jahr über sehr beliebt bei Touristen ist. Der Hauptplatz im Sektor Rio Segundo von Alajuela liegt nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen entfernt. Das Projekt sieht die Einrichtung von 7 Mautspuren vor, die eine elektronische oder manuelle Mauterhebung ermöglichen, davon 4 Spuren an der Mautstelle Rio Segundo und 3 Spuren in Naranjo. Die elektronische Mauterhebung wird zunächst für einen Zeitraum von 12 Monaten angeboten, der um weitere 12 Monate verlängert werden kann. „Angesichts des Erfolgs unserer Mautlösungen in vielen lateinamerikanischen Ländern freuen wir uns über die Möglichkeit, unsere Technologie nach Costa Rica zu bringen und Teil eines so wichtigen Projekts zu sein“, sagt Juan Zamakona, Vice President für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik. Technologische Lösung für die TAG-Mauterhebung. Kapsch wird den laufenden Betrieb der Mautstationen durch seine technologische Lösung SmartToll für die manuelle Klassifizierung nach Fahrzeugtyp und die kontinuierliche Aufzeichnung aller Fahrten unterstützen. Die Lösung bringt eine Funktion zur Interoperabilität mit sich, die die Integration mit dem Quick Pass Vermittlungs- und elektronischen Mauterhebungssystem von ETC im „Stop-and-go“-Modus ermöglicht. Dadurch wird sichergestellt, dass Nutzer, die derzeit das elektronische Mautsystem an anderen Mautstellen nutzen, diesen Dienst auch an der Ruta Uno in Anspruch nehmen können, wodurch sich der Verkehrsfluss und die Nutzungsmöglichkeiten auf der Strecke verbessern.

    Lese den gesamten Artikel
  • 8. September 2021
    Zusammenfassung der Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung.

    In der heutigen ordentlichen Hauptversammlung von Kapsch TrafficCom AG wurden folgende Beschlüsse getroffen: Keine Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2020/21; Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020/21. PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021/22 bestellt. Beschluss des Vergütungsberichts 2020/21. Wahl von Frau Sonja Hammerschmid in den Aufsichtsrat. Sie folgt Kari Kapsch, der sein Amt zurückgelegt hat. Ermächtigung, das Grundkapital um bis zu 10 % zu erhöhen.  Weiterführende Informationen zur Hauptversammlung finden Sie hier:

    Lese den gesamten Artikel
  • 1. September 2021
    Auto bleibt Trumpf – Aber 70% der Deutschen halten Emissionen nicht mehr für akzeptabel

    1.000 Bürgerinnen und Bürger Ende Juli 2021 bevölkerungsrepräsentativ befragt Berlin, 01. September 2021 – Die extremen Wetter-Ereignisse verändern die Meinung der Menschen zum Straßenverkehr: 72 Prozent bewerten die Emissionen kritischer und 70 Prozent halten den aktuellen Stand beim Klimaschutz nicht länger für akzeptabel. Insbesondere der Wechsel auf CO 2 -ausstoßfreie Autos dauert zu lange – sagen 79 Prozent. Das jüngste EU-Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 wird an dieser schleppenden Entwicklung nach Ansicht der Mehrheit nichts ändern. Schnell wirksame Werkzeuge, wie beispielsweise digitale Ampelsteuerung oder Smartphone-Apps von Stadtverwaltungen, stehen dagegen hoch im Kurs, um Staus drastisch zu reduzieren. Das sind Ergebnisse aus dem Kapsch-TrafficCom-Index 2021. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ Bürgerinnen und Bürger in Deutschland (N=1.000) befragt. Einen Rückgang der Verkehrsstaus und der damit verbundenen Umweltbelastungen wird es aus Sicht der Umfrageteilnehmer bei aktueller Entwicklung weder kurz- noch langfristig geben: 82 Prozent rechnen damit, dass der Autoverkehr kurzfristig weiter steigen wird, weil die Menschen wegen Corona lieber Auto fahren und auch langfristig das Auto als Transportmittel favorisieren. 67 Prozent der Teilnehmer geben an, dass sie Angst vor verstärkten Gesundheitsproblemen aufgrund von Verkehrsstaus und Emissionen haben. Befragt nach den größten Hindernissen der Verkehrswende bemängelt die große Mehrheit, dass bei neuen Mobilitätskonzepten zu wenig zum Mitmachen eingeladen wird (83 Prozent). Zudem sind Städte nicht schnell genug dabei, Autos und Ampeln digital zu vernetzen. Wissenschaft plädiert für „digitalen Turbo“ beim Klimaschutz Der Verkehrsexperte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Fellendorf von der Technischen Universität in Graz geht davon aus, dass der Umbau der Fahrzeugflotte wichtig ist, aber viel Zeit benötigt, die uns gerade davonläuft: „Wenn wir den Verkehr nicht schnell dekarbonisieren, können wir unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen nicht mehr einhalten“, sagt Fellendorf. „Die digitale Verkehrslenkung wirkt in dieser Situation wie ein Turbo für den Klimaschutz. Wir sollten massiv in die intelligente Vernetzung von Fahrzeugen und Straßen investieren.“ Mobilität zum Mitmachen statt Verbote 85 Prozent der Bevölkerung sind stark oder sogar sehr stark der Meinung, dass die Verkehrswende zu häufig auf Verbote setzt und damit die Umsetzung hemmt. Wenn es dagegen um Mobilitätsstrategien zum Mitmachen geht, kommt dem Einsatz von Smartphone-Apps eine Schlüsselrolle zu: 77 Prozent der befragten Bürger halten es für wichtig, dass eine Smartphone-App den Nutzern unterschiedliche Abfahrtzeiten vorschlägt, damit sie flüssiger durch den Straßenverkehr kommen. Außerdem halten es 74 Prozent für wichtig, dass ihnen eine grüne Welle durch die Smartphone-App angezeigt wird. Für Fahrten von A nach B wünschen sich 74 Prozent der Befragten – unabhängig vom Transportmittel – so schnell wie möglich an ihr Ziel zu kommen und 78 Prozent, ohne Staus an Ampeln mit „Grüner Welle“ zu fahren. Vernetztes Fahren und Intelligente Straßen Einen Technologieschub für besseren Verkehr werden schon in naher Zukunft die neuen Methoden der digitalen Verkehrslenkung bringen. Dabei vernetzt man die Fahrzeuge, Verkehrsteilnehmer und straßenseitige Infrastruktur intelligent miteinander. Den ersten Service dieser Art realisiert Traffic Technology Services (TTS), an der Kapsch TrafficCom beteiligt ist, für die AUDI AG unter der Bezeichnung ‚Traffic Light Info‘. „Hierbei werden die Ampelschaltungen der nächsten Minuten vorhergesagt und den Fahrern mitgeteilt, wann sie Grün bekommen und bei welcher Geschwindigkeit sie in der ‚grünen Welle‘ mitschwimmen können“, sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Mit diesem Wissen sparen Autofahrer bis zu 15 Prozent Kraftstoff – und fahren nachweislich deutlich stressfreier.“ In den USA sind bereits 35.000 Kreuzungen umgesetzt – mit stark steigender Tendenz. Damit ist ‚Traffic Light Info‘ die weltweit erste Anwendung einer Fahrzeug-Infrastruktur-Kopplung, die eine flächendeckende Abdeckung erreicht. Parallel findet die Umsetzung in Europa statt: Beginnend mit Deutschland (Ingolstadt und Düsseldorf) und Österreich (Salzburg) folgen nun Skandinavien und Spanien.  Und das ist erst der Anfang: „Wenn wir auch noch Routenführung und Navigation mit dem Verkehrsmanagement verbinden, können wir den Verkehr optimal im Netz verteilen und den Stau in Städten mindestens halbieren“, sagt Michael Ganser, Mobilitätsexperte bei Kapsch TrafficCom. „Erste Umsetzungen in europäischen Metropolen laufen.“   Mobilitätsbepreisung: Was digital vernetzte Städte wie London, Stockholm oder Mailand gelernt haben Damit nach der Reduktion der Staus nicht wieder mehr Menschen mit dem Auto fahren, empfiehlt es sich, im letzten Schritt den Autoverkehr auch zu bepreisen – so wie London, Stockholm oder Mailand es bereits tun. Der Stau verschwindet dann komplett, und dies dauerhaft. Bis zu 40 Millionen Tonnen CO 2 jährlich könnten so alleine in Deutschland gespart werden. Das ist mehr als durch die gesamte Photovoltaik des Landes im Jahr 2020 vermieden wurde. Gebührenpflichtige Straßen als nützliches Instrument 57 Prozent der Befragten räumen ein, dass gebührenpflichtige Straßen ein nützliches Instrument sind, um Geld einzunehmen, das in den Bau von Infrastruktur investiert werden kann. Allerdings sind 68 Prozent der Befragten stark bis sehr stark der Meinung, dass die Verkehrswende den Bürgern zu viele Kosten auflastet. „Die Studienlage zur Einführung einer digitalen Verkehrslenkung unter Einschluss einer Mobilitätsbepreisung ist recht eindeutig“, sagt Prof. Fellendorf. „Entscheidend für die Akzeptanz sind drei Punkte: Erstens bekommt die Bevölkerung einen flüssigen Straßenverkehr als Gegenleistung. Zweitens fließen die Einnahmen sichtbar an die Bürgerinnen und Bürger zurück – je direkter, desto besser. Drittens profitieren Menschen mit geringem Einkommen, beispielsweise über eine Mobilitätsunterstützung. Und die Fairness muss gewährleistet sein: Wenn Alternativen zum Auto fehlen, wird nichts berechnet.“  

    Lese den gesamten Artikel
  • 1. September 2021
    Auto bleibt Trumpf: Aber 74% der Österreicher halten Emissionen nicht mehr für akzeptabel

    1.000 Bürgerinnen und Bürger Ende Juli 2021 bevölkerungsrepräsentativ befragt Wien, 01. September 2021 – Die extremen Wetter-Ereignisse verändern die Meinung der Menschen zum Straßenverkehr: 74 Prozent bewerten die Emissionen kritischer und halten den aktuellen Stand beim Klimaschutz nicht länger für akzeptabel. Insbesondere der Wechsel auf CO 2 -ausstoßfreie Autos dauert zu lange – sagen 81 Prozent. Das jüngste EU-Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 wird an dieser schleppenden Entwicklung nach Ansicht der Mehrheit nichts ändern. Schnell wirksame Werkzeuge, wie beispielsweise digitale Ampelsteuerung oder Smartphone-Apps von Stadtverwaltungen, stehen dagegen hoch im Kurs, um Staus drastisch zu reduzieren. Das sind Ergebnisse aus dem Kapsch-TrafficCom-Index 2021. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ Bürgerinnen und Bürger in Österreich (N=1.000) befragt. Einen Rückgang der Verkehrsstaus und der damit verbundenen Umweltbelastungen wird es aus Sicht der Umfrageteilnehmer bei aktueller Entwicklung weder kurz- noch langfristig geben: 82 Prozent rechnen damit, dass der Autoverkehr kurzfristig weiter steigen wird, weil die Menschen wegen Corona lieber Auto fahren und auch langfristig das Auto als Transportmittel favorisieren. 71 Prozent der Teilnehmer geben an, dass sie Angst vor verstärkten Gesundheitsproblemen aufgrund von Verkehrsstaus und Emissionen haben. Befragt nach den größten Hindernissen der Verkehrswende bemängelt die große Mehrheit, dass bei neuen Mobilitätskonzepten zu wenig zum Mitmachen eingeladen wird (88 Prozent). Zudem sind Städte nicht schnell genug dabei, Autos und Ampeln digital zu vernetzen. Wissenschaft plädiert für „digitalen Turbo“ beim Klimaschutz Der Verkehrsexperte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Fellendorf von der Technischen Universität in Graz geht davon aus, dass der Umbau der Fahrzeugflotte wichtig ist, aber viel Zeit benötigt, die uns gerade davonläuft: „Wenn wir den Verkehr nicht schnell dekarbonisieren, können wir unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen nicht mehr einhalten“, sagt Fellendorf. „Die digitale Verkehrslenkung wirkt in dieser Situation wie ein Turbo für den Klimaschutz. Wir sollten massiv in die intelligente Vernetzung von Fahrzeugen und Straßen investieren.“  Mobilität zum Mitmachen statt Verbote 87 Prozent der Bevölkerung sind sehr stark oder stark der Meinung, dass die Verkehrswende zu häufig auf Verbote setzt und damit die Umsetzung hemmt. Wenn es dagegen um Mobilitätsstrategien zum Mitmachen geht, kommt dem Einsatz von Smartphone-Apps eine Schlüsselrolle zu: 79 Prozent der befragten Bürger halten es für wichtig, dass eine Smartphone-App den Nutzern unterschiedliche Abfahrtzeiten vorschlägt, damit sie flüssiger durch den Straßenverkehr kommen. Außerdem halten es 67 Prozent für wichtig, dass ihnen eine grüne Welle durch die Smartphone-App angezeigt wird. Für Fahrten von A nach B wünschen sich 72 Prozent der Befragten, unabhängig vom Transportmittel so schnell wie möglich an ihr Ziel zu kommen und 76 Prozent, ohne Staus an Ampeln mit „Grüner Welle“ zu fahren. Vernetztes Fahren und Intelligente Straßen Einen Technologieschub für besseren Verkehr werden schon in naher Zukunft die neuen Methoden der digitalen Verkehrslenkung bringen. Dabei vernetzt man die Fahrzeuge, Verkehrsteilnehmer und straßenseitige Infrastruktur intelligent miteinander. Den ersten Service dieser Art realisiert Traffic Technology Services (TTS), an der Kapsch TrafficCom beteiligt ist, für die AUDI AG unter der Bezeichnung ‚Traffic Light Info‘. „Hierbei werden die Ampelschaltungen der nächsten Minuten vorhergesagt und den Fahrern mitgeteilt, wann sie Grün bekommen und bei welcher Geschwindigkeit sie in der ‚grünen Welle‘ mitschwimmen können“, sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Mit diesem Wissen sparen Autofahrer bis zu 15 Prozent Kraftstoff – und fahren nachweislich deutlich stressfreier.“ In den USA sind bereits 35.000 Kreuzungen umgesetzt – mit stark steigender Tendenz. Damit ist ‚Traffic Light Info‘ die weltweit erste Anwendung einer Fahrzeug-Infrastruktur-Kopplung, die eine flächendeckende Abdeckung erreicht. Parallel findet die Umsetzung in Europa statt: Beginnend mit Deutschland (Ingolstadt und Düsseldorf) und Österreich (Salzburg) folgen nun Skandinavien und Spanien. Und das ist erst der Anfang: „Wenn wir auch noch Routenführung und Navigation mit dem Verkehrsmanagement verbinden, können wir den Verkehr optimal im Netz verteilen und den Stau in Städten mindestens halbieren“, sagt Michael Ganser, Mobilitätsexperte bei Kapsch TrafficCom. „Erste Umsetzungen in europäischen Metropolen laufen.“   Mobilitätsbepreisung: Was digital vernetzte Städte wie London, Stockholm oder Mailand gelernt haben Damit nach der Reduktion der Staus nicht wieder mehr Menschen mit dem Auto fahren, empfiehlt es sich, im letzten Schritt den Autoverkehr auch zu bepreisen – so wie London, Stockholm oder Mailand es bereits tun. Der Stau verschwindet dann komplett, und dies dauerhaft. Bis zu 40 Millionen Tonnen CO 2 jährlich könnten so alleine beispielsweise in Deutschland gespart werden. Mehr als durch die gesamte Photovoltaik des Landes im Jahr 2020 vermieden wurde. Gebührenpflichtige Straßen als nützliches Instrument 65 Prozent der Befragten räumen ein, dass gebührenpflichtige Straßen ein nützliches Instrument sind, um Geld einzunehmen, das in den Bau von Infrastruktur investiert werden kann. Allerdings sind 67 Prozent der Befragten sehr stark oder stark der Meinung, dass die Verkehrswende den Bürgern zu viele Kosten auflastet. „Die Studienlage zur Einführung einer digitalen Verkehrslenkung unter Einschluss einer Mobilitätsbepreisung ist recht eindeutig“, sagt Prof. Fellendorf. „Entscheidend für die Akzeptanz sind drei Punkte: Erstens bekommt die Bevölkerung einen flüssigen Straßenverkehr als Gegenleistung. Zweitens fließen die Einnahmen sichtbar an die Bürgerinnen und Bürger zurück – je direkter, desto besser. Drittens profitieren Menschen mit geringem Einkommen, beispielsweise über eine Mobilitätsunterstützung. Und die Fairness muss gewährleistet sein: Wenn Alternativen zum Auto fehlen, wird nichts berechnet.“  

    Lese den gesamten Artikel
  • 26. August 2021
    Europaweite Maut-Zahlungen: Hoyer und Tolltickets kooperieren

    In Europa eine On-Board-Unit für Mautdienste mit Abrechnung aus einer Hand European Electronic-Toll-Service (EETS) für LKW Wien, 26. August, 2021 – Das mittelständische Mineralölunternehmen Hoyer mit Sitz in Niedersachsen hat mit Tolltickets, einem europäischen Marktführer für Mautdienste, eine Kooperation vereinbart: Hoyer wird seinen Kunden künftig mit der eigenen Tankkarte, der HoyerCard, eine On-Board-Unit anbieten, mit der LKW ihre Mautzahlungen in Europa vollautomatisch und mit einheitlicher Abrechnung durchführen können. Das System basiert unter anderem auf dem Europäischen Elektronischen Mautdienst (EETS) und wird samt der dafür notwendigen Technologie von Tolltickets, einem Tochterunternehmen von Kapsch TrafficCom, geliefert. Tolltickets ist seit 2018 als Mautdienstleistungsanbieter auf Basis der europäischen EETS-Direktive registriert. „Wir freuen uns sehr, unseren Kunden künftig einen vollautomatischen und einheitlichen Mautdienst zu ermöglichen, wenn sie mit der neuen Hoyer-EETS Box unterwegs sein werden“, sagt Thomas Reichert, Geschäftsbereichsleiter der HoyerCard und Prokurist der Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG. „Das und die stetige nationale als auch internationale Netzentwicklung – mittlerweile können HoyerCard-Kunden an über 2.000 Stationen bargeldlos Kraftstoffe beziehen – stellt eine ideale Ergänzung zur HoyerCard dar, die mittlerweile dem Anspruch einer echten Full-Service-Card gerecht wird. Mit der Erweiterung des Produktportfolios wollen wir unser Angebot weiter für unsere Kunden ausbauen und die vollautomatische Mautabrechnung als wichtigen Bestandteil unserer Dienstleistungen etablieren.“

    Lese den gesamten Artikel
  • 11. August 2021
    Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Quartal 2021/22.

    Headlines. Rückkehr zur Profitabilität bei niedrigerem Umsatz. Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung. Innenfinanzierte Tilgung von Finanzierungstranchen führte zu Bilanzverkürzung. Verzögerungen bei Ausschreibungen lassen noch keine genaueren Aussagen zum Grad der Profitabilität im H2   2021/22 zu. „Es ist uns nach einer schwierigen Phase gelungen, eine sichtbare Trendwende einzuläuten. Zurückblickend auf die letzten beiden Jahre bin ich überzeugt, dass wir die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen hinter uns haben und das Geschäftsjahr 2021/22 wieder profitabel abschließen werden“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 138,5 126,8 -8,4 % EBIT -11,3 6,6 >100 %    EBIT-Marge -8,2 % 5,2 % +13,4 %p Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -10,0 3,2 >100 % Ergebnis je Aktie (EUR) -0,77 0,24 >100 % Wien, 11. August 2021 – Obwohl der Umsatz von EUR 127 Mio. vergleichsweise gering war, konnte Kapsch TrafficCom das erste Quartal mit einem Gewinn abschließen. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) erreichte EUR 7 Mio. (Vorjahr: EUR ‑11 Mio.) und das den Anteilseignern zurechenbare Ergebnis betrug EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑10 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,24 (Vorjahr: EUR ‑0,77). Das Finanzergebnis betrug EUR ‑2 Mio. (Vorjahr: EUR ‑1 Mio.). Mehr als die Hälfte davon entfiel auf nicht realisierte Wechselkursverluste. Im Juni erfolgte, wie vereinbart, eine Teiltilgung des Schuldscheindarlehens und eines Bankkredits in Höhe von insgesamt EUR 49 Mio. Da es dem Unternehmen gelang, in den vorangegangenen Monaten die Barreserven auszubauen, erfolgten die Tilgungen aus Eigenmitteln. Dieser Aktiv-Passiv-Tausch hatte einen bilanzverkürzenden Effekt. Die Bilanzsumme betrug am 30. Juni 2021 EUR 552 Mio. (31. März 2021: EUR 593 Mio.). Das positive Quartalsergebnis und die geringere Bilanzsumme ließen die Eigenkapitalquote auf 16 % (31. März 2021: 14 %) steigen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen war der Hauptgrund für den negativen Free Cashflow im ersten Quartal von EUR ‑11 Mio. (Vorjahr: EUR ‑27 Mio.). Die Nettoverschuldung stieg folglich auf EUR 181 Mio. (31. März 2021: EUR 170 Mio.). Zum 30. Juni beschäftigte Kapsch TrafficCom 4.538 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. März 2021: 4.657). Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2021/22 entfielen 71 % des Umsatzes auf das Segment Maut und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz wurde zu 56 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 40 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % in der Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet.  Segment Maut. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 106,0 89,6 -15,4 % EBIT -8,9 3,1 >100 %    EBIT-Marge -8,4 % 3,5 % +11,9 %p Im ersten Quartal 2021/22 erreichte der Umsatz im Segment Maut EUR 90 Mio. (-15 %). Das Maut-EBIT lag bei EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR -9 Mio.). Die EBIT-Marge erreichte 4 % (Vorjahr: -8 %). Im ersten Quartal 2021/22 verkaufte Kapsch TrafficCom 2,0 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 2,9 Millionen). Segment Verkehrsmanagement. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 32,5 37,2 +14,4 % EBIT -2,5 3,4 >100 %    EBIT-Marge -7,6 % 9,2 % +16,8 %p Im ersten Quartal 2021/22 erreichte der Umsatz im Segment Verkehrsmanagement EUR 37 Mio. (+14 %). Das Verkehrsmanagement-EBIT lag bei EUR 3 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahrs (EUR -2 Mio.). Den Bericht über das erste Quartal 2021/22 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie ab heute, nicht vor 7:35 Uhr (MESZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

    Lese den gesamten Artikel
  • 12. Juli 2021
    Kapsch Group strukturiert sich neu.

    Familienunternehmen bereitet Generationswechsel vor Wien, 12. Juli 2021 – Der global agierende Technologiekonzern Kapsch Group ordnet sich neu: Kapsch Group wird für die kommende Generation der Unternehmerfamilie neu aufgestellt. Kapsch Group kann auf eine fast 130-jährige Geschichte zurückblicken. Kapsch ist seit der Gründung stets ein familiengeführtes Unternehmen – derzeit in der vierten Generation. Der Erfolg beruht vor allem auf dem persönlichen Engagement der Unternehmerfamilie, der daraus resultierenden Unternehmenskultur sowie darauf, dass sich die Gruppe in all den Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und immer wieder neu erfunden hat. Mit Blick auf die nächste Generation der Familie Kapsch und um später zu gegebener Zeit einen reibungslosen Übergang auf die nächste Generation gewährleisten zu können, ist geplant, die Unternehmensgruppe neu aufzustellen. Im Fokus der Kapsch Group stehen nunmehr die Unternehmen Kapsch Aktiengesellschaft und Kapsch TrafficCom. Die Kapsch Group wird dem Einflussbereich von Elisabeth Kapsch und Georg Kapsch zugeordnet und bleibt wie bisher unter der Führung von Georg Kapsch als CEO. An den direkten Beteiligungsverhältnissen der KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH an der Kapsch TrafficCom AG und der Führung dieser durch Georg Kapsch ändert sich dadurch nichts. Die Kapsch BusinessCom scheidet mit Kari Kapsch aus der Kapsch Group aus. Kari Kapsch bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Kapsch BusinessCom und der Vorstand bleibt mit Franz Semmernegg und Jochen Borenich ebenfalls unverändert. Geplant ist, dass bei Kapsch BusinessCom die Invest Unternehmensbeteiligungs Aktiengesellschaft als Partner neu einsteigen wird, um die weitere Expansion der Kapsch BusinessCom zu unterstützen. Die Neuordnung der Kapsch Group wurde kürzlich gestartet. Im weiteren Verlauf sind noch behördliche Genehmigungen erforderlich; mit einem Abschluss ist voraussichtlich in einigen Monaten zu rechnen. Dabei hat der Umstrukturierungsprozess keine Auswirkungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden der Kapsch TrafficCom, der Kapsch Aktiengesellschaft  und Kapsch BusinessCom.

    Lese den gesamten Artikel
  • 12. Juli 2021
    Kapsch Group strukturiert sich neu.

    Familienunternehmen bereitet Generationswechsel vor Wien, 12. Juli 2021 – Der global agierende Technologiekonzern Kapsch Group ordnet sich neu: Kapsch   Group wird für die kommende Generation der Unternehmerfamilie neu aufgestellt. Kapsch Group kann auf eine fast 130-jährige Geschichte zurückblicken. Kapsch ist seit der Gründung stets ein familiengeführtes Unternehmen – derzeit in der vierten Generation. Der Erfolg beruht vor allem auf dem persönlichen Engagement der Unternehmerfamilie, der daraus resultierenden Unternehmenskultur sowie darauf, dass sich die Gruppe in all den Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und immer wieder neu erfunden hat. Mit Blick auf die nächste Generation der Familie Kapsch und um später zu gegebener Zeit einen reibungslosen Übergang auf die nächste Generation gewährleisten zu können, ist geplant, die Unternehmensgruppe neu aufzustellen. Im Fokus der Kapsch Group stehen nunmehr die Unternehmen Kapsch Aktiengesellschaft und Kapsch TrafficCom. Die Kapsch Group wird dem Einflussbereich von Elisabeth Kapsch und Georg Kapsch zugeordnet und bleibt wie bisher unter der Führung von Georg Kapsch als CEO. An den direkten Beteiligungsverhältnissen der KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH an der Kapsch TrafficCom AG und der Führung dieser durch Georg Kapsch ändert sich dadurch nichts. Die Kapsch BusinessCom scheidet mit Kari Kapsch aus der Kapsch Group aus. Kari Kapsch bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Kapsch BusinessCom und der Vorstand bleibt mit Franz Semmernegg und Jochen Borenich ebenfalls unverändert. Geplant ist, dass bei Kapsch BusinessCom die Invest Unternehmensbeteiligungs Aktiengesellschaft als Partner neu einsteigen wird, um die weitere Expansion der Kapsch BusinessCom zu unterstützen. Die Neuordnung der Kapsch Group wurde kürzlich gestartet. Im weiteren Verlauf sind noch behördliche Genehmigungen erforderlich; mit einem Abschluss ist voraussichtlich in einigen Monaten zu rechnen. Dabei hat der Umstrukturierungsprozess keine Auswirkungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden der Kapsch TrafficCom, der Kapsch Aktiengesellschaft  und Kapsch BusinessCom.

    Lese den gesamten Artikel
  • 8. Juli 2021
    Urlaub: 60 Prozent der Österreicher fürchten, dass Baustellen den Reiseverkehr ausbremsen.

    Traffic-Trend-Monitor 2021 von TOLLTICKETS veröffentlicht Wien, 8. Juli 2021 – Rund 60 Prozent der Urlauber fürchten, dass Baustellen, Umleitungen und Staus an Mautstationen den Reiseverkehr auf den Straßen in der aktuellen Feriensaison beeinträchtigen werden. Gleichzeitig haben sich 79 Prozent vorgenommen, in diesem Jahr mit Blick auf die Corona-Infektionsrisiken mit dem Auto zu verreisen. Das sind Ergebnisse des TOLLTICKETS Traffic-Trendmonitors 2021. Bevölkerungsrepräsentativ wurden N=1.000 Österreicherinnen und Österreicher von einem Marktforschungsinstitut befragt. „Um die Urlaubsplanung in die eigenen Hände zu nehmen, empfehlen wir bereits vor Reiseantritt alle Papier- und E-Vignetten von zuhause aus online zu ordern“, sagt Wolfgang Ressler von TOLLTICKETS. „Für die großen europäischen Reiseländer Frankreich, Italien oder Spanien gibt es zudem eine sehr gute Möglichkeit, Stop-and-Go und Staus an den klassischen Mautstationen zu vermeiden. Mit einer funkgesteuerten Mautbox, die an der Windschutzscheibe angebracht wird,  können die Verbraucher elektronisch bezahlen. So ist es heute schon möglich, die Kontrollstellen über gesonderte Expressfahrbahnen zu passieren ohne anzuhalten.“ Ein automatisches Mautbezahlsystem, dass auf Europas Straßen für alle Verkehrsteilnehmer gleich funktioniert steht mit einer Zustimmung von knapp 80 Prozent in der Bevölkerung hoch im Kurs. Wichtig ist den Menschen neben dem Zeitgewinn der elektronischen Zahlung, die Umweltbelastung durch den Wegfall von Stop-and-Go an den Kontrollstellen zu reduzieren (83 Prozent), Vignetten ohne Reiseunterbrechung bezahlen zu können (80 Prozent) und eine bessere Kostenübersicht durch eine einheitliche Abrechnung für alle Maut- und Vignettenausgaben zu erzielen (79 Prozent). Die Mautbox können Verbraucher bereits sechs Wochen vor Reiseantritt bestellen und damit reservieren. Das etwa Streichholzschachtel große Gerät wird bei einem PKW in der Nähe des Rückspiegels und bei Wohnmobilen und LKWs oberhalb des Armaturenbretts an der Windschutzscheibe angebracht. Alle abgerechneten Mautgebühren lassen sich im Detail auf dem eigenen Kundenaccount online einsehen.   Weitere Informationen zur Urlaubsplanung mit der Mautbox gibt es unter :

    Lese den gesamten Artikel