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Kapsch  
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

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Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

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27. Mai 2021
Kapsch TrafficCom: Andreas Hämmerle wird neuer CFO

Wien, 27. Mai 2021 – Ab dem 1. Juli 2021 ist Andreas Hämmerle als Chief Financial Officer (CFO) neues Mitglied im Vorstand der Kapsch TrafficCom. Derzeit ist Hämmerle bereits im Unternehmen als Executive Vice President Finance tätig. „Im Namen des Vorstands gratuliere ich Andreas Hämmerle herzlich und freue mich darauf, ihn als neues Vorstandsmitglied willkommen zu heißen”, sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Wir schätzen Andreas Hämmerle als erfahrene Führungspersönlichkeit. Mit seiner Unterstützung haben wir KTC sicher durch eine Transformationsphase navigiert - zudem hat er wesentlich dazu beigetragen, unsere finanzielle Position deutlich zu verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit seinen umfangreichen Erfahrungen und Kenntnissen, speziell im Finanzbereich, für die Zukunft gut aufgestellt sind.“ „Ich fühle mich geehrt und freue mich darauf, meine Arbeit als Chief Financial Officer der Kapsch TrafficCom aufzunehmen" sagt Hämmerle. „Zusammen mit einem großartigen Team werden wir die Unternehmensgeschichte erfolgreich fortschreiben.“ Hämmerle hatte vor seiner Tätigkeit bei Kapsch TrafficCom bereits diverse Management- und Vorstandspositionen inne. Er verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Markenartikelindustrie sowie in der Dienstleistungs- und Einzelhandelsbranche. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Change Management, Mergers & Acquisition, Restrukturierung, Compliance und Controlling in Veränderungssituationen.

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27. April 2021
Autoverkehr: Globale Emissionen steigen wieder – „Mobility Report 2021“ von Kapsch TrafficCom.

Positiver COVID-19-Effekt auf CO2-Emissionen schwindet rasant Wien, 27. April, 2021 – Der Transportsektor ist weltweit der am schnellsten wachsende Emittent klimaschädlicher Treibhausgase mit einem Anteil von rund 25 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes. Während viele andere Sektoren ihre Emissionen Jahr für Jahr reduzieren konnten – bewegt sich das Transportwesen in die entgegengesetzte Richtung und droht an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens zu scheitern. Der Mobility Report 2021 von Kapsch TrafficCom veranschaulicht die aktuellen Herausforderungen rund um Transport und Verkehr und zeigt, wie man ihnen begegnen kann. Obwohl die unmittelbaren COVID-19-Auswirkungen die Emissionen reduzierten, erreicht das Verkehrsniveau in vielen Städten und Ländern bereits wieder die Vor-Pandemie-Belastungen. Umfragen zeigen zudem, dass viele Menschen aufgrund des befürchteten Infektionsrisikos weniger als früher bereit sind, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen – und damit die Straßeninfrastrukturen noch stärker in Anspruch nehmen. Da die Abhängigkeit von privaten Fahrzeugen weltweit weiter zunimmt, wird keine Stadt und keine Autobahnbehörde die wachsenden Herausforderungen ignorieren können. Kurzfristige Mobilitätslösungen dringend erforderlich. „Wir benötigen dringend kurzfristig wirkende Lösungsstrategien, um die Emissionen von Millionen von Fahrzeugen auf den Straßennetzen weltweit zu reduzieren“, sagt Alfredo Escriba, CTO von Kapsch TrafficCom. „Städtisches Verkehrs- und Staumanagement ist unmittelbar wirksam und hilft, die CO2-Belastung zu senken. Allein das Auflösen des Stop-and-Go-Verkehrs durch Ampelinformationen, die in Echtzeit an die Fahrer gesendet werden, kann laut einer aktuellen Studie aus Kanada den Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen nachweislich verringern. Weitergehende Methoden, die Fahrzeugkonnektivität und KI-basierte Datenverarbeitung einbeziehen, reduzieren Staus und ineffizienten Verkehr zusätzlich.“ Grenzen des traditionellen Verkehrsmanagements. Behörden vieler Länder implementieren seit Jahrzehnten intelligente Verkehrssysteme – von Signallösungen bis hin zu Staugebührenprogrammen. Die bisherigen Ansätze konzentrieren sich jedoch in der Regel auf alleinstehende und isolierte Lösungen, die nur eine geringe Teilmenge der heute verfügbaren Verkehrsdaten nutzen und deshalb nur begrenzte Vorteile bei Emissionen und Luftqualität bieten. Neues Verkehrsmanagement in Buenos Aires, Argentinien. Die Stadt Buenos Aires hat 2017 einen strategischen Plan entwickelt, um von einem reaktiven auf ein proaktiv-kollaboratives Verkehrsmanagement zu wechseln. Das neue integrierte Mobilitätsmanagementsystem (SGIM Sistema de Gestión Integral de la Movilidad) ermöglicht es der Stadt, Daten aus verschiedenen Quellen zu verwalten, um hochwertige Informationen zu generieren und nutzbar zu machen. Die SGIM-Software, die mit der EcoTrafiXTM -Plattform zentral von Kapsch eingesetzt wurde, funktioniert als Dachplattform. Das System verbindet sich mit der aktuellen Struktur und lässt sich praktisch aufsetzen, um eine einheitlichere Plattform zu schaffen – einschließlich der Anwendung von Google Maps und Waze-Informationen sowie der Einbindung von Mautbetreibern und anderen Systemen von Drittanbietern. Heute arbeitet Buenos Aires mit einem Top-modernen Verkehrsmanagementsystem für die städtische Mobilität: Dazu zählen die Überwachung von Ereignissen und Vorfällen und das Angebot eines multimodalen Transportsystems mit effizientem Staumanagement für die Bevölkerung, das von einer hochmodernen integrierten Leitstelle aus orchestriert wird.

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27. April 2021
World Car Emissions Rise – Mobility Report 2021 by Kapsch TrafficCom.

Emissions rapidly surge back to pre-COVID-19 levels Vienna. April 27, 2021 – The transport industry is the fastest growing source of global emissions: Today, it generates around 28% of total emissions with 59% coming from passenger vehicles and light trucks. While many other sectors already reduce their emissions year after year – transport is going the other way threatening to undermine Paris Agreement targets. The Mobility Report 2021 by Kapsch TrafficCom illustrates the current transport challenges and shows how to deal with them. Although vehicle miles traveled (VMT) dramatically declined during the early days of the COVID-19 pandemic, it has rebounded to pre-pandemic levels. In addition, many people are less willing to use public transport than previously due to the infection risk – putting even greater demand on road networks and increasing VMT. As dependence on private vehicles continues to grow worldwide, no city or highways authority can be complacent about the growing emissions challenge. The average gas-powered car emits 8887g of CO 2 per gallon of gas and a total of 4.6 metric tons of CO 2 every year. Shortterm mobility solutions urgently needed. “Shortterm solutions are urgently needed to curb emissions from millions of vehicles on the world’s road networks,” says Alfredo Escriba, CTO of Kapsch TrafficCom. “Urban traffic and congestion management provide an immediate impact helping to reduce CO 2  emissions. Reducing stop-and-go-traffic by communicating traffic signal information to drivers alone has been shown to reduce fuel consumption and therefore emissions according to a recent study from Canada. More advanced methods, involving vehicle connectivity and AI-based data processing, can further reduce emissions caused by congestion and inefficient traffic.” Limited impact of traditional traffic management. For decades, authorities in many countries have been implementing intelligent transport systems – from signalling solutions to congestion charging schemes. However, legacy approaches tend to focus on stand-alone and siloed solutions that use only a small subset of the traffic data nowadays available. Traditional approaches therefore only can provide limited emissions and air quality benefits. New Traffic Management in Buenos Aires, Argentina. The City of Buenos Aires developed a strategic plan in 2017, shifting from reactive to proactive-collaborative Traffic Management. The new Integrated Mobility Management System (SGIM Sistema de Gestión Integral de la Movilidad) allows the city to manage data from multiple sources to generate and spread high-quality information. The SGIM software that was deployed in the center with Kapsch’s EcoTrafiXTM platform works as an umbrella platform that can interface and sit on top of the current structure for a more unified platform – including Google Maps and Waze information, Tolling Operators, and other third party systems. Today, Buenos Aires operates with a global supervision of city mobility: monitoring events and incidents and allow people to use a multi-modal transport system with efficient congestion management that is orchestrated by a state-of-the-art integrated control center.

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21. April 2021
JB Kendrick ist neue Präsidentin von Kapsch TrafficCom North America

Wien, 21. April 2021 – Kapsch TrafficCom AG (Kapsch) hat JB Kendrick mit Wirkung zum 19. April 2021 zur Präsidentin von Kapsch TrafficCom North America ernannt. Kendrick kam 2017 als Senior Vice President für Sales und Business Development zu Kapsch und war in dieser Funktion maßgeblich am Wachstum des Maut-, Verkehrsmanagement- und Connected-Vehicle-Geschäfts von Kapsch TrafficCom North America beteiligt. „Ich freue mich sehr, JB Kendrick als neue Präsidentin von Kapsch TrafficCom Nordamerika vorzustellen", sagt Georg Kapsch, Chief Executive Officer von Kapsch TrafficCom. „JB hat eine herausragende Erfolgsbilanz beim Ausbau unseres Nordamerikafeschäfts vorgelegt. Sie ist bekannt dafür, starke kundenorientierte Teams zu bilden, eine effektive interne und externe Kommunikation aufzubauen sowie Initiativen zum Engagement der Kapsch-Mitarbeiter zu fördern." JB Kendrick folgt auf Chris Murray, der Kapsch TrafficCom verlassen wird. In den vergangenen 10 Jahren leitete er die erfolgreiche Transformation des Nordamerika-Geschäfts zu einem führenden Anbieter von End-to-End Maut-, Verkehrsmanagement- und vernetzten Mobility-Systemen. „Ich möchte mich bei Chris für seine tatkräftige Unterstützung für Kapsch bedanken - ich wünsche ihm das Allerbeste." Die Ernennung von JB Kendrick trägt dazu bei, eine nachhaltige Business Performance und ein erfolgreiches nächstes Kapitel für unser Unternehmen aufzuschlagen. JB Kendrick blickt auf eine erfolgreiche 25-jährige Karriere in der Bereitstellung von Back-Office- und Zahlungsverarbeitungslösungen zurück, mit Führungsrollen in verschiedenen Funktionsbereichen, wie Vertrieb, Operations, Geschäftsentwicklung, Marketing und Kundenbeziehungen. Bevor sie zu Kapsch kam, arbeitete JB Kendrick 13 Jahre lang bei Conduent (und zuvor Xerox/ACS, Inc.), wo sie Sales-Geschäfte mit mehr als 30 US-Bundesstaaten sowie der US-Regierung abwickelte und neu entwickelte Zahlungsdienste unterstützte.  JB Kendrick war im Vorstand der Electronic Funds Transfer Association (EFTA) und hat sich aktiv bei der National Branded Prepaid Card Association (NBPCA), W.net und The Women's Alliance (TWA) engagiert. Derzeit ist sie Mitglied des Board of Trustees am Huntingdon College in Montgomery, Alabama, sowie der "Women in Tolling"-Gruppe der International Bridge, Tunnel, and Turnpike Association (IBTTA) und mehrerer lokaler philanthropischer Organisationen. Sie wird weiterhin von Atlanta, Georgia, aus tätig sein.

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16. April 2021
Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2020/21.

10:47 MESZ Das Geschäftsjahr 2020/21 von Kapsch TrafficCom ist mit 31. März 2021 zu Ende gegangen. Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund EUR 500 Mio. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) inklusive negativer Spezialeffekte wird einen Verlust von rund EUR 124 Mio. ergeben. Die relevantesten negativen Spezialeffekte wirken sich mit rund EUR -139 Mio. auf das EBIT aus und umfassten: EUR -79 Mio.: Anpassung der Projektmargen und Drohverlustrückstellungen, insbesondere bei Projekten in Nordamerika EUR -21 Mio.: Wertminderungen von Firmenwerten EUR -14 Mio.: Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen EUR -8 Mio.: Rückstellung für Rechtsstreit in den USA EUR -8 Mio.: Währungseffekte EUR -6 Mio.: Lagerwertberichtigung EUR -3 Mio.: Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Trotz des stark negativen Ergebnisses liegt die Eigenkapitalquote noch bei rund 14 %. Per 31. März 2021 hielt Kapsch TrafficCom liquide Mittel im Ausmaß von mehr als EUR 100 Mio.

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12. April 2021
Die bahnbrechende europäische Technologie von Kapsch TrafficCom wird in Málaga intelligente Ampeln mit fahrerlosen Bussen verbinden.

Das Unternehmen installiert Verkehrssteuerungen, die ein autonomes ÖPNV-Fahrzeug über grüne und rote Verkehrssignale informieren Das Projekt AUTOMOST zielt darauf ab, die Automatisierung des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben Madrid, 12. April 2021 - Kapsch TrafficCom (Kapsch) hat in der Stadt Málaga, Spanien die Technologie von vernetzen Fahrzeugen (V2X) für das Projekt AUTOMOST umgesetzt. Dieses von der Europäischen Union geförderte F&E-Projekt, das vom Busflottenmanager AVANZA gemeinsam mit der Stadt Málaga und dem Hafen von Málaga entwickelt wurde, hat zum Ziel, die Automatisierung des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben. Kapsch, als internationaler Anbieter von Technologien und -Dienstleistungen für vernetze Fahrzeuge, hat für das Projekt intelligente Ampelsteuerungen installiert, die SPaT-Informationen (Signal Phase and Timing) von den Ampeln direkt an den autonomen Bus übertragen, für jede Spur auf der kontrollierten Kreuzung. Die Stadtverwaltung von Málaga, die sich für die Entwicklung der Stadt zu einer technologischen und innovativen "Smart City " einsetzt , hat den Hafen als Testgebiet für die Entwicklung dieses autonomen Fahrzeugprojekts gewählt, um die Vorteile der Automatisierung des öffentlichen Nahverkehrs auf eine kontrollierbarere Art und Weise zu analysieren, da sich dort eine weniger komplexe Buslinie befindet. Kapsch wurde von der Stadtverwaltung von Málaga im Jahr 2020 ausgewählt, um 11 EcoTrafiX™-Ampelsteuerungen mit den dazugehörigen straßenseitigen Basisstationen (engl. Road-Side-Units, RSU) zu liefern. Diese sind nun mit der AUTOMOST-Technologieplattform verbunden und liefern Echtzeitinformationen zwischen den Bussen und der Infrastruktur an ausgewählten Kreuzungen mit Ampeln. Sie ersetzen die ursprünglichen Ampelsteuerungen, die keine SPaT-Funktionen unterstützten. Die SpaT-Informationen werden in dem Projekt in Málaga den aktuellen Ampelstatus und die verbleibende Zeit bis zum nächsten Ampelwechsel liefern. Dies ermöglicht es den Bussen und anderen, mit der Technologie ausgestatteten Fahrzeugen, die genauen Zeit von Rot-, Grün- oder Gelb Ampelschaltungen im Voraus zu wissen, um ihre Geschwindigkeiten entsprechend anzupassen und ihr autonomes Fahren zu steuern. Dies ist ein innovatives Programm und das erste seiner Art in Spanien. Die Technologie kann gleichzeitig eine G5- und 5G-Protokollfrequenz übertragen und gleichzeitig SpaT-Informationen über die Ampeln an alle Fahrzeuge in der Nähe senden. „Wir freuen uns, zur Umsetzung dieses innovativen Projekts beizutragen. Es bekräftigt unser Engagement für intelligente urbane Mobilität“, sagt Javier Aguirre, CEO und Präsident von Kapsch TrafficCom Spanien und Portugal . „Technologien für vernetzte Fahrzeuge und autonomes Fahren eröffnen große Möglichkeiten. Málaga, ein spanischer Benchmark für Smart Cities, nutzt bereits seit Jahren unsere technologischen Lösungen, um den Verkehr der Stadt auf integrierte Weise zu steuern. Jetzt, mit dieser Initiative, ist die Stadt erneut zu einem Vorreiter geworden, der Technologie zur Verbesserung des Lebens ihrer Bürger anwendet.“ Die EcoTrafiX™-Ampelsteuerung ermöglicht eine effiziente, sichere und nachhaltige Mobilität, indem er Prioritäten für öffentliche Verkehrsmittel, Einsatzfahrzeuge, Fahrräder oder Fußgänger je nach den besonderen Anforderungen des jeweiligen Projekts setzt. EcoTrafiX™ kann mit verschiedenen Protokollen (UNE, NTCIP, UTMC) betrieben werden und passt sich an jede Betriebsart an, ob im Inselbetrieb, unter zentraler Steuerung oder mit adaptiven Verkehrssteuerungssystemen. Die straßenseitige Basisstation RIS-9160 RSU von Kapsch sorgt für einen schnellen Datenaustausch zwischen dem Fahrzeug und der Infrastruktur.

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25. März 2021
Umweltpreis der Stadt Wien für Kapsch TrafficCom

Die Stadt Wien hat Kapsch TrafficCom als „OekoBusiness Wien 2021“ ausgezeichnet. Der global agierende Anbieter von intelligenten Verkehrslösungen nahm mit seinem Betrieb am Wienerberg an dem Umweltserviceprogramm ÖKOPROFIT der Stadt Wien teil. Ziel des Projektes ist es, Unternehmen dabei zu helfen, den Abfall-, Rohstoff-, Wasser- und Energieverbrauch am Betriebsstandort Wien zu reduzieren. „Das Ökoprofit-Programm ist ein großartiger Startschuss auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Unternehmen“, sagt Juliane Höbarth, Leiterin des Environmental Sustainability Programms von KapschTrafficCom. „Es hilft uns die größten Emissionsquellen in unserem Unternehmen am Betriebsstandort Wien zu identifizieren und zu verstehen, wie man sie reduzieren kann.“ Experten prüfen umweltfreundliches Wirtschaften. Im Rahmen der Workshops analysierten die Ökoprofit-Experten der Umweltberatung Denkstatt gemeinsam mit Kapsch TrafficCom sorgfältig ausgewählte Umweltdaten und identifizierten auf dieser Grundlage Einsparungspotenziale und Verbesserungsmaßnahmen. „Wir haben gelernt, dass im industriellen Bereich der Produktlebenszyklus den größten Teil der CO2-Emissionen ausmacht. Deshalb fokussieren wir uns auf die Evaluierung des CO2-Fußabdrucks unserer Produkte und das Emissionseinsparungspotenzial unseres Portfolios“, berichtet Juliane Höbarth von KapschTrafficCom. Kapsch TrafficCom ist „OekoBusiness Wien 2021“. Die Ergebnisse des ÖKOPROFIT-Programms stellte das Projektteam in Form eines Berichts und einer Präsentation der Experten-Kommission vor. Kapsch TrafficCom wurde anschließend vom Beirat für sein Engagement für eine nachhaltige Wirtschaftsweise von der Stadt Wien als „OekoBusiness Wien 2021“ ausgezeichnet. Das Zertifikat ist für die Dauer von einem Jahr gültig.

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16. Februar 2021
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2020/21.

Highlights. Ausgelaufene Großprojekte, COVID-19, Sondereffekte und interne Herausforderungen führten zu Umsatzrückgang und negativem EBIT. Restrukturierungsmaßnahmen zeigen erste Erfolge, Free Cashflow ist wieder positiv. „Wir sehen bereits Erfolge der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen. War der Free Cashflow im ersten Quartal noch mit rund EUR 27 Mio. negativ, reduzierte sich das Minus des zweiten Quartals auf EUR 3 Mio. Im abgelaufenen, dritten Quartal gelang es uns, einen positiven Free Cashflow von EUR 31 Mio. zu erwirtschaften. Damit liegen wir nach neun Monaten bei einem positiven Wert von EUR 1 Mio.“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 545,5  384,5 -29,5 % EBIT 7,7  -89,0 > -100 % EBIT-Marge 1,4 %  -32,1 % -24,5 %p Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 1,9 -78,3 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,14 -6,03 > -100 % Wien, 16. Februar 2021  – Der Umsatz von Kapsch TrafficCom betrug in den ersten drei Quartalen 2020/21 EUR 384 Mio. Das entspricht einem Rückgang von 30 % oder EUR 161 Mio. EUR 75 Mio. davon sind auf die im Vorjahr ausgelaufenen Großprojekte in Deutschland (vorzeitige Kündigung des Errichtungsprojekts durch den Kunden aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs), Tschechien (Auslaufen des Betriebsvertrags) und Bulgarien (Abschluss der Errichtung eines landesweiten Mautsystems) zurückzuführen. In Nordamerika lag das Augenmerk auf der Abarbeitung und Sanierung bestehender Projekte. Zudem waren US-Projektmargen anzupassen, was sich nicht nur negativ auf das EBIT, sondern zu einem großen Teil auch auf den Umsatz auswirkte. Schließlich führten die verschiedenen Maßnahmen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, zu einem deutlichen Umsatzrückgang: Im Segment Electronic Toll Collection (ETC) waren sie wesentliche Treiber, dass die Komponentenumsätze um EUR 28 Mio. oder rund ein Drittel zurückgingen. Auch die Errichtungsumsätze sanken um EUR 71 Mio. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) drehte von EUR 8 Mio. im Vorjahr auf EUR -89 Mio. in der aktuellen Berichtsperiode. Für diese Entwicklung waren im laufenden Geschäftsjahr insbesondere die folgenden Sondereffekte verantwortlich: Anpassung der Projektmargen und Drohverlustrückstellungen, insbesondere bei Projekten in Nordamerika: EUR -50 Mio. Firmenwertabschreibungen: EUR -21 Mio. (entspricht dem Wert zum H1 2020/21). Rückstellung für Rechtsstreit in den USA: EUR -8 Mio. Operative Währungseffekte: EUR -11 Mio. (netto).   Das Finanzergebnis in den ersten drei Quartalen betrug EUR -10 Mio. (Vorjahr: EUR -5 Mio.). Dafür waren primär das Zinsergebnis von EUR -3 Mio. (netto) und nicht realisierte Fremdwährungsverluste in Höhe von EUR 5 Mio. (netto) verantwortlich. Der Steuerertrag betrug EUR 18 Mio. (Vorjahr: EUR -1 Mio.). Das den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbare Periodenergebnis nach neun Monaten betrug EUR -78 Mio. (Vorjahr: EUR 2 Mio.). Das entspricht einem Periodenergebnis je Aktie von EUR -6,03 (Vorjahr: EUR 0,14). Zum 31. Dezember 2020 betrug die Nettoverschuldung EUR 183 Mio. (31. März 2020: EUR 176 Mio.). Die Eigenkapitalquote betrug 18 % (31. März 2020: 25 %). Die Bilanzsumme sank aufgrund des negativen Periodenergebnisses auf EUR 614 Mio. (31. März 2020: EUR 727 Mio.). Der Free Cashflow nach drei Quartalen von EUR 1 Mio. war deutlich besser als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs (EUR -20 Mio.). Die Nettoinvestitionen betrugen EUR 2 Mio. (Vorjahr: EUR 9 Mio.). Auch wenn bereits erste Erfolge der Anstrengungen zu sehen sind, das Unternehmen effizienter, fokussierter, wendiger und nachhaltig profitabel aufzustellen, bleibt noch ein Weg zu gehen. Das Management hinterfragt in der gesamten Organisation die Strukturen, Abläufe und Ausgaben. Viele notwendige Restrukturierungen wurden bereits umgesetzt, andere eingeleitet und ein paar stehen noch an. Klar ist, dass dies kurzfristig oft mit Mehrkosten verbunden ist. Der Vorstand geht davon aus, dass diese im Großen und Ganzen im Ergebnis des laufenden Geschäftsjahrs reflektiert sein werden. So könnte es sein, dass das negative EBIT im Geschäftsjahr 2020/21 bei einem Umsatz von etwas über EUR 500 Mio. die Schwelle von EUR 100 Mio. übersteigen wird. Segmentergebnisse. In den ersten drei Quartalen 2020/21 entfielen 73 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 27 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 53 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 42 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 420,1  279,6 -33,5 % EBIT 18,5  -79,7 > -100 % EBIT-Marge 4,4 %  -28,5 % -32,9 %p In den ersten drei Quartalen 2020/21 erreichte der ETC-Umsatz EUR 280 Mio. (-33 %). Wie eingangs erwähnt, inkludierte die Vergleichsperiode Umsätze mittlerweile ausgelaufener Großprojekte. Die Errichtungs- und Komponentenumsätze sanken um rund EUR 100 Mio. Das ist zu einem Gutteil auf die internationalen Maßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 zurückzuführen. Das ETC-EBIT lag bei EUR -80 Mio. (EUR 19 Mio.). Die EBIT-Marge betrug -28 % (Vorjahr: 4 %). In den ersten drei Quartalen 2020/21 verkaufte Kapsch TrafficCom 7,5 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 10,1 Millionen).   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 125,3  104,9 -16,3 % EBIT -10,9  -9,3 14,2 % EBIT-Margin -8,7 %  -8,9 % -0,2 %p In den ersten drei Quartalen 2020/21 erreichte der Segmentumsatz EUR 105 Mio. (-16 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -9 Mio. und war somit besser als im Vorjahr (EUR -11 Mio.). Der mittlerweile umgesetzte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom. Der dortige Umsatz bewegte sich in den ersten drei Quartalen 2020/21 im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über die ersten drei Quartale 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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10. Februar 2021
Griechenland zeigt „unfairer“ Autobahn-Maut die rote Karte.

Europas erstes Pay-as-you-go-Mautsystem auf der A8 Athen-Patras in Betrieb Athen, Wien. 10. Februar 2021 – Im Dezember 2020 hat Griechenland als erstes Land der Europäischen Union ein elektronisches Mautsystem in Betrieb genommen, bei dem die PKW-Fahrer auf der Autobahn nur noch für tatsächlich gefahrene Kilometer zur Kasse gebeten werden. Das so genannte „Hybrid Multi-Lane-Maut-System“ von Kapsch TrafficCom ergänzt das traditionelle Bezahlsystem, das in der griechischen Bevölkerung über Jahre für Unmut gesorgt hatte: Bisher mussten Autofahrer immer für einen ganzen Streckenabschnitt bezahlen, selbst wenn sie die Autobahn schon bei der ersten Ausfahrt nach einer Mautschranke verlassen hatten. „Der kilometerbasierten Mautabrechnung gehört die Zukunft“, sagt Michael Weber, Strategic Sales Manager von Kapsch TrafficCom. „Die Europäische Union sieht die traditionelle Abschnittsbezahlung als unfaires Auslaufmodell und drängt darauf, künftig nur noch tatsächlich gefahrene Kilometer zu berechnen. Für neue Mautstrecken wird das verpflichtend vorgeschrieben – für bestehende Mautrouten empfohlen. Damit ist die Umstellung auf der A8 von Athen nach Patras nicht nur für Griechenland wegweisend, sondern dürfte EU-weit Schule machen.“ Technisch werden die PKW mit On-Board Units ausgestattet, die vergleichbar mit einer Vignette an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigt wird. Wenn der PKW damit in einen Maut-Checkpoint einfährt, bucht das System die Mautkosten vom Kundenkonto des Halters automatisch ab und die Schranke gibt den Weg auf die Autobahn frei. Sobald das Fahrzeug die Strecke an einer Abfahrt verlässt, findet eine kilometergenaue Abrechnung statt – zu viel gezahlte Kosten für den Gesamtabschnitt werden auf dem Konto des Fahrers wieder gutgeschrieben. Weniger Emissionen und verbesserter Verkehrsfluss. Bürgermeister von Städten und Gemeinden, die an der Autobahnstrecke Athen-Patras gelegen sind, haben sich für die Einführung des Hybrid Multi-Lane-Maut-Systems eingesetzt. Der Grund: Häufig wollten Autofahrer die Kosten für einen gesamten Streckenabschnitt der Autobahn 8 vermeiden und sind deshalb auf den Landstraßen und Ortsdurchfahrten geblieben. Das führte zu einer erheblichen Belastung mit Lärm und Emissionen. Die kilometergenaue Abrechnung der Straßennutzung mit dem neuen System wird jetzt als eine Rabatt-Lösung verstanden, bei der zu viel gezahlte Streckennutzung nach der tatsächlich gewählten Abfahrt gutgeschrieben wird. Die Fahrer haben eine neuen Anreiz, die Autobahn zu nutzen. „Andere Mautstrecken in Griechenland, aber auch in anderen Ländern wie Spanien oder Italien dürften sich an dem neuen ´Hybrid Multi-Lane-Maut-System´ ein Beispiel nehmen“, sagt Michael Weber. „Die Abrechnungstechnologie sorgt nicht nur für eine faire Kostenbelastung im Sinne der Europäischen Union, sondern lässt sich darüber hinaus mit weiteren Services ausbauen. So ist es beispielsweise möglich, die Maut für Fahrzeuge nach verschiedenen Umweltstandards festzulegen: E-Fahrzeuge zahlen dann beispielsweise weniger als Benziner oder Diesel.“ Zum Video „Kilometer-Maut“ in Griechenland: www.youtube.com/watch?v=0xNaF0r8-S4 Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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Kapsch TrafficCom Headquarters