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Kapsch
Presseaussendungen

Pressekontakte
Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
2. November 2020
Kapsch TrafficCom verkaufte die Beteiligung an Fluidtime Data Services („Fluidtime“).

Kapsch TrafficCom verkaufte die 75,5 Prozentbeteiligung an Fluidtime (Österreich) an das Management dieser Gesellschaft. Die Transaktion erfolgte zum 1. November 2020. In Zukunft werden beide Unternehmen eigene Strategien verfolgen; gemeinsame Kunden werden aber durch eine Vertriebspartnerschaft betreut. Damit können Kapsch TrafficCom und Fluidtime weiterhin innovative Lösungen im Bereich Mobility-as-a-Service (MaaS) in Kombination mit Verkehrsmanagement-Lösungen anbieten. Nach der Übernahme der restlichen Anteile an tolltickets (Deutschland) mit 1. Oktober 2020 ist die aktuelle Transaktion ein weiterer Schritt von Kapsch TrafficCom zur Fokussierung auf strategische Geschäftsfelder. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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29. Oktober 2020
Kapsch TrafficCom Umfrage: 62 Prozent der Deutschen würden Auto stehen lassen.

Corona ändert den Verkehr – Experten raten, Impuls zu nutzen Berlin. 29. Oktober 2020 – 62 Prozent der Bundesbürger sind bereit, das Autofahren zu bestimmten Zeiten einzuschränken, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Eine überwältigende Mehrheit von 87 Prozent spricht sich dafür aus, durch den Verkehr verursachte Emissionen mit umweltfreundlichen Verkehrslösungen zu verringern. Das hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“ vom März dieses Jahres ergeben. Was in der Theorie bei der Bevölkerung bereits Konsens war, läuft in der Praxis mit der Corona-Krise jetzt anders als erwartet: Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr sind eingebrochen, und der Umstieg auf E-Autos bleibt die Ausnahme. Einen Boom sehen wir dagegen mit dem sprunghaften Umstieg auf Fahrrad und E-Bike. Mobilitätsexperten raten, diesen Impuls für Veränderung zu nutzen, um mit handfesten Maßnahmen die Klimaschutzziele von Paris tatsächlich zu erreichen. „Die Straßenämter vieler Großstädte haben im Zuge der Pandemie schnell gehandelt und für Radfahrer und Fußgänger mehr Platz geschaffen“, sagt Michael Ganser, Vice President Solution Consulting bei Kapsch TrafficCom. „Um die Abstandsregeln sicherzustellen wurden Radfahrstreifen verbreitert oder sogar ganz neue Wege für Zweiräder ausgewiesen – ein echtes Erfolgsmodell. Für die Wintermonate ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, dass der Autoverkehr auf den Straßen wieder zunimmt. Und aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation werden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel auch weiterhin nach Möglichkeit meiden.“ Die Verantwortlichen sollten daher jetzt die Chance nutzen erneut die Weichen richtig zu stellen. Eine durchschlagende Wirkung zeigen in der Praxis digital vernetzte Systeme. Die Mobilität der Menschen lässt sich damit in allen Jahreszeiten auch mit ansteigendem Autoverkehr steuern, ohne die CO2-Emissionen wieder explodieren zu lassen. Smarte City Madrid zeigt, wie es geht. Wie das geht, hat Madrid bereits vorgemacht. Um die Stau- und Schadstoffbelastung grundlegend zu verringern, hat die spanische Hauptstadt ein intelligentes Mobilitätssystem von Kapsch implementiert. „Eine adaptive Lichtsignalsteuerung, die sich automatisch der aktuellen Verkehrssituation anpasst, ist ein wichtiger Baustein dieser Lösung“, erklärt Michael Ganser. Allein damit konnten das Stauaufkommen um etwa 20 und Emissionen um rund zehn Prozent reduziert werden. „Der Schlüssel für eine noch flüssigere und damit ökonomischere Verkehrsführung liegt in der Nutzung von anonymisierten Fahrzeugdaten, die mit dem Verkehrsleitnetz verbunden werden.“ Dazu hat Kapsch das bereits bestehende Netzwerk zur Erhebung von Verkehrsdaten in den Straßen Madrids um über 200 permanente Stationen erweitert. Echtzeit-Verkehrsdaten ermöglichen weiterführende Analysen und Verbesserungen. Auf Basis einer umfassenden Erhebung der Mobilitätsdaten von Fußgängern, Radfahrern, Motorradfahrern und Autofahrern erhalten die Madrider Behörden einen exakten Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. „Diese Messungen werden mit Daten aus zusätzlichen Quellen wie beispielsweise den öffentlichen Verkehrsbetrieben oder der Polizei ergänzt und von unserer Softwareplattform EcoTrafiX™ integriert verarbeitet und analysiert,“ so Ganser. „Damit kann die Stadtverwaltung nicht nur unmittelbar auf Unfälle und Verkehrsüberlastungen reagieren. Diese Daten ermöglichen es der Stadt zudem, das Verkehrsmanagement und die gesamte urbane Mobilität unter Einbeziehung aller Verkehrsträger kontinuierlich zu optimieren. Wovon Menschen und Umwelt gleichermaßen profitieren.“  

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29. Oktober 2020
Kapsch TrafficCom Umfrage: 62 Prozent der Österreicher würden Auto stehen lassen.

Corona ändert den Verkehr – Experten raten, Impuls zu nutzen Wien. 29. Oktober 2020 – 62 Prozent der Österreicher sind bereit, das Autofahren zu bestimmten Zeiten einzuschränken, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Eine überwältigende Mehrheit von 86 Prozent spricht sich dafür aus, durch den Verkehr verursachte Emissionen mit umweltfreundlichen Verkehrslösungen zu verringern. Das hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“ vom März dieses Jahres ergeben. Was in der Theorie bei der Bevölkerung bereits Konsens war, läuft in der Praxis mit der Corona-Krise jetzt anders als erwartet: Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr sind eingebrochen, und der Umstieg auf E-Autos bleibt die Ausnahme. Einen Boom sehen wir dagegen mit dem sprunghaften Umstieg auf Fahrrad und E-Bike. Mobilitätsexperten raten, diesen Impuls für Veränderung zu nutzen, um mit handfesten Maßnahmen die Klimaschutzziele von Paris tatsächlich zu erreichen. „In ganz Europa haben die Behörden vieler Großstädte im Zuge der Pandemie schnell gehandelt und für Radfahrer und Fußgänger mehr Platz geschaffen“, sagt Michael Ganser, Vice President Solution Consulting bei Kapsch TrafficCom. „Um die Abstandsregeln sicherzustellen wurden Radfahrstreifen verbreitert oder sogar ganz neue Wege für Zweiräder ausgewiesen – ein echtes Erfolgsmodell. Für die Wintermonate ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, dass der Autoverkehr auf den Straßen wieder zunimmt. Und aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation werden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel auch weiterhin nach Möglichkeit meiden.“ Die Verantwortlichen sollten daher jetzt die Chance nutzen erneut die Weichen richtig zu stellen. Eine durchschlagende Wirkung zeigen in der Praxis digital vernetzte Systeme. Die Mobilität der Menschen lässt sich damit in allen Jahreszeiten auch mit ansteigendem Autoverkehr steuern, ohne die CO2-Emissionen wieder explodieren zu lassen. Smarte City Madrid zeigt, wie es geht. Wie das geht, hat Madrid bereits vorgemacht. Um die Stau- und Schadstoffbelastung grundlegend zu verringern, hat die spanische Hauptstadt ein intelligentes Mobilitätssystem von Kapsch implementiert. „Eine adaptive Lichtsignalsteuerung, die sich automatisch der aktuellen Verkehrssituation anpasst, ist ein wichtiger Baustein dieser Lösung“, erklärt Michael Ganser. Allein damit konnten das Stauaufkommen um etwa 20 und Emissionen um rund zehn Prozent reduziert werden. „Der Schlüssel für eine noch flüssigere und damit ökonomischere Verkehrsführung liegt in der Nutzung von anonymisierten Fahrzeugdaten, die mit dem Verkehrsleitnetz verbunden werden.“ Dazu hat Kapsch das bereits bestehende Netzwerk zur Erhebung von Verkehrsdaten in den Straßen Madrids um über 200 permanente Stationen erweitert. Echtzeit-Verkehrsdaten ermöglichen weiterführende Analysen und Verbesserungen. Auf Basis einer umfassenden Erhebung der Mobilitätsdaten von Fußgängern, Radfahrern, Motorradfahrern und Autofahrern erhalten die Madrider Behörden einen exakten Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. „Diese Messungen werden mit Daten aus zusätzlichen Quellen wie beispielsweise den öffentlichen Verkehrsbetrieben oder der Polizei ergänzt und von unserer Softwareplattform EcoTrafiX™ integriert verarbeitet und analysiert,“ so Ganser. „Damit kann die Stadtverwaltung nicht nur unmittelbar auf Unfälle und Verkehrsüberlastungen reagieren. Diese Daten ermöglichen es der Stadt zudem, das Verkehrsmanagement und die gesamte urbane Mobilität unter Einbeziehung aller Verkehrsträger kontinuierlich zu optimieren. Wovon Menschen und Umwelt gleichermaßen profitieren.“  

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15. Oktober 2020
Was österreichische Städte von der „15-Minuten-Metropole“ Paris lernen können.

Straßenverkehr ist laut WHO größter Luftvermutzer in Städten 84% der Befragten sehen Lebensqualität durch Emissionen beeinträchtigt Wien. 15. Oktober 2020 – 89 Prozent der Österreicher wollen die Emissionen im Straßenverkehr dringend verringern. 84 Prozent machen Lärm, Luftverschmutzung und weitere Belastungen für gesundheitliche Auswirkungen verantwortlich – so die Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“. Neue Verkehrskonzepte wie die „15-Minuten-Metropole“ in Paris weisen den Weg, um die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr in der Nach-Corona-Zeit fortzuschreiben. Die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs sind nach dem Lockdown der Corona-Krise sehr schnell auf die Agenda der Politik zurückgekehrt. In Deutschland wird aktuell über die Einführung einer City-Maut diskutiert, in anderen Ländern setzt man auf sogenannte ´Low Emission Zones´. Nichts weniger als eine städteplanerische Revolution verfolgt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit ihrem Konzept der „15-Minuten-Stadt“: Die Pariserinnen und Pariser sollen innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad alles vor ihrer Haustür erreichen können, was es zum Leben braucht: Lebensmittelgeschäfte, Gesundheitszentren, Schulen, Parks und Arbeitsplätze. Um das möglich zu machen, hatte die Bürgermeisterin in einem ersten Schritt zentrale Verkehrsachsen für Autos gesperrt und in Fahrrad-Schnellstraßen umgewandelt. Was wir von der „15-Minuten-Stadt“ lernen können. „Der Stadt Paris ist es gelungen, mit einem neuen Verkehrskonzept kurzfristig auf die Corona-Krise zu reagieren und der Bevölkerung das ´Social Distancing´ zu erleichtern“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales bei Kapsch TrafficCom. „Das Konzept der 15-Minuten-Stadt enthält viele richtige Eckpunkte – aber es ist ein sehr langfristiger Ansatz, dessen Umsetzung viel Zeit benötigt. Um die Emissionen des Straßenverkehrs auf dem jetzt erreichten Niveau zu halten und zukünftig darüber hinaus abzusenken, gibt es schon heute smarte Verkehrssysteme, die schnelle Erfolge ermöglichen und gleichzeitig die Basis für flexible langfristige Änderungen legen.“ Welche Chancen digitale Technologie bietet. Viele zukunftsorientierte Städte verfolgen das Ziel, die Straßen für Fahrräder und Fußgänger frei zu machen. „Wenn aber der Verkehr durch autofreie Zonen nur in andere Stadtbezirke verschoben wird, fehlt es an einer durchschlagenden Wirkung“, so Gröbminger. Aus diesem Grund empfiehlt der Experte, ein digital vernetztes Mobilitätsmanagement einzuführen. Dazu gehört beispielsweise eine verkehrsabhängige Steuerung von Ampeln. In Pilotstädten würden damit um bis zu 25 Prozent reduzierte Stauzeiten erreicht. Die weite Verbreitung von SIM-Karten und GPS machten es darüber hinaus möglich, von allen Verkehrsteilnehmern Echtzeit-Daten zu erhalten und damit die Mobilität intelligent zu steuern. „Für schnelle Erfolge sollte die Politik zusammen mit den Behörden eine Mobilitätsstrategie aufstellen, mit der die Chancen digital vernetzter Verkehrsteilnehmer nutzbar gemacht werden. Statt sich in Fahrverboten für Autos zu erschöpfen, gilt es, die Mobilität der Menschen umfassend zu managen und zu steuern. Smart-City-Lösungen sind heute schon verfügbar, um an die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr für die Nach-Corona-Zeit anzuknüpfen.“  

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15. Oktober 2020
Was deutsche Städte von der „15-Minuten-Metropole“ Paris lernen können.

Straßenverkehr ist laut WHO größter Luftvermutzer in Städten 83% der Befragten sehen Lebensqualität durch Emissionen beeinträchtigt Berlin. 15. Oktober 2020 – 88 Prozent der Bundesbürger wollen die Emissionen im Straßenverkehr dringend verringern. 83 Prozent machen Lärm, Luftverschmutzung und weitere Belastungen für gesundheitliche Auswirkungen verantwortlich – so die Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“. Neue Verkehrskonzepte wie die „15-Minuten-Metropole“ in Paris weisen den Weg, um die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr in der Nach-Corona-Zeit fortzuschreiben. Die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs sind nach dem Lockdown der Corona-Krise sehr schnell auf die Agenda der Politik zurückgekehrt. In Deutschland wird aktuell über die Einführung einer City-Maut diskutiert, in anderen Ländern setzt man auf sogenannte ´Low Emission Zones´. Nichts weniger als eine städteplanerische Revolution verfolgt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit ihrem Konzept der „15-Minuten-Stadt“: Die Pariserinnen und Pariser sollen innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad alles vor ihrer Haustür erreichen können, was es zum Leben braucht: Lebensmittelgeschäfte, Gesundheitszentren, Schulen, Parks und Arbeitsplätze. Um das möglich zu machen, hatte die Bürgermeisterin in einem ersten Schritt zentrale Verkehrsachsen für Autos gesperrt und in Fahrrad-Schnellstraßen umgewandelt. Was wir von der „15-Minuten-Stadt“ lernen können. „Der Stadt Paris ist es gelungen, mit einem neuen Verkehrskonzept kurzfristig auf die Corona-Krise zu reagieren und der Bevölkerung das ´Social Distancing´ zu erleichtern“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales bei Kapsch TrafficCom. „Das Konzept der 15-Minuten-Stadt enthält viele richtige Eckpunkte – aber es ist ein sehr langfristiger Ansatz, dessen Umsetzung viel Zeit benötigt. Um die Emissionen des Straßenverkehrs auf dem jetzt erreichten Niveau zu halten und zukünftig darüber hinaus abzusenken, gibt es schon heute smarte Verkehrssysteme, die schnelle Erfolge ermöglichen und gleichzeitig die Basis für flexible langfristige Änderungen legen.“ Welche Chancen digitale Technologie bietet. Viele zukunftsorientierte Städte verfolgen das Ziel, die Straßen für Fahrräder und Fußgänger frei zu machen. „Wenn aber der Verkehr durch autofreie Zonen nur in andere Stadtbezirke verschoben wird, fehlt es an einer durchschlagenden Wirkung“, so Gröbminger. Aus diesem Grund empfiehlt der Experte, ein digital vernetztes Mobilitätsmanagement einzuführen. Dazu gehört beispielsweise eine verkehrsabhängige Steuerung von Ampeln. In Pilotstädten würden damit um bis zu 25 Prozent reduzierte Stauzeiten erreicht. Die weite Verbreitung von SIM-Karten und GPS machten es darüber hinaus möglich, von allen Verkehrsteilnehmern Echtzeit-Daten zu erhalten und damit die Mobilität intelligent zu steuern. „Für schnelle Erfolge sollte die Politik zusammen mit den Behörden eine Mobilitätsstrategie aufstellen, mit der die Chancen digital vernetzter Verkehrsteilnehmer nutzbar gemacht werden. Statt sich in Fahrverboten für Autos zu erschöpfen, gilt es, die Mobilität der Menschen umfassend zu managen und zu steuern. Smart-City-Lösungen sind heute schon verfügbar, um an die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr für die Nach-Corona-Zeit anzuknüpfen.“  

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7. Oktober 2020
Kapsch TrafficCom übernimmt tolltickets und baut seine Mautdienste in Europa regional aus

Mautdienste für Lkw sind jetzt landesweit in sechs Ländern verfügbar Konformitätsprüfung für EETS-fähige On-Board Unit in Deutschland abgeschlossen Wien. 7. Oktober 2020 – Kapsch TrafficCom hat die verbliebenen 35 % der Anteile an der tolltickets GmbH, dem deutschen Anbieter von Mautdiensten übernommen. Bereits seit Juli 2016 hielt Kapsch einen 65-%-Anteil an tolltickets. „Mit der Kombination aus der einzigartigen Erfahrung von Kapsch TrafficCom als Pionier und Technologieführer in der elektronischen Mauterhebung und dem Knowhow von tolltickets in der Erbringung von Mautdiensten haben wir seit mehr als vier Jahren den Weg für ein kompatibles Mautangebot in ganz Europa geebnet“, sagt Georg Kapsch, Chief Executive Officer der Kapsch TrafficCom. „Aufgrund der großen strategischen Bedeutung von Mautdiensten haben wir uns entschlossen, tolltickets vollständig zu übernehmen. Es ist unser langfristiges Ziel, uns unter den führenden EETS-Anbietern zu etablieren. Tolltickets wird sein derzeitiges Portfolio Schritt für Schritt erweitern und Mautdienste unter eigener Marke für Partnerunternehmen wie z. B. Anbieter von Flottenkarten, Kfz-Hersteller oder Mietwagenfirmen anbieten.“ Wichtige Konformitätsprüfung in Deutschland abgeschlossen Als wichtigen Schritt auf dem Weg des Ausbaus der Dienste in Europa hat tolltickets die so genannte „Compliance Checking Communication“ (CCC) nach den Vorgaben des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) erfolgreich abgeschlossen. Diese bestätigt die vorgeschriebene Funktionalität der On-Board Unit von Kapsch und macht den Weg frei für die nachfolgenden Testphasen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests wird es Kapsch TrafficCom letztlich erlaubt sein, Mautdienste in Deutschland anzubieten. Interoperable Mautlösung für Lkw jetzt landesweit in sechs Ländern verfügbar Kapsch TrafficCom und tolltickets erweitern kontinuierlich ihre Dienstleistungen auf dem gesamten Kontinent. Eine Westverbindung, die sämtliche Autobahnnetze in Frankreich, Spanien und Portugal sowie einige Tunnel und Brücken abdeckt, ist nunmehr in Betrieb. In Mittel- und Osteuropa leistet tolltickets Pionierarbeit in der Bereitstellung von Mautdiensten für den Schwerlastverkehr in Österreich, Ungarn und Bulgarien. Die Ergänzung dieser Liste um Deutschland würde einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Bereitstellung einer vollständigen Abdeckung der Verbindungen in Europa und zur Erbringung einer einzigartigen Kundenerfahrung darstellen. Weitere in Vorbereitung befindliche und in Kürze verfügbare Länder sind Belgien, Norwegen, Dänemark und Schweden.  Der europäische elektronische Mautdienst (engl.: EETS) Der europäische elektronische Mautdienst (engl.: EETS für European Electronic Toll Service) ergänzt die nationalen elektronischen Mautsysteme der Mitgliedsstaaten und vereinfacht die grenzüberschreitende Mobilität für Verkehrsteilnehmer: Fahrzeuge, die auf internationalen Strecken unterwegs sind, müssen nicht länger mit einer separaten On-Board Unit (OBU) für jedes Land ausgerüstet sein und brauchen lediglich einen einzigen Vertrag mit einem EETS-Anbieter.   Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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17. September 2020
Arbeitnehmer: 62 Prozent fordern dauerhaftes Home-Office.

Umfrage unter 1.000 Beschäftigten in Österreich Was sich die Menschen nach Corona von der „Arbeitswelt der Zukunft“ wünschen Wien, 17. September 2020  – Die Mehrheit der Beschäftigten in Österreich wünscht sich vom Arbeitgeber, einen dauerhaften Home-Office-Einsatz zu erlauben bis es einen COVID-19-Impfstoff gibt. Gleichzeitig hoch im Kurs stehen mehr Freiräume bei Entscheidungen sowie der Wunsch, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Distanz online zu führen. Das sind Ergebnisse der Studie „Arbeitsplatz der Zukunft in der digitalen Welt“ der Kapsch Group. Dafür wurden 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Marktforschungsinstitut befragt. Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigten in Österreich bereits sehr konkrete Vorstellungen über eine neue Unternehmenskultur haben: 77 Prozent halten es im digitalen Zeitalter für wichtig bis sehr wichtig, Home-Office-Mitarbeiter auf Distanz in Online-Teams zu führen. 83 Prozent wünschen sich, die Strukturen der Organisation zu flexibilisieren, indem beispielsweise Abteilungsdenken aufgehoben wird. Zudem plädieren 89 Prozent dafür, dass es mehr Freiräume für Entscheidungen gibt. Technik & Führung im Home-Office. „Wir haben in der Corona-Lockdown-Phase zeitweise fast alle unsere 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 40 Ländern vom Home-Office aus arbeiten lassen“, sagt Daniel Rutter, Vizepräsident Human Resources der Kapsch Group. „Technisch waren wir grundsätzlich auf ein solches Szenario vorbereitet. Als Digitalkonzern hatten wir bereits gelernt, wie Teams am besten online-vernetzt über Ländergrenzen hinweg arbeiten.“ „In der Krise ist es gelungen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Hardware zur Verfügung zu stellen – dabei mussten wir teilweise nachrüsten“, berichtet Daniel Rutter. „Der hauseigene Support räumte zudem technische Probleme aus, beispielsweise bei Videokonferenzen. Ebenfalls sehr wichtig für eine erfolgreiche Umstellung auf Home-Office-Arbeit: Für die Führung rein virtueller Teams braucht es neue Führungsmethoden, die wir aus unseren internationalen Erfahrungen übernehmen konnten.“ Führung mit Objectives & Key Results (OKR) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Distanz, „remote“ zu führen, bedeutet eine Abkehr von klassischen Führungsmethoden. Die laufende Kontrolle von physischer Anwesenheit, Arbeitszeit und -fortschritt fällt dabei weg. An die Stelle der Aufsicht durch die Führungskraft tritt ein Bottom-up-Ansatz, bei dem das gesamte Team sich online und für alle sichtbar auf Quartalsziele einigt. Die vereinbarten „Objectives“ werden für alle Teilnehmer verständlich aufbereitet und mit definierten „Key Results“ messbar gemacht. Diese Objectives & Key Results (OKR) genannte Führungsmethode stammt von IT-Häusern aus dem Silicon-Valley und hat sich in der Praxis digital geprägter Unternehmen bereits seit Jahren bewährt. Das Beste aus den Arbeitswelten verbinden. „Führungskräfte müssen nicht mehr jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter über die Schulter blicken, um sich auf dem Laufenden zu halten“, sagt Daniel Rutter. „Zudem entsteht eine neue Transparenz über Abteilungsgrenzen hinweg. Wichtig ist es aber, eine gesunde Mischung aus alter und neuer Arbeitswelt zu kreieren. Wenn man ausschließlich zu Hause arbeitet, fehlen die zufälligen Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen in der Kaffeeküche. Diese braucht es, um neue Ideen sowie eine Bindung an das Unternehmen zu entwickeln. Daher sollten auch bei hybriden Arbeitsplätzen analoge Rituale ermöglicht werden. Letztlich gilt es, das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden.“ Über die Umfrage. Für die Umfrage „Arbeitsplatz der Zukunft in der digitalen Welt“ hat ein Marktforschungsinstitut im Auftrag des Digitalkonzerns Kapsch Group repräsentativ insgesamt 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich befragt. Das Ergebnis der Feldstudie ist gesondert nach Geschlecht (50% Frauen, 50% Männer) und Altersgruppen (20-40-Jährige und 41-60-Jährige) ausgewertet. Die Umfrage wurde in Deutschland (N=1.000) und in den USA (N=1.000) ebenfalls durchgeführt. Die Kapsch Group ist ein global agierender Technologiekonzern mit Sitz in Wien. Die Kompetenzfelder des Unternehmens – Digitalisierung und Mobilität – werden von zwei Geschäftsbereichen adressiert, die als end-to-end Anbieter über Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfügen. Kapsch BusinessCom ist der ideale Partner für die digitale Transformation. Kapsch TrafficCom bietet als Experte für Verkehrsmanagement intelligente Lösungen für Mauteinhebung, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit sowie vernetzte Fahrzeuge. In allen Bereichen verfolgt Kapsch das Ziel der globalen Qualitäts- und Innovationsführerschaft und investiert jährlich rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes in Forschung und Entwicklung. In den konzerneigenen F&E-Zentren wird konsequent daran gearbeitet, neue Technologien zur Marktreife zu bringen. Langjährige Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und strategische Akquisitionen liefern zusätzliches Know-how.

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4. September 2020
80% der Arbeitnehmer zufrieden mit COVID-19-Krisenreaktion in ihren Unternehmen.

80% der Arbeitnehmer zufrieden mit COVID-19-Krisenreaktion in ihren Unternehmen. Umfrage unter 1.000 Beschäftigen in Österreich Was sich die Menschen nach Corona von einem „Arbeitsplatz der Zukunft“ wünschen Wien, 4. September 2020  – Vier von fünf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich stellen der eigenen Firma ein gutes Zeugnis für die Reaktion auf die Corona-Krise aus. 56 Prozent berichten von neu geschaffenen Home-Office-Möglichkeiten. Das sind Ergebnisse der Studie „Arbeitsplatz der Zukunft in der digitalen Welt“ des Digitalkonzerns Kapsch Group. Dafür wurden in Österreich bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Arbeitsnehmer von einem Marktforschungsinstitut befragt. „In unserem Unternehmen hat der Wechsel ins Home-Office nach dem Lockdown sehr gut funktioniert“, sagt Daniel Rutter, Executive Vice President Human Resources Kapsch Group. „Als Digital-Konzern setzen wir schon seit längerer Zeit auf Kollaborationslösungen im Portfolio. Deshalb waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon vor COVID-19 technologisch bestens ausgestattet. Flexible Arbeitszeiten sind bei uns ebenfalls seit geraumer Zeit gelebte Praxis – ein wichtiger Grund, warum unsere Produktivität im Krisenmodus nicht gelitten hat.“ Arbeitsplatz der Zukunft: Jüngere denken etwas anders. Wie die Umfrage zeigt, gibt es bei den Wünschen für den Arbeitsplatz der Zukunft in den verschiedenen Altersgruppen teilweise Unterschiede. Während jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (20-40-Jährige) die Arbeit mit wenigen Kolleginnen und Kollegen im selben Raum bevorzugen (shared office), präferieren ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (41-60-Jährige) ein Einzelbüro. Großraumbüros sind in beiden Altersgruppen nicht beliebt. Für rund ein Viertel der jüngeren Mitarbeitenden ist die Nutzung von modernen Kollaborationstools wie MS Teams sehr wichtig, bei älteren Beschäftigten ist das bei lediglich 15 Prozent der Fall. Eine vergleichbar positive Einstellung zeigen schließlich beide Gruppen, wenn es um die Nutzung mobiler Geräte geht oder grundsätzlich ortsunabhängig arbeiten zu können. Innovation braucht persönlichen Austausch. Ortsunabhängiges Arbeiten hatte bei Kapsch, auch aufgrund der internationalen Zusammenarbeit bei Projekten, schon vor der Pandemie an Bedeutung gewonnen. „Ein digital vernetzter Arbeitsplatz ist gerade auch im Hinblick auf die Wünsche der jüngeren Generation der richtige Weg“, sagt Rutter. „Erfolgreiche Arbeit im Team benötigt jedoch ein gut ausbalanciertes Konzept. Wie unsere täglichen Erfahrungen zeigen, entstehen Innovationen oft aus zufälligen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Unternehmensbereichen. Diese informellen Unterhaltungen, beispielsweise in der Kaffeeküche, und andere analoge Rituale gilt es auch in einer digitalen Arbeitswelt zu bewahren.“ Über die Umfrage. Für die Umfrage „Arbeitsplatz der Zukunft in der digitalen Welt“ hat ein Marktforschungsinstitut im Auftrag des Digitalkonzerns Kapsch Group repräsentativ insgesamt 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich befragt. Das Ergebnis der Feldstudie ist gesondert nach Geschlecht (50% Frauen, 50% Männer) und Altersgruppen (20-40-Jährige und 41-60-Jährige) ausgewertet. Die Umfrage wurde in Deutschland (N=1.000) und in den USA (N=1.000) ebenfalls durchgeführt. Die Kapsch Group ist ein global agierender Technologiekonzern mit Sitz in Wien. Die Kompetenzfelder des Unternehmens – Digitalisierung und Mobilität – werden von zwei Geschäftsbereichen adressiert, die als end-to-end Anbieter über Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfügen. Kapsch BusinessCom ist der ideale Partner für die digitale Transformation. Kapsch TrafficCom bietet als Experte für Verkehrsmanagement intelligente Lösungen für Mauteinhebung, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit sowie vernetzte Fahrzeuge. In allen Bereichen verfolgt Kapsch das Ziel der globalen Qualitäts- und Innovationsführerschaft und investiert jährlich rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes in Forschung und Entwicklung. In den konzerneigenen F&E-Zentren wird konsequent daran gearbeitet, neue Technologien zur Marktreife zu bringen. Langjährige Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und strategische Akquisitionen liefern zusätzliches Know-how.

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12. August 2020
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Quartal 2020/21.

Highlights. Beendigung einiger Großprojekte, anhaltende Personalknappheit in Nordamerika und Mehraufwände bei der Implementierung neuer Software führen zu Umsatz- und Ertragseinbußen. Keine Dividende für 2019/20. Programm zur Senkung der Kosten und Steigerung der Effizienz lanciert. Noch zu viele Unsicherheiten für quantitativen Ausblick auf das Gesamtjahr 2020/21. „Wir befinden uns aktuell in einer Schwächephase. Ich bin aber überzeugt, dass wir die richtigen Schritte setzen, um das Unternehmen schnell wieder auf Erfolgskurs zu bringen“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 186,2  138,5 -25,6 % EBIT 4,6  -11,3 > -100 % EBIT-Marge 2,4 %  -8,2 % -10,6 % Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 2,4 -10,0 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,19 -0,77 > -100 % Wien, 12. August 2020  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Quartal des Wirtschaftsjahrs 2020/21 weichen kaum von den am 24. Juli 2020 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Der Umsatz sank im ersten Quartal um rund 26 % auf EUR 138 Mio. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf Entwicklungen in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zurückzuführen. Hier schlugen sich im letzten Jahr noch Umsätze von mittlerweile beendeten Projekten zu Buche: die zwei Projekte zur deutschen Infrastrukturabgabe, der Betrieb des landesweiten Mautsystems in Tschechien sowie die Errichtung des landesweiten Mautsystems in Bulgarien. Das alleine erklärt einen Umsatzrückgang von rund EUR 38 Mio. In Südafrika führte insbesondere die COVID-19-Situation zu einem Umsatzrückgang von EUR 6 Mio. Demgegenüber legte der Umsatz in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) weiter zu. Ausschlaggebend dafür war ein starkes Errichtungsgeschäft. In der Region APAC (Asien-Pazifik) sank der Umsatz um 7 %. Das EBIT betrug EUR -11 Mio. (Vorjahr: EUR 5 Mio.). Der Wegfall der profitablen Großprojekte konnte bislang nicht kompensiert werden. Gleichzeitig gelang es noch nicht, die Kostenbasis an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Implementierung neuer Software in einzelne Kundensysteme führte weiterhin zu Mehrkosten. Die angespannte Personalsituation in Nordamerika belastete die Profitabilität ebenfalls. Im ersten Quartal 2020/21 erzielte Kapsch TrafficCom ein den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbares Periodenergebnis von EUR -10 Mio. (Vorjahr: EUR 2 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,77 (Vorjahr: EUR 0,19). Der Free Cashflow war mit EUR 27 Mio. deutlich negativ. Mehr als EUR 20 Mio. davon resultieren aus Veränderungen des Nettoumlaufvermögens. Speziell Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden reduziert, was eine bilanzverkürzende Wirkung hatte. Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 sank auf EUR 677 Mio. (31. März 2020: EUR 727 Mio.) und die Nettoverschuldung stieg auf EUR 205 Mio. (31. März 2020: EUR 176 Mio.). Die Eigenkapitalquote legte leicht auf 26 % zu (31. März 2020: 25 %). In Erwartung eines schwierigen Geschäftsjahrs hat Kapsch TrafficCom ein Programm gestartet, um sowohl kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen zu definieren als auch die Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Zu den Zielen gehören nachhaltige Kostensenkungen im zweistelligen Millionenbereich und das Abfedern negativer Einflussfaktoren auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahrs. Erste Maßnahmen werden bereits umgesetzt und weitere werden folgen. Als Zeichen, wie ernst das Management dieses Programm nimmt, verzichten die Mitglieder des Vorstands und die 15 Führungskräfte des Global Leadership-Teams für zumindest sechs Monate auf 10 % ihres Fixgehalts. Die Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft sind noch nicht quantifizierbar. In einzelnen Fällen kommt es innerhalb von Projekten und bei Ausschreibungen zu Verschiebungen. Zudem ist die Visibilität für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahrs weiterhin gering. Daher und aufgrund der schwachen Ergebnisse des ersten Quartals geht der Vorstand vom ursprünglichen Dividendenvorschlag (EUR 0,25 je Aktie) ab und wird der Hauptversammlung am 9. September 2020 keine Ausschüttung vorschlagen. Aus heutiger Sicht erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2020/21 eine deutlich bessere Profitabilität als im Vorjahr. Ein positives EBIT zu erreichen wird ausgehend von dem Wert im ersten Quartal, aufgrund der geringen Visibilität und wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit COVID-19 eine deutlich größere Herausforderung, als ursprünglich angenommen. Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2020/21 entfielen 77 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 48 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 47 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 147,0  106,0 -27,9 % EBIT 7,6  -8,9 > -100 % EBIT-Marge 5,2 %  -8,4 % -13,6 % Im ersten Quartal 2020/21 sank der ETC-Umsatz auf EUR 106 Mio. (-28 %). Das ETC-EBIT lag bei EUR 9 Mio. (Vorjahr: EUR 8 Mio.). Die EBIT-Marge erreichte -8 % (Vorjahr: 5 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 39,1  32,5 -17,0 % EBIT -3,1  -2,5 20,1 % EBIT-Marge -7,9 %  -7,6 % 0,3 % Im ersten Quartal 2020/21 erreichte der Segmentumsatz EUR 32 Mio. (-17 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR 2 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahres (EUR -3 Mio.). Den Bericht über die Highlights des ersten Quartals 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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