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Kapsch TrafficCom: Mehr als 1 Million Mauttransaktionen pro Monat in Serbien
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- Neues Mautsystem ging am 1. April nach weniger als fünf Monaten Implementierungszeit in Betrieb
- 14 komplette Mautstationen auf der Belgrader Ringstraße
Wien, Österreich, 9. Juli 2026 – Kapsch TrafficCom baut seine Innovationsaktivitäten in Serbien aus und knüpft dabei an die erfolgreiche Einführung des mehrspurigen Free-Flow-Mautsystems (MLFF) Operian auf der Belgrader Ringstraße an.
„Mit einer erfolgreichen Implementierung von 14 Mautstationen innerhalb von vier Monaten haben wir in Serbien unsere Exzellenz in der Projekumsetzung bewiesen“, erklärt Carolin Treichl, EVP EMEA bei Kapsch TrafficCom.
Das kürzlich fertiggestellte MLFF-System auf der Belgrader Ringstraße wurde am 1. April 2026 in Betrieb genommen, nach einer Implementierungsphase von weniger als fünf Monaten vom Projektstart bis zur Inbetriebnahme. Das System läuft seit der Inbetriebnahme zuverlässig und verarbeitet bereits mehr als eine Million Mauttransaktionen pro Monat (40.000 pro Werktag und 20.000 pro Tag am Wochenende), wodurch dem Kunden sofortige Einnahmen generiert werden. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Orion Telekom und dem staatlichen Straßenunternehmen Serbiens umgesetzt.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war der Einsatz von Operian und seiner standardisierten Systemkonfiguration, die eine schnellere Inbetriebnahme, eine geringere Integrationskomplexität und einen stabilen Betrieb vom ersten Tag an ermöglichte. Das Projekt stellt zudem eine der ersten groß angelegten Implementierungen einer weitgehend vorkonfigurierten Lösung in einer Live-Kundenumgebung dar und bestätigt damit die Ausgereiftheit und Skalierbarkeit des Ansatzes von Kapsch TrafficCom.
Auf dieser Grundlage hat Kapsch TrafficCom nun einen Proof of Concept für eine neue straßenseitige Konfiguration initiiert. Die Lösung kombiniert Dedicated Short Range Communication (DSRC) mit fortschrittlicher videobasierter Fahrzeugklassifizierung und nutzt dabei ein verbessertes Kamerasystem, um die Erkennungs- und Klassifizierungsfähigkeiten zu optimieren.
Die neue Konfiguration spiegelt einen Wandel hin zu „Lean Roadside“-Architekturen wider, die weniger physische Infrastruktur benötigen und gleichzeitig hohe Genauigkeit und Leistung gewährleisten. Derzeit laufen Tests, wobei im Rahmen eines schrittweisen Entwicklungsansatzes weitere Validierungen auf serbischen Autobahnen geplant sind.
Nach erfolgreicher Validierung soll das Konzept voraussichtlich in einer breiteren Einführung umgesetzt werden und eine neue Generation von straßenseitigen Systemen unterstützen, die auf Flexibilität, Effizienz und schnellere Bereitstellung ausgelegt sind.
Mit seinen kontinuierlichen Investitionen in Innovation und starken lokalen Partnerschaften festigt Kapsch TrafficCom seine Rolle als wichtiger Technologieanbieter für moderne Mautinfrastruktur in Serbien und der gesamten Region.