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Kapsch  
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
12. August 2020
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Quartal 2020/21.

Highlights. Beendigung einiger Großprojekte, anhaltende Personalknappheit in Nordamerika und Mehraufwände bei der Implementierung neuer Software führen zu Umsatz- und Ertragseinbußen. Keine Dividende für 2019/20. Programm zur Senkung der Kosten und Steigerung der Effizienz lanciert. Noch zu viele Unsicherheiten für quantitativen Ausblick auf das Gesamtjahr 2020/21. „Wir befinden uns aktuell in einer Schwächephase. Ich bin aber überzeugt, dass wir die richtigen Schritte setzen, um das Unternehmen schnell wieder auf Erfolgskurs zu bringen“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 186,2  138,5 -25,6 % EBIT 4,6  -11,3 > -100 % EBIT-Marge 2,4 %  -8,2 % -10,6 % Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 2,4 -10,0 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,19 -0,77 > -100 % Wien, 12. August 2020  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Quartal des Wirtschaftsjahrs 2020/21 weichen kaum von den am 24. Juli 2020 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Der Umsatz sank im ersten Quartal um rund 26 % auf EUR 138 Mio. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf Entwicklungen in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zurückzuführen. Hier schlugen sich im letzten Jahr noch Umsätze von mittlerweile beendeten Projekten zu Buche: die zwei Projekte zur deutschen Infrastrukturabgabe, der Betrieb des landesweiten Mautsystems in Tschechien sowie die Errichtung des landesweiten Mautsystems in Bulgarien. Das alleine erklärt einen Umsatzrückgang von rund EUR 38 Mio. In Südafrika führte insbesondere die COVID-19-Situation zu einem Umsatzrückgang von EUR 6 Mio. Demgegenüber legte der Umsatz in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) weiter zu. Ausschlaggebend dafür war ein starkes Errichtungsgeschäft. In der Region APAC (Asien-Pazifik) sank der Umsatz um 7 %. Das EBIT betrug EUR -11 Mio. (Vorjahr: EUR 5 Mio.). Der Wegfall der profitablen Großprojekte konnte bislang nicht kompensiert werden. Gleichzeitig gelang es noch nicht, die Kostenbasis an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Implementierung neuer Software in einzelne Kundensysteme führte weiterhin zu Mehrkosten. Die angespannte Personalsituation in Nordamerika belastete die Profitabilität ebenfalls. Im ersten Quartal 2020/21 erzielte Kapsch TrafficCom ein den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbares Periodenergebnis von EUR -10 Mio. (Vorjahr: EUR 2 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,77 (Vorjahr: EUR 0,19). Der Free Cashflow war mit EUR 27 Mio. deutlich negativ. Mehr als EUR 20 Mio. davon resultieren aus Veränderungen des Nettoumlaufvermögens. Speziell Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden reduziert, was eine bilanzverkürzende Wirkung hatte. Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 sank auf EUR 677 Mio. (31. März 2020: EUR 727 Mio.) und die Nettoverschuldung stieg auf EUR 205 Mio. (31. März 2020: EUR 176 Mio.). Die Eigenkapitalquote legte leicht auf 26 % zu (31. März 2020: 25 %). In Erwartung eines schwierigen Geschäftsjahrs hat Kapsch TrafficCom ein Programm gestartet, um sowohl kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen zu definieren als auch die Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Zu den Zielen gehören nachhaltige Kostensenkungen im zweistelligen Millionenbereich und das Abfedern negativer Einflussfaktoren auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahrs. Erste Maßnahmen werden bereits umgesetzt und weitere werden folgen. Als Zeichen, wie ernst das Management dieses Programm nimmt, verzichten die Mitglieder des Vorstands und die 15 Führungskräfte des Global Leadership-Teams für zumindest sechs Monate auf 10 % ihres Fixgehalts. Die Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft sind noch nicht quantifizierbar. In einzelnen Fällen kommt es innerhalb von Projekten und bei Ausschreibungen zu Verschiebungen. Zudem ist die Visibilität für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahrs weiterhin gering. Daher und aufgrund der schwachen Ergebnisse des ersten Quartals geht der Vorstand vom ursprünglichen Dividendenvorschlag (EUR 0,25 je Aktie) ab und wird der Hauptversammlung am 9. September 2020 keine Ausschüttung vorschlagen. Aus heutiger Sicht erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2020/21 eine deutlich bessere Profitabilität als im Vorjahr. Ein positives EBIT zu erreichen wird ausgehend von dem Wert im ersten Quartal, aufgrund der geringen Visibilität und wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit COVID-19 eine deutlich größere Herausforderung, als ursprünglich angenommen. Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2020/21 entfielen 77 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 48 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 47 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 147,0  106,0 -27,9 % EBIT 7,6  -8,9 > -100 % EBIT-Marge 5,2 %  -8,4 % -13,6 % Im ersten Quartal 2020/21 sank der ETC-Umsatz auf EUR 106 Mio. (-28 %). Das ETC-EBIT lag bei EUR 9 Mio. (Vorjahr: EUR 8 Mio.). Die EBIT-Marge erreichte -8 % (Vorjahr: 5 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2019/20 Q1 2020/21 +/- Umsatz 39,1  32,5 -17,0 % EBIT -3,1  -2,5 20,1 % EBIT-Marge -7,9 %  -7,6 % 0,3 % Im ersten Quartal 2020/21 erreichte der Segmentumsatz EUR 32 Mio. (-17 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR 2 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahres (EUR -3 Mio.). Den Bericht über die Highlights des ersten Quartals 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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24. Juli 2020
Umsatzrückgang und negatives EBIT im Q1 2020/21. Keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019/20.

16:06 MESZ Kapsch TrafficCom erwartet aufgrund vorläufiger Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2020/21 einen Umsatz von rund EUR 138 Mio. (Vorjahr: EUR 186 Mio.) und ein Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) von rund EUR -11 Mio. (Vorjahr: EUR 5 Mio.). Wie bereits im Zuge der Bekanntgabe der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20 kommuniziert, erwartet das Management, dass die Herausforderungen (und die damit verbundenen Aufwände) rund um die Personalknappheit in Nordamerika voraussichtlich bis Ende 2020 andauern werden. Außerdem geht das Management davon aus, dass Mehraufwände bei der Implementierung neuer Software wahrscheinlich bis ins erste Halbjahr 2020/21 anfallen werden. Die vorliegenden Ergebnisse für das Q1 2020/21 zeigen, dass diese negativen Einflussfaktoren deutlich stärker als erwartet ausfallen. Der erhebliche Umsatz- und Ergebnisrückgang im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ist auch durch das Auslaufen von Großprojekten – Betrieb des landesweiten Mautsystems in Tschechien und Errichtung eines landesweiten Mautsystems in Bulgarien – sowie die mittlerweile beendeten Mautprojekte in Deutschland begründet. Kapsch TrafficCom hat bereits vor Wochen ein Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm initiiert, das sowohl kurzfristig wirksame als auch nachhaltige Maßnahmen umfasst. Ein Ziel ist es, negative Einflussfaktoren auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahrs bestmöglich abzufedern. Die finalen Ergebnisse für Q1 2020/21 werden wie geplant am 12. August 2020 veröffentlicht. Bis dahin wird – basierend auf aktualisierten Schätzungen – die Werthaltigkeit verschiedener langfristiger Vermögenswerte (immaterielle Vermögenswerte inklusive Firmenwerte sowie Sachanlagen) einer kritischen Prüfung unterzogen. Aufgrund der internationalen COVID-19-Maßnahmen ist die Visibilität in Bezug auf mögliches Neugeschäft weiterhin sehr niedrig. Deshalb und wegen der schwachen Ergebnisse des ersten Quartals entschied sich der Vorstand, vom ursprünglichen Dividendenvorschlag (EUR 0,25 je Aktie) abzugehen und der ordentlichen Hauptversammlung am 9. September 2020 keine Ausschüttung vorzuschlagen.

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23. Juli 2020
Kapsch TrafficCom – Republik Belarus verbessert Sicherheit und Verkehrsfluss auf Straßen.

Auftrag an Kapsch TrafficCom vergeben Neue Koortinationszentrale für Verkehr und Straßensicherheit Minsk/Wien. 23. Juli 2020  – Das Republikanisches Einheitsunternehmen Minskavtodor-Zentrum (RUE Minskavtodor-Center) der Republik Belarus hat das Gemeinschaftsunternehmen von Kapsch TrafficCom Transportation S.A.U. und Kapsch TrafficCom AG mit der Planung, Errichtung und dem Betrieb der neuen Koordinationszentrale für Verkehr und Verkehrssicherheit sowie mit der Lieferung von mehreren ITS (Intelligent Transportation System) -Komponenten beauftragt. Die internationale öffentliche Ausschreibung wurde im Rahmen eines Transitkorridor-Modernisierungsprojekts durchgeführt und von den Kreditfonds der Weltbank finanziert. Die Schaffung der Koordinationszentrale für Verkehr und Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Schritt hin zu einem zielgerichteten und strukturierten Einsatz von ITS-Technologien im Strassenverkehrssektor von Belarus. Im Rahmen des erteilten Auftrags wird Kapsch ein intelligentes Mobilitätssystem liefern und ist für alle Projektphasen verantwortlich: Von der detaillierten Planung über die Schulung des Personals bis hin zur Wartung der Koordinationszentrale für Verkehr und Verkehrssicherheit. Darüber hinaus wird Kapsch auf mehreren Straßenabschnitten zusätzliche ITS-Komponenten (Kameras, Verkehrsmelder usw.) implementieren. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir im öffentlichen Ausschreibungsverfahren erfolgreich waren und ein weiteres wichtiges landesweites Projekt als Partner der Republik Belarus realisieren helfen”, sagt Michael Gschnitzer, Vice President Strategic Sales bei Kapsch TrafficCom. „Die neue Koordinationszentrale wird die Sicherheit, den Verkehrfluss und die Zufriedenheit auf den Straßen des Landes verbessern. Das Projekt ist ein weiterer erfolgreicher Nachweis für das Engagements von Kapch in Weißrussland, wo wir uns bereits bei der Implementierung und dem Betrieb des landesweiten elektronischen Mautsystems BelToll als zuverlässiger Partner gezeigt haben“. Echtzeit Verkehrsdaten zur Erhöhung der Sicherheit. Die Schaffung des neuen innovativen Systems bietet eine breite Palette von Funktionen für das Management des Überlandverkehrs und der Straßeninfrastruktur. Das System automatisiert die Erfassung und Visualisierung von Verkehrsdaten in Echtzeit und ermöglicht es den Mitarbeitern der Zentrale, gefährdende Straßenzustände, Staus, Zwischenfälle und Notfallsituationen zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Informationen lassen sich schnell an Nutzer der Straßen, Wartungsteams und vernetzte Stakeholder übermitteltn. Das System ermöglicht zudem die einfache Integration und den Betrieb aktueller und zukünftiger ITS-Komponenten in die Koordinationszentrale sowie die Interoperabilität von Verkehrssteuerungssystemen. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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16. Juni 2020
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20.

Highlights. Trotz des Wegfalls zweier Großprojekte (landesweites Mautsystem in Tschechien und Infrastrukturabgabe in Deutschland) konnte der Umsatz des Vorjahrs beinahe gehalten werden. Erhebliche Einmaleffekte und operative Herausforderungen, die massive Kosten verursachten, führten zu einem negativen EBIT. Positives EBIT ohne Einmaleffekte. Positiver Free Cashflow. Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: voraussichtlich EUR 0,25 je Aktie. „2019/20 war ein verflixtes Jahr. Wir mussten uns öfter als sonst neuen und teils ungewöhnlichen Herausforderungen stellen. Die Auswirkungen von COVID-19 auf unser Geschäft sind bislang noch nicht quantifizierbar. Wir sehen derzeit nur einen geringen Einfluss; in einigen Regionen kommt es aber zu Verschiebungen. Ich gehe davon aus, dass 2020/21 besser als das vorangegangene Geschäftsjahr wird und dass wir wieder ein klar positives EBIT erwirtschaften werden“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. WJ 2018/19 WJ 2019/20 +/- Umsatz 737,8  731,2 -0,9 % EBIT 57,0  -39,2 > -100 % EBIT-Marge  7,7 %  -5,4 % -13,1 % Periodenergebnis 47,8 -48,1 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 3,68 -3,70 > -100 % Wien, 16. Juni 2020  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20 weichen kaum von den am 20. April 2020 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Der Konzernumsatz sank im Geschäftsjahr 2019/20 um knapp ein Prozent auf EUR 731 Mio. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) betrug EUR -39 Mio. (Vorjahr: EUR 57 Mio.), was einer EBIT-Marge von 5 % (Vorjahr: 8 %) entspricht. Im EBIT waren Einmaleffekte in Höhe von rund EUR 40 Mio. enthalten. Zudem belasteten operative Themen die Profitabilität der Gruppe. Allen voran waren es die beiden folgenden Entwicklungen: Der signifikant hohe Personalbedarf in Nordamerika bedeutete, dass nicht ausreichend Kapazitäten vorhanden waren, um die Projekte wie gewohnt zu realisieren. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter generell oft erst durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen eingeschult werden müssen. Bevor die volle Leistungsfähigkeit des vergrößerten Teams ausgespielt werden kann, nimmt daher die Produktivität bei zugleich steigenden Kosten ab. Das muss teilweise durch Drittfirmen kompensiert werden.   Erhebliche Mehraufwände bei der anspruchsvollen Implementierung von neuer Software in bestehende Kundensysteme führten zu signifikanten Kostenüberschreitungen.   Das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2019/20 betrug EUR -23 Mio. (Vorjahr: EUR -2 Mio.). Das inkludierte Fremdwährungsverluste in Höhe von EUR -9,0 Mio. (Vorjahr: EUR -5 Mio.). Zudem mussten die Anteile an Q-Free ASA, Norwegen, (aufgrund des Kursverlaufs dieser Aktie) im Ausmaß von EUR -6 Mio. abgewertet werden. Das Ertragsteuer-Ergebnis war mit EUR 8 Mio. positiv (Vorjahr: EUR -8 Mio.). Somit war das, den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbare, Periodenergebnis mit EUR -48 Mio. (Vorjahr: EUR 48 Mio.) stark negativ. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR -3,70 (Vorjahr: EUR 3,68). Trotz des negativen Periodenergebnisses stieg die Bilanzsumme um 8 % auf EUR 727 Mio. Ausschlaggebend dafür war die Aktivierung der Leasingverbindlichkeiten aufgrund der Erstanwendung des IFRS 16 „Leasingverhältnisse“. Dadurch und aufgrund des negativen Ergebnisbeitrags fiel die Eigenkapitalquote auf 25 %. Die Nettoverschuldung erreichte EUR 176 Mio. (31. März 2019: EUR 73 Mio.), was einem Verschuldungsgrad von 96 % (31. März 2019 angepasst: 29 %) entspricht. Der Anstieg der Nettoverschuldung resultierte im Wesentlichen aus der Erstanwendung des IFRS 16, der Zunahme der Finanzverbindlichkeiten, dem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit und der Dividendenzahlung (rund EUR 20 Mio.). Ohne Anwendung des IFRS 16 hätte die Nettoverschuldung EUR 112 Mio. und der Verschuldungsgrad 61 % betragen. Das Nettoumlaufvermögen betrug per 31. März 2020 EUR 168 Mio. (31. März 2019: EUR 193 Mio.). Dieser Rückgang war der Hauptgrund, dass Kapsch TrafficCom im Geschäftsjahr 2019/20 einen positiven Free Cashflow von EUR 2 Mio. erzielen konnte. Segmentergebnisse. Im Geschäftsjahr 2019/20 entfielen 77 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 55 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 40 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. WJ 2018/19 WJ 2019/20 +/- Umsatz 558,4  563,5 +0,9 % EBIT 64,9  1,5 -97,7 % EBIT-Marge 11,6 %  0,3% -11,4 % Im Geschäftsjahr 2019/20 erreichte der ETC-Umsatz EUR 563 Mio. (+1 %). Der mit EUR 315 Mio. (Vorjahr: EUR 334 Mio.) größte Umsatzbeitrag konnte auch in diesem Geschäftsjahr in der Region EMEA erwirtschaftet werden. In der Region Americas steigerte Kapsch TrafficCom den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich auf EUR 221 Mio. (+27 %). In der Region APAC war zur Vergleichsperiode des Vorjahrs ein Umsatzrückgang von EUR 50 Mio. auf EUR 27 Mio. zu verzeichnen. Dieser rührte vor allem aus niedrigeren Errichtungsumsätzen. Das ETC-EBIT lag bei EUR 1 Mio. (Vorjahr: EUR 65 Mio.). Die EBIT-Marge war knapp positiv (Vorjahr: 12 %). Dieser starke Rückgang ist zum Großteil auf höhere Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen sowie höheren Personalaufwand zurückzuführen. Dies betraf insbesondere die Region Americas, wo das Volumen der Errichtungsprojekte stark zulegte. Wertminderungen, hohe Anwalts- und Beratungsaufwendungen sowie die Nichtabnahmeentschädigung für Finanzierungen aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Projekte zur deutschen Infrastrukturabgabe (Pkw-Maut) belasteten das Segment-EBIT im Ausmaß von in Höhe von rund EUR 8 Mio. Darüber hinaus fielen in Zusammenhang mit der Beendigung des Mautbetriebs in Tschechien Einmalaufwände von rund EUR 2 Mio. an. Im Geschäftsjahr 2019/20 verkaufte Kapsch TrafficCom 13,2 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 13,5 Millionen). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. WJ 2018/19 WJ 2019/20 +/- Umsatz 179,4  167,7 -6,5 % EBIT -7,9  -40,7 -413,5 % EBIT-Marge -4,4 %  -24,2 % -19,8 % Im Geschäftsjahr 2019/20 erreichte der IMS-Segmentumsatz EUR 168 Mio. (-7 %). Dies war im Wesentlichen auf geringere Umsatzerlöse bei Betriebsprojekten und Komponenten zurückzuführen. Obwohl das Gros der IMS-Projekte profitabel war, betrug das EBIT im Segment IMS im Geschäftsjahr 2019/20 EUR -41 Mio. (Vorjahr: -8 Mio.). Für dieses negative Ergebnis waren hauptsächlich Einmaleffekte verantwortlich. Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte im Zusammenhang mit aktualisierten Einschätzungen zum IMS-Segment – insbesondere zum weiteren Geschäftsverlauf in Sambia – betrugen EUR -27 Mio. Die Kosten für die Beendigung der Aktivitäten von Streetline, USA, (intelligente straßenseitige Parklösungen) schlugen mit EUR 3 Mio. zu Buche. Ausblick. Im Geschäftsjahr 2019/20 sind zahlreiche negative Effekte zusammengekommen. Viele Herausforderungen sind mittlerweile beseitigt und weiterhin ökonomisch belastende Faktoren sind bekannt: Die Personalknappheit in Nordamerika, die voraussichtlich bis Ende 2020 andauern wird. Mehraufwände bei der Implementierung neuer Software, die wahrscheinlich bis ins erste Halbjahr anfallen werden. Gleichzeitig steht das Unternehmen der Herausforderung gegenüber, den Wegfall des landesweiten Mautprojekts in Tschechien – mit einem hohen Umsatz- und Ergebnisbeitrag – seit Ende November 2019 zu kompensieren. Kapsch TrafficCom rollt in den USA einen neuen Mobilitätsdienst aus, der es Autofahrern ermöglicht, Maut mithilfe eines Mobiltelefons zu bezahlen. Dafür fielen in den letzten Jahren bereits Entwicklungskosten an. Das Management plant, auch in den Geschäftsjahren 2020/21 und 2021/22 weiter in den Ausbau dieses Service zu investieren. Im Gegenzug wird in den Folgejahren ein merklicher Umsatz- und Ergebnisbeitrag erwartet. Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist die Visibilität, insbesondere im Hinblick auf neue Ausschreibungen, zurückgegangen ist. Daher ist es zu früh, jetzt einen quantitativen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020/21 zu geben. Das Management erwartet, dass 2020/21 besser als das vorangegangene Jahr werden und Kapsch TrafficCom wieder ein klar positives EBIT erwirtschaften können wird. Den Bericht über das Wirtschaftsjahr 2019/20 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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14. Mai 2020
Kapsch TrafficCom – Nach der Corona-Krise: Österreicher fahren lieber Auto als Bus und Straßenbahn.

Prognose: Wie sich Mobilität nach Corona verändern wird 1.000 Personen zum Verhalten im Straßenverkehr befragt Wien. 14. Mai 2020  – Beinahe 90 Prozent der Autofahrer in Österreich reagieren auf Staus und überlastete Straßen, indem sie Ausweichrouten suchen. Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel kommt als Alternative nur für etwas mehr als die Hälfte in Betracht. So das Ergebnis einer Umfrage unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Pandemie im März. Nach dem „Neustart“ wird der öffentliche Nahverkehr voraussichtlich noch weniger Zuspruch bekommen – die Staulage dürfte sich sogar verschärfen. Für die Studie „Kapsch TrafficCom Index“ wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Österreicherinnen und Österreicher von einem Marktforschungsinstitut befragt. Die Autofahrer reagieren auf überfüllte Straßen, indem sie alternative Routen suchen (89 Prozent), nicht unbedingt notwendige Fahrten wegen drohender Staus einfach ausfallen lassen (88 Prozent) oder Verkehrsinformationen nutzen (81 Prozent). Das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, konnten sich dagegen bisher nur 57 Prozent der Befragten vorstellen. „In Ballungszentren müssen wir damit rechnen, dass öffentliche Verkehrsmittel unter dem Eindruck der Corona-Pandemie noch seltener die erste Wahl der Menschen sein werden, um von A nach B zu kommen“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales bei Kapsch TrafficCom. „Nach ersten Lockerungen sehen wir schon heute, dass das Auto verstärkt genutzt wird. Das Verkehrsmanagement wird schnellstmöglich darauf reagieren müssen“. Zahl der Autos steigt um 13,5 Prozent. Die Überlastung der Straßen ist über die Pandemie hinaus eine langfristige Entwicklung: Wichtiger Treiber sind steigende Zulassungszahlen. So ist der Pkw-Bestand in den vergangenen zehn Jahren in Österreich auf zuletzt rund 5 Millionen Fahrzeuge bis Ende 2019 gestiegen – das ist ein Plus von ca. 0,6 Millionen Autos. „Wir haben bereits technische Antworten, um einen reibungslosen Verkehrsfluss in Zeiten mit sehr großem Verkehrsaufkommen herzustellen", sagt Gerd Gröbminger. „Das Verkehrsmanagement beruht dabei auf mehreren Säulen: Neben dem effizienteren Auflösen von Störungen geht es beispielsweise darum, die Fahrzeug-Infrastruktur in öffentliche Leitsysteme zu integrieren, Ampeln damit besser adaptiv zu steuern oder Routen kollaborativ auszuwählen“. Wie Stauzeiten um 25 Prozent sinken. Erster Schritt sollte eine verkehrsabhängige Steuerung von Ampeln sein. Wenn diese Technologie konsequent eingesetzt wird, zeigen die Praxiserfahrungen um bis zu 25 Prozent reduzierte Stauzeiten. Die weite Verbreitung von SIM-Karten und GPS macht es darüber hinaus möglich, von den Fahrzeugen Echtzeit-Verkehrsdaten zu erhalten und zu nutzen. Damit wird das Wissen über die tatsächliche Verkehrssituation auf den Straßen signifikant ansteigen. Die Auswirkungen seien vergleichbar mit der erhöhten Vorhersagequalität in der Meteorologie durch die Einführung von Satelliten, erklärt Gröbminger. Navigation hört auf, egoistisch zu arbeiten. Der Austausch vernetzter Fahrzeugdaten macht den Weg für neue Navigationssysteme frei: Derzeit arbeiten alle gängigen Routingsysteme „egoistisch“: Wird Staugefahr erkannt, wird allen Fahrzeugen von der Navigationssoftware dieselbe Ausweichroute vorgeschlagen. Künftig sollten die Routen der Verkehrsteilnehmer von den öffentlichen Verkehrsleitstellen vorgeschlagen werden. Der Grund: Das Wissen der öffentlichen Verwaltung über Baustellen, Events oder besondere Umweltbelastung wird in der neuen Streckenplanung berücksichtigt und über die angeschlossenen Navigationssysteme zum Vorteil der Gemeinschaft angewendet. So lässt sich der Bedarf vorausschauend steuern („Predictive Demand Management“). Über die Umfrage „Kapsch TrafficCom Index“. Der Kapsch TrafficCom Index hat mit Unterstützung eines internationalen Marktforschungsinstituts bevölkerungsrepräsentativ insgesamt 9.000 Teilnehmer in 9 Ländern zu ihrer aktuellen Verkehrssituation, Straßenstaus und Strategien zur Verbesserung des Verkehrsmanagements befragt: USA (N=1,000), Argentinien (N=1,000), Chile (N=1,000), UK (N=1,000), Deutschland (N=1,000), Österreich (N=1,000), Frankreich (N=1,000), Spanien (N=1,000), Australien (N=1,000). Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.  

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29. April 2020
Kapsch TrafficCom Umfrage: Wie ein Neustart auf Österreichs Straßen nach Corona aussieht.

Autofahrer suchen schnellste Navistrecke – ohne Fokus auf Umweltschutz 1.000 Personen zum Verhalten im Straßenverkehr befragt Wien. 29. April 2020  – Die Staumeldungen auf Österreichs Straßen dürften nach der Corona-Krise schnell zurückkehren: 79 Prozent der Befragten bewerten damit verknüpfte Belastungen für die Umwelt eindeutig negativ. Ebenso viele sind deshalb bereit, eine Navigationsanwendung zu nutzen, um Straßen zu entlasten. Überraschend: Bei der Streckenauswahl ist 73 Prozent in erster Linie die kürzeste Reisezeit wichtig – welche Auswirkungen die Route dabei auf die Umwelt hat, fällt bei der Mehrheit jedoch nicht ins Gewicht. Das sind Ergebnisse der Studie „Kapsch Traffic Index 2020“. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Österreicherinnen und Österreicher von einem Marktforschungsinstitut befragt. 80 Prozent der Autofahrer in Österreich wollen als Reaktion auf überlastete Straßen und Staus Navigationsgeräte verstärkt nutzen. Bei der Streckenauswahl und Steuerung sollten aber zumindest Verkehrsplaner darauf achten, dass Umweltbelastungen, wie beispielsweise der CO2-Ausstoß, so gering wie möglich ausfallen. Das erfordert allerdings insgesamt ein Umdenken: Denn aktuell sind den Autofahrern nur Routen wichtig bis sehr wichtig, die die kürzeste Reisezeit bieten (73 Prozent), die zuverlässigste Reisezeit ermöglichen (65 Prozent) oder die kürzeste Entfernung auswählen (61 Prozent). Die geringste Auswirkung auf die Umwelt bleibt dagegen mit einer Zustimmung von 44 Prozent deutlich dahinter zurück. „Die vernetzte Navigation ist eine Schlüsseltechnologie, um die Stau- und Schadstoffbelastung auf Österreichs Straßen grundlegend zu verringern“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales bei Kapsch TrafficCom. „Den Wunsch der Autofahrer, Navigationsanwendungen für einen verbesserten Verkehrsfluss zu nutzen, sollten die öffentlichen Planer aufgreifen. Es gilt, ein digitales Verkehrsmanagement anzubieten, das gesellschaftlich wichtige Umweltziele berücksichtigt und gleichzeitig in der Praxis überzeugt.“ In Pilotprojekten haben sich beispielsweise adaptive Ampelsteuerungen bewährt, die sich automatisch der aktuellen Verkehrssituation anpassen. Eine solche Signalsteuerung ist heute schon in Madrid installiert – hier wurde seither das Stauaufkommen um etwa 20 Prozent reduziert. Wenn Autodaten in einem zweiten Schritt mit dem Verkehrsleitnetz verbunden werden, lässt sich das Stauaufkommen noch deutlich stärker verringern. Gleichzeitig wird der CO2-Ausstoß gesenkt und der Verkehrsfluss über die Routenempfehlungen gleichmäßiger auf das Straßennetz verteilt. „Die Pilotbeispiele zeigen heute schon, dass die Lage auf den Straßen in Österreich nicht zwingend auf dem Niveau vor der Corona-Zeit stehen bleiben muss – das können wir besser machen“, sagt Gerd Gröbminger. Über die Umfrage “Kapsch TrafficCom Index”. Der Kapsch TrafficCom Index hat mit Unterstützung eines internationalen Marktforschungsinstituts bevölkerungsrepräsentativ insgesamt 9.000 Teilnehmer in 9 Ländern zu ihrer aktuellen Verkehrssituation, Straßenstaus und Strategien zur Verbesserung des Verkehrsmanagements befragt: USA (N=1,000), Argentinien (N=1,000), Chile (N=1,000), UK (N=1,000), Deutschland (N=1,000), Österreich (N=1,000), Frankreich (N=1,000), Spanien (N=1,000), Australien (N=1,000). Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

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20. April 2020
Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2019/20 deutlich unter den Erwartungen; reduzierter Dividendenvorschlag.

15:46 MESZ Die vorläufigen Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 zeigen einen Umsatz von rund EUR 731 Mio. und damit unter Guidance. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit („EBIT“) wird voraussichtlich rund EUR -38 Mio. betragen. Exklusive Einmaleffekte in Höhe von rund EUR -39 Mio. wäre das EBIT voraussichtlich knapp positiv. Die Einmaleffekte umfassen: Wertberichtigungen aufgrund aktualisierter Einschätzungen zum weiteren Geschäftsverlauf in Sambia (rund EUR -27 Mio.), Abschreibungen aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Projekte zur deutschen Infrastrukturabgabe (rund EUR -7 Mio.) sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit der Beendigung der Aktivitäten der Konzerngesellschaft Streetline (rund EUR -3 Mio.) und dem Ende des Mautprojekts in Tschechien (rund EUR -2 Mio.). Sonstige Einmaleffekte (netto) werden voraussichtlich rund EUR -1 Mio. betragen. Operativ führten erhebliche Mehraufwände bei der anspruchsvollen Implementierung von neuen Software-Lösungen in bestehende Kundensysteme zu signifikanten Kostenüberschreitungen. Die negative Aktienkursentwicklung eines finanziellen Vermögenswerts (15,4 % Beteiligung an Q-Free ASA, Norwegen) schlug sich mit rund EUR -6 Mio. im Finanzergebnis nieder. Zudem führten Wechselkursturbulenzen gegen Ende des Geschäftsjahres zu (fast ausschließlich nicht realisierten) Wechselkursverlusten von voraussichtlich rund EUR -9 Mio. Aufgrund des schwachen Periodenergebnisses und sofern rechtlich zulässig, beabsichtigt der Vorstand der Hauptversammlung eine reduzierte Dividende von voraussichtlich EUR 0,25 vorzuschlagen. Für das Geschäftsjahr 2020/21 erwartet das Management wieder ein deutlich positives EBIT. Ein konkreter Ausblick ist aber angesichts der aktuellen globalen Lage (SARS-CoV-2) bis auf Weiteres nicht möglich. Kapsch TrafficCom wird die finalen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20 am 16. Juni 2020 veröffentlichen.

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9. März 2020
Ausschreibungsverfahren, in dem Kapsch TrafficCom als Bestbieter hervorgegangen war, eingestellt.

22:56 MEZ Am 15. November 2019 teilte Kapsch TrafficCom mit, Bestbieter für ein Mautprojekt in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zu sein. Es handelte sich dabei um die Ausschreibung für die Gauteng-Provinz in Südafrika. Das Gesamtprojektvolumen über eine Laufzeit von sechs Jahren hätte mehr als EUR 400 Millionen betragen sollen. Kapsch TrafficCom erhielt die Mitteilung, dass die Ausschreibung eingestellt wurde. Ob es zu einer neuerlichen Ausschreibung kommen wird und wann ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Der bis zum 2. Dezember 2019 laufende Mautvertrag wurde jedoch bereits um ein weiteres Jahr verlängert.

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25. Februar 2020
Málaga und Kapsch unterzeichnen Vereinbarung zur Erprobung des neuesten Nachfrage- und Kapazitätsmanagements im urbanen Verkehr.

Wien, 25. Februar 2020  – Die Kooperationsvereinbarung mit Kapsch TrafficCom (Kapsch) macht Málaga zur ersten Stadt in Europa, die diese neuartige dynamische Signalsteuerung und Verkehrsoptimierung in Echtzeit zur Verbesserung der städtischen Mobilität erprobt. Mit einer Laufzeit von zwei Jahren und der Möglichkeit von zwei jährlichen Verlängerungen werden die Pionierprojekte weitere in anderen europäischen Städten durchgeführte Tests ergänzen. "Es ist sehr erfreulich für Málaga die erste Stadt in Europa zu sein, die ein Projekt dieser Größenordnung realisiert. Die Technologie wird den städtischen Verkehr zum Wohle der Lebensqualität unserer Bürger optimieren, so dass sie unterwegs weniger Zeit im Auto verbringen müssen", sagte José Del Río, der Mobilitätsrat von Málaga. "Zudem stärkt dieses Projekt die Position Málagas als städtisches Versuchszentrum für die Erprobung technologischer Initiativen." Das Hauptziel des Projekts zum Nachfragemanagement besteht darin, den Fahrzeugnutzern alternative Routen anzubieten und dadurch die Verkehrssättigung in Spitzenzeiten oder bei unvorhergesehenen Ereignissen zu reduzieren. Durch ein dynamisches Signalisierungssystem mit Wechselverkehrszeichen (VMS) und einer neuen App für „virtuelle Wechselverkehrszeichen“ (von Kapsch entwickelt) wird dem Fahrer die am besten geeignete Route angezeigt und per Audio in Echtzeit abgespielt, sobald das Fahrzeug in die Nähe eines Entscheidungspunktes kommt. Das System nutzt Informationen des Ampelsystems zur Berechnung und Entscheidungsfindung, um in jeder Situation dynamisch die am besten geeignete Route auszuwählen. Die Entwicklung des Kapazitätsmanagements ermöglicht zusätzlich den Einsatz einer Verkehrsoptimierung in Echtzeit. Die Dauer der Grünphasen auf der Route werden in Abhängigkeit von den durch das installierte Sensorsystem erfassten Verkehrsbedingungen dynamisch verändert. "Öffentlich-private Partnerschaften schaffen schnellere Fortschritte bei der Auswertung innovativer Lösungen für neue Mobilität. Die von uns unterzeichnete Vereinbarung ermöglicht es der Stadt Málaga, ein Vorzeigeprojekt für den Einsatz von Nachfrage- und Kapazitätsmanagementsystemen zu sein, die wir im Rahmen eines bahnbrechenden Proof of Concept in Europa entwickeln, umsetzen und evaluieren werden", so Juan Marín, City Director Spanien & Portugal Kapsch TrafficCom. Die Vereinbarung sieht keine finanzielle Vergütung für einen der beiden Partner vor und wird es der Stadt Málaga ermöglichen, nach der Umsetzung der beiden Projekte alle Straßen der Stadt einzubeziehen und durch die fortgeschrittene Navigation kostenlose Echtzeitinformationen über die Verkehrssituation der Stadt zu erhalten. Dadurch wird die Stadt in der Lage sein, den Bürgern Lösungen zur Verbesserung des Verkehrs und zur Verringerung der Emissionen sowie alternative Routen für ihre Fahrten anzubieten. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

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