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Kapsch  
Presse & Mediacenter

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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
17. Dezember 2020
Kapsch TrafficCom baut Präsenz in Lateinamerika weiter aus.

Mautsysteme in Mexiko und Ecuador Erste Auslieferung von intelligenten Verkehrssystemen in Kolumbien Wien. 17. Dezember 2020 – Kapsch TrafficCom war in den letzten Monaten in Lateinamerika sehr erfolgreich in den Bereichen Maut und Verkehrsmanagement. In Mexiko erhielt Kapsch den Auftrag zur Realisierung eines elektronischen Mautsystems für die Autobahnen „MRO Paquete Noreste“ im Nordosten des Landes. Hierbei handelt es sich um eines der verkehrsreichsten Autobahnnetze des Landes. Mit seiner Lösung SmartTOLL™ wird Kapsch das bestehende System mit zwölf Mautstellen und 64 Fahrspuren auf einer Strecke von 350 km aufrüsten. Die Abschaffung von Barzahlungen und die Einführung der elektronischen Mauteinhebung hat in Lateinamerika – verstärkt noch durch die COVID-19-Pandemie – zugenommen, weil sie einen sichereren und schnelleren Transit gewährleistet.“ In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, ging im November das erste Multi-Lane Free-Flow Mauteinhebungssystem des Landes in Betrieb. Gemeinsam mit einem lokalen Unternehmen war Kapsch verantwortlich für die Lieferung und Errichtung der Mautbrücken an einer der Hauptzugangsstraßen der Stadt sowie für das operative Backoffice. Das neue Mautsystem ersetzt Mautstellen, die am Guayasamin-Tunnel zu Spitzenverkehrszeiten lange Staus verursachten, weil die Autofahrer anhielten und die Mautgebühren in bar entrichteten. Die neue vierspurige Free-Flow Mautbrücke ist reversibel und ermöglicht damit je nach Bedarf Änderungen der Verkehrsrichtung. In Kolumbien ist Kapsch seit drei Jahren erfolgreich tätig und hat schon mehrere bedeutende Projekte für Maut- und intelligente Verkehrssysteme für sich gewinnen können. Im September feierte das Unternehmen den ersten Abschluss eines intelligenten Verkehrssystems. In Medellín, der zweitgrößten Stadt des Landes, gewährleistet das fortschrittliche Verkehrsmanagementsystem DYNAC ATMS® die Sicherheit nach dem neuesten Stand der Technik in zwei 460 Meter langen Tunneln, deren Bau Teil eines wesentlichen städtebaulichen Transformationsprojektes mit Namen Parques del Rio war. Das System erfasst Verkehrsdaten in Echtzeit und liefert diese an die Kontrollzentren, so dass die Bediener Staus, Störungen und Notfallsituationen erkennen und darauf reagieren können. Die Informationen können dann schnell verbreitet werden, damit Autofahrer ihre Routen informiert wählen können. Darüber hinaus wurde Kapsch vor Kurzem mit der Implementierung der Systeme DYNAC ATMS® und SmartTOLL an der neuen Río-Magdalena-Autobahn Kolumbiens beauftragt. Das Unternehmen wird verantwortlich sein für die Lieferung, Errichtung, Konfiguration und Inbetriebnahme der elektronischen Ausrüstung und Software des intelligenten Verkehrssystems an einem von vier Straßenabschnitten. Zudem wird Kapsch drei Mautstellen entlang der Autobahn errichten, die Fahrspuren sowohl für reine Barzahlung als auch für Bar- und elektronische Zahlung besitzen werden. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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10. Dezember 2020
Hamburg, Berlin oder Köln: „Städtische Navirouten“ verhindern Staus.

Taxiflotten, Lieferdienste, Carsharing-Autos fahren auf Navirouten der Verkehrsplaner Berlin. 10. Dezember 2020 – 63 Prozent der Bundesbürger sind mit dem Verkehrsfluss in Stadtzentren während der Hauptverkehrszeiten unzufrieden. Gut jeder Dritte bewertet Staus als Belastung für die Luftqualität sehr negativ. Verkehrsforscher halten ein Ende verstopfter Straßen für möglich: Navigationsdienste mit einer „öffentlichen Routenführung“ sollten künftig zunächst Fahrzeugflotten von Lieferdiensten, Carsharing-Anbietern oder Taxi-Unternehmern digital vernetzt durch die Straßen leiten. So lassen sich Staus wirksam auflösen. „Wenn der fließende Verkehr einer von der Stadt in Echtzeit vorgeschlagenen Route folgt wird es möglich, eine knappe Ressource wie die Straße effizienter zu nutzen“, berichtet Gerd Gröbminger von Kapsch TrafficCom. „Damit lassen sich Fahrzeuge heute über eine digital gesteuerte Verkehrsführung der Stadt so im Straßennetz verteilen, dass es an Engpässen gar nicht erst zu Staus kommt. Eine aktive Verschmelzung dieser „kooperativen Navigation“ mit bestehenden Verkehrsmanagementsystemen maximiert diesen Effekt. Die kritische Masse an Fahrzeugen, die in eine Routenänderung eingebunden werden müssen, ist schneller erreicht als oftmals angenommen.“ Dafür bieten sich in einem ersten Schritt Fahrzeugflotten als Partner der Städte an, die bisher meist unkoordiniert unterwegs sind. Für Taxis, Lieferdienste oder Carsharing-Anbieter lässt sich die Teilnahme an der kooperativen Navigation beispielsweise steigern, indem Verkehrsbehörden im Gegenzug Erleichterungen erlauben. Dazu zählt unter anderem, Bus-Spuren für die Fahrzeuge freizugeben oder kurzfristig freies Parken zu erlauben. Fahrzeuge der Stadtreinigung, Grünanlagenpflege oder sonstiger Behördendienste lassen sich ebenfalls einbinden. Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht Paradigmenwechsel. Darüber hinaus sollte Bürgerinnen und Bürgern das digitale Verkehrsleitsystem ebenfalls von Anfang an offenstehen, um den Paradigmenwechsel möglichst flächendeckend umzusetzen. Vorteil für alle: Die Gesamtbelastung durch Staus verringert sich deutlich, die Vorhersagequalität wird signifikant verbessert. So können Informationen über lokale Baustellen, besondere Events oder kurzfristig eintretende Verkehrshindernisse für die bestmögliche Streckenführung berücksichtigt und dem Fahrer individuell mitgeteilt werden. „Das Phänomen bei Staus ist, dass nur sehr wenige Fahrzeuge ausreichen, um einen Stillstand im Verkehrsfluss auszulösen. Wenn diese kritische Anzahl an Autos oder LKWs rechtzeitig auf eine alternative Route umgeleitet wird sinken die Stauquoten bereits deutlich. „Eine digitale Infrastruktur in den Städten und die Vernetzung von Fahrzeugen sind unverzichtbare Grundlagen, um das beschriebene Bedarfsmanagement („Demand Management“) in der Praxis umzusetzen“, sagt Gerd Gröbminger.“ Flotten sind in der Regel bereits mit Navigationstools ausgestattet. Zudem hat fast jeder private Autofahrer inzwischen ein Handy mit Ortungs-Programmen an Bord. Auf dieser Basis lässt sich ein solches Verkehrsmanagementsystem in einer Stadt sehr zügig und kostengünstig installieren. Neue Ausgangslage durch Corona-Pandemie. Kapsch hat in Metropolen wie Madrid, Buenos Aires oder San Francisco mit digital gesteuerten Mobilitätskonzepten bereits große Erfolge erzielt. „Wir gehen davon aus, dass die gegenwärtige Renaissance des Individualverkehrs anhalten wird und der öffentliche Nahverkehr erst in etwa fünf Jahren das Vorkrisenniveau erreicht. Bis dahin suchen die Menschen als Reaktion auf die Corona-Pandemie Sicherheit und sitzen lieber im Auto als in überfüllten Bussen oder Bahnen. Städte sollten ihre Mobilitätskonzepte der Zukunft auf diese neue Ausgangslage anpassen. Eine Verknüpfung bestehender Verkehrsinfrastrukturen mit kooperativer Navigation ist für diesen Zweck ein wichtiger Start“. Über die Umfrage “Kapsch TrafficCom Index”. Der Kapsch TrafficCom Index hat mit Unterstützung eines internationalen Marktforschungsinstituts bevölkerungsrepräsentativ insgesamt 9.000 Teilnehmer in 9 Ländern zu ihrer aktuellen Verkehrssituation, Straßenstaus und Strategien zur Verbesserung des Verkehrsmanagements befragt: USA (N=1.000), Argentinien (N=1.000), Chile (N=1.000), UK (N=1.000), Deutschland (N=1.000), Österreich (N=1.000), Frankreich (N=1.000), Spanien (N=1.000), Australien (N=1.000). Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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3. Dezember 2020
Kapsch TrafficCom baut Mautdienste in Europa durch eine neue Partnerschaft mit Ford weiter aus.

Tochterunternehmen tolltickets stellt Services für neue Marktplatz-Funktion von Ford bereit Partnerschaft mit führendem Automobilhersteller wichtiger Meilenstein für Mautdienste von Kapsch Rosenheim/Wien. 3. Dezember 2020 – Tolltickets, ein deutscher Anbieter von Mautdiensten und 100-prozentige Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom, wird seine derzeitige Präsenz durch die Bereitstellung integrierter Mautdienste für Partnerunternehmen erweitern. Kapsch TrafficCom ist stolz darauf, über seine Tochtergesellschaft tolltickets die Einführung der neuen Marktplatz-Funktion von Ford zu unterstützen. Ford-Kunden erhalten Zugang zu von tolltickets angebotenen Mautdiensten. Als Bestandteil von FordPass Pro, einer Smartphone-App für kleine Unternehmen, ist die neue Marktplatz-Funktion für Flotten mit bis zu fünf Fahrzeugen verfügbar. Neben den Fernbedienungs- und Komfortfunktionen der App können Besitzer jetzt Details zu verfügbaren Service-Partnerschaften und Angeboten durchsuchen sowie sich bei den jeweiligen Anbietern anmelden oder mehr Informationen dazu erhalten. Tolltickets ist einer von drei Partnern der Marktplatz-Funktion und ermöglicht es Fahrzeugbesitzern, eine Vielzahl von Mautdiensten zu abonnieren und im Voraus zu bezahlen. Zu den Vorteilen zählen Ermäßigungen auf Standardtarife, ein erleichterter Transit durch die durch tolltickets abgedeckten Länder, sowie ein reduzierter Verwaltungsaufwand dank monatlicher Abrechnung mit einem Lieferanten für die gesamte Flotte. „Der Start dieser Zusammenarbeit mit Ford ist ein Meilenstein für uns“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Der Mautmarkt wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Wir sehen einen kontinuierlichen Übergang zu App-basierten Lösungen. Für Kapsch werden B2B-Partnerschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen, um den Endkunden integrierte Services anbieten zu können. Darum bin ich stolz, dass ein namhafter Fahrzeughersteller wie Ford auf das Know-how von tolltickets in der Erbringung von Mautdiensten setzt. Diese Partnerschaft ist ein Erfolg in unserer neuen Strategie, das bestehende Kerngeschäft mit den Bereichen Maut und Verkehrsmanagement um Mautdienste und Nachfragemanagement zu erweitern.“ Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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18. November 2020
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Halbjahr 2020/21.

Headlines. Spezialeffekte belasten das EBIT: Anpassungen von Projektmargen und Drohverlustrückstellungen: EUR 32 Mio. Firmenwertabwertung: EUR 21 Mio. Negative Währungseffekte: EUR 6 Mio.   Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft: Deutlicher Rückgang des Geschäfts mit On-Board Units Vermehrte Verzögerungen bei Ausschreibungen und Auftragserteilungen Visibilität in Bezug auf das Neugeschäft nahm deutlich ab „Es schmerzt mich, das Unternehmen, das ich mit meinem Team praktisch von null aufbauen durfte, nach einer stetigen Aufwärtsentwicklung über die letzten 20 Jahre nun in dieser Verfassung zu sehen. Klar ist, wie wichtig es war, bereits vor dem Sommer ein Programm ins Leben zu rufen, um sowohl kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen zu definieren als auch die Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 359,2  257,5 -28,3 % EBIT 8,8  -57,8 > -100 % EBIT-Marge 2,4 %  -22,5 % -24,9 % Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 2,3 -54,0 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,10 -4,15 > -100 % Wien, 18. November 2020  – Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs erreichte der Umsatz EUR 257 Mio. (-28 %). Ein wesentlicher Grund für den Umsatzrückgang ist, dass im Vergleichszeitraum noch einige Maut-Großprojekte, die mittlerweile beendet sind, EUR 64 Mio. zum Umsatz beigetragen haben. Dabei handelte es sich um die kundenseitig vorzeitig gekündigten Mautprojekte in Deutschland, den ausgelaufenen Mautvertrag in Tschechien und die abgeschlossene Errichtung des bulgarischen Mautsystems. Der Wegfall dieser umsatzstarken Projekte konnte im laufenden Geschäftsjahr nicht durch Neugeschäft kompensiert werden. COVID-19 bedingte Verzögerungen bei Ausschreibungen und Auftragserteilungen spielten dabei eine erhebliche Rolle. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) war mit EUR -58 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 9 Mio.), was einer EBIT-Marge von -22 % (Vorjahr: 2 %) entspricht. Für die negative EBIT-Entwicklung im ersten Halbjahr 2020/21 gab es eine Reihe von Gründen, die wesentlichsten sind: Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten: Basierend auf aktualisierten Schätzungen hat Kapsch TrafficCom die Werthaltigkeit langfristiger Vermögenswerte einer kritischen Prüfung unterzogen. Als Konsequenz dieser Maßnahme wurden Wertminderungen von Firmenwerten in Höhe von EUR 21 Mio. und weiteren immateriellen Vermögenswerten in Höhe von EUR 3 Mio. vorgenommen.   Anpassung von Projektmargen und Drohverlustrückstellungen: Bei einigen Projekten, insbesondere in Nordamerika, wurden die Projektmargen angepasst und Drohverlustrückstellungen gebildet. Dies wirkte sich in Summe mit rund EUR 32 Mio. negativ auf das EBIT aus.   Auswirkungen von COVID-19: Die Umsätze im profitablen Komponentengeschäft litten stark unter dem gesunkenen Verkehrsaufkommen. Auch das Errichtungsgeschäft litt unter verzögerten oder aufgeschobenen Ausschreibungen.   Operative Währungseffekte: Die operativen Währungseffekte (netto) waren im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahrs mit EUR 6 Mio. negativ (Vorjahr: EUR +1 Mio.). Dafür waren im Wesentlichen die Wechselkurse des US-Dollar (USD) und der schwedischen Krone (SEK) gegenüber dem Euro (EUR) verantwortlich. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr betrug EUR -8 Mio. und lag um rund EUR 3 Mio. unter dem Vorjahreswert. Der Steuerertrag machte EUR 11 Mio. (Vorjahr: EUR -1 Mio.) aus. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs ging auf EUR -54 Mio. zurück (Vorjahr: EUR 2 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR -4,15 (Vorjahr: EUR 0,18) entspricht. Der Free Cashflow betrug EUR -30 Mio. und lag deutlich unter dem Wert in der Vergleichsperiode des Vorjahrs (EUR -18 Mio.). Während der Wert im ersten Quartal 2020/21 mit EUR -26,6 Mio. stark negativ war, konnte das Minus des zweiten Quartals auf EUR -3,4 Mio. reduziert werden. Die Nettoverschuldung erreichte am 30. September 2020 einen Wert von EUR 213 Mio. (31. März 2020: Nettoverschuldung von EUR 176 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 163 %. Die Eigenkapitalquote betrug 21 % (31. März 2020: 25 %). Segmentergebnisse. Im ersten Halbjahr 2020/21 entfielen 74 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 26 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 51 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 44 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 281,2  190,6 -32,2 % EBIT 17,5  -52,1 > -100 % EBIT-Marge 6,2 %  -27,3 % -33,6 % Im ersten Halbjahr 2020/21 erreichte der ETC-Umsatz EUR 191 Mio. (-32 %). Die bereits eingangs erwähnten, beendeten Großprojekte betrafen durchwegs das Mautsegment in Europa. Hier war folglich ein Umsatzrückgang von 43 % zu verzeichnen. Das ETC-EBIT lag bei EUR -52 Mio. (Vorjahr: EUR 17 Mio.). Dieser Wert inkludiert eine Firmenwertabschreibung in Höhe von EUR 21 Mio. Die EBIT-Marge erreichte -27 % (Vorjahr: 6 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 78,1  66,9 -14,3 % EBIT -5,7  -8,7 34,0 % EBIT-Marge -11,1 %  -8,6 % 2,6 % Im ersten Halbjahr 2020/21 erreichte der IMS-Segmentumsatz EUR 67 Mio. (-14 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -6 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahrs (EUR -9 Mio.). Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen um 22 % sanken. Den Bericht über das erste Halbjahr 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie ab heute, 7:35 Uhr (MEZ), unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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2. November 2020
Kapsch TrafficCom verkaufte die Beteiligung an Fluidtime Data Services („Fluidtime“).

Kapsch TrafficCom verkaufte die 75,5 Prozentbeteiligung an Fluidtime (Österreich) an das Management dieser Gesellschaft. Die Transaktion erfolgte zum 1. November 2020. In Zukunft werden beide Unternehmen eigene Strategien verfolgen; gemeinsame Kunden werden aber durch eine Vertriebspartnerschaft betreut. Damit können Kapsch TrafficCom und Fluidtime weiterhin innovative Lösungen im Bereich Mobility-as-a-Service (MaaS) in Kombination mit Verkehrsmanagement-Lösungen anbieten. Nach der Übernahme der restlichen Anteile an tolltickets (Deutschland) mit 1. Oktober 2020 ist die aktuelle Transaktion ein weiterer Schritt von Kapsch TrafficCom zur Fokussierung auf strategische Geschäftsfelder. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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29. Oktober 2020
Kapsch TrafficCom Umfrage: 62 Prozent der Deutschen würden Auto stehen lassen.

Corona ändert den Verkehr – Experten raten, Impuls zu nutzen Berlin. 29. Oktober 2020 – 62 Prozent der Bundesbürger sind bereit, das Autofahren zu bestimmten Zeiten einzuschränken, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Eine überwältigende Mehrheit von 87 Prozent spricht sich dafür aus, durch den Verkehr verursachte Emissionen mit umweltfreundlichen Verkehrslösungen zu verringern. Das hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“ vom März dieses Jahres ergeben. Was in der Theorie bei der Bevölkerung bereits Konsens war, läuft in der Praxis mit der Corona-Krise jetzt anders als erwartet: Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr sind eingebrochen, und der Umstieg auf E-Autos bleibt die Ausnahme. Einen Boom sehen wir dagegen mit dem sprunghaften Umstieg auf Fahrrad und E-Bike. Mobilitätsexperten raten, diesen Impuls für Veränderung zu nutzen, um mit handfesten Maßnahmen die Klimaschutzziele von Paris tatsächlich zu erreichen. „Die Straßenämter vieler Großstädte haben im Zuge der Pandemie schnell gehandelt und für Radfahrer und Fußgänger mehr Platz geschaffen“, sagt Michael Ganser, Vice President Solution Consulting bei Kapsch TrafficCom. „Um die Abstandsregeln sicherzustellen wurden Radfahrstreifen verbreitert oder sogar ganz neue Wege für Zweiräder ausgewiesen – ein echtes Erfolgsmodell. Für die Wintermonate ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, dass der Autoverkehr auf den Straßen wieder zunimmt. Und aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation werden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel auch weiterhin nach Möglichkeit meiden.“ Die Verantwortlichen sollten daher jetzt die Chance nutzen erneut die Weichen richtig zu stellen. Eine durchschlagende Wirkung zeigen in der Praxis digital vernetzte Systeme. Die Mobilität der Menschen lässt sich damit in allen Jahreszeiten auch mit ansteigendem Autoverkehr steuern, ohne die CO2-Emissionen wieder explodieren zu lassen. Smarte City Madrid zeigt, wie es geht. Wie das geht, hat Madrid bereits vorgemacht. Um die Stau- und Schadstoffbelastung grundlegend zu verringern, hat die spanische Hauptstadt ein intelligentes Mobilitätssystem von Kapsch implementiert. „Eine adaptive Lichtsignalsteuerung, die sich automatisch der aktuellen Verkehrssituation anpasst, ist ein wichtiger Baustein dieser Lösung“, erklärt Michael Ganser. Allein damit konnten das Stauaufkommen um etwa 20 und Emissionen um rund zehn Prozent reduziert werden. „Der Schlüssel für eine noch flüssigere und damit ökonomischere Verkehrsführung liegt in der Nutzung von anonymisierten Fahrzeugdaten, die mit dem Verkehrsleitnetz verbunden werden.“ Dazu hat Kapsch das bereits bestehende Netzwerk zur Erhebung von Verkehrsdaten in den Straßen Madrids um über 200 permanente Stationen erweitert. Echtzeit-Verkehrsdaten ermöglichen weiterführende Analysen und Verbesserungen. Auf Basis einer umfassenden Erhebung der Mobilitätsdaten von Fußgängern, Radfahrern, Motorradfahrern und Autofahrern erhalten die Madrider Behörden einen exakten Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. „Diese Messungen werden mit Daten aus zusätzlichen Quellen wie beispielsweise den öffentlichen Verkehrsbetrieben oder der Polizei ergänzt und von unserer Softwareplattform EcoTrafiX™ integriert verarbeitet und analysiert,“ so Ganser. „Damit kann die Stadtverwaltung nicht nur unmittelbar auf Unfälle und Verkehrsüberlastungen reagieren. Diese Daten ermöglichen es der Stadt zudem, das Verkehrsmanagement und die gesamte urbane Mobilität unter Einbeziehung aller Verkehrsträger kontinuierlich zu optimieren. Wovon Menschen und Umwelt gleichermaßen profitieren.“  

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29. Oktober 2020
Kapsch TrafficCom Umfrage: 62 Prozent der Österreicher würden Auto stehen lassen.

Corona ändert den Verkehr – Experten raten, Impuls zu nutzen Wien. 29. Oktober 2020 – 62 Prozent der Österreicher sind bereit, das Autofahren zu bestimmten Zeiten einzuschränken, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Eine überwältigende Mehrheit von 86 Prozent spricht sich dafür aus, durch den Verkehr verursachte Emissionen mit umweltfreundlichen Verkehrslösungen zu verringern. Das hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“ vom März dieses Jahres ergeben. Was in der Theorie bei der Bevölkerung bereits Konsens war, läuft in der Praxis mit der Corona-Krise jetzt anders als erwartet: Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr sind eingebrochen, und der Umstieg auf E-Autos bleibt die Ausnahme. Einen Boom sehen wir dagegen mit dem sprunghaften Umstieg auf Fahrrad und E-Bike. Mobilitätsexperten raten, diesen Impuls für Veränderung zu nutzen, um mit handfesten Maßnahmen die Klimaschutzziele von Paris tatsächlich zu erreichen. „In ganz Europa haben die Behörden vieler Großstädte im Zuge der Pandemie schnell gehandelt und für Radfahrer und Fußgänger mehr Platz geschaffen“, sagt Michael Ganser, Vice President Solution Consulting bei Kapsch TrafficCom. „Um die Abstandsregeln sicherzustellen wurden Radfahrstreifen verbreitert oder sogar ganz neue Wege für Zweiräder ausgewiesen – ein echtes Erfolgsmodell. Für die Wintermonate ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, dass der Autoverkehr auf den Straßen wieder zunimmt. Und aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation werden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel auch weiterhin nach Möglichkeit meiden.“ Die Verantwortlichen sollten daher jetzt die Chance nutzen erneut die Weichen richtig zu stellen. Eine durchschlagende Wirkung zeigen in der Praxis digital vernetzte Systeme. Die Mobilität der Menschen lässt sich damit in allen Jahreszeiten auch mit ansteigendem Autoverkehr steuern, ohne die CO2-Emissionen wieder explodieren zu lassen. Smarte City Madrid zeigt, wie es geht. Wie das geht, hat Madrid bereits vorgemacht. Um die Stau- und Schadstoffbelastung grundlegend zu verringern, hat die spanische Hauptstadt ein intelligentes Mobilitätssystem von Kapsch implementiert. „Eine adaptive Lichtsignalsteuerung, die sich automatisch der aktuellen Verkehrssituation anpasst, ist ein wichtiger Baustein dieser Lösung“, erklärt Michael Ganser. Allein damit konnten das Stauaufkommen um etwa 20 und Emissionen um rund zehn Prozent reduziert werden. „Der Schlüssel für eine noch flüssigere und damit ökonomischere Verkehrsführung liegt in der Nutzung von anonymisierten Fahrzeugdaten, die mit dem Verkehrsleitnetz verbunden werden.“ Dazu hat Kapsch das bereits bestehende Netzwerk zur Erhebung von Verkehrsdaten in den Straßen Madrids um über 200 permanente Stationen erweitert. Echtzeit-Verkehrsdaten ermöglichen weiterführende Analysen und Verbesserungen. Auf Basis einer umfassenden Erhebung der Mobilitätsdaten von Fußgängern, Radfahrern, Motorradfahrern und Autofahrern erhalten die Madrider Behörden einen exakten Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. „Diese Messungen werden mit Daten aus zusätzlichen Quellen wie beispielsweise den öffentlichen Verkehrsbetrieben oder der Polizei ergänzt und von unserer Softwareplattform EcoTrafiX™ integriert verarbeitet und analysiert,“ so Ganser. „Damit kann die Stadtverwaltung nicht nur unmittelbar auf Unfälle und Verkehrsüberlastungen reagieren. Diese Daten ermöglichen es der Stadt zudem, das Verkehrsmanagement und die gesamte urbane Mobilität unter Einbeziehung aller Verkehrsträger kontinuierlich zu optimieren. Wovon Menschen und Umwelt gleichermaßen profitieren.“  

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23. Oktober 2020
Berichtigungen von Wertansätzen und Margenanpassungen belasten das Ergebnis zusätzlich.

Das wesentliche Ergebnis ist eine Firmenwertabschreibung in Höhe von rund EUR 21 Mio. Darüber hinaus mussten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs bei einigen Projekten, insbesondere in Nordamerika, die Projektmargen angepasst sowie Drohverlustrückstellungen gebildet werden. Dies wirkte sich in Summe mit rund EUR 32 Mio. negativ aus das operative Ergebnis (EBIT) aus. Zudem belasteten Währungseffekte das EBIT im Ausmaß von rund EUR 6 Mio. Als Ergebnis dieser Effekte wird der Umsatz des ersten Halbjahrs 2020/21 rund EUR 258 Mio. betragen und das EBIT rund EUR -58 Mio. Daher erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020/21 aktuell ein negatives EBIT im höheren zweistelligen Millionenbereich sowie einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich von rund 25 %.

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15. Oktober 2020
Was österreichische Städte von der „15-Minuten-Metropole“ Paris lernen können.

Straßenverkehr ist laut WHO größter Luftvermutzer in Städten 84% der Befragten sehen Lebensqualität durch Emissionen beeinträchtigt Wien. 15. Oktober 2020 – 89 Prozent der Österreicher wollen die Emissionen im Straßenverkehr dringend verringern. 84 Prozent machen Lärm, Luftverschmutzung und weitere Belastungen für gesundheitliche Auswirkungen verantwortlich – so die Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage „Kapsch TrafficCom Index 2020“. Neue Verkehrskonzepte wie die „15-Minuten-Metropole“ in Paris weisen den Weg, um die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr in der Nach-Corona-Zeit fortzuschreiben. Die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs sind nach dem Lockdown der Corona-Krise sehr schnell auf die Agenda der Politik zurückgekehrt. In Deutschland wird aktuell über die Einführung einer City-Maut diskutiert, in anderen Ländern setzt man auf sogenannte ´Low Emission Zones´. Nichts weniger als eine städteplanerische Revolution verfolgt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit ihrem Konzept der „15-Minuten-Stadt“: Die Pariserinnen und Pariser sollen innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad alles vor ihrer Haustür erreichen können, was es zum Leben braucht: Lebensmittelgeschäfte, Gesundheitszentren, Schulen, Parks und Arbeitsplätze. Um das möglich zu machen, hatte die Bürgermeisterin in einem ersten Schritt zentrale Verkehrsachsen für Autos gesperrt und in Fahrrad-Schnellstraßen umgewandelt. Was wir von der „15-Minuten-Stadt“ lernen können. „Der Stadt Paris ist es gelungen, mit einem neuen Verkehrskonzept kurzfristig auf die Corona-Krise zu reagieren und der Bevölkerung das ´Social Distancing´ zu erleichtern“, sagt Gerd Gröbminger, Vice President Sales bei Kapsch TrafficCom. „Das Konzept der 15-Minuten-Stadt enthält viele richtige Eckpunkte – aber es ist ein sehr langfristiger Ansatz, dessen Umsetzung viel Zeit benötigt. Um die Emissionen des Straßenverkehrs auf dem jetzt erreichten Niveau zu halten und zukünftig darüber hinaus abzusenken, gibt es schon heute smarte Verkehrssysteme, die schnelle Erfolge ermöglichen und gleichzeitig die Basis für flexible langfristige Änderungen legen.“ Welche Chancen digitale Technologie bietet. Viele zukunftsorientierte Städte verfolgen das Ziel, die Straßen für Fahrräder und Fußgänger frei zu machen. „Wenn aber der Verkehr durch autofreie Zonen nur in andere Stadtbezirke verschoben wird, fehlt es an einer durchschlagenden Wirkung“, so Gröbminger. Aus diesem Grund empfiehlt der Experte, ein digital vernetztes Mobilitätsmanagement einzuführen. Dazu gehört beispielsweise eine verkehrsabhängige Steuerung von Ampeln. In Pilotstädten würden damit um bis zu 25 Prozent reduzierte Stauzeiten erreicht. Die weite Verbreitung von SIM-Karten und GPS machten es darüber hinaus möglich, von allen Verkehrsteilnehmern Echtzeit-Daten zu erhalten und damit die Mobilität intelligent zu steuern. „Für schnelle Erfolge sollte die Politik zusammen mit den Behörden eine Mobilitätsstrategie aufstellen, mit der die Chancen digital vernetzter Verkehrsteilnehmer nutzbar gemacht werden. Statt sich in Fahrverboten für Autos zu erschöpfen, gilt es, die Mobilität der Menschen umfassend zu managen und zu steuern. Smart-City-Lösungen sind heute schon verfügbar, um an die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr für die Nach-Corona-Zeit anzuknüpfen.“  

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Kapsch TrafficCom Headquarters