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Kapsch  
Presse & Mediacenter

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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
29. November 2017
Stärkeres zweites Quartal: Die Gruppe setzt Wachstumskurs fort.

Highlights. Umsatzanstieg um 11,3 % auf EUR 339,8 Mio. Zweites Quartal 2017/18 bei Umsatz und EBIT sequenziell und im Jahresvergleich positiv EBIT im Halbjahr 12,1 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres Nettoverschuldung von EUR -15,7 Mio. (Verschuldungsgrad: 7,1 %) Landesweiter Konzessionsvertrag in Sambia für Verkehrssicherheit und -management Nach Quartalsende: Zuschlag für landesweites Mautsystem in Bulgarien „Das zweite Quartal verlief sowohl sequenziell als auch im Jahresvergleich positiv: Der Umsatz stieg weiter und auch das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) legte zu. Außerdem freue ich mich, dass Kapsch TrafficCom zum Quartalsstichtag erstmals mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit beschäftigte“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2017/18 H1 2016/17 +/- Umsatz 339,8 305,4   11,3 % EBIT   25,3   28,7 -12,1 %     EBIT-Marge       7,4 %       9,4 %    -2,0 %p Periodenergebnis   14,1   20,1 -30,1 % Ergebnis je Aktie (EUR)      1,12       1,58 -29,2 % Wien, 29. November 2017 – Kapsch TrafficCom konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2017/18 um 11,3 % auf EUR 339,8 Mio. steigern. Verantwortlich dafür war das Mautsegment (ETC-Segment), welches um 15,9 % wuchs. Der Umsatz des Segments „Intelligente Mobilitätslösungen“ (IMS-Segment) ging um 1,7 % zurück, vor allem weil im Rahmen der Akquisition des Transportation-Geschäfts von Schneider Electric (im Jahr 2016) auch Projekte außerhalb des Kerngeschäfts übernommen wurden und viele davon mittlerweile ausgelaufen sind. Das EBIT in Höhe von EUR 25,3 Mio. lag aufgrund des niedrigen Werts im ersten Quartal um EUR 3,4 Mio. (-12,1 %) unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Folgende Effekte beeinflussten die operative Profitabilität in den ersten sechs Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres: Negative Währungseffekte primär aus den Währungen USD, ZAR und SEK belasteten das EBIT im Ausmaß von EUR -5,9 Mio., d.h. um EUR 8,2 Mio. mehr als im H1 2016/17.   Das EBIT im Vergleichszeitraum enthielt einen positiven Einmaleffekt von EUR 3,0 Mio.   Im Zuge der Verlängerung des Mautprojekts in Tschechien im Jahr 2016 musste Kapsch TrafficCom die Preise senken. Dies wirkt sich auf die Profitabilität im heurigen Wirtschaftsjahr aus. Der Gewinnrückgang soll durch profitables Neugeschäft ausgeglichen werden.   In den USA wurden nach der Integration des von Schneider Electric im Jahr 2016 akquirierten Transportation-Geschäfts die Synergien noch nicht zur Gänze realisiert. Um diesen Prozess voranzutreiben, wurde eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet und teilweise bereits umgesetzt. Positive Auswirkungen sollten schrittweise im laufenden Wirtschaftsjahr spürbar werden.   Bereinigt um die ersten beiden Punkte – also den bekannten Einmaleffekt sowie die nur bedingt beeinflussbaren Auswirkungen von Wechselkursschwankungen – hat Kapsch TrafficCom im ordentlichen Geschäftsverlauf ein deutliches EBIT-Wachstum erzielt. Die im Vergleich zum H1 2016/17 höheren Währungsverluste (um EUR 4,1 Mio.) und geringeren Währungsgewinne (um EUR -1,9 Mio.) waren hauptausschlaggebend für den Rückgang des Finanzergebnisses auf EUR -5,8 Mio. (H1 2016/17: EUR -0,1 Mio.). Das Periodenergebnis betrug EUR 14,1 Mio. (H1 2016/17: EUR 20,1 Mio.) und das Ergebnis je Aktie EUR 1,12 (H1 2016/17: EUR 1,58). Segmentergebnisse. Im H1 2017/18 entfielen 76,7 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23,3 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2017/18 H1 2016/17 +/- Umsatz 260,7 224,9    15,9 % EBIT   32,1   34,2    -6,1 %     EBIT-Marge      12,3 %      15,2 %     -2,9 %p Das EBIT im H1 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 0,9 Mio.   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2017/18 H1 2016/17 +/- Umsatz 79,1 80,5   -1,7 % EBIT  -6,8  -5,4 -25,7 %     EBIT-Marge     -8,6 %     -6,8 %    -1,9 %p Das EBIT im H1 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 2,1 Mio.   Free Cashflow und Bilanz. Insbesondere der kräftige Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 13,7 Mio. führte im ersten Halbjahr zu einem negativen Free Cashflow von EUR -1,0 Mio. Als Konsequenz und aufgrund der Dividendenzahlung in Höhe von EUR 19,5 Mio. sowie der Ausgaben für Beteiligungen und Akquisitionen, sank das Nettoguthaben von EUR 19,6 Mio. am 31. März 2017 auf eine Nettoverschuldung von EUR -15,7 Mio. am 30. September 2017 (Verschuldungsgrad von 7,1 %). Die Eigenkapitalquote ging insbesondere in Folge der Dividendenzahlung leicht zurück von 35,0 % auf 34,8 %. Dennoch erachtet das Management die Bilanz als weiterhin äußerst solide. Ausblick. Anfang November wurde die im Jahr 2010 begebene Unternehmensanleihe planmäßig getilgt. Die dafür notwendigen Mittel hatte Kapsch TrafficCom schon 2016 durch die Begebung eines Schuldscheindarlehens aufgenommen. Die Tilgung der 4,25 %-Anleihe wird das Zinsergebnis entlasten und hat einen bilanzverkürzenden Effekt, was sich positiv auf die Eigenkapitalquote auswirkt. Es wird jedoch derzeit geprüft, ob das attraktive Zinsumfeld nicht mittel- oder langfristig genutzt werden könnte. Für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 10 %. In Hinblick auf die Profitabilität wird intensiv daran gearbeitet, das EBIT des Vorjahres – bereinigt um einen Einmaleffekt (EUR 3,0 Mio.) und Belastungen aus Wechselkursveränderungen – wieder zu erreichen. Im Wirtschaftsjahr 2017/18 wird Kapsch TrafficCom im IMS-Segment voraussichtlich noch kein positives EBIT erzielen können. Der Bericht über das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2017/18 ist hier abrufbar.

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30. August 2017
Gemischte Ergebnisse im ersten Quartal, aber vielversprechende Neugeschäftsopportunitäten.

Highlights. Umsatzanstieg um 7,9 % auf EUR 164,3 Mio. EBIT -33,4 % unter dem durch Einmaleffekt begünstigten Vergleichswert des Vorjahres Periodenergebnis ebenfalls gesunken (-46,2 %) Keine Nettoverschuldung: Nettoguthaben von EUR 13,4 Mio. Nach Quartalsende: Übernahme der restlichen 67 % an SIMEX, Mexiko „Obwohl die Ergebnisse des ersten Quartals 2017/18 aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend waren, bin ich überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Verbesserungspotenziale sind erkannt und werden realisiert; vielversprechende Neugeschäftsopportunitäten werden von unseren Teams mit vollem Einsatz bearbeitet“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 +/- Q1 2016/17 Umsatz 164,3    7,9 % 152,3 EBIT   11,7 -33,4 %   17,6     EBIT-Marge        7,1 %   -4,4 %       11,6 % Periodenergebnis    6,6 -46,7 %   12,4 Ergebnis je Aktie (EUR)      0,52 -46,2 %       0,97 Wien, 30. August 2017 – Kapsch TrafficCom musste einen durchwachsenen Start in das neue Wirtschaftsjahr hinnehmen. Auf der einen Seite konnte das Unternehmen den Wachstumskurs fortsetzen. Der Umsatz legte in beiden Segmenten zu und stieg auf Gruppenebene um 7,9 % auf EUR 164,3 Mio. Auf der anderen Seite verzeichnete Kapsch TrafficCom einen Rückgang des operativen Gewinns (EBIT) um EUR 5,9 Mio. ( 33,4 %) auf EUR 11,7 Mio. Die EBIT-Marge betrug somit 7,1 % (Q1 2016/17: 11,6 %). Für die niedrigere Profitabilität waren mehrere Gründe verantwortlich: Im Zuge der Verlängerung des Mautprojekts in Tschechien musste das Unternehmen die Preise senken. Es gilt nun, den dadurch entstandenen Gewinnrückgang in den nächsten Quartalen durch profitables Neugeschäft auszugleichen.   In den USA wurden nach der Integration des von Schneider Electric akquirierten Transportation-Geschäfts die Synergien noch nicht voll realisiert.   Negative Währungseffekte primär aus den Währungsbündeln EUR/USD und EUR/ZAR belasteten das EBIT im Ausmaß von EUR 3,8 Mio., d.h. um EUR 2,5 Mio. mehr als im Q1 2016/17.   Zudem enthielt das EBIT im Q1 2016/17 einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 3,0 Mio. Bereinigt um die letzten beiden Punkte – also den bekannten Einmaleffekt sowie die nur bedingt beeinflussbaren Auswirkungen von Wechselkursschwankungen – konnte Kapsch TrafficCom im ordentlichen Geschäftsverlauf eine durchaus stabile EBIT-Entwicklung erzielen. Die im Vergleich zum Q1 2016/17 höheren Währungsverluste (um EUR 0,8 Mio.) und geringeren Währungsgewinne (um EUR -0,7 Mio.) waren hauptausschlaggebend für den Rückgang des Finanzergebnisses auf EUR -2,3 Mio. (Q1 2016/17: EUR -0,3 Mio.). Während die realisierten Währungsverluste um EUR 0,2 Mio. sanken, stiegen die nicht realisierten Währungsverluste um EUR 1,0 Mio. Das Periodenergebnis betrug EUR 6,6 Mio. (Q1 2016/17: EUR 12,4 Mio.) und das Ergebnis je Aktie EUR 0,52 (Q1 2016/17: EUR 0,97). Segmentergebnisse. Im Q1 2017/18 entfielen 75,1 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 24,9 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautgeschäft). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 +/- Q1 2016/17 Umsatz 123.4    9.7 % 112.4 EBIT   14.6 -19.3 %   18.1     EBIT-Marge        11.9 %     -4.3 %p       16.1 % Das EBIT im Q1 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in der Höhe von EUR 0,9 Mio.   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 +/- Q1 2016/17 Umsatz 40.9      2.7 % 39.8 EBIT  -2.9 -440.6 %  -0.5     EBIT-Marge      -7.1 %       -5.8 %p      -1.4 % Das EBIT im Q1 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in der Höhe von EUR 2,1 Mio.   Bilanz. Der Free Cashflow des ersten Quartals war mit EUR -4,3 Mio. negativ. Folglich sank auch das Nettoguthaben von EUR 19,6 Mio. am 31. März 2017 auf immer noch grundsolide EUR 13,4 Mio. am 30. Juni 2017. Im selben Zeitraum stieg die Eigenkapitalquote von 35,0 % auf 36,2 %. Ereignis nach dem Quartalsstichtag. Kapsch TrafficCom übernahm nach dem Quartalsstichtag die restlichen 67 % an dem mexikanischen Verkehrstelematik-Unternehmen SIMEX. Seit 2012 hält Kapsch TrafficCom bereits 33 % an der Gesellschaft. Mit mehr als 30 Jahren Marktpräsenz sowie 255 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Unternehmen zu den bedeutenden Unternehmen im mexikanischen Markt für intelligente Verkehrssysteme. Ausblick. Ausgehend von den Ergebnissen des ersten Quartals ist es eine Herausforderung, 2017/18 das EBIT des letzten Wirtschaftsjahres zu erreichen. Umso mehr, falls die nur bedingt beeinflussbaren Auswirkungen von Wechselkursschwankungen weiterhin gegen das Unternehmen wirken. Das Management ist aber überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Verbesserungspotenziale wurden erkannt und werden nun realisiert; die Neugeschäftsopportunitäten sind vielversprechend. Der Bericht über das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2017/18 ist hier abrufbar.

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19. Juni 2017
Rekordumsatz und Rekordgewinn im Jubiläumsjahr, Dividendenvorschlag von EUR 1,5 je Aktie.

Highlights. Umsatzanstieg von 23 % EBIT leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres Periodenergebnis kräftig (+40 %) gestiegen Trotz Akquisitionen und Dividendenzahlung: Nettoguthaben von EUR 19.6 million Neue Projekte gewonnen sowie solide Neugeschäfts-Pipeline Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: EUR 1,50 je Aktie, wie im Vorjahr „Die Kapsch Gruppe feiert heuer ihr 125-jähriges Bestehen. Kapsch TrafficCom ist 15 Jahre alt und notiert seit zehn Jahren im Prime Segment der Wiener Börse. Ich freue mich, dass wir in diesem Jubiläumsjahr Rekordergebnisse verlautbaren dürfen. Sie bilden eine gute Basis und Motivation, engagiert für weitere Erfolge in der Zukunft zu arbeiten“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 +/- 2015/16 Umsatz 648,5 23,3% 526,1 EBIT   60,1  -3,6%   62,3     EBIT Marge        9,3%    -2,6%p      11,9% Periodenergebnis   42,7 17,1%   36,5 Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar   43,6 40,3%   31,1 Wien, 19. Juni 2017  – Kapsch TrafficCom wuchs im Wirtschaftsjahr 2016/17 kräftig. Der Umsatz legte um 23 % auf EUR 648,5 Mio. zu, die Mitarbeiterzahl um mehr als 1.100 auf 4.823. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit EUR 60,1 Mio. nicht weit unter dem Rekordwert des Vorjahres (EUR 62,3 Mio.). Die EBIT-Marge betrug somit 9,3 % (11,9 % im Vorjahr). Das Finanzergebnis verbesserte sich insbesondere aufgrund eines Rückgangs der Währungsverluste von EUR -7,6 Mio. auf EUR 0,4 Mio. Das Periodenergebnis legte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 17,1 % auf EUR 42,7 Mio. zu. Aufgrund der Akquisition des restlichen, nicht beherrschenden 48 %-Anteils an der tschechischen Kapsch Telematic Services stieg das den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbare Periodenergebnis deutlich auf EUR 43,6 Mio. (+40,3 %). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR 3,35 (2015/16: EUR 2,39). Angesichts der soliden Ertragslage und Bilanz sowie einem positiven Ausblick in die Zukunft wird der Hauptversammlung (6. September 2017) eine Dividende in Höhe von EUR 1,50 / Aktie vorgeschlagen. Profitabilität. Vertriebsseitig konnte Kapsch TrafficCom 2016/17 eine Reihe schöner Erfolge erzielen, zum Beispiel: EMEA: Kapsch TrafficCom konnte die landesweiten Mautprojekte in Tschechien (drei Jahre Verlängerung) und Österreich (Errichtung und technischer Betrieb für bis zu 15 Jahre) mittel- bzw. langfristig sichern. Für das Mautprojekt in der südafrikanischen Provinz Gauteng erreichte das Unternehmen eine Verlängerung des kommerziellen Betriebs um ein Jahr. Der Vertrag sieht nun eine Laufzeit für den technischen und den kommerziellen Betrieb bis 2019 vor und kann um nochmals bis zu zwei Jahre verlängert werden.   Americas: In den USA war der Zuschlag für die Erneuerung des Mautsystems für alle Brücken und Tunnel der Port Authority of New York and New Jersey ein großer Erfolg. Dass etwas später auch noch der Auftrag zur Entwicklung, Installation und zum Betrieb einer behördenweiten Advanced Transportation Management Software (ATMS) erteilt wurde, ist umso erfreulicher. In Brasilien errichtete KTT (Kapsch TrafficCom Transportation) rechtzeitig vor den olympischen Spielen ein Ampelpriorisierungs-System für die neu errichtete Straßenbahn.   APAC: Im australischen Queensland gelang es Kapsch TrafficCom, zwei weitere Projekte zu gewinnen und die Marktposition weiter zu festigen.   Einen wesentlichen Einfluss auf die Unternehmensgruppe und ihre Ergebnisse hatte die Erstkonsolidierung der KTT, die mit 1. April 2016 von Schneider Electric akquirierte globale Transportation-Sparte. Mit ihren rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lieferte sie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr einen Umsatzbeitrag von EUR 112,8 Mio. bei einem leicht negativen EBIT von EUR -2,3 Mio. Darüber hinaus belasteten erhebliche Integrationskosten die Profitabilität der Gruppe. Der Integrationsprozess wurde mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, wenngleich für das Wirtschaftsjahr 2017/18 einige Nachlaufeffekte nicht auszuschließen sind. Der Rechtsaufwand stieg 2016/17 insbesondere aufgrund eines Disputs mit einem Mitbewerber in Bezug auf geistige Eigentumsrechte an bestimmten Technologien, die Kapsch TrafficCom mit Überzeugung als offenen Industriestandard ansieht, während der Mitbewerber Patentansprüche geltend macht. Die Auseinandersetzung wird in mehreren Verfahren parallel ausgetragen und hat im Wirtschaftsjahr 2016/17 Rechtskosten in Höhe von EUR 11,9 Mio. verursacht (2015/16: EUR 2,2 Mio.). Segmentergebnisse. Im Wirtschaftsjahr 2016/17 stieg der Umsatzanteil des IMS-Segments von 16,0 % auf 27,8 %. ETC (Mautgeschäft). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 +/- 2015/16 Umsatz 468,4 6,0% 442,1 EBIT   65,5  2,8%   63,7     EBIT Marge      14,0%   -0,4%p      14,4% IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 +/- 2015/16 Umsatz 180,0  114,4% 84,0 EBIT    -5,4 -308,9%   -1,3     EBIT Marge        -3,0%       -1,4%p      -1,6% Bilanz. Ende des Wirtschaftsjahres 2016/17 verfügte Kapsch TrafficCom – trotz diverser Akquisitionen und der Dividendenausschüttung von EUR 19,5 Mio. – über ein Nettoguthaben in Höhe von EUR 19,6 Mio. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. März 2017 bei 35 % und somit deutlich unter dem Wert per 31. März 2016 (44,9 %). Wesentliche Gründe dafür waren die Verringerung des Eigenkapitals durch die Auszahlung der Dividende und die im Eigenkapital wirksame Akquisition der restlichen 48 % an der tschechischen Betreibergesellschaft sowie die bilanzverlängernde Wirkung der Platzierung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von EUR 62,0 Mio. und USD 14,5 Mio. Letzteres dient zur Refinanzierung der im November 2017 fälligen Anleihe, deren Tilgung sich positiv auf die Eigenkapitalquote auswirken wird. Ausblick. Auch im Wirtschaftsjahr 2017/18 soll Kapsch TrafficCom weiter wachsen. Die Neugeschäfts-Pipeline im ETC-Segment erscheint vor allem in den USA sehr stark. Auch aus der Region APAC erwartet sich das Unternehmen mehr Dynamik. In Europa liegt ein Fokus auf landesweiten Mautsystemen zum Beispiel in Polen (der bestehende Vertrag läuft 2018 aus) wurde der Ausschreibungsprozess gestartet. Bulgarien gab es im letzten Geschäftsjahr zahlreiche Verzögerungen bei der Ausschreibung; für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet das Management der Kapsch TrafficCom jedoch Fortschritte. Tschechien (der bestehende Vertrag wurde bereits bis 2019 verlängert) ist mit dem Start des Ausschreibungsprozesses zu rechnen. Im IMS-Segment ist die Integration der KTT weitestgehend abgeschlossen, sodass nun noch mehr Fokus auf den Vertrieb gelegt werden kann. Die neue Matrix-Organisation soll die Zusammenarbeit sowohl zwischen Regionen und Solution Centern als auch mit den Kunden deutlich verbessern. Das Projekt CHARM (umfassende Modernisierung und Konsolidierung des Verkehrsmanagements auf den Autobahnen in England und den Niederlanden) gilt es erfolgreich voranzutreiben. Aufgrund seiner Größe und Komplexität verlangt dieses Projekt von Kapsch TrafficCom größte Aufmerksamkeit. Trotz eines Umsatzanstiegs ist in Hinblick auf den Gewinn (EBIT) für das Wirtschaftsjahr 2017/18 von einem stabilen operativen Ergebnis auszugehen. Preiseffekte infolge der Verlängerung bzw. Erneuerung der Mautprojekte in Tschechien und Österreich werden wirksam und Kostenbelastungen aus dem US-Geschäft (z.B. für den anhängigen Rechtsstreit) werden weiterhin anfallen. Im IMS-Segment arbeitet das Unternehmen 2017/18 daran, ein positives EBIT zu erwirtschaften. Die Rückzahlung der 4,25 %-Unternehmensanleihe im November 2017 wird sowohl das Finanzergebnis als auch die Eigenkapitalquote der Kapsch TrafficCom positiv beeinflussen. Den Geschäftsbericht 2016/17 können Sie hier abrufen.

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22. Februar 2017
Kräftiger Anstieg bei Umsatz und Periodenergebnis in den ersten neun Monaten des Wirtschaftsjahres 2016/17.

Highlights. Umsatzanstieg von 28 % gegenüber Q1-Q3 des Vorjahres EBIT etwa auf Höhe des Vergleichswerts des Vorjahres Periodenergebnis kräftig gestiegen Trotz Akquisitionen und Dividendenzahlung: Nettoguthaben von EUR 17,6 Mio. Neue Projekte gewonnen sowie solide Neugeschäfts-Pipeline Fokus auf Integration der von Schneider Electric übernommenen Transportation-Sparte „Wir liegen weiterhin gut auf Kurs bei der Umsetzung unserer Strategie 2020. Die Gruppe wächst sowohl organisch als auch durch Akquisitionen. Dabei unterstützt die Profitabilität des Geschäfts mit Mautlösungen die Expansion im jungen Geschäftsbereich der intelligenten Mobilitätslösungen“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2016/17 +/- Q1-Q3 2015/16 Q3 2016/17 +/- Q3 2015/16 WJ 2015/16 Umsatz 483.8 27.6% 379.2 172.2   28.2% 134.3 526.1 EBIT   43.0  -0.7%   43.3   14.2  -10.3%   15.9   62.3     EBIT Marge        8.9%  -2.5%      11.4%        8.3%    -3.6%      11.8%      11.9% Periodenergebnis   29.4 16.3%   25.3     9.3   53.0%      6.1   36.5 Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar   30.1 40.8%   21.3     9.5 103.3%      4.7   31.1 Wien, 22. Februar 2017 – Kapsch TrafficCom setzte den Wachstumskurs in den ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2016/17 fort. Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um EUR 104,6 Mio. (+28 %) auf EUR 483,8 Mio., wobei die mit 1. April 2016 von Schneider Electric akquirierte Transportation-Sparte (Kapsch TrafficCom Transportation) EUR 80,7 Mio. zum Gesamtumsatz beisteuerte. Das im Segment „Electronic Toll Collection“ zusammengefasste Geschäft mit Mautlösungen generierte rund drei Viertel des Umsatzes der Gruppe. Der Rest entfiel auf das Segment „Intelligent Mobility Solutions“ Das operative Ergebnis (EBIT) der ersten neun Monate des Wirtschaftsjahres lag mit EUR 43,0 Mio. auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge ging um 2,5 Prozentpunkte auf 8,9 % zurück. Wesentliche Gründe dafür sind der noch negative Ergebnisbeitrag der Kapsch TrafficCom Transportation und die mit dieser Akquisition verbundenen Integrationskosten. Aus heutiger Sicht sollte der Integrationsprozess im Großen und Ganzen mit Ende des aktuellen Wirtschaftsjahres abgeschlossen sein, wenngleich für das nächste Jahr einige Nachlaufeffekte nicht auszuschließen sind. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass sich die Synergien aus der Akquisition im Wirtschaftsjahr 2017/18 positiv auswirken werden. Das Finanzergebnis im Zeitraum Q1-Q3 2016/17 war aufgrund geringerer Währungsverluste besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, der noch dazu einen positiven Einmaleffekt im Finanzergebnis enthielt. Daher konnte beim Periodenüberschuss ein kräftiges Wachstum (+16 %) auf EUR 29,4 Mio. verzeichnet werden. Durch die Akquisition des restlichen 48 %-Anteils an der tschechischen Kapsch Telematic Services (der Betreibergesellschaft des Mautprojekts in Tschechien) stieg das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis um 41 %. In gleichem Maße legte das Ergebnis pro Aktie auf EUR 2,31 (Q1-Q3 2015/16: EUR 1,64) zu. Die Kapitalausstattung der Kapsch TrafficCom ist weiterhin äußerst solide. Trotz der Dividendenzahlung von in Summe EUR 19,5 Mio. sowie Zahlungen in Zusammenhang mit den verschiedenen Akquisitionen – zuletzt für eine bedingte Kaufpreisanpassung der Kapsch TrafficCom Transportation von EUR 5 Mio. – verfügte Kapsch TrafficCom per 31. Dezember 2016 über ein Nettoguthaben von EUR 17,6 Mio. In den ersten neun Monaten des heurigen Wirtschaftsjahres konnte Kapsch TrafficCom vertriebsseitig eine Reihe nennenswerter Erfolge erzielen. In Tschechien wurde der Vertrag zum Betrieb des landesweiten Mautsystems für den Güterkraftverkehr bis zu drei weitere Jahre verlängert. In Österreich gab es den Zuschlag für die Errichtung und den technischen Betrieb des landesweiten Mautsystems für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Nach Abnahme des neuen Systems wird Kapsch TrafficCom den technischen Betrieb über eine Laufzeit von zehn Jahren erbringen, wobei die Möglichkeit einer Verlängerung um bis zu fünf Jahre besteht. Auch außerhalb Europas gelangen Kapsch TrafficCom zahlreiche Erfolge. Nordamerika ist sicherlich der wesentlichste Wachstumsmarkt der Gruppe. Neben einigen größeren Projekten ist dort auch mit einer zunehmenden Anzahl kleinerer Aufträge zu rechnen. Kapsch TrafficCom ist seit vielen Jahren in Nordamerika tätig und hat den Markt mit Akquisitionen und organischen Initiativen erschlossen. Das Unternehmen beschäftigt in dieser Region rund 700 Mitarbeiter und verfügt über einen eigenen Produktionsstandort für Komponenten. Der Bericht über die ersten drei Quartale des Wirtschaftsjahres 2016/17 ist hier abrufbar. 

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17. November 2016
Kräftiges Wachstum im ersten Halbjahr 2016/17.

Highlights. Umsatzanstieg von 27 % gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres EBIT legte um 5 % zu Konsolidierung der von Schneider Electric übernommenen Transportation-Sparte Trotz Akquisitionen und Dividendenzahlung: Nettoverschuldung von lediglich EUR -0,5 Mio. Neue Projekte gewonnen und solide Neugeschäfts-Pipeline „Kapsch TrafficCom wächst weiterhin bei Umsatz und Ergebnis. Mit fortschreitender Integration der Anfang dieses Geschäftsjahres übernommenen Kapsch TrafficCom Transportation sollte die Profitabilität der Gruppe weiter steigen“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2016/17 +/- H1 2015/16 Umsatz 311,7 +27% 245,0 EBIT    28,7    +5%    27,4 Periodenergebnis    20,1    +5%    19,2 Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar    20,6 +23%    16,7 Wien, 17. November 2016 – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) konnte im ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2016/17 weiter zulegen. Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um EUR 66,7 Mio. (+27 %) auf EUR 311,7 Mio. Das im Segment „Electronic Toll Collection“ zusammengefasste Mautgeschäft generierte rund drei Viertel des Umsatzes der Gruppe. Der Rest entfiel auf das Segment „Intelligent Mobility Solutions“. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um EUR 1,3 Mio. (+5 %) auf EUR 28,7 Mio. Der Periodenüberschuss nahm um EUR 0,9 Mio. (+5 %) auf EUR 20,1 Mio. zu, wobei der Vergleichswert des Vorjahres einen positiven Einmaleffekt im Finanzergebnis enthielt. Aufgrund des höheren Vorsteuerergebnisses lag heuer der Aufwand für Ertragsteuern über dem Vorjahreswert. Durch die Akquisition des restlichen 48 %-Anteils an der tschechischen Kapsch Telematic Services spol. s r.o. stieg das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis um 23 %. Einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse hatte die Erstkonsolidierung der Kapsch TrafficCom Transportation – die mit 1. April 2016 von Schneider Electric akquirierte globale Transportation-Sparte. Dadurch stieg der Gesamtumsatz der Gruppe um EUR 53,0 Mio. Im laufenden Geschäftsjahr werden die Ergebnisse der KTT sowie die Integrationskosten die Profitabilität der Kapsch TrafficCom Group belasten. Darüber hinaus lieferte die Smart Parking-Tochtergesellschaft Streetline weiterhin einen negativen EBIT-Beitrag. Obwohl Streetline bereits Umsätze erwirtschaftet, überwiegen derzeit noch die Aufwendungen für den Vertrieb und die Weiterentwicklung der Technologie. Das Management der Kapsch TrafficCom erachtet das Geschäftsfeld dieser US-Gesellschaft als strategisch vielversprechend für die nächsten Jahre. Über 30 % des Verkehrsaufkommens in Städten entfällt auf die Parkplatzsuche. Gelingt es, diesen Verkehr zu reduzieren, erhöht sich nicht nur der Komfort für Autofahrer, es sinken auch die Unfallgefahr, die Kosten des Verkehrs für die Stadtverwaltung und die Abgasemissionen. Kundenseitig ist im ersten Halbjahr die Verlängerung des bestehenden Vertrags zum Betrieb des landesweiten LKW-Mautsystems in Tschechien um bis zu drei Jahre hervorzuheben. Zudem konnte KapschTrafficCom eine Reihe weiterer Aufträge gewinnen. So sicherte sich das Unternehmen im australischen Bundesstaat Queensland zwei weitere Projekte. Erfolge gab es auch in den USA, zum Beispiel mit der Auftragserteilung für die Erneuerung des Mautsystems für alle Brücken und Tunnels der „Port Authority of New York and New Jersey“ und für die Modernisierung des integrierten Verkehrsmanagement-Systems im Highway Operations Center der Verkehrsbehörde von Massachusetts. Nordamerika stellt für die Kapsch TrafficCom Group den wesentlichsten Wachstumsmarkt dar. Die Kapitalausstattung der Kapsch TrafficCom ist weiterhin äußerst solide. Trotz der Dividendenzahlung von in Summe EUR 19,5 Mio., der Akquisition der Transportation-Sparte von Schneider Electric (EUR 16,6 Mio.) und des Erwerbs der restlichen 48 % an der tschechischen Kapsch Telematic Services (EUR 14,0 Mio.) betrug die Nettoverschuldung zu Ende des Halbjahres lediglich EUR -0,5 Mio. Ausblick Im besonderen Fokus des weiteren Wirtschaftsjahres wird das Vorantreiben der Integration der Kapsch TrafficCom Transportation bleiben. So sollen Kosten minimiert und Synergien möglichst frühzeitig realisiert werden. Gleichzeitig gilt es, die rund 900 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Kultur der Kapsch TrafficCom Group vertraut zu machen und sie einzugliedern. Auf Basis der Halbjahresergebnisse geht das Management davon aus, dass die Kapsch TrafficCom Group wie erwartet den Jahresumsatz um mehr als EUR 100 Mio. steigern wird. Im Mautgeschäft wird die EBIT-Marge deutlich mehr als 10 % betragen. Die Marge im IMS-Geschäft wird von der Integration und dem geringeren EBIT-Beitrag der Kapsch TrafficCom Transportation sowie von dem negativen EBIT der Streetline belastet. Der Bericht über das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2016/17 ist hier abrufbar.

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24. August 2016
Kräftiges Wachstum im ersten Quartal 2016/17.

Highlights. Umsatzanstieg von 30 % gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres EBIT legte um 38 % zu; EBIT-Marge auf 11,6 % gesteigert Konsolidierung der von Schneider Electric übernommenen Transportation-Sparte Trotz Akquisitionen hält die Kapsch TrafficCom Group ein Nettoguthaben Neue Projekte gewonnen und solide Neugeschäfts-Pipeline Georg Kapsch, CEO der Kapsch TrafficCom: „Ich freue mich, dass wir die positive Dynamik aus dem vergangenen Geschäftsjahr in das erste Quartal mitnehmen konnten. Die zunehmende Bedeutung unseres jungen Intelligent-Mobility-Solutions-Segments beweist, dass wir mit der Umsetzung der Strategie 2020 auf dem richtigen Weg sind.“ Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in Mio. EUR 2016/17 Q1 +/- 2015/16 Q1 Umsatz 152.3 +30% 117.1 EBIT    17.6    +38%    12.8 Periodenergebnis    12.4    +8%    11.5 Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar    12.7    +30%      9.8 Wien, 24. August 2016 – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) konnte im ersten Quartal des Wirtschaftsjahres 2016/17 die positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres fortführen. Der Quartalsumsatz legte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 35,2 Mio. EUR (+30 %) auf 152,3 Mio. EUR zu. Das im Segment „Electronic Toll Collection“ zusammengefasste Mautgeschäft generierte rund drei Viertel des Umsatzes der Gruppe. Der Rest entfiel auf das Segment „Intelligent Mobility Solutions“. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 4,8 Mio. EUR (+38 %) auf 17,6 Mio. EUR. Der Periodenüberschuss nahm um 0,9 Mio. EUR (+8 %) auf 12,4 Mio. EUR zu, wobei der Vergleichswert des Vorjahres einen positiven Einmaleffekt im Finanzergebnis enthielt. Aufgrund des deutlich gestiegenen Vorsteuerergebnisses nahm heuer auch der Aufwand für Ertragsteuern zu. Durch die Akquisition der noch nicht beherrschten 48 % an der tschechischen Kapsch Telematic Services spol. s r.o. stieg das, den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis um 30 %. Einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse hatte die Erstkonsolidierung der Kapsch TrafficCom Transportation („KTT“) – die mit 1. April 2016 von Schneider Electric akquirierte globale Transportation-Sparte. Dadurch stieg der Gesamtumsatz der Gruppe um 24,9 Mio. EUR. Für das Gesamtjahr ist mit einem Umsatzbeitrag der KTT in Höhe von rund 125 Mio. EUR – vorwiegend im Segment „Intelligent Mobility Solutions“ – zu rechnen. Die Integrationskosten und die noch zu verbessernde Profitabilität der KTT werden aber die Ergebnisse der Kapsch TrafficCom Group belasten. Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur und Refinanzierung der im November 2017 fälligen Anleihe – es sind 70,8 Mio. EUR ausstehend – platzierte die Kapsch TrafficCom im ersten Quartal erstmals ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 62 Mio. EUR plus 14,5 Mio. USD. Es ist teils fix, teils variabel verzinst und umfasst drei Tranchen von fünf, sieben und zehn Jahren Laufzeit. Ein Wermutstropfen dieser Transaktion für die Eigenkapitalquote ist ihre bilanzverlängernde Wirkung, weil die aufgenommenen Mittel vorübergehend angelegt wurden. Da außerdem durch die Akquisition der 48 % an der tschechischen Kapsch Telematic Services das Eigenkapital belastet wurde, verringerte sich die Eigenkapitalquote auf 35 %. Trotz der Kaufpreiszahlungen für die KTT und die Kapsch Telematic Services verfügte die Kapsch TrafficCom mit Quartalsende über ein Nettoguthaben von 15,2 Mio. EUR. Auftragsseitig konnte die Kapsch TrafficCom in den ersten drei Monaten des heurigen Geschäftsjahres weitere Erfolge erzielen. So erhielt das Unternehmen den Zuschlag für das mittlerweile fünfte Projekt im australischen Bundesstaat Queensland. Es umfasst sowohl die Lieferung als auch den Betrieb eines Mautsystems und ist auf zehn Jahre abgeschlossen. In den U.S.A. wurde die Kapsch TrafficCom mit der Modernisierung des Integrated Transportation Management Systems im Highway Operations Center der Verkehrsbehörde von Massachusetts beauftragt. Nordamerika stellt für die Kapsch TrafficCom den wesentlichsten Wachstumsmarkt dar. Neben einigen größeren Projekten ist dort auch mit einer zunehmenden Anzahl kleinerer Aufträge zu rechnen. Der Bericht über das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2016/17 ist hier abrufbar.

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22. Juni 2016
Kapsch TrafficCom konnte im Wirtschaftsjahr 2015/16 ihr Ziel deutlich übererfüllen.

Umsatz durch Neuprojekte um 15,3 % auf 526 Mio. EUR erhöht Programm 2020 verhalf zu überproportionaler Ergebnissteigerung auf Rekordniveau; EBIT-Marge stieg auf 11,9 % Höchster Dividendenvorschlag seit Börsegang mit 1,50 EUR je Aktie Ausblick auf Weiterentwicklung der Strategie und potenzielle Neuprojekte   1. April – 31. März 2014/15 +/- % 2015/16 Umsatz (in Mio. EUR) 456.4  +15% 526.1 EBIT (in Mio. EUR)   32.7  +90%   62.3 Periodenergebnis (in Mio. EUR)   11.4 +220%   36.5 Ergebnis je Aktie (in EUR) 1      0.28 >+500%         2.39 Dividende je Aktie (in EUR)      0.50 +200%         1.50 2 1) Ergebnis je Aktie bezogen auf 13,0 Mio. Aktien; berechnet aus dem Periodenergebnis, das den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbar ist 2) Vorschlag des Vorstandes zur Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 7. September 2016 Wien, 22. Juni 2016  – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) berichtet von einem sehr erfolgreichen Wirtschaftsjahr 2015/16, in dem das selbst gesetzte Ziel deutlich übererfüllt wurde. Dazu trug insbesondere das Programm 2020 bei, das auf vielen Ebenen Wirkung zeigt. Auch marktseitig verzeichnete die Kapsch TrafficCom Group wichtige Erfolge, die sich zum Teil bereits im Umsatz widerspiegeln. Programm 2020. Unter dem Titel „Programm 2020“ hat Kapsch TrafficCom im vorigen Wirtschaftsjahr 2014/15 einerseits mit dem Projekt „Top Fit“ umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung und Ertragssteigerung initiiert und andererseits die Strategie im Hinblick auf künftige Entwicklungen und Wachstumspotenziale bis ins Jahr 2020 adaptiert. Bereits im dritten Quartal des Berichtsjahres zeigte sich, dass die mit „Top Fit“ angestrebten Kosteneinsparungen und organisatorischen Adaptionen rascher und effektiver umgesetzt werden konnten als ursprünglich erwartet. So wurden nicht nur die Einsparungen von rund 30 Mio. EUR erzielt, auch die EBIT-Marge liegt mit 11,9 % trotz der Investitionen in die Zukunft signifikant über der Zielmarke von 10 %. Die Strategie 2020, die im April 2015 vorgestellt wurde, beinhaltet eine Adaption und Erweiterung des Geschäftsmodells, hin zu intelligenten Mobilitätslösungen. Kapsch TrafficCom setzte sich dafür drei strategische Prioritäten und erreichte im Wirtschaftsjahr 2015/16 bereits wesentliche Weiterentwicklungen: Für die operative Exzellenz wurde mit dem Projekt „Top Fit“ eine ausgezeichnete Basis geschaffen. Die neu gewonnenen Projekte stärken und sichern das Kerngeschäft. Zudem bestätigte die zunehmende Nachfrage nach Stadtlösungen die Erweiterung des Angebotes von der Autobahn in Richtung Stadt – ein wesentlicher Baustein für den Aufbau des Geschäftes mit Intelligent Mobility Solutions (IMS). Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die neu gewonnenen Projekte und Projekterweiterungen ermöglichten im Wirtschaftsjahr 2015/16 eine Umsatzsteigerung um 15,3 % auf 526,1 Mio. EUR. Das EBIT erhöhte sich überproportional um 90,4 %, von 32,7 Mio. EUR auf 62,3 Mio. EUR, und erreichte damit den höchsten Wert in der Geschichte von Kapsch TrafficCom. Dieser Zuwachs ist beachtlich, vor allem nachdem der Vergleichswert des Vorjahres aufgrund von Einmaleffekten im Segment Electronic Toll Collection (ETC) sehr hoch war. Zudem sind in dem aktuellen Ergebnis die Investitionen in den Smart-Parking-Anbieter Streetline enthalten. Die enorme Verbesserung ist demnach vor allem auf die Erfolge des Projektes „Top Fit“ zurückzuführen. Positiv wirkten auch die anlaufenden Neuprojekte und die Steigerung der On-Board-Unit-Verkäufe. Die EBIT-Marge erhöhte sich dadurch von 7,2 % auf 11,9 %. Das Periodenergebnis der Kapsch TrafficCom Group stieg aufgrund der Verbesserung des Finanzergebnisses von 11,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 36,5 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das Ergebnis je Aktie beträgt somit 2,39 EUR nach 0,28 EUR im Vorjahr. Beides sind absolute Rekordwerte. Auch die Bilanzkennzahlen zeigen eine kontinuierliche Verbesserung. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 42,5 % auf 44,9 %. Die liquiden Mittel stiegen per Ende des Geschäftsjahres auf 140,8 Mio. EUR und trugen dazu bei, dass die Kapsch TrafficCom Group keine Nettoverschuldung, sondern ein Nettoguthaben in Höhe von 33,8 Mio. EUR ausweist. Das eingesetzte Kapital und das Nettoumlaufvermögen wurden im Vorjahresvergleich reduziert. Der Free Cashflow erhöhte sich von 68,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 90,7 Mio. EUR im Berichtsjahr und zeigt das Finanzierungspotenzial von Kapsch TrafficCom. Dividende. Im Zusammenhang mit der Ergebnisverbesserung sowie der soliden Vermögens- und Finanzlage wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, für das Wirtschaftsjahr 2015/16 eine Dividende in Höhe von 1,50 EUR je Aktie nach 0,50 EUR im Vorjahr auszuschütten. Dies ist die bislang höchste Dividende seit dem Börsegang. Ausblick. Im Wirtschaftsjahr 2016/17 wird einerseits der Beitrag der Akquisition der Transportation-Sparte von Schneider Electric, die künftig unter Kapsch TrafficCom Transportation firmiert, in Umsatz und Ergebnis der Kapsch TrafficCom Group deutlich sichtbar sein – auch die Integrationskosten –, andererseits wird die Implementierung der neu gewonnenen Projekte zunehmend beitragen. Das betrifft insbesondere das grenzübergreifende Programm „CHARM“ sowie die ETC-Projekte in Chile und Australien. Darüber hinaus erwartet Kapsch TrafficCom einige Entscheidungen bezüglich weiterer Projekte. Ein wesentlicher Schwerpunkt für die nächsten Jahre wird die Weiterentwicklung der Strategie 2020 sein. Kapsch TrafficCom wird das Portfolio im Hinblick auf intelligente Mobilitätslösungen ausbauen. Systeme und Daten werden zunehmend ineinandergreifen und Fahrzeuge mit ihrer Umwelt vernetzt werden. Mit der Akquisition der Transportation-Sparte von Schneider Electric gelang auch ein großer Schritt in Richtung Stadt. Kapsch TrafficCom plant diesen Bereich sorgfältig zu integrieren und dadurch zur Gestaltung der zukünftigen Smart Cities beizutragen. Hinweisbekanntmachung. Der Jahresfinanzbericht und der Geschäftsbericht des Wirtschaftsjahres 2015/16 sind unter www.kapsch.net//ktc/ir/downloadcenter abrufbar.

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24. Februar 2016
Kapsch TrafficCom schafft mit Programm 2020 eine solide Basis für die Zukunft.

Umsatz in den ersten drei Quartalen um 8 % erhöht, EBIT signifikant um 82 % gesteigert Kosteneinsparungen und Ertragssteigerung deutlich sichtbar Projektentwicklungen und geplante Übernahme bestätigen die Strategie Im Gesamtjahr EBIT-Marge über 10 % erwartet 2015/16 Q1-Q3: 1 April – 31 Dezember 2015 2015/16 Q1-Q3 2014/15 Q1-Q3 +/- % Umsatz (in Mio. EUR) 379.2 349.5      +8 % EBIT (in Mio. EUR)    43.3    23.7    +82 % Periodenergebnis (in Mio. EUR)    25.3     1.0 > 500 % Wien, 24. Februar 2016  – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) verzeichnete in den ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2015/16 operative und strategische Fortschritte, die Auswirkungen und Ergebnisse des zukunftsorientierten Programmes 2020 waren darin deutlich sichtbar. Im Berichtszeitraum erhielt die Kapsch TrafficCom Group mehrere Neuaufträge in den USA – auch für eine End-to-End-Lösung –, Chile, Australien und Neuseeland. Eine Stadtlösung wurde in Italien in Betrieb genommen, und in der tschechischen Hauptstadt Prag wird künftig die V2X-Technologie von Kapsch TrafficCom eingesetzt werden. Im Spätsommer erhielt das Unternehmen einen bedeutenden Auftrag: die Lieferung und Installation der Verkehrsmanagementsysteme im Rahmen des grenzübergreifenden Programmes „CHARM“ der niederländischen und der englischen Straßenbehörden. Dieses Advanced Traffic Management System wird das modernste und größte System Europas; Kapsch TrafficCom erzielt damit auch bei Verkehrsmanagementsystemen eine weltweit anerkannte Position. Die bestehenden Betriebsprojekte bildeten im Berichtszeitraum unverändert eine stabile Geschäftsbasis und der Ausbau der Systeme in Weißrussland und Polen trug ebenfalls wie erwartet zu Umsatz und Ergebnis bei. Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Der Umsatz der ersten drei Quartale 2015/16 lag mit 379,2 Mio. EUR um 8,5 % über dem Vorjahreswert von 349,5 Mio. EUR. Zu dem Umsatzwachstum trugen gleichermaßen das Segment Road Solution Projects (RSP) und das Segment Services, System Extensions, Components Sales (SEC) bei. Das EBIT konnte von 23,7 Mio. EUR um 82,2 % auf 43,3 Mio. EUR gesteigert werden. Dieser überproportionale Zuwachs ist umso beachtlicher, als der Vergleichswert des Vorjahres aufgrund von Einmaleffekten sehr hoch war. Im Segment RSP ermöglichten die Neuprojekte und vor allem die Erfolge des Projektes „Top Fit“ eine deutliche Verbesserung, mit -12,9 Mio. EUR ist das Segment-EBIT aber weiterhin negativ. Im Segment SEC lag das EBIT mit 54,6 Mio. EUR um 8,9 % unter dem Vorjahreswert. Während die signifikante Steigerung der On-Board-Unit-Verkäufe positiv wirkte, dämpften die Investitionen in die Mehrheitsbeteiligung am Smart-Parking-Anbieter Streetline das Ergebnis. Die EBIT-Marge der Kapsch TrafficCom Group ist seit drei Quartalen konstant zweistellig und liegt bei 11,4 %. Das Periodenergebnis stieg von 1,0 Mio. EUR auf 25,3 Mio. EUR im Berichtszeitraum und ermöglichte ein Ergebnis je Aktie von 1,64 EUR. Der Free Cashflow erreichte 74,8 Mio. EUR nach 59,4 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Bilanzkennzahlen zeigen ebenfalls eine kontinuierliche Verbesserung in den drei Quartalen des Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 45,2 %. Die liquiden Mittel stiegen per Ende Dezember auf 138,0 Mio. EUR an und trugen wesentlich dazu bei, dass die Kapsch TrafficCom Group die Nettoverschuldung in ein Nettoguthaben in Höhe von 24,5 Mio. EUR drehen konnte. Programm 2020 und Strategie. Unter dem Titel „Programm 2020“ hat Kapsch TrafficCom im vergangenen Geschäftsjahr einerseits mit dem Projekt „Top Fit“ umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung und Ertragssteigerung initiiert und andererseits die Strategie im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen und Wachstumspotenziale adaptiert. Die Kosteneinsparungen und organisatorischen Adaptionen tragen bereits signifikant zur operativen Exzellenz bei, die Einsparungen erfolgten demnach effektiver und rascher als ursprünglich erwartet. Die gesetzten Maßnahmen werden im Laufe dieses Geschäftsjahres vollumfänglich sichtbar. Im Rahmen der Strategie 2020 setzte Kapsch TrafficCom drei Prioritäten, die sich auch in den Projektentwicklungen widerspiegeln:    1. operative Exzellenz,    2. die Stärkung und Absicherung des Kerngeschäftes und    3. den Aufbau des Geschäftes mit Intelligent Mobility Solutions (IMS). Im Dezember traf Kapsch TrafficCom zudem eine Vereinbarung zur Übernahme des globalen Transportation-Geschäftes von Schneider Electric, das integrierte Advanced-Traffic-Management-Softwarelösungen für Städte, Autobahnen und Tunnel sowie Maut- und Transitlösungen umfasst. Dies ermöglicht Kapsch TrafficCom, intelligente Verkehrslösungen von der Autobahn bis in die Stadt integriert anzubieten. Zudem wird damit die Präsenz in den Wachstumsmärkten Spanien, Lateinamerika, den USA und im Mittleren Osten erweitert. Die Übernahme sollte – vorbehaltlich aller vereinbarten Bedingungen – in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Ausblick. Kapsch TrafficCom schaffte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres eine gute Basis für die Zukunft. Das Management erwartet daher, dass die EBIT-Marge für das gesamte Wirtschaftsjahr 2015/16 über den 10 % liegen wird, die zunächst als Mindestwert für das Kerngeschäft angestrebt wurden. In operativer Hinsicht sieht Kapsch TrafficCom – auch für das kommende Wirtschaftsjahr 2016/17 – der Entwicklung der bestehenden Projekte optimistisch entgegen. Zudem bestehen einige Ausschreibungen und weitere potenzielle Projekte. Ein Schwerpunkt wird auch die kontinuierliche Umsetzung der Strategie sein. Entsprechend den Veränderungen des Geschäftes folgen die internen Strukturen der Kapsch TrafficCom Group und somit auch die Berichterstattung mit dem vierten Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres bereits einer geänderten Segmentierung. Gemeinsam mit den Jahreszahlen wird dies ausführlich berichtet werden, die Kennzahlen werden zur Vergleichbarkeit rückgerechnet. Darüber hinaus plant Kapsch TrafficCom weitere strategische Schritte für die Zukunft. Hinweisbekanntmachung. Der Bericht über die ersten drei Quartale des Wirtschaftsjahres 2015/16 ist hier abrufbar.

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19. November 2015
Kapsch TrafficCom stärkte im ersten Halbjahr Ertragskraft und Strategie.

Umsatz leicht gesteigert, EBIT trotz Einmaleffekten im Vorjahr um 56 % erhöht Neue Projekte spiegeln Strategie wider Ergebnisse zeigen Erfolge der Kosteneinsparungen Weitere Aufträge und Ausschreibungen erwartet, nächste strategische Schritte geplant 2015/16 H1: 1 April – 30 September 2015 2015/16 H1 2014/15 H1 +/- % Umsatz (in Mio. EUR) 245.0 237.4      +3 % EBIT (in Mio. EUR)    27.4    17.6    +56 % Periodenergebnis (in Mio. EUR)    19.2     0.9 > 500 % Wien, 19. November 2015  – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) erzielte im ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2015/16 sowohl operative als auch strategische Erfolge. Das im Vorjahr initiierte Programm 2020 zeigte Wirkung; die neu gewonnenen Projekte spiegeln die Strategie wider und die Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätigen, dass auch das Projekt „Top Fit“ zur Steigerung der Ertragskraft wirkt. Im Berichtszeitraum konnte die Kapsch TrafficCom Group bedeutende Neuprojekte gewinnen. Allen voran zählt dazu der Zuschlag für die grenzübergreifende Ausschreibung für das Programm „CHARM“ von der niederländischen und der englischen Straßenbehörde. Kapsch TrafficCom wird für beide Länder ein Advanced Traffic Management System, ein Verkehrsmanagementsystem der neuesten Generation liefern und installieren, das die Integration bestehender Infrastruktur, aber auch zukünftiger Anwendungen und Technologien ermöglicht. Mit diesem System erreicht die Kapsch TrafficCom Group eine weltweit anerkannte Position bei Verkehrsmanagementsystemen (TMS), wie sie auch bei elektronischer Mauteinhebung (ETC) besteht. In Weißrussland erhielt das Unternehmen den Auftrag für die Erweiterung des bestehenden landesweiten Mautsystems. In Chile konnte Kapsch TrafficCom im ersten Halbjahr gleich mehrere Aufträge gewinnen, eine der neuen Maut-Teilstrecken auf der berühmten Panamericana wird auch mit einem Intelligent Transportation System (ITS) ausgerüstet. Der Bedarf an Stadtlösungen zeigt sich sowohl in dem Zufahrtssystem, das im Juli in der italienischen Stadt Prato in Betrieb genommen wurde, als auch in dem Auftrag für ein Traffic Management System in der tschechischen Hauptstadt Prag. Beide Systeme bestätigen somit die Strategie, das heutige Kerngeschäft von Autobahnen in Richtung Stadt zu erweitern. In den USA erhielt Kapsch TrafficCom im ersten Quartal dieses Jahres erstmals einen Auftrag für eine End-to-End-Lösung, für die Ohio River Bridges und hat es somit auch in diesem Markt geschafft, als Komplettanbieter wahrgenommen zu werden. Diese Referenz eröffnet neue Potenziale am US-Markt. Die bestehenden Betriebsprojekte lieferten im Berichtszeitraum einen stabilen Umsatzbeitrag. Das System in Polen, bereits heute das größte von Kapsch TrafficCom betriebene Mautsystem, wird zudem nochmals erweitert. Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr auch der Verkauf von On-Board Units. Nach zeitlichen Verschiebungen im Vorjahr war ein deutlicher Aufwärtstrend ersichtlich und die Verkaufszahlen erreichten wieder das hohe Niveau von vor zwei Jahren. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Umsatz lag mit 245,0 Mio. EUR um 3,2 % über dem Vorjahreswert von 237,4 Mio. EUR. Das EBIT konnte von 17,6 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres um beachtliche 55,9 % auf 27,4 Mio. EUR gesteigert werden. Diese Verbesserung ist besonders erfreulich, da das EBIT im vergangenen Geschäftsjahr aufgrund von Einmaleffekten einen sehr hohen Wert auswies. Im Segment Road Solution Projects (RSP) ermöglichten die neu gewonnenen Projekte sowie erste Erfolge des Projektes „Top Fit“ mit Maßnahmen zur Kostensenkung und Ertragssteigerung eine signifikante Verbesserung, das Segment-EBIT war mit -9,2 Mio. EUR aber noch negativ. Im Segment Services, System Extensions, Components Sales (SEC) lag das EBIT im Zusammenhang mit den Einmaleffekten im Vorjahr und den Kosten der im April akquirierten Streetline, die in diesem Segment enthalten sind, um 11,6 % unter dem Vorjahreswert und betrug 35,6 Mio. EUR. Die EBIT-Marge der Kapsch TrafficCom Group erreichte 11,2 % und lag damit im Rahmen der angestrebten Profitabilität. Das Periodenergebnis konnte ebenfalls signifikant gesteigert werden, von 0,9 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 19,2 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie, das den Ergebnisanteil der Anteilseigner ausweist, verbesserte sich von -0,27 EUR auf 1,28 EUR. Die Bilanzkennzahlen zeigen das Potenzial der Kapsch TrafficCom Group für die zukünftigen Vorhaben und Projekte. Die Eigenkapitalquote stieg auf 44,4 %, die Nettoverschuldung wurde auf den niedrigsten Stand seit 2012/13 reduziert und betrug -19,1 Mio. EUR nach -75,9 Mio. EUR zum Vorjahresstichtag 30. September 2014. Die liquiden Mittel stiegen auf 102,3 Mio. EUR und der Free Cashflow betrug im ersten Halbjahr 30,3 Mio. EUR nach 25,5 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Programm 2020 und Strategie. Das Programm 2020, das im vergangenen Jahr initiiert wurde, beinhaltete mit dem Projekt „Top Fit“ und der Adaption der Strategie wesentliche Schritte für die Stärkung der Ertragsbasis und für das zukünftige Wachstum. Die Strategie, die im April dieses Jahres vorgestellt wurde, setzt zunächst drei Prioritäten: 1. operative Exzellenz, 2. die Stärkung und Absicherung des Kerngeschäftes und 3. den Aufbau des Geschäftes mit Intelligent Mobility Solutions (IMS). Das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2015/16 bestätigt projektseitig und ergebnisseitig, dass Kapsch TrafficCom am richtigen Weg ist. Zudem verstärkt seit November 2015 Dr.-Ing. Alexander Lewald als Chief Technology Officer (CTO) den Vorstand der Kapsch TrafficCom AG. Er bringt wesentliche technologische Expertise, auch im Bereich IMS, mit. Ausblick. Die Kapsch TrafficCom Group wird im zweiten Halbjahr des laufenden Wirtschaftsjahres die bestehenden und neu gewonnenen Projekte zielgerichtet entwickeln. Der Systemausbau in Weißrussland und in Polen wird einen wesentlichen Beitrag zu Umsatz und Ergebnis leisten. Zudem rechnet das Unternehmen mit weiteren Ausschreibungen und Auftragsentscheidungen. Ein Schwerpunkt wird auch die kontinuierliche Umsetzung der Strategie sein, mit organisatorischen Anpassungen und konkreten nächsten Schritten. Die Kosteneinsparungen des Projektes „Top Fit“ werden bis zum Ende des Wirtschaftsjahres vollumfänglich sichtbar sein. Auf Basis des vielversprechenden Halbjahresergebnisses geht das Management davon aus, dass die Kapsch TrafficCom Group wie erwartet bei einem stabilen Umsatzniveau im laufenden Geschäftsjahr mit dem Kerngeschäft eine EBIT-Marge von rund 10 % erreichen wird. Diese Größenordnung gibt ausreichend Freiraum für weitere Zukunftsinvestitionen – wie die Entwicklung des Smart-Parking-Geschäftes mit Streetline. Hinweisbekanntmachung. Der Bericht über das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2015/16 ist hier abrufbar.

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Kapsch TrafficCom Headquarters