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Kapsch
Presseaussendungen

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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
16. Februar 2021
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2020/21.

Highlights. Ausgelaufene Großprojekte, COVID-19, Sondereffekte und interne Herausforderungen führten zu Umsatzrückgang und negativem EBIT. Restrukturierungsmaßnahmen zeigen erste Erfolge, Free Cashflow ist wieder positiv. „Wir sehen bereits Erfolge der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen. War der Free Cashflow im ersten Quartal noch mit rund EUR 27 Mio. negativ, reduzierte sich das Minus des zweiten Quartals auf EUR 3 Mio. Im abgelaufenen, dritten Quartal gelang es uns, einen positiven Free Cashflow von EUR 31 Mio. zu erwirtschaften. Damit liegen wir nach neun Monaten bei einem positiven Wert von EUR 1 Mio.“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 545,5  384,5 -29,5 % EBIT 7,7  -89,0 > -100 % EBIT-Marge 1,4 %  -32,1 % -24,5 %p Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 1,9 -78,3 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,14 -6,03 > -100 % Wien, 16. Februar 2021  – Der Umsatz von Kapsch TrafficCom betrug in den ersten drei Quartalen 2020/21 EUR 384 Mio. Das entspricht einem Rückgang von 30 % oder EUR 161 Mio. EUR 75 Mio. davon sind auf die im Vorjahr ausgelaufenen Großprojekte in Deutschland (vorzeitige Kündigung des Errichtungsprojekts durch den Kunden aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs), Tschechien (Auslaufen des Betriebsvertrags) und Bulgarien (Abschluss der Errichtung eines landesweiten Mautsystems) zurückzuführen. In Nordamerika lag das Augenmerk auf der Abarbeitung und Sanierung bestehender Projekte. Zudem waren US-Projektmargen anzupassen, was sich nicht nur negativ auf das EBIT, sondern zu einem großen Teil auch auf den Umsatz auswirkte. Schließlich führten die verschiedenen Maßnahmen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, zu einem deutlichen Umsatzrückgang: Im Segment Electronic Toll Collection (ETC) waren sie wesentliche Treiber, dass die Komponentenumsätze um EUR 28 Mio. oder rund ein Drittel zurückgingen. Auch die Errichtungsumsätze sanken um EUR 71 Mio. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) drehte von EUR 8 Mio. im Vorjahr auf EUR -89 Mio. in der aktuellen Berichtsperiode. Für diese Entwicklung waren im laufenden Geschäftsjahr insbesondere die folgenden Sondereffekte verantwortlich: Anpassung der Projektmargen und Drohverlustrückstellungen, insbesondere bei Projekten in Nordamerika: EUR -50 Mio. Firmenwertabschreibungen: EUR -21 Mio. (entspricht dem Wert zum H1 2020/21). Rückstellung für Rechtsstreit in den USA: EUR -8 Mio. Operative Währungseffekte: EUR -11 Mio. (netto).   Das Finanzergebnis in den ersten drei Quartalen betrug EUR -10 Mio. (Vorjahr: EUR -5 Mio.). Dafür waren primär das Zinsergebnis von EUR -3 Mio. (netto) und nicht realisierte Fremdwährungsverluste in Höhe von EUR 5 Mio. (netto) verantwortlich. Der Steuerertrag betrug EUR 18 Mio. (Vorjahr: EUR -1 Mio.). Das den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbare Periodenergebnis nach neun Monaten betrug EUR -78 Mio. (Vorjahr: EUR 2 Mio.). Das entspricht einem Periodenergebnis je Aktie von EUR -6,03 (Vorjahr: EUR 0,14). Zum 31. Dezember 2020 betrug die Nettoverschuldung EUR 183 Mio. (31. März 2020: EUR 176 Mio.). Die Eigenkapitalquote betrug 18 % (31. März 2020: 25 %). Die Bilanzsumme sank aufgrund des negativen Periodenergebnisses auf EUR 614 Mio. (31. März 2020: EUR 727 Mio.). Der Free Cashflow nach drei Quartalen von EUR 1 Mio. war deutlich besser als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs (EUR -20 Mio.). Die Nettoinvestitionen betrugen EUR 2 Mio. (Vorjahr: EUR 9 Mio.). Auch wenn bereits erste Erfolge der Anstrengungen zu sehen sind, das Unternehmen effizienter, fokussierter, wendiger und nachhaltig profitabel aufzustellen, bleibt noch ein Weg zu gehen. Das Management hinterfragt in der gesamten Organisation die Strukturen, Abläufe und Ausgaben. Viele notwendige Restrukturierungen wurden bereits umgesetzt, andere eingeleitet und ein paar stehen noch an. Klar ist, dass dies kurzfristig oft mit Mehrkosten verbunden ist. Der Vorstand geht davon aus, dass diese im Großen und Ganzen im Ergebnis des laufenden Geschäftsjahrs reflektiert sein werden. So könnte es sein, dass das negative EBIT im Geschäftsjahr 2020/21 bei einem Umsatz von etwas über EUR 500 Mio. die Schwelle von EUR 100 Mio. übersteigen wird. Segmentergebnisse. In den ersten drei Quartalen 2020/21 entfielen 73 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 27 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 53 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 42 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 420,1  279,6 -33,5 % EBIT 18,5  -79,7 > -100 % EBIT-Marge 4,4 %  -28,5 % -32,9 %p In den ersten drei Quartalen 2020/21 erreichte der ETC-Umsatz EUR 280 Mio. (-33 %). Wie eingangs erwähnt, inkludierte die Vergleichsperiode Umsätze mittlerweile ausgelaufener Großprojekte. Die Errichtungs- und Komponentenumsätze sanken um rund EUR 100 Mio. Das ist zu einem Gutteil auf die internationalen Maßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 zurückzuführen. Das ETC-EBIT lag bei EUR -80 Mio. (EUR 19 Mio.). Die EBIT-Marge betrug -28 % (Vorjahr: 4 %). In den ersten drei Quartalen 2020/21 verkaufte Kapsch TrafficCom 7,5 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 10,1 Millionen).   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2019/20 Q1-Q3 2020/21 +/- Umsatz 125,3  104,9 -16,3 % EBIT -10,9  -9,3 14,2 % EBIT-Margin -8,7 %  -8,9 % -0,2 %p In den ersten drei Quartalen 2020/21 erreichte der Segmentumsatz EUR 105 Mio. (-16 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -9 Mio. und war somit besser als im Vorjahr (EUR -11 Mio.). Der mittlerweile umgesetzte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom. Der dortige Umsatz bewegte sich in den ersten drei Quartalen 2020/21 im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über die ersten drei Quartale 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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10. Februar 2021
Griechenland zeigt „unfairer“ Autobahn-Maut die rote Karte.

Europas erstes Pay-as-you-go-Mautsystem auf der A8 Athen-Patras in Betrieb Athen, Wien. 10. Februar 2021 – Im Dezember 2020 hat Griechenland als erstes Land der Europäischen Union ein elektronisches Mautsystem in Betrieb genommen, bei dem die PKW-Fahrer auf der Autobahn nur noch für tatsächlich gefahrene Kilometer zur Kasse gebeten werden. Das so genannte „Hybrid Multi-Lane-Maut-System“ von Kapsch TrafficCom ergänzt das traditionelle Bezahlsystem, das in der griechischen Bevölkerung über Jahre für Unmut gesorgt hatte: Bisher mussten Autofahrer immer für einen ganzen Streckenabschnitt bezahlen, selbst wenn sie die Autobahn schon bei der ersten Ausfahrt nach einer Mautschranke verlassen hatten. „Der kilometerbasierten Mautabrechnung gehört die Zukunft“, sagt Michael Weber, Strategic Sales Manager von Kapsch TrafficCom. „Die Europäische Union sieht die traditionelle Abschnittsbezahlung als unfaires Auslaufmodell und drängt darauf, künftig nur noch tatsächlich gefahrene Kilometer zu berechnen. Für neue Mautstrecken wird das verpflichtend vorgeschrieben – für bestehende Mautrouten empfohlen. Damit ist die Umstellung auf der A8 von Athen nach Patras nicht nur für Griechenland wegweisend, sondern dürfte EU-weit Schule machen.“ Technisch werden die PKW mit On-Board Units ausgestattet, die vergleichbar mit einer Vignette an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigt wird. Wenn der PKW damit in einen Maut-Checkpoint einfährt, bucht das System die Mautkosten vom Kundenkonto des Halters automatisch ab und die Schranke gibt den Weg auf die Autobahn frei. Sobald das Fahrzeug die Strecke an einer Abfahrt verlässt, findet eine kilometergenaue Abrechnung statt – zu viel gezahlte Kosten für den Gesamtabschnitt werden auf dem Konto des Fahrers wieder gutgeschrieben. Weniger Emissionen und verbesserter Verkehrsfluss. Bürgermeister von Städten und Gemeinden, die an der Autobahnstrecke Athen-Patras gelegen sind, haben sich für die Einführung des Hybrid Multi-Lane-Maut-Systems eingesetzt. Der Grund: Häufig wollten Autofahrer die Kosten für einen gesamten Streckenabschnitt der Autobahn 8 vermeiden und sind deshalb auf den Landstraßen und Ortsdurchfahrten geblieben. Das führte zu einer erheblichen Belastung mit Lärm und Emissionen. Die kilometergenaue Abrechnung der Straßennutzung mit dem neuen System wird jetzt als eine Rabatt-Lösung verstanden, bei der zu viel gezahlte Streckennutzung nach der tatsächlich gewählten Abfahrt gutgeschrieben wird. Die Fahrer haben eine neuen Anreiz, die Autobahn zu nutzen. „Andere Mautstrecken in Griechenland, aber auch in anderen Ländern wie Spanien oder Italien dürften sich an dem neuen ´Hybrid Multi-Lane-Maut-System´ ein Beispiel nehmen“, sagt Michael Weber. „Die Abrechnungstechnologie sorgt nicht nur für eine faire Kostenbelastung im Sinne der Europäischen Union, sondern lässt sich darüber hinaus mit weiteren Services ausbauen. So ist es beispielsweise möglich, die Maut für Fahrzeuge nach verschiedenen Umweltstandards festzulegen: E-Fahrzeuge zahlen dann beispielsweise weniger als Benziner oder Diesel.“ Zum Video „Kilometer-Maut“ in Griechenland: www.youtube.com/watch?v=0xNaF0r8-S4 Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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18. Januar 2021
Kapsch TrafficCom Group erhielt den Zuschlag für den technischen Betrieb der Mautsysteme in Bulgarien.

Kapsch Traffic Solutions, ein Konsortium verschiedener Unternehmen der Kapsch TrafficCom Group, ist für die Laufzeit von fünf Jahren für den technischen Betrieb des e-Vignettensystems für Pkws und des elektronischen Lkw-Mautsystems in Bulgarien zuständig. Die Beauftragung folgt einer öffentlichen Ausschreibung, aus der Kapsch Traffic Solutions als Bestbieter hervorging. Der technische Betrieb umfasst die Wartung sämtlicher Hardware und Software sowie den Betrieb der Datencenter. Das Gesamtprojektvolumen beträgt rund EUR 60 Mio. Kapsch Traffic Solutions errichtete in Bulgarien das bestehende Pkw e-Vignettensystem und das elektronische Lkw-Mautsystem. Diese wurden 2019 bzw. 2020 fertig gestellt und an den Staat übergeben. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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11. Januar 2021
Kapsch TrafficCom – zwei Großprojekte verlängert und ein zusätzlicher Vertrag.

Zwei Großprojekte im Mautsegment wurden zu ähnlichen Bedingungen verlängert: Die South African National Roads Agency (SANRAL) hat um eine Vertragsverlängerung um 12 Monate, das heißt bis Dezember 2021, angesucht. Der monatliche Umsatz wird rund EUR 3,7 Mio. betragen. Für die erste Februarwoche ist vorgesehen, dass der laufende Vertrag zur Unterstützung des Betriebs des landesweiten Mautsystems in Polen endet. Kapsch TrafficCom erhielt eine weitere Verlängerung des Vertrags um fünf Monate, das heißt bis Anfang Juli 2021. Der monatliche Umsatz wird stabil bei rund EUR 2,4 Mio. bleiben. In Polen erhielt Kapsch TrafficCom zudem den Zuschlag zur Umsetzung des Vertriebsstellennetzwerks für das neue, satellitenbasierte Mautsystem (Global Navigation Satellite Systems, GNSS). Dieses muss noch errichtet und in implementiert werden. Dann wird Kapsch TrafficCom für die Implementierung und Erbringung des Kundendienstes zuständig sein. Dieser umfasst die Registrierung und Aktivierung zugelassener Fahrzeuggeräte von Logistik-Serviceanbietern oder der Smartphones der Lkw-Fahrer im System sowie die Ausgabe von On-Board Units. Kapsch TrafficCom wird zudem die Anzahl der Verteilstellen ausbauen. Der Projektstart ist abgestimmt mit der Inbetriebnahme des neuen Mautsystems. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten bei einem Gesamtprojektvolumen von bis zu rund EUR 30 Mio. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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18. Dezember 2020
Kapsch TrafficCom hat die Beteiligung an Q-Free ASA veräußert.

Kapsch TrafficCom hielt 15,4 % der Anteile an Q-Free ASA (Q-Free), einem norwegischen Anbieter für intelligente Verkehrssysteme. Das Aktienpaket stand schon länger zum Verkauf, weil die Beteiligung mittlerweile nicht mehr als strategisch einzustufen war. Durch Verkäufe über die Börse und schließlich außerbörsliche Blockverkäufe gelang es, das Aktienpaket zu einem Durchschnittspreis von rund NOK 4,73 pro Aktie zu veräußern. Zusätzlich zu einem Zahlungseingang von mehr als EUR 5 Mio. bringt diese Transaktion einen positiven Effekt für das Finanzergebnis und eine Reduktion der finanziellen Risiken von Kapsch TrafficCom AG. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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17. Dezember 2020
Kapsch TrafficCom baut Präsenz in Lateinamerika weiter aus.

Mautsysteme in Mexiko und Ecuador Erste Auslieferung von intelligenten Verkehrssystemen in Kolumbien Wien. 17. Dezember 2020 – Kapsch TrafficCom war in den letzten Monaten in Lateinamerika sehr erfolgreich in den Bereichen Maut und Verkehrsmanagement. In Mexiko erhielt Kapsch den Auftrag zur Realisierung eines elektronischen Mautsystems für die Autobahnen „MRO Paquete Noreste“ im Nordosten des Landes. Hierbei handelt es sich um eines der verkehrsreichsten Autobahnnetze des Landes. Mit seiner Lösung SmartTOLL™ wird Kapsch das bestehende System mit zwölf Mautstellen und 64 Fahrspuren auf einer Strecke von 350 km aufrüsten. Die Abschaffung von Barzahlungen und die Einführung der elektronischen Mauteinhebung hat in Lateinamerika – verstärkt noch durch die COVID-19-Pandemie – zugenommen, weil sie einen sichereren und schnelleren Transit gewährleistet.“ In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, ging im November das erste Multi-Lane Free-Flow Mauteinhebungssystem des Landes in Betrieb. Gemeinsam mit einem lokalen Unternehmen war Kapsch verantwortlich für die Lieferung und Errichtung der Mautbrücken an einer der Hauptzugangsstraßen der Stadt sowie für das operative Backoffice. Das neue Mautsystem ersetzt Mautstellen, die am Guayasamin-Tunnel zu Spitzenverkehrszeiten lange Staus verursachten, weil die Autofahrer anhielten und die Mautgebühren in bar entrichteten. Die neue vierspurige Free-Flow Mautbrücke ist reversibel und ermöglicht damit je nach Bedarf Änderungen der Verkehrsrichtung. In Kolumbien ist Kapsch seit drei Jahren erfolgreich tätig und hat schon mehrere bedeutende Projekte für Maut- und intelligente Verkehrssysteme für sich gewinnen können. Im September feierte das Unternehmen den ersten Abschluss eines intelligenten Verkehrssystems. In Medellín, der zweitgrößten Stadt des Landes, gewährleistet das fortschrittliche Verkehrsmanagementsystem DYNAC ATMS® die Sicherheit nach dem neuesten Stand der Technik in zwei 460 Meter langen Tunneln, deren Bau Teil eines wesentlichen städtebaulichen Transformationsprojektes mit Namen Parques del Rio war. Das System erfasst Verkehrsdaten in Echtzeit und liefert diese an die Kontrollzentren, so dass die Bediener Staus, Störungen und Notfallsituationen erkennen und darauf reagieren können. Die Informationen können dann schnell verbreitet werden, damit Autofahrer ihre Routen informiert wählen können. Darüber hinaus wurde Kapsch vor Kurzem mit der Implementierung der Systeme DYNAC ATMS® und SmartTOLL an der neuen Río-Magdalena-Autobahn Kolumbiens beauftragt. Das Unternehmen wird verantwortlich sein für die Lieferung, Errichtung, Konfiguration und Inbetriebnahme der elektronischen Ausrüstung und Software des intelligenten Verkehrssystems an einem von vier Straßenabschnitten. Zudem wird Kapsch drei Mautstellen entlang der Autobahn errichten, die Fahrspuren sowohl für reine Barzahlung als auch für Bar- und elektronische Zahlung besitzen werden. Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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10. Dezember 2020
Hamburg, Berlin oder Köln: „Städtische Navirouten“ verhindern Staus.

Taxiflotten, Lieferdienste, Carsharing-Autos fahren auf Navirouten der Verkehrsplaner Berlin. 10. Dezember 2020 – 63 Prozent der Bundesbürger sind mit dem Verkehrsfluss in Stadtzentren während der Hauptverkehrszeiten unzufrieden. Gut jeder Dritte bewertet Staus als Belastung für die Luftqualität sehr negativ. Verkehrsforscher halten ein Ende verstopfter Straßen für möglich: Navigationsdienste mit einer „öffentlichen Routenführung“ sollten künftig zunächst Fahrzeugflotten von Lieferdiensten, Carsharing-Anbietern oder Taxi-Unternehmern digital vernetzt durch die Straßen leiten. So lassen sich Staus wirksam auflösen. „Wenn der fließende Verkehr einer von der Stadt in Echtzeit vorgeschlagenen Route folgt wird es möglich, eine knappe Ressource wie die Straße effizienter zu nutzen“, berichtet Gerd Gröbminger von Kapsch TrafficCom. „Damit lassen sich Fahrzeuge heute über eine digital gesteuerte Verkehrsführung der Stadt so im Straßennetz verteilen, dass es an Engpässen gar nicht erst zu Staus kommt. Eine aktive Verschmelzung dieser „kooperativen Navigation“ mit bestehenden Verkehrsmanagementsystemen maximiert diesen Effekt. Die kritische Masse an Fahrzeugen, die in eine Routenänderung eingebunden werden müssen, ist schneller erreicht als oftmals angenommen.“ Dafür bieten sich in einem ersten Schritt Fahrzeugflotten als Partner der Städte an, die bisher meist unkoordiniert unterwegs sind. Für Taxis, Lieferdienste oder Carsharing-Anbieter lässt sich die Teilnahme an der kooperativen Navigation beispielsweise steigern, indem Verkehrsbehörden im Gegenzug Erleichterungen erlauben. Dazu zählt unter anderem, Bus-Spuren für die Fahrzeuge freizugeben oder kurzfristig freies Parken zu erlauben. Fahrzeuge der Stadtreinigung, Grünanlagenpflege oder sonstiger Behördendienste lassen sich ebenfalls einbinden. Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht Paradigmenwechsel. Darüber hinaus sollte Bürgerinnen und Bürgern das digitale Verkehrsleitsystem ebenfalls von Anfang an offenstehen, um den Paradigmenwechsel möglichst flächendeckend umzusetzen. Vorteil für alle: Die Gesamtbelastung durch Staus verringert sich deutlich, die Vorhersagequalität wird signifikant verbessert. So können Informationen über lokale Baustellen, besondere Events oder kurzfristig eintretende Verkehrshindernisse für die bestmögliche Streckenführung berücksichtigt und dem Fahrer individuell mitgeteilt werden. „Das Phänomen bei Staus ist, dass nur sehr wenige Fahrzeuge ausreichen, um einen Stillstand im Verkehrsfluss auszulösen. Wenn diese kritische Anzahl an Autos oder LKWs rechtzeitig auf eine alternative Route umgeleitet wird sinken die Stauquoten bereits deutlich. „Eine digitale Infrastruktur in den Städten und die Vernetzung von Fahrzeugen sind unverzichtbare Grundlagen, um das beschriebene Bedarfsmanagement („Demand Management“) in der Praxis umzusetzen“, sagt Gerd Gröbminger.“ Flotten sind in der Regel bereits mit Navigationstools ausgestattet. Zudem hat fast jeder private Autofahrer inzwischen ein Handy mit Ortungs-Programmen an Bord. Auf dieser Basis lässt sich ein solches Verkehrsmanagementsystem in einer Stadt sehr zügig und kostengünstig installieren. Neue Ausgangslage durch Corona-Pandemie. Kapsch hat in Metropolen wie Madrid, Buenos Aires oder San Francisco mit digital gesteuerten Mobilitätskonzepten bereits große Erfolge erzielt. „Wir gehen davon aus, dass die gegenwärtige Renaissance des Individualverkehrs anhalten wird und der öffentliche Nahverkehr erst in etwa fünf Jahren das Vorkrisenniveau erreicht. Bis dahin suchen die Menschen als Reaktion auf die Corona-Pandemie Sicherheit und sitzen lieber im Auto als in überfüllten Bussen oder Bahnen. Städte sollten ihre Mobilitätskonzepte der Zukunft auf diese neue Ausgangslage anpassen. Eine Verknüpfung bestehender Verkehrsinfrastrukturen mit kooperativer Navigation ist für diesen Zweck ein wichtiger Start“. Über die Umfrage “Kapsch TrafficCom Index”. Der Kapsch TrafficCom Index hat mit Unterstützung eines internationalen Marktforschungsinstituts bevölkerungsrepräsentativ insgesamt 9.000 Teilnehmer in 9 Ländern zu ihrer aktuellen Verkehrssituation, Straßenstaus und Strategien zur Verbesserung des Verkehrsmanagements befragt: USA (N=1.000), Argentinien (N=1.000), Chile (N=1.000), UK (N=1.000), Deutschland (N=1.000), Österreich (N=1.000), Frankreich (N=1.000), Spanien (N=1.000), Australien (N=1.000). Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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3. Dezember 2020
Kapsch TrafficCom baut Mautdienste in Europa durch eine neue Partnerschaft mit Ford weiter aus.

Tochterunternehmen tolltickets stellt Services für neue Marktplatz-Funktion von Ford bereit Partnerschaft mit führendem Automobilhersteller wichtiger Meilenstein für Mautdienste von Kapsch Rosenheim/Wien. 3. Dezember 2020 – Tolltickets, ein deutscher Anbieter von Mautdiensten und 100-prozentige Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom, wird seine derzeitige Präsenz durch die Bereitstellung integrierter Mautdienste für Partnerunternehmen erweitern. Kapsch TrafficCom ist stolz darauf, über seine Tochtergesellschaft tolltickets die Einführung der neuen Marktplatz-Funktion von Ford zu unterstützen. Ford-Kunden erhalten Zugang zu von tolltickets angebotenen Mautdiensten. Als Bestandteil von FordPass Pro, einer Smartphone-App für kleine Unternehmen, ist die neue Marktplatz-Funktion für Flotten mit bis zu fünf Fahrzeugen verfügbar. Neben den Fernbedienungs- und Komfortfunktionen der App können Besitzer jetzt Details zu verfügbaren Service-Partnerschaften und Angeboten durchsuchen sowie sich bei den jeweiligen Anbietern anmelden oder mehr Informationen dazu erhalten. Tolltickets ist einer von drei Partnern der Marktplatz-Funktion und ermöglicht es Fahrzeugbesitzern, eine Vielzahl von Mautdiensten zu abonnieren und im Voraus zu bezahlen. Zu den Vorteilen zählen Ermäßigungen auf Standardtarife, ein erleichterter Transit durch die durch tolltickets abgedeckten Länder, sowie ein reduzierter Verwaltungsaufwand dank monatlicher Abrechnung mit einem Lieferanten für die gesamte Flotte. „Der Start dieser Zusammenarbeit mit Ford ist ein Meilenstein für uns“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Der Mautmarkt wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Wir sehen einen kontinuierlichen Übergang zu App-basierten Lösungen. Für Kapsch werden B2B-Partnerschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen, um den Endkunden integrierte Services anbieten zu können. Darum bin ich stolz, dass ein namhafter Fahrzeughersteller wie Ford auf das Know-how von tolltickets in der Erbringung von Mautdiensten setzt. Diese Partnerschaft ist ein Erfolg in unserer neuen Strategie, das bestehende Kerngeschäft mit den Bereichen Maut und Verkehrsmanagement um Mautdienste und Nachfragemanagement zu erweitern.“ Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschafteten rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

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18. November 2020
Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Halbjahr 2020/21.

Headlines. Spezialeffekte belasten das EBIT: Anpassungen von Projektmargen und Drohverlustrückstellungen: EUR 32 Mio. Firmenwertabwertung: EUR 21 Mio. Negative Währungseffekte: EUR 6 Mio.   Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft: Deutlicher Rückgang des Geschäfts mit On-Board Units Vermehrte Verzögerungen bei Ausschreibungen und Auftragserteilungen Visibilität in Bezug auf das Neugeschäft nahm deutlich ab „Es schmerzt mich, das Unternehmen, das ich mit meinem Team praktisch von null aufbauen durfte, nach einer stetigen Aufwärtsentwicklung über die letzten 20 Jahre nun in dieser Verfassung zu sehen. Klar ist, wie wichtig es war, bereits vor dem Sommer ein Programm ins Leben zu rufen, um sowohl kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen zu definieren als auch die Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 359,2  257,5 -28,3 % EBIT 8,8  -57,8 > -100 % EBIT-Marge 2,4 %  -22,5 % -24,9 % Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar 2,3 -54,0 > -100 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,10 -4,15 > -100 % Wien, 18. November 2020  – Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs erreichte der Umsatz EUR 257 Mio. (-28 %). Ein wesentlicher Grund für den Umsatzrückgang ist, dass im Vergleichszeitraum noch einige Maut-Großprojekte, die mittlerweile beendet sind, EUR 64 Mio. zum Umsatz beigetragen haben. Dabei handelte es sich um die kundenseitig vorzeitig gekündigten Mautprojekte in Deutschland, den ausgelaufenen Mautvertrag in Tschechien und die abgeschlossene Errichtung des bulgarischen Mautsystems. Der Wegfall dieser umsatzstarken Projekte konnte im laufenden Geschäftsjahr nicht durch Neugeschäft kompensiert werden. COVID-19 bedingte Verzögerungen bei Ausschreibungen und Auftragserteilungen spielten dabei eine erhebliche Rolle. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) war mit EUR -58 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 9 Mio.), was einer EBIT-Marge von -22 % (Vorjahr: 2 %) entspricht. Für die negative EBIT-Entwicklung im ersten Halbjahr 2020/21 gab es eine Reihe von Gründen, die wesentlichsten sind: Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten: Basierend auf aktualisierten Schätzungen hat Kapsch TrafficCom die Werthaltigkeit langfristiger Vermögenswerte einer kritischen Prüfung unterzogen. Als Konsequenz dieser Maßnahme wurden Wertminderungen von Firmenwerten in Höhe von EUR 21 Mio. und weiteren immateriellen Vermögenswerten in Höhe von EUR 3 Mio. vorgenommen.   Anpassung von Projektmargen und Drohverlustrückstellungen: Bei einigen Projekten, insbesondere in Nordamerika, wurden die Projektmargen angepasst und Drohverlustrückstellungen gebildet. Dies wirkte sich in Summe mit rund EUR 32 Mio. negativ auf das EBIT aus.   Auswirkungen von COVID-19: Die Umsätze im profitablen Komponentengeschäft litten stark unter dem gesunkenen Verkehrsaufkommen. Auch das Errichtungsgeschäft litt unter verzögerten oder aufgeschobenen Ausschreibungen.   Operative Währungseffekte: Die operativen Währungseffekte (netto) waren im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahrs mit EUR 6 Mio. negativ (Vorjahr: EUR +1 Mio.). Dafür waren im Wesentlichen die Wechselkurse des US-Dollar (USD) und der schwedischen Krone (SEK) gegenüber dem Euro (EUR) verantwortlich. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr betrug EUR -8 Mio. und lag um rund EUR 3 Mio. unter dem Vorjahreswert. Der Steuerertrag machte EUR 11 Mio. (Vorjahr: EUR -1 Mio.) aus. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs ging auf EUR -54 Mio. zurück (Vorjahr: EUR 2 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR -4,15 (Vorjahr: EUR 0,18) entspricht. Der Free Cashflow betrug EUR -30 Mio. und lag deutlich unter dem Wert in der Vergleichsperiode des Vorjahrs (EUR -18 Mio.). Während der Wert im ersten Quartal 2020/21 mit EUR -26,6 Mio. stark negativ war, konnte das Minus des zweiten Quartals auf EUR -3,4 Mio. reduziert werden. Die Nettoverschuldung erreichte am 30. September 2020 einen Wert von EUR 213 Mio. (31. März 2020: Nettoverschuldung von EUR 176 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 163 %. Die Eigenkapitalquote betrug 21 % (31. März 2020: 25 %). Segmentergebnisse. Im ersten Halbjahr 2020/21 entfielen 74 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 26 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 51 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 44 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 281,2  190,6 -32,2 % EBIT 17,5  -52,1 > -100 % EBIT-Marge 6,2 %  -27,3 % -33,6 % Im ersten Halbjahr 2020/21 erreichte der ETC-Umsatz EUR 191 Mio. (-32 %). Die bereits eingangs erwähnten, beendeten Großprojekte betrafen durchwegs das Mautsegment in Europa. Hier war folglich ein Umsatzrückgang von 43 % zu verzeichnen. Das ETC-EBIT lag bei EUR -52 Mio. (Vorjahr: EUR 17 Mio.). Dieser Wert inkludiert eine Firmenwertabschreibung in Höhe von EUR 21 Mio. Die EBIT-Marge erreichte -27 % (Vorjahr: 6 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2019/20 H1 2020/21 +/- Umsatz 78,1  66,9 -14,3 % EBIT -5,7  -8,7 34,0 % EBIT-Marge -11,1 %  -8,6 % 2,6 % Im ersten Halbjahr 2020/21 erreichte der IMS-Segmentumsatz EUR 67 Mio. (-14 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -6 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahrs (EUR -9 Mio.). Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen um 22 % sanken. Den Bericht über das erste Halbjahr 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie ab heute, 7:35 Uhr (MEZ), unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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