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Kapsch TrafficCom
Investor Relations

ISIN: AT000KAPSCH9
Börse-Kürzel: KTCG
Reuters: KTCG.VI
Bloomberg: KTCG AV

Was Kapsch TrafficCom ausmacht.

  • mehr als 125 Jahre Erfahrung in der Technologiebranche
  • maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Anforderungen
  • tiefes und umfassendes Branchen-Know-how
  • eine globale Aufstellung und starke Position in den Kernmärkten

Der Aktienkurs im Überblick.

Intraday

Termine im Überblick. 

  • 17. Jänner 2022; 21. German Corporate Conference, UniCredit/Kepler Cheuvreux, Frankfurt (DE)
  • 23. Februar 2022; Ergebnis Q1-Q3 2021/22
  • 15. Juni 2022; Ergebnis GJ 2021/22
  • 17. August 2022; Ergebnis Q1 2022/23
  • 28. August 2022; Nachweisstichtag: Hauptversammlung
  •   7. September 2022; Hauptversammlung

Investor Relations Releases

  • 18. November 2021
    Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021/22

    Highlights. Ergebnis wieder positiv, Umsatz auf Vorjahresniveau Beide Segmente EBIT-positiv Verschuldungsgrad stabil Guidance 2021/22: Umsatzplus von etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio., EBIT-Marge von rund 3 % „Ich bin froh zu sehen, dass die Maßnahmen zur Restrukturierung Wirkung zeigen. Die Gruppe spürt jedoch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Daher wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin und auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Ich bin aber überzeugt, dass wir die schwierigste Phase nicht nur hinter uns gelassen, sondern auch genutzt haben, um die Gruppe schlanker, flexibler, agiler und besser auf die zukünftigen Chancen auszurichten“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom.   Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 257,5 255,2 -0,9 % EBIT -57,8 10,6 >100 %    EBIT-Marge -22,5 % 4,2 % 26,6 PP Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -54,0 3,0 >100 % Ergebnis je Aktie (EUR) -4,15 0,23 € +4,38 Wien, 18. November 2021 – Während Kapsch TrafficCom im ersten Halbjahr des Vorjahrs bei etwa gleichem Umsatz ein negatives Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) von EUR ‑58 Mio. zu verzeichnen hatte, erwirtschaftete das Unternehmen heuer ein positives EBIT von EUR 11 Mio. Im ersten Halbjahr 2021/22 wirkten sich Sondereffekte in Höhe von EUR ‑4 Mio. (Vorjahr: EUR ‑59 Mio.) auf das EBIT aus. Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des letzten Geschäftsjahrs um rund 27 Prozentpunkte auf 4 %. Es war richtig und wichtig, die Kostenbasis des Unternehmens signifikant und nachhaltig zu senken, zumal die Gruppe die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin deutlich spürt. Die Neugeschäftsdynamik war speziell beim Errichtungsgeschäft mangels ausreichender Marktopportunitäten auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Das Komponentengeschäft litt unter Engpässen bei elektronischen Bauteilen, weswegen die vorhandene Nachfrage nicht wie gewünscht bedient werden konnte. In einigen Märkten war demgegenüber weiterhin eine geringere Nachfrage zu verzeichnen. Das Finanzergebnis betrug EUR ‑3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑8 Mio.). Der Steueraufwand belief sich auf EUR 2 Mio. (Vorjahr: Steuerertrag von EUR 11 Mio.). Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis erreichte EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑54 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,23 (Vorjahr: EUR ‑4,15) entspricht. Der Free Cashflow betrug im ersten Halbjahr 2021/22 EUR ‑1 Mio. (Vorjahr: EUR ‑30 Mio.). Daher stieg die Nettoverschuldung seit dem letzten Bilanzstichtag leicht auf EUR ‑174 Mio. (31. März 2021: EUR ‑170 Mio.). Der Verschuldungsgrad blieb konstant bei 200 %. Die Teiltilgung des Schuldscheindarlehens und eines Bankkredits in Höhe von insgesamt EUR 49 Mio. aus Eigenmitteln hatten im ersten Quartal einen bilanzverkürzenden Effekt. Die Bilanzsumme betrug zum 30. September 2021 EUR 553 Mio. (31. März 2021: EUR 593 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg im ersten Halbjahr 2021/22 von 14 % auf 16 %. Segmentergebnisse des ersten Halbjahrs 2021/22. 71 % des Umsatzes entfielen auf das Mautsegment und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz wurde  57 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 39 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. Segment Maut. Der Umsatz sank um 5 % auf EUR 181 Mio. Rückgänge im Errichtungsgeschäft um 42 % und im Komponentengeschäft um 9 % konnten durch 23 % höhere Betriebsumsätze nicht kompensiert werden. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 101 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 7 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 16 % auf EUR 71 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 2 Mio. auf EUR 9 Mio. Segment Maut. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 190,6 181,0 -5,0 % EBIT -52,1 1,3 >100 %    EBIT-Marge -27,3 % 0,7 % 28,1 PP Das EBIT war mit EUR 1 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑52 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 1 % (Vorjahr: ‑27 %). Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz stieg um 11 % auf EUR 74 Mio. Das war insbesondere auf das Betriebsgeschäft zurückzuführen, das um 21 % wuchs. Den größten Umsatzbeitrag leistete die Region EMEA mit EUR 44 Mio. In Summe verzeichnete diese Region einen Zuwachs von 24 %. In der Region Americas ging der Umsatz um 3 % auf EUR 28 Mio. zurück. In der Region APAC sank der Umsatz um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2 Mio. Segment Verkehrsmanagement. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. H1 2020/21 H1 2021/22 +/- Umsatz 66,9 74,1 +10,8 % EBIT -5,7 9,3 >100 %    EBIT-Marge -8,6 % 12,6 % 21,1 PP Das EBIT war mit EUR 9 Mio. positiv (Vorjahr: EUR ‑6 Mio.). Die EBIT-Marge betrug 13 % (Vorjahr: ‑9 %).   Ausblick. Das Management prognostiziert für das Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatzanstieg um etwa 10 % auf rund EUR 550 Mio. Das Unternehmen erwartet Zuwächse in Nordamerika sowie ein sich weiter erholendes Komponentengeschäft. Damit sollte das Auslaufen der Betriebsprojekte in Polen zum Ende des zweiten und im dritten Quartal kompensiert werden können. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich im Bereich von 3 % liegen. Neben dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf der Akquisition von Neugeschäft liegen. Das Management erwartet, dass sich die relevantesten Volkswirtschaften durch die steigenden COVID-Durchimpfungsraten weiter stabilisieren werden. Das ist die Basis für eine höhere Marktdynamik. Wann genau eine signifikante Erholung auf breiter Basis zu erwarten ist, lässt sich nicht verlässlich sagen. Bis dahin geht das Unternehmen dennoch von einer zunehmenden Verbesserung der Marktlage aus. Den Bericht über das erste Halbjahr 2021/22 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie heute, voraussichtlich ab 7:35 Uhr (MEZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

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  • 20. Oktober 2021
    COO André Laux verlässt den Vorstand

    Der Aufsichtsrat von Kapsch TrafficCom AG hat sich mit André Laux, Chief Operating Officer (COO) des Unternehmens, einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des bis 2024 laufenden Vorstandsmandats geeinigt. Georg Kapsch (CEO) übernimmt die Vertriebsagenden von Herrn Laux und ist somit für alle Vertriebsregionen verantwortlich. Andreas Hämmerle (CFO) verantwortet zusätzlich Supply Chain Management inklusive Produktion. Der Vorstand von Kapsch TrafficCom besteht ab sofort aus Georg Kapsch (CEO), Andreas Hämmerle  (CFO), und Alfredo Escribá (CTO).

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  • 11. August 2021
    Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das erste Quartal 2021/22.

    Headlines. Rückkehr zur Profitabilität bei niedrigerem Umsatz. Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung. Innenfinanzierte Tilgung von Finanzierungstranchen führte zu Bilanzverkürzung. Verzögerungen bei Ausschreibungen lassen noch keine genaueren Aussagen zum Grad der Profitabilität im H2   2021/22 zu. „Es ist uns nach einer schwierigen Phase gelungen, eine sichtbare Trendwende einzuläuten. Zurückblickend auf die letzten beiden Jahre bin ich überzeugt, dass wir die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen hinter uns haben und das Geschäftsjahr 2021/22 wieder profitabel abschließen werden“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 138,5 126,8 -8,4 % EBIT -11,3 6,6 >100 %    EBIT-Marge -8,2 % 5,2 % +13,4 %p Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -10,0 3,2 >100 % Ergebnis je Aktie (EUR) -0,77 0,24 >100 % Wien, 11. August 2021 – Obwohl der Umsatz von EUR 127 Mio. vergleichsweise gering war, konnte Kapsch TrafficCom das erste Quartal mit einem Gewinn abschließen. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) erreichte EUR 7 Mio. (Vorjahr: EUR ‑11 Mio.) und das den Anteilseignern zurechenbare Ergebnis betrug EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR ‑10 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,24 (Vorjahr: EUR ‑0,77). Das Finanzergebnis betrug EUR ‑2 Mio. (Vorjahr: EUR ‑1 Mio.). Mehr als die Hälfte davon entfiel auf nicht realisierte Wechselkursverluste. Im Juni erfolgte, wie vereinbart, eine Teiltilgung des Schuldscheindarlehens und eines Bankkredits in Höhe von insgesamt EUR 49 Mio. Da es dem Unternehmen gelang, in den vorangegangenen Monaten die Barreserven auszubauen, erfolgten die Tilgungen aus Eigenmitteln. Dieser Aktiv-Passiv-Tausch hatte einen bilanzverkürzenden Effekt. Die Bilanzsumme betrug am 30. Juni 2021 EUR 552 Mio. (31. März 2021: EUR 593 Mio.). Das positive Quartalsergebnis und die geringere Bilanzsumme ließen die Eigenkapitalquote auf 16 % (31. März 2021: 14 %) steigen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen war der Hauptgrund für den negativen Free Cashflow im ersten Quartal von EUR ‑11 Mio. (Vorjahr: EUR ‑27 Mio.). Die Nettoverschuldung stieg folglich auf EUR 181 Mio. (31. März 2021: EUR 170 Mio.). Zum 30. Juni beschäftigte Kapsch TrafficCom 4.538 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. März 2021: 4.657). Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2021/22 entfielen 71 % des Umsatzes auf das Segment Maut und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Der Umsatz wurde zu 56 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 40 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 5 % in der Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet.  Segment Maut. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 106,0 89,6 -15,4 % EBIT -8,9 3,1 >100 %    EBIT-Marge -8,4 % 3,5 % +11,9 %p Im ersten Quartal 2021/22 erreichte der Umsatz im Segment Maut EUR 90 Mio. (-15 %). Das Maut-EBIT lag bei EUR 3 Mio. (Vorjahr: EUR -9 Mio.). Die EBIT-Marge erreichte 4 % (Vorjahr: -8 %). Im ersten Quartal 2021/22 verkaufte Kapsch TrafficCom 2,0 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 2,9 Millionen). Segment Verkehrsmanagement. Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio. Q1 2020/21 Q1 2021/22 +/- Umsatz 32,5 37,2 +14,4 % EBIT -2,5 3,4 >100 %    EBIT-Marge -7,6 % 9,2 % +16,8 %p Im ersten Quartal 2021/22 erreichte der Umsatz im Segment Verkehrsmanagement EUR 37 Mio. (+14 %). Das Verkehrsmanagement-EBIT lag bei EUR 3 Mio. und somit über dem Wert des Vorjahrs (EUR -2 Mio.). Den Bericht über das erste Quartal 2021/22 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie ab heute, nicht vor 7:35 Uhr (MESZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

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  • 12. Juli 2021
    Kapsch Group strukturiert sich neu.

    Familienunternehmen bereitet Generationswechsel vor Wien, 12. Juli 2021 – Der global agierende Technologiekonzern Kapsch Group ordnet sich neu: Kapsch Group wird für die kommende Generation der Unternehmerfamilie neu aufgestellt. Kapsch Group kann auf eine fast 130-jährige Geschichte zurückblicken. Kapsch ist seit der Gründung stets ein familiengeführtes Unternehmen – derzeit in der vierten Generation. Der Erfolg beruht vor allem auf dem persönlichen Engagement der Unternehmerfamilie, der daraus resultierenden Unternehmenskultur sowie darauf, dass sich die Gruppe in all den Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und immer wieder neu erfunden hat. Mit Blick auf die nächste Generation der Familie Kapsch und um später zu gegebener Zeit einen reibungslosen Übergang auf die nächste Generation gewährleisten zu können, ist geplant, die Unternehmensgruppe neu aufzustellen. Im Fokus der Kapsch Group stehen nunmehr die Unternehmen Kapsch Aktiengesellschaft und Kapsch TrafficCom. Die Kapsch Group wird dem Einflussbereich von Elisabeth Kapsch und Georg Kapsch zugeordnet und bleibt wie bisher unter der Führung von Georg Kapsch als CEO. An den direkten Beteiligungsverhältnissen der KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH an der Kapsch TrafficCom AG und der Führung dieser durch Georg Kapsch ändert sich dadurch nichts. Die Kapsch BusinessCom scheidet mit Kari Kapsch aus der Kapsch Group aus. Kari Kapsch bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Kapsch BusinessCom und der Vorstand bleibt mit Franz Semmernegg und Jochen Borenich ebenfalls unverändert. Geplant ist, dass bei Kapsch BusinessCom die Invest Unternehmensbeteiligungs Aktiengesellschaft als Partner neu einsteigen wird, um die weitere Expansion der Kapsch BusinessCom zu unterstützen. Die Neuordnung der Kapsch Group wurde kürzlich gestartet. Im weiteren Verlauf sind noch behördliche Genehmigungen erforderlich; mit einem Abschluss ist voraussichtlich in einigen Monaten zu rechnen. Dabei hat der Umstrukturierungsprozess keine Auswirkungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden der Kapsch TrafficCom, der Kapsch Aktiengesellschaft  und Kapsch BusinessCom.

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  • 16. Juni 2021
    Kapsch TrafficCom – Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020/21.

    Highlights. Rückläufiger Umsatz von etwas mehr als 30   % gleichermaßen in allen Regionen EBIT von EUR -123 Mio Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigten Wirkung: Trotz eines Free Cashflow von EUR   -27   Mio. im ersten Quartal konnte über das Gesamtjahr ein positiver Wert von EUR   4   Mio. erreicht werden Keine Dividende (wie im Vorjahr) für das Geschäftsjahr 2020/21 „2020/21 war nicht nur aufgrund der COVID-Situation ein sehr schwieriges Jahr. Wir mussten das Unternehmen restrukturieren, um in Zukunft wieder nachhaltig profitabel zu sein. Das Geschäftsjahr 2021/22 soll nach zwei negativen Jahren eine Periode der Stabilisierung und Festigung sein“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. (Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio.) 2019/20 2020/21 +/- Umsatz 731,2 505,2 -30,9 % EBIT -39,2 -123,2 -214,4 %    EBIT-Marge -5,4 % -24,4 % -19,0 %p Periodenergebnis, den Anteilseignern zurechenbar -48,1 -102,9 -113,7 % Ergebnis je Aktie (EUR) -3,70 -7,91 -113,7 % Wien, 16. Juni 2021 – Der Umsatz von Kapsch TrafficCom ging im Geschäftsjahr 2020/21 auf EUR 505 Mio. zurück und lag damit 31 % (oder EUR 226 Mio.) unter dem Vorjahreswert. Die rückläufige Umsatzentwicklung mit etwas über 30 % betraf alle Regionen gleichermaßen. Geografisch betrachtet verteilte sich der Konzernumsatz wie folgt: Europa, Mittlerer Osten, Afrika (EMEA): 55 % Nord-, Mittel- und Südamerika (Americas): 41 % Asien-Pazifik (APAC): 5 % Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) war mit EUR -123 Mio. negativ (Vorjahr: EUR -39 Mio.). Die folgenden Effekte in Höhe von EUR 132 Mio. waren die Haupttreiber dafür: Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten (EUR -31 Mio.). Anpassung von Projektmargen und Drohverlustrückstellungen: Bei einigen Projekten, insbesondere in Nordamerika, wurden die Projektmargen angepasst und Umsatz und Vertragsvermögenswerte aus Kundenverträgen gemindert und Drohverlustrückstellungen gebildet. Dies wirkte sich in Summe mit EUR 79 Mio. negativ auf das EBIT aus. Auswirkungen von COVID-19: Die Umsätze im profitablen Komponentengeschäft litten stark unter dem gesunkenen Verkehrsaufkommen. Operative Währungseffekte: Die operativen Währungseffekte (netto) waren mit EUR 8 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 0 Mio.). Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten in den USA in Höhe von EUR 8 Mio. Restrukturierungskosten in Höhe von EUR 5 Mio. Das Finanzergebnis betrug EUR -10 Mio. und war um EUR 14 Mio. besser als der Vorjahreswert. Die Fremdwährungsverluste sanken um EUR 7 Mio. auf EUR -2,0 Mio. und der Wert des Vorjahrs beinhaltet die Abwertung einer, mittlerweile verkauften, Beteiligung in der Höhe von EUR 6 Mio. Der Steuerertrag betrug EUR 28 Mio. (Vorjahr: EUR 8 Mio.). Das Periodenergebnis war mit EUR ‑105 Mio. stark negativ (Vorjahr: EUR ‑56 Mio.). Den Anteilseignern der Gesellschaft war ein Ergebnis von EUR ‑103 Mio. zuzurechnen. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR ‑7,91 (Vorjahr: EUR ‑3,70). Die Nettoverschuldung erreichte EUR 170 Mio. (31. März 2020: EUR 176 Mio.), was einem Verschuldungsgrad von 200 % (31. März 2020: 96 %) entspricht. Die Nettoverschuldung war auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Da jedoch das Eigenkapital signifikant sank, erhöhte sich der Verschuldungsgrad. Das Nettoumlaufvermögen konnte auf EUR 110 Mio. reduziert werden (31. März 2020: EUR 168 Mio.), was die Basis für den positiven Free Cashflow von EUR 4 Mio. war. Der Vorstand wird, wie bereits verlautbart, der ordentlichen Hauptversammlung 2021 keine Dividendenauszahlung für das Verlustjahr 2020/21 vorschlagen. Auch im Folgejahr erscheint eine Ausschüttung als unwahrscheinlich. Segmentergebnisse. Im Geschäftsjahr 2020/21 entfielen 71 % des Umsatzes auf das Maut-Segment und 29 % auf das Segment Verkehrsmanagement. Segment Maut. (Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio.) 2019/20 2020/21 +/- Umsatz 563,5 358,2 -36,4 % EBIT 1,5 -117,2 > -100 %    EBIT-Marge 0,3 % -32,7 % -33,0 %p  Im Geschäftsjahr 2020/21 erreichte der Maut-Umsatz EUR 358 Mio. (-36 %). Speziell das Errichtungsgeschäft litt unter der COVID-19-Situation und brach um 54 % ein. Das Komponentengeschäft verlor rund 35 % während das Betriebsgeschäft „nur“ 20 % einbüßte. Das operative Ergebnis betrug EUR ‑117 Mio. (Vorjahr: EUR 1 Mio.). Hauptgrund dafür waren die Margenanpassungen und die Bildung von Drohverlustrückstellungen. Im Geschäftsjahr 2020/21 verkaufte Kapsch TrafficCom 9,9 Mio. On-Board Units, ein Rückgang von 3,3 Mio. Stück. Segment Verkehrsmanagement. (Wenn nicht anders angegeben, Werte in EUR Mio.) 2019/20 2020/21 +/- Umsatz 167,7 147,0 -12,4 % EBIT -40,7 -6,0 +85,4 %    EBIT-Marge -24,2 % -4,1 % +20,2 %p Im Geschäftsjahr 2020/21 erreichte der Umsatz im Segment Verkehrsmanagement EUR 147 Mio. (-12 %). Während der Umsatz in der Region EMEA auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte, sank er in der Region Americas um 21 % und in der Region APAC um 57 %. Das EBIT betrug im Geschäftsjahr EUR ‑6 Mio. und war damit deutlich besser als im Vorjahr (EUR ‑41 Mio.). Ausblick. Nach zwei negativen Jahren mit umfangreichen Restrukturierungen soll das Geschäftsjahr 2021/22 eine Periode der Stabilisierung und Festigung sein, bevor wieder ein dynamischer Wachstumskurs verfolgt wird. Der Umsatz sollte trotz der anhaltend geringen Visibilität in Hinblick auf das Neugeschäft ein dezentes Wachstum aufweisen. Die umgesetzten Maßnahmen zur Reduktion der Kostenbasis sollten Erfolge zeigen und das EBIT wieder positiv ausfallen lassen. Dabei muss insbesondere im ersten Quartal 2021/22 mit Nachlaufeffekten und zusätzlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung gerechnet werden. Für das Gesamtjahr erwartet das Management eine EBIT-Marge im unteren einstelligen Prozentbereich. Der Vorstand wird, wie bereits verlautbart, der ordentlichen Hauptversammlung 2021 keine Dividendenauszahlung für das Verlustjahr 2020/21 vorschlagen. Auch im Folgejahr erscheint eine Ausschüttung als unwahrscheinlich angesichts der geplanten Investitionen im Rahmen der Umsetzung der Strategie 2027. Um die Kapitalbasis des Unternehmens gegen unerwartete Entwicklungen zu schützen, wird der Vorstand der kommenden ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, ihm die Berechtigung zu einer Kapitalerhöhung zu gewähren. Mit diesem Vorratsbeschluss soll es möglich sein, das Grundkapital um bis zu 1,3 Millionen Aktien, das entspricht 10 %, zu erhöhen. Unterschiedliche Berichte über das Geschäftsjahr 2020/21 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie ab heute, 7:35 Uhr (MESZ), unter: www.kapsch.net/ktc/IR

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  • 27. Mai 2021
    Andreas Hämmerle wird zum 1. Juli 2021 Finanzchef der Kapsch TrafficCom in Wien

    Führungswechsel/Personalia Ab dem 1. Juli 2021 ist Andreas Hämmerle als Chief Financial Officer (CFO) neues Mitglied im Vorstand der Kapsch TrafficCom. Derzeit ist Hämmerle bereits im Unternehmen als Executive Vice President Finance tätig. „Im Namen des Vorstands gratuliere ich Andreas Hämmerle herzlich und freue mich darauf, ihn als neues Vorstandsmitglied willkommen zu heißen”, sagt Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. „Wir schätzen Andreas Hämmerle als erfahrene Führungspersönlichkeit. Mit seiner Unterstützung haben wir Kapsch TrafficCom sicher durch eine Transformationsphase navigiert - zudem hat er wesentlich dazu beigetragen, unsere finanzielle Position deutlich zu verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit seinen umfangreichen Erfahrungen und Kenntnissen, speziell im Finanzbereich, für die Zukunft gut aufgestellt sind.“  „Ich fühle mich geehrt und freue mich darauf, meine Arbeit als Chief Financial Officer der Kapsch TrafficCom aufzunehmen" sagt Hämmerle. „Zusammen mit einem großartigen Team werden wir die Unternehmensgeschichte erfolgreich fortschreiben.“ Hämmerle hatte vor seiner Tätigkeit bei Kapsch TrafficCom bereits diverse Management- und Vorstandspositionen inne. Er verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Markenartikelindustrie sowie in der Dienstleistungs- und Einzelhandelsbranche. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Change Management, Mergers & Acquisition, Restrukturierung, Compliance und Controlling in Veränderungssituationen.

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  • 16. April 2021
    Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2020/21.

    10:47 MESZ Das Geschäftsjahr 2020/21 von Kapsch TrafficCom ist mit 31. März 2021 zu Ende gegangen. Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund EUR 500 Mio. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) inklusive negativer Spezialeffekte wird einen Verlust von rund EUR 124 Mio. ergeben. Die relevantesten negativen Spezialeffekte wirken sich mit rund EUR -139 Mio. auf das EBIT aus und umfassten: EUR -79 Mio.: Anpassung der Projektmargen und Drohverlustrückstellungen, insbesondere bei Projekten in Nordamerika EUR -21 Mio.: Wertminderungen von Firmenwerten EUR -14 Mio.: Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen EUR -8 Mio.: Rückstellung für Rechtsstreit in den USA EUR -8 Mio.: Währungseffekte EUR -6 Mio.: Lagerwertberichtigung EUR -3 Mio.: Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Trotz des stark negativen Ergebnisses liegt die Eigenkapitalquote noch bei rund 14 %. Per 31. März 2021 hielt Kapsch TrafficCom liquide Mittel im Ausmaß von mehr als EUR 100 Mio.

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  • 23. Oktober 2020
    Berichtigungen von Wertansätzen und Margenanpassungen belasten das Ergebnis zusätzlich.

    15:20 MESZ Das wesentliche Ergebnis ist eine Firmenwertabschreibung in Höhe von rund EUR 21 Mio. Darüber hinaus mussten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs bei einigen Projekten, insbesondere in Nordamerika, die Projektmargen angepasst sowie Drohverlustrückstellungen gebildet werden. Dies wirkte sich in Summe mit rund EUR 32 Mio. negativ aus das operative Ergebnis (EBIT) aus. Zudem belasteten Währungseffekte das EBIT im Ausmaß von rund EUR 6 Mio. Als Ergebnis dieser Effekte wird der Umsatz des ersten Halbjahrs 2020/21 rund EUR 258 Mio. betragen und das EBIT rund EUR -58 Mio. Daher erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020/21 aktuell ein negatives EBIT im höheren zweistelligen Millionenbereich sowie einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich von rund 25 %.

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  • 2. Oktober 2020
    Kapsch TrafficCom: überarbeiteter Ausblick, keine Dividende für 2020/21.

    12:48 MESZ Basierend auf ersten Indikationen für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen keine Verbesserung der Umsatz- und Ertragssituation gegenüber dem ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2020/21. Daher wird auch das operative Ergebnis (EBIT) im Gesamtjahr voraussichtlich klar negativ ausfallen. Die Prognosen lassen einen zweistellig negativen Millionenbetrag erwarten. Ein wesentlicher Grund dafür ist COVID-19: Die Umsätze im profitablen Komponentengeschäft leiden stark unter dem gesunkenen Verkehrsaufkommen. Zudem kommt es – trotz einiger erfreulicher Projektgewinne – vermehrt zu Verzögerungen bei Ausschreibungen und Auftragserteilungen. Aufholeffekte in relevantem Ausmaß werden erst für das nächste Geschäftsjahr erwartet. Etwaige Berichtigungen von Wertansätzen langfristiger Vermögenswerte können aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2020/21 nicht ausgeschlossen werden. Auch in Bezug auf den Jahresumsatz sind genaue Vorhersagen noch schwierig. Aktuell geht das Unternehmen von einem Rückgang von 15 % bis 20 % aus. Aufgrund der erwarteten, klar negativen Ergebnisse wird die bestehende Dividendenpolitik bis auf weiteres ausgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2020/21 ist mit keiner Dividende zu rechnen.

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  • 10. September 2020
    Kapsch TrafficCom – Zusammenfassung der Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung.

    Wien, 10. September 2020; 13:44 MESZ  – In der gestern abgehaltenen ordentlichen Hauptversammlung von Kapsch TrafficCom AG wurden folgende Beschlüsse getroffen: Keine Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019/20; Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019/20. PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020/21 bestellt. Beschluss der Vergütungspolitik für Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats. Anpassung der Satzung, um die Grundlage zu schaffen, dass in Zukunft Aktionäre an einer Hauptversammlung auch im Wege einer Fernteilnehme teilnehmen und/oder ihre Stimme auch im Wege der Fernabstimmung abgeben können; sodass die Möglichkeit der Abhaltung von Aufsichtsratssitzungen im Wege einer qualifizierten Videokonferenz/Videokonferenzsitzung ausdrücklich in der Satzung verankert wird. Das Präsenzerfordernis wird auf drei Mitglieder des Aufsichtsrats (zuvor drei von der Hauptversammlung gewählte Mitglieder) reduziert.

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  • 24. Juli 2020
    Umsatzrückgang und negatives EBIT im Q1 2020/21. Keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019/20.

    16:06 MESZ Kapsch TrafficCom erwartet aufgrund vorläufiger Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2020/21 einen Umsatz von rund EUR 138 Mio. (Vorjahr: EUR 186 Mio.) und ein Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) von rund EUR -11 Mio. (Vorjahr: EUR 5 Mio.). Wie bereits im Zuge der Bekanntgabe der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20 kommuniziert, erwartet das Management, dass die Herausforderungen (und die damit verbundenen Aufwände) rund um die Personalknappheit in Nordamerika voraussichtlich bis Ende 2020 andauern werden. Außerdem geht das Management davon aus, dass Mehraufwände bei der Implementierung neuer Software wahrscheinlich bis ins erste Halbjahr 2020/21 anfallen werden. Die vorliegenden Ergebnisse für das Q1 2020/21 zeigen, dass diese negativen Einflussfaktoren deutlich stärker als erwartet ausfallen. Der erhebliche Umsatz- und Ergebnisrückgang im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ist auch durch das Auslaufen von Großprojekten – Betrieb des landesweiten Mautsystems in Tschechien und Errichtung eines landesweiten Mautsystems in Bulgarien – sowie die mittlerweile beendeten Mautprojekte in Deutschland begründet. Kapsch TrafficCom hat bereits vor Wochen ein Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm initiiert, das sowohl kurzfristig wirksame als auch nachhaltige Maßnahmen umfasst. Ein Ziel ist es, negative Einflussfaktoren auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahrs bestmöglich abzufedern. Die finalen Ergebnisse für Q1 2020/21 werden wie geplant am 12. August 2020 veröffentlicht. Bis dahin wird – basierend auf aktualisierten Schätzungen – die Werthaltigkeit verschiedener langfristiger Vermögenswerte (immaterielle Vermögenswerte inklusive Firmenwerte sowie Sachanlagen) einer kritischen Prüfung unterzogen. Aufgrund der internationalen COVID-19-Maßnahmen ist die Visibilität in Bezug auf mögliches Neugeschäft weiterhin sehr niedrig. Deshalb und wegen der schwachen Ergebnisse des ersten Quartals entschied sich der Vorstand, vom ursprünglichen Dividendenvorschlag (EUR 0,25 je Aktie) abzugehen und der ordentlichen Hauptversammlung am 9. September 2020 keine Ausschüttung vorzuschlagen.

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  • 20. April 2020
    Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2019/20 deutlich unter den Erwartungen; reduzierter Dividendenvorschlag.

    15:46 MESZ Die vorläufigen Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 zeigen einen Umsatz von rund EUR 731 Mio. und damit unter Guidance. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit („EBIT“) wird voraussichtlich rund EUR -38 Mio. betragen. Exklusive Einmaleffekte in Höhe von rund EUR -39 Mio. wäre das EBIT voraussichtlich knapp positiv. Die Einmaleffekte umfassen: Wertberichtigungen aufgrund aktualisierter Einschätzungen zum weiteren Geschäftsverlauf in Sambia (rund EUR -27 Mio.), Abschreibungen aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Projekte zur deutschen Infrastrukturabgabe (rund EUR -7 Mio.) sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit der Beendigung der Aktivitäten der Konzerngesellschaft Streetline (rund EUR -3 Mio.) und dem Ende des Mautprojekts in Tschechien (rund EUR -2 Mio.). Sonstige Einmaleffekte (netto) werden voraussichtlich rund EUR -1 Mio. betragen. Operativ führten erhebliche Mehraufwände bei der anspruchsvollen Implementierung von neuen Software-Lösungen in bestehende Kundensysteme zu signifikanten Kostenüberschreitungen. Die negative Aktienkursentwicklung eines finanziellen Vermögenswerts (15,4 % Beteiligung an Q-Free ASA, Norwegen) schlug sich mit rund EUR -6 Mio. im Finanzergebnis nieder. Zudem führten Wechselkursturbulenzen gegen Ende des Geschäftsjahres zu (fast ausschließlich nicht realisierten) Wechselkursverlusten von voraussichtlich rund EUR -9 Mio. Aufgrund des schwachen Periodenergebnisses und sofern rechtlich zulässig, beabsichtigt der Vorstand der Hauptversammlung eine reduzierte Dividende von voraussichtlich EUR 0,25 vorzuschlagen. Für das Geschäftsjahr 2020/21 erwartet das Management wieder ein deutlich positives EBIT. Ein konkreter Ausblick ist aber angesichts der aktuellen globalen Lage (SARS-CoV-2) bis auf Weiteres nicht möglich. Kapsch TrafficCom wird die finalen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019/20 am 16. Juni 2020 veröffentlichen.

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  • 9. März 2020
    Ausschreibungsverfahren, in dem Kapsch TrafficCom als Bestbieter hervorgegangen war, eingestellt.

    22:56 MEZ Am 15. November 2019 teilte Kapsch TrafficCom mit, Bestbieter für ein Mautprojekt in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zu sein. Es handelte sich dabei um die Ausschreibung für die Gauteng-Provinz in Südafrika. Das Gesamtprojektvolumen über eine Laufzeit von sechs Jahren hätte mehr als EUR 400 Millionen betragen sollen. Kapsch TrafficCom erhielt die Mitteilung, dass die Ausschreibung eingestellt wurde. Ob es zu einer neuerlichen Ausschreibung kommen wird und wann ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Der bis zum 2. Dezember 2019 laufende Mautvertrag wurde jedoch bereits um ein weiteres Jahr verlängert.

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  • 12. Februar 2020
    Kapsch TrafficCom mit schwachem EBIT in der Periode Q1-Q3 2019/20. Kein Ausblick auf das EBIT des Geschäftsjahres.

    15:10 MEZ Kapsch TrafficCom erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019/20 ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von EUR 7,7 Mio. Das stellt einen Rückgang zum Vergleichswert des Vorjahres um rund 77 % dar und inkludiert Einmaleffekte von EUR -10,6 Mio. Basierend auf der schwachen Ergebnisentwicklung widerruft die Gesellschaft ersatzlos den bestehenden Ausblick für das EBIT des Gesamtjahres (EUR 35 Mio. exklusive Einmaleffekte). Die Highlights des Zeitraums Q1–Q3 2019/20 werden plangemäß am 18. Februar 2020 veröffentlicht.

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  • 20. Dezember 2019
    Kapsch TrafficCom erhält ein Großprojekt in den USA.

    17:33 MEZ Kapsch TrafficCom ist Lieferant der Plenary Infrastructure Belle Chasse LLC. Dabei handelt es sich um ein Konsortium, das soeben vom Louisiana Department of Transport and Development mit dem Belle Chasse Bridge & Tunnel Replacement Public-Private Partnership beauftragt wurde. Kapsch TrafficCom wird an das Konsortium Mauttechnologie liefern sowie das Mautsystem betreiben und erhalten. Die Errichtung des Mautsystems wird voraussichtlich im Jahr 2023 beginnen. Nach erfolgter Errichtung wird Kapsch TrafficCom das System für 30 Jahre technisch und kommerziell betreiben. Das Projektvolumen für Kapsch TrafficCom über diese 30 Jahre wird voraussichtlich mehr als USD 100 Mio. betragen. Das Gesamtprojekt umfasst den Bau einer vierspurigen Brücke, welche die bestehende Verkehrsinfrastruktur (eine Brücke und einen Tunnel) ersetzen wird. Die neu errichtete Brücke wird mit moderner, vollelektronischer Mauttechnologie (die keine Mautstationen benötigt) ausgestattet sein. All dies erfolgt im Rahmen des ersten Public-Private-Partnership-Projekts (PPP-Projekts) in diesem US-Bundesstaat. Das beauftragte Konsortium wird seine Investitionen über Mauteinnahmen auf der Brücke refinanzieren. Das Projekt soll im Jänner 2020 beginnen und hat eine Gesamtlaufzeit von rund 34 Jahren: etwas über vier Jahre für die Errichtung der Brücke und 30 Jahre Betrieb und Wartung.

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  • 19. Dezember 2019
    Joint Venture von Kapsch TrafficCom und CTS EVENTIM beziffert Ansprüche gegen den Bund auf rund EUR 560 Mio.

    München/Wien, 19. Dezember 2019, 15:32 MEZ  – Die autoTicket GmbH ist Betreibergesellschaft der durch den Bund geplanten Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“) in Deutschland. Sie ist ein 50/50 Joint Venture der Gesellschafter Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA. Nach der einseitigen Kündigung des Betreibervertrages zur Infrastrukturabgabe per 30. September 2019 durch das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben die autoTicket GmbH und ihre beiden Gesellschafter heute entschieden, die vertraglich vereinbarten finanziellen Ansprüche gegenüber dem Bund auf insgesamt rund EUR 560 Mio. zu beziffern und in dieser Höhe in mehreren Schritten geltend zu machen. autoTicket GmbH und ihre Gesellschafter Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA sind überzeugt, dass autoTicket GmbH für den vorliegenden Fall der Vertragsbeendigung durch den Bund Anspruch auf den entgangenen Gewinn über die Vertragslaufzeit hat. Weiterhin sieht der Betreibervertrag die Kompensation der Beendigungskosten vor, zu denen auch Schadensersatzansprüche der beauftragten Unterauftragnehmer gehören. Zu den relevanten Unterauftragnehmern gehören – in unterschiedlichem Umfang – auch Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA sowie mit diesen verbundene Unternehmen. Der Betreibervertrag sieht ein effizientes Verfahren zur Streitbeilegung vor: Zunächst soll ein unabhängiger Stichtagsprüfer die Ermittlung des entgangenen Gewinns überprüfen. Zur Klärung der Ansprüche ist im Anschluss ein Verhandlungsverfahren mit dem Bund vorgesehen. Für den Fall des Scheiterns ist zur Erreichung einer endgültigen Entscheidung ein Schiedsverfahren vorgesehen.

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  • 15. November 2019
    Kapsch TrafficCom ist Bestbieter für ein Großprojekt.

    Kapsch TrafficCom wurde darüber informiert, Bestbieter für ein Mautprojekt in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zu sein. Nach einer abschließenden Due Diligence, dem Ablauf der Einspruchsfrist und unter der Voraussetzung erfolgreicher Verhandlungen mit dem Kunden könnte der Zuschlag zum Projekt in den nächsten drei Wochen erfolgen. Das Gesamtprojektvolumen über die Laufzeit von sechs Jahren wird voraussichtlich mehr als EUR 400 Millionen betragen. Kapsch TrafficCom wird weitere Details verlautbaren, sobald der Vertrag gesichert ist.

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  • 14. Oktober 2019
    Kapsch TrafficCom erwartet ein schwaches EBIT für das erste Halbjahr 2019/20. Ausblick angepasst. Umsatz entwickelt sich nach Plan.

    Wien, 14. Oktober 2019  – Kapsch TrafficCom gibt auf Grundlage vorläufiger Zahlen bekannt, dass das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) für das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2019/20 voraussichtlich rund EUR 8 Mio. betragen wird. Bereinigt um Einmaleffekte insbesondere im Zusammenhang mit der Beendigung der Mautprojekte in Deutschland hätte das EBIT rund EUR 14 Mio. betragen (Vergleichsperiode des Vorjahres: EUR 17,8 Mio.). Der Umsatz wird voraussichtlich rund EUR 358 Mio. erreichen und damit über dem Vergleichswert des Vorjahres (EUR 335,8 Mio.) liegen. Basierend auf den vorläufigen Halbjahresergebnissen passt Kapsch TrafficCom den Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2019/20 an. Aus heutiger Sicht sollte ein EBIT (exklusive Einmaleffekte) von rund EUR 35 Mio. (Schwankungsbreite: +/- 10 %) zu erreichen sein. Bisher ging das Unternehmen davon aus, dass das EBIT des Wirtschaftsjahres 2019/20 (bereinigt um Einmaleffekte) den Vergleichswert des Vorjahres (EUR 57 Mio.) um mindestens 5 % übersteigen wird. Der Ausblick für den Jahresumsatz wird bestätigt: Der Wert des Vorjahres (EUR 737,8 Mio.) soll um mindestens 5 % übertroffen werden. Die finalen Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019/20 werden am 20. November 2019 veröffentlicht.

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  • 20. Juli 2019
    Vorläufige Ergebnisse des Q1 2019/20: Umsatzanstieg im Jahresvergleich, EBIT jedoch unter den Erwartungen. Ausblick für das Wirtschaftsjahr bestätigt.

    Der von Kapsch TrafficCom bereits veröffentlichte Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2019/20 sieht einen ähnlichen Verlauf wie im vorangegangenen Jahr vor: Auf ein schwächeres erstes Halbjahr wird voraussichtlich ein starkes zweites Halbjahr folgen. Diese Saisonalität dürfte im Q1 2019/20 beim Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) stärker ausfallen als erwartet. Es wird voraussichtlich rund EUR 4,6 Mio. betragen (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Ein weiterer negativer Effekt könnte aus der Konsolidierung der noch nicht final verfügbaren Ergebnisse des Deutschlandgeschäfts resultieren. Hingegen wird der Umsatz des ersten Quartals 2019/20 im Jahresvergleich deutlich ansteigen und rund EUR 186 Mio. erreichen (Vorjahr: EUR 158,2 Mio.). Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für Wirtschaftsjahr 2019/20 (Anstieg von Umsatz und EBIT um jeweils mindestens 5 %). Die finalen Ergebnisse für das erste Quartal 2019/20 wird Kapsch TrafficCom am 20. August 2019 veröffentlicht.

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  • 19. Juni 2019
    Stellungnahme von Kapsch TrafficCom zu den Kündigungsschreiben in Zusammenhang mit der deutschen Infrastrukturabgabe.

    MTS Maut & Telematik Services GmbH, eine 100 prozentige Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom AG, erhielt im Jahr 2018 den Zuschlag zur Planung, Entwicklung, Errichtung, Betrieb und Unterhaltung des automatischen ISA-Kontrolleinrichtungssystems (Automatische Kontrolle) zur Kontrolle der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“). Zudem wurde ein gemeinsames Konsortium aus Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA mit der Erhebung der Pkw-Maut beauftragt. Kapsch TrafficCom wurde heute informiert, dass beide Verträge in Zusammenhang mit der Pkw-Maut vom Kunden mit Wirkung zum 30. September 2019 gekündigt wurden. Derzeit wird die Kündigung und deren Konsequenzen geprüft. Die Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen sollen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte.

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