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Kapsch  
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
9. April 2019
Kapsch TrafficCom erhält neuen Auftrag in der Dominikanischen Republik.

Urbanes Mobilitätsmanagement für Santo Domingo mit EcoTrafiXTM 17 Monate Implementierung, vier Jahre technischer Betrieb Auftrag in Kooperation mit EVOCON, dem Partner vor Ort Wien, 9. April 2019  – Kapsch TrafficCom und sein Partner EVOCON erhielten bei einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für die Lieferung der Komplettlösung für urbanes Mobilitätsmanagement EcoTrafiXTM für die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo. Der Auftrag wurde von der lokalen Behörde Instituto Nacional de Tránsito y Transporte Terrestre (INTRANT) vergeben und beinhaltet die Implementierung (d.h. Entwicklung und Errichtung) der neuen Infrastruktur über einen Zeitraum von 17 Monaten sowie den technischen Betrieb für vier Jahre. Der Gesamtauftragswert von rund 18 Millionen EUR teilt sich im Verhältnis 60:40 auf die Konsortialpartner Kapsch und EVOCON auf. Der erste Teil der Ausschreibung umfasst die Planung, Lieferung, Installation, den Testbetrieb sowie die Inbetriebnahme und Bereitstellung von EcoTrafiXTM. Dazu gehören 100 neue Kreuzungen, 2.200 neue Ampeln, 40 CCTV-Kameras, 400 CVD-Fahrzeugerkennungskameras, Wechselverkehrszeichen und die Ausrüstung für die Leitzentrale. Die Instandhaltung wird 260 bereits bestehende Kreuzungen samt Ampeln und CCTV-Kameras sowie die neu installierten Anlagen abdecken. „Mit diesem Auftrag stärken wir unsere Präsenz und Expertise im urbanen Mobilitätsmanagement im lateinamerikanischen Raum“, erklärt André F. Laux, COO von Kapsch TrafficCom. „Santo Domingo ist das größte Ballungszentrum in der Karibik, was hohe Anforderungen an die Mobilität in der Stadt mit sich bringt. Wir sind stolz darauf, dass die Wahl auf unsere Lösung gefallen ist. So können wir die Stadt dabei unterstützen, ihre Mobilität der Zukunft effizienter und sicherer zu gestalten.“ Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat Kapsch TrafficCom zu einem international anerkannten Anbieter intelligenter Verkehrssysteme gemacht. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom mit Hauptsitz in Wien, Österreich, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und notiert seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG). Die aktuell mehr als 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2017/18 einen Umsatz von rund 693,3 Mio. EUR.

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21. Februar 2019
Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2018/19

Highlights. Rekordumsatz im dritten Quartal Beide Segmente im Q3 mit Umsatzanstieg, erfreuliche EBIT-Entwicklung Wertberichtigung in Höhe von EUR 4,0 Mio. verhinderte aber ein noch besseres Ergebnis Zu Beginn des Wirtschaftsjahres führten zeitliche Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten zu Umsatz- und EBIT-Rückgang Nach neun Monaten: Umsatz 5,2 % über Vorjahresperiode, EBIT 4,9 % unter Vorjahresperiode Ausblick auf das Wirtschaftsjahr: Umsatz über und EBIT auf Vorjahresniveau „Das dritte Quartal 2018/19 war für Kapsch TrafficCom sehr erfolgreich. Wir erzielten den höchsten Quartalsumsatz in der Konzerngeschichte und konnten gleichzeitig die Profitabilität deutlich steigern. Neue Großaufträge in Deutschland, eine dynamische Entwicklung des US-Geschäfts und ein neuer Vertrag in Polen sind nur einige, ausgesuchte Highlights“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q3 2017/18 Q3 2018/19 +/- Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2018/19 +/- Umsatz 167,1  197,2 +18,1 % 506,9 533,1 +5,2 % EBIT 10,0  15,8 + 57,1 % 35,3 33,6 -4,9 % EBIT-Marge 6,0 %  8,0 % +2,0%p 7,0 % 6,3 % -0,7 %p Periodenergebnis 8,9 13,5 +52,5 % 22,9 21,9 -4,5 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,70 1,07 +52,9 % 1,80 1,77 -1,9 % Wien, 21. Februar 2019  – Ein starkes drittes Quartal half Kapsch TrafficCom die enttäuschenden Ergebnisse zu Beginn des Wirtschaftsjahres weitgehend wettzumachen. Das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2018/19 einen Umsatz von EUR 533,1 Mio. (+5,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das EBIT betrug EUR 33,6 Mio. (-4,9 %). Zum Halbjahr lag das EBIT noch 29,5 % unter dem Vorjahreswert. Die Wertberichtigung eines Steuerguthabens in Brasilien in Höhe von EUR 4,0 Mio. verhinderte allerdings ein noch besseres Ergebnis. Die EBIT-Marge betrug 6,3 % (Vorjahr: 7,0 %). Das Finanzergebnis der ersten drei Quartale betrug EUR -2,3 Mio. und war um EUR 1,8 Mio. besser als der Vorjahreswert. Dabei hoben sich der positive Einmaleffekt aufgrund des Verkaufs der Minderheitsbeteiligung am US-Unternehmen ParkJockey (EUR 5,1 Mio.) und negative Fremdwährungseffekte, insbesondere in Zusammenhang mit dem Südafrikanischen Rand, (EUR -5,3 Mio.) auf. Der Steueraufwand betrug EUR 9,4 Mio. (Vorjahr: EUR 7,7 Mio.). Das Periodenergebnis für Q1-Q3 2018/19 lag bei EUR 21,9 Mio. (Vorjahr: EUR 22,9 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 1,77 (Vorjahr: EUR 1,80) entspricht. Der Free Cashflow lag mit EUR -32,7 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR +40,6 Mio. Ausschlaggebend dafür waren primär gestiegene Forderungen und Lagerbestände. Aufgrund des negativen Free Cashflows und der Dividendenausschüttung (EUR 19,5 Mio.) stieg die Nettoverschuldung auf EUR 42,9 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 18,3 %. Die Eigenkapitalquote war weiterhin stark bei 37,1 % (31. März 2018: 37,0 %). Segmentergebnisse. In den ersten neun Monaten 2018/19 entfielen 76,3 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23,7 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 60,3 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 32,8 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 6,9 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio Q3 2017/18 Q3 2018/19 +/- Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2018/19 +/- Umsatz 126,1  144,8 +14,8 % 386,9 406,9 +5,2 % EBIT 9,7  15,5 + 59,3 % 41,8 40,3 -3,6 % EBIT-Marge 7,7 %  10,7 % +3,0%p 10,8 % 9,9 % -0,9 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im dritten Quartal 2018/19 auf EUR 144,8 Mio. Das ist ein Plus von 14,8 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 10,7 % und lag drei Prozentpunkte über jener des Vorjahres. In den ersten drei Quartalen 2018/19 stieg der ETC-Umsatz zur Vergleichsperiode des Vorjahres um 5,2 %, auf EUR 406,9 Mio. Dabei gelang es, einen Umsatzrückgang in der Region EMEA (-5,9 %) durch Umsatzanstiege in den Regionen Americas (+25,4 %) und APAC (+46,6 %) mehr als auszugleichen. Das ETC-EBIT lag bei EUR 40,3 Mio. und damit 3,6 % unter dem Wert des Vorjahres. Dieser Rückgang resultierte primär aus den schwachen Ergebnissen in den ersten Monaten dieses Wirtschaftsjahres. In den ersten neun Monaten verkaufte Kapsch TrafficCom 10,58 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 9,73 Mio.). IMS (intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio. Q3 2017/18 Q3 2018/19 +/- Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2018/19 +/- Umsatz 41,0  52,4 +28,0 % 120,0 126,1 +5,2 % EBIT 0,3  0,3 -9,3 % -6,5 -6,7 -3,4 % EBIT-Marge 0,8 %  0,6 % -0,2 %p -5,4 % -5,3 % +0,1 %p Der IMS-Umsatz im dritten Quartal 2018/19 legte gegenüber dem Vorjahr um 28,0 % auf EUR 52,4 Mio. zu. Das EBIT war mit EUR 0,3 Mio. wieder positiv. In den ersten drei Quartalen 2018/19 stieg der Segmentumsatz um 5,2 % auf EUR 126,1 Mio. Dafür waren die Vertriebsregionen Americas (+10,0 %) und EMEA (+4,2 %) verantwortlich. Nur in der Region APAC sank der Umsatz von EUR 3,9 Mio. auf EUR 1,9 Mio. Das IMS-EBIT lag bei EUR -6,7 Mio. und somit auf Niveau des Vorjahres (EUR -6,5 Mio.). Ausblick. Basierend auf den Ergebnissen für die ersten drei Quartale 2018/19 geht das Management für das laufende Wirtschaftsjahr von einem Umsatzanstieg aus. Das EBIT (exklusive Währungs- und Sondereffekte) wird voraussichtlich das Vorjahresniveau erreichen. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) im Frühjahr 2019 sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom haben. Der dortige Umsatz des Unternehmens bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über die ersten drei Quartale 2018/19 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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19. Dezember 2018
Konsortium aus Kapsch TrafficCom und CTS EVENTIM soll Zuschlag für Erhebung der deutschen Pkw-Maut erhalten.

Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zuständige Vergabestelle hat der Kapsch TrafficCom AG und der CTS EVENTIM AG & Co. KGaA mitgeteilt, dass ihr gemeinsames Konsortium mit der Erhebung der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“) beauftragt werden soll. Kapsch TrafficCom und CTS EVENTIM hatten sich als Bietergemeinschaft an der EU-weiten Ausschreibung des Bundes für dieses Projekt beteiligt. Als Betreibergesellschaft ist ein Joint Venture vorgesehen, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent der Anteile halten und das sie voraussichtlich at-equity bilanzieren werden. Der endgültige Zuschlag kann erst nach planmäßiger Vorabinformation der unterlegenen Bieter – frühestens am 30. Dezember 2018 – erteilt werden. Sofern jedoch einer der unterlegenen Bieter durch Inanspruchnahme vergaberechtlichen Rechtsschutzes ein Zuschlagsverbot auslöst, ist der Ausgang eines solchen Verfahrens abzuwarten. Der Vertrag des Bundes mit der Betreibergesellschaft beginnt mit der verbindlichen Zuschlagserteilung und läuft über mindestens zwölf Jahre ab Beginn der Erhebung der Infrastrukturabgabe. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, die Zusammenarbeit einmalig um drei Jahre oder dreimalig um jeweils ein Jahr (also auf insgesamt maximal 15 Jahre) zu verlängern. Über die gesamte Vertragsmindestlaufzeit beträgt das Auftragsvolumen für die Betreibergesellschaft in Summe knapp EUR 2 Mrd. (inklusive Umsatzsteuer).

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21. November 2018
Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018/19.

Highlights. Zweites Quartal 2018/19 sequenziell deutlich besser, aber im Jahresvergleich schwächer Zeitliche Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten wirkten sich auf Umsatz und EBIT aus Bis zum Ende des Wirtschaftsjahres werden Entscheidungen zur Vergabe weiterer Großprojekte erwartet Ausblick bestätigt: Umsatz und EBIT auf Vorjahresniveau „Nach enttäuschenden ersten drei Monaten gelang uns im zweiten Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres eine deutliche Verbesserung. Dass die Richtung stimmt, beweisen zudem die verschiedenen Neuaufträge, über die wir in den letzten Wochen berichtet haben. Wir arbeiten intensiv daran, bis zum Ende des Wirtschaftsjahres weitere schöne Erfolge vermelden können“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q2 2017/18 Q2 2018/19 +/- H1 2017/18 H1 2018/19 +/- Umsatz 175,6 177,6  +1,2 % 339,8 335,8  -1,2 % EBIT   13,5   10,7 -21,1 %   25,3   17,8 -29,5 %     EBIT-Marge         7,7 %         6,0 %     -1,7 %p         7,4 %         5,3 %     -2,1 %p Periodenergebnis    7,5    5,9 -21,0 %   14,1     8,4 -40,4 % Ergebnis je Aktie (EUR)       0,58       0,49 -15,7 %       1,10       0,70 -36,8 % Wien, 21. November 2018  – Kapsch TrafficCom erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018/19 einen Umsatz von EUR 335,8 Mio. und lag damit knapp (-1,2 %) unter dem Wert der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das EBIT betrug EUR 17,8 Mio. (-29,5 %) und die EBIT-Marge sank von 7,4 % auf 5,3 %. Wie das gesamte erste Quartal war auch der Beginn des zweiten Quartals noch von zeitlichen Verschiebungen innerhalb bestehender Errichtungsprojekte (ETC-Segment) beeinflusst. Nach einem traditionell eher ruhigen August verhalf ein guter September zu einem Quartalsumsatz 12,3 % über dem Wert für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres und auf Höhe des Vergleichsquartals des Vorjahres. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) stieg sequenziell um 50,3 %, lag aber um EUR 2,9 Mio. unter dem Wert des zweiten Quartals 2017/18. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2018/19 blieb zur Vergleichsperiode des Vorjahres stabil. Der Steueraufwand sank aufgrund des niedrigeren Vorsteuerergebnisses auf EUR 3,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,7 Mio.). Das Periodenergebnis für das erste Halbjahr 2018/19 betrug EUR 8,4 Mio. (Vorjahr: EUR 14,1 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,70 (Vorjahr: EUR 1,10) entspricht. Der Free Cashflow in Höhe von EUR -16,9 Mio. (Vorjahr: EUR -1,0 Mio.) spiegelte die schwächeren operativen Ergebnisse und die mehr als doppelt so hohe Zunahme des Nettoumlaufvermögen wider. Als Konsequenz davon und aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 19,5 Mio. stieg die Nettoverschuldung auf EUR 31,7 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 14,4 %. Die Eigenkapitalquote war weiterhin stark bei 35,9 % (31. März 2018: 37,0 %). Die Bilanzsumme betrug EUR 614,6 Mio. (31. März 2018: EUR 621,1 Mio.). Segmentergebnisse. Im ersten Halbjahr 2018/19 entfielen 78,1 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 21,9 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautgeschäft). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q2 2017/18 Q2 2018/19 +/- H1 2017/18 H1 2018/19 +/- Umsatz 137,4 142,6 +3,8 % 260,7 262,1   +0,5 % EBIT   17,4   17,8 +2,2 %   32,1   24,8 -22,7 %     EBIT-Marge       12,7 %       12,5 %    -0,2 %p       12,3 %         9,5 %     -2,8 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im zweiten Quartal 2018/19 auf EUR 142,6 Mio. Das ist ein Plus von 19,3 % im Vergleich zu den ersten drei Monaten. Die EBIT-Marge erreichte 12,5 % und lag auf Niveau des Vorjahres. Im ersten Halbjahr stieg der ETC-Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5 %, auf EUR 262,1 Mio. Dabei gelang es, einen Umsatzrückgang von 9,0 % in der Region EMEA durch Umsatzanstiege in den Regionen Americas (+17,7 %) und APAC (+44,0 %) auszugleichen. Das ETC-EBIT lag bei EUR 24,8 Mio. und damit 22,7 % unter dem Wert des Vorjahres. Dies resultierte primär aus den vergleichsweise schwachen Ergebnissen des ersten Quartals. Im ersten Halbjahr verkaufte Kapsch TrafficCom 6,77 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 5,85 Mio.). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q2 2017/18 Q2 2018/19 +/- H1 2017/18 H1 2018/19 +/- Umsatz 38,2 35,0   -8,2 % 79,1 73,7 -6,8 % EBIT  -3,9  -7,1 -83,0 %  -6,8  -7,0 -2,8 %     EBIT-Marge    -10,2 %    -20,4 %   -10,2 %p      -8,6 %      -9,5 %   -0,9 %p Im IMS-Segment sank der Umsatz im zweiten Quartal 2018/19 auf EUR 35,0 Mio. (-9,3 % gegenüber den ersten drei Monaten). Nach einem leicht positiven EBIT im ersten Quartal (EUR 0,1 Mio.) musste Kapsch TrafficCom in diesem Segment im zweiten Quartal einen operativen Verlust von EUR 7,1 Mio. hinnehmen. Im ersten Halbjahr 2018/19 betrug der Segmentumsatz EUR 73,7 Mio. (-6,8 %). Rückgänge war in allen Vertriebsregionen zu verzeichnen. Während die Betriebsumsätze um 0,4 % stiegen, sanken die Errichtungsumsätze um 14,9 %. Das IMS-EBIT betrug im ersten Halbjahr 2018/19 EUR -7,0 Mio. und lag auf Niveau des Vorjahres (EUR -6,8 Mio.). Die ab September 2018 vollkonsolidierte Beteiligung Intelligent Mobility Solutions Ltd. in Sambia trug im Wesentlichen aufgrund von Währungsverlusten negativ zum EBIT bei. Weiters gab es operative Verluste im Geschäftsfeld Smart Urban Mobility sowie Anpassungen der Gewinnmargen bei einigen Bestandsprojekten. Ausblick. Trotz der bereits zahlreichen und teils substantiellen Projektgewinne im laufenden Wirtschaftsjahr arbeitet Kapsch TrafficCom weiterhin intensiv an spannenden Opportunitäten. Das Management erwartet für das laufende Wirtschaftsjahr, bei Umsatz und EBIT das Vorjahresniveau zu erreichen. Dabei sind etwaige Währungs- und Sondereffekte nicht berücksichtigt. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) im Frühjahr 2019 sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom haben. Der dortige Umsatz bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. Der Bericht zum ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2018/19 ist hier abrufbar.

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11. Oktober 2018
Kapsch TrafficCom soll mit der stationären Kontrolle der deutschen Pkw-Maut beauftragt werden.

Kapsch TrafficCom hat sich am Vergabeverfahren „Planung, Entwicklung, Errichtung, Betrieb und Unterhaltung des automatischen ISA-Kontrolleinrichtungssystems (Automatische Kontrolle)“ zur Kontrolle der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“) beteiligt. Die zuständige Vergabestelle hat Kapsch TrafficCom über die Absicht benachrichtigt, den Vertrag mit MTS Maut & Telematik Services GmbH, einer 100 prozentigen Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom AG, zu schließen. Der Zuschlag kann bei planmäßiger Vorabinformation der unterlegenen Bieter frühestens am 22. Oktober 2018 erteilt werden. Lösen diese durch Inanspruchnahme vergaberechtlichen Rechtsschutzes ein Zuschlagsverbot aus, muss darüber hinaus der Ausgang des vergaberechtlichen Rechtsschutzverfahrens abgewartet werden. Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von zwölf Jahren ab Beginn der Erhebung der Infrastrukturabgabe. Die Bundesrepublik Deutschland kann den Vertrag einmalig um drei Jahre oder dreimalig um jeweils ein Jahr (also auf insgesamt maximal 15 Jahre) verlängern. Außerdem ist die Bundesrepublik Deutschland berechtigt, optionale Leistungen abzurufen. Je nach Abruf optionaler Leistungen ist ein Auftragsvolumen von (über die gesamte Laufzeit) unter EUR 100 Mio. bis zu EUR 120 Mio. möglich. Während das rechtliche Eigentum an den Anlagen zur Mautkontrolle mit Installation an die Bundesrepublik Deutschland übergeht, verbleibt das wirtschaftliche Eigentum während der Vertragslaufzeit bei Kapsch TrafficCom Group. Die Durchsetzung und Verfolgung bei Mautverstößen ist nicht vom Leistungsumfang erfasst und wird durch die zuständigen deutschen Behörden oder gesondert beauftragte Dritte wahrgenommen.

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23. August 2018
Finale Ergebnisse für das erste Quartal 2018/19.

Highlights. Zeitliche Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten führten zu Umsatz- und EBIT-Rückgang Auftragslage unverändert positiv Bis Ende 2018 werden Entscheidungen zur Vergabe einer Reihe von Großprojekten erwartet „Die Ergebnisse des ersten Quartals sind zwar schwächer als ursprünglich erwartet, aber ich blicke unverändert optimistisch in die Zukunft. Wir haben keine substanziellen Aufträge verloren, sondern es gab aus unterschiedlichen Gründen – die bisweilen außerhalb unseres Einflussbereichs lagen – bei einigen Projekten Differenzen zwischen dem geplanten und dem aktuellen Projektfortschritt. Die Auftragslage ist unverändert positiv und zudem steht die Vergabe einer Reihe von Großprojekten an“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 Q1 2018/19 +/- Umsatz 164,3 158,2   -3,7 % EBIT   11,7    7,1 -39,3 %     EBIT-Marge         7,1 %        4,5 %     -2,6 %p Periodenergebnis     6,6    2,5 -62,3 % Ergebnis je Aktie (EUR)       0,52      0,21 -60,3 % Wien, 23. August 2018  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2018/19 weichen kaum von den am 24. Juli 2018 bekannt gegebenen Erwartungen des vorläufigen Umsatzes und des vorläufigen Ergebnisses aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Es waren vor allem zeitliche Verschiebungen innerhalb bestehender Errichtungsprojekte (ETC-Segment), die dazu führten, dass der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 3,7 % auf EUR 158,2 Mio. sank. Da folglich auch die Deckungsbeiträge noch nicht wie geplant in die Ergebnisse einflossen, ging das EBIT um 39,2 % auf EUR 7,1 Mio. zurück. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 4,5 %. Das Projektgeschäft macht einen beträchtlichen Teil des Umsatzes von Kapsch TrafficCom aus (mehr als 25 % im Q1 2018/19). Dabei kann es gelegentlich vorkommen, dass Projektmeilensteine statt wie geplant in einem Quartal in einem anderen Quartal realisiert werden. Manchmal reicht eine kurze Verzögerung (über den Periodenultimo), dass es zu Verschiebungen zwischen Quartalen kommt. Höhere Währungsverluste im Finanzergebnis und die Ertragsteuern führten darüber hinaus zu einem Rückgang des Periodenergebnisses um mehr als 60 % und einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,21. Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2018/19 entfielen 75,6 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 24,4 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautgeschäft). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 Q1 2018/19 +/- Umsatz 123,4 119,6   -3,1 % EBIT   14,6    7,0 -52,3 %     EBIT-Marge       11,9 %        5,8 %     -6,0 %p Der Umsatz im Segment ETC lag bei EUR 119,6 Mio. (-3,1 %) und das EBIT erreichte EUR 7,0 Mio. (52,3 %). Da in der Region EMEA rund 67 % des Gesamtumsatzes von Kapsch TrafficCom erwirtschaftet wurden, konnte ein Umsatzrückgang von -7,4 % nicht durch Umsatzanstiege in den Regionen Americas (+3,7 %) und APAC (+19,7 %) ausgeglichen werden. 3,3 Millionen verkaufte On-Board Units im ersten Quartal stellten einen neuen Rekordwert dar. IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2017/18 Q1 2018/19 +/- Umsatz 40,9 38,6 -5,7 % EBIT  -2,9   0,1 n.a.     EBIT-Marge      -7,1 %       0,3 %  +7,5 %p Der Umsatz im IMS-Segment sank um 5,7 % auf EUR 38,6 Mio. Während die Umsätze in der Region EMEA stiegen (+8,9 %), gingen sie in der Region Americas (-17,8 %) und in der Region APAC (-46,7 %) zurück. Das IMS-EBIT war das zweite Quartal in Folge positiv (EUR 0,1 Mio.). Free Cashflow und Bilanz. Als Konsequenz der niedrigeren Ergebnisse und der Veränderungen des Nettoumlaufvermögens betrug der Free Cashflow im ersten Quartal EUR -12,2 Mio. (Q1 2017/18: EUR -4,3 Mio.). Die Bilanz ist weiterhin stark – mit einer Eigenkapitalquote zum 31. Juni 2018 von 37,6 % womit der Wert per 31. März 2018 (37,0 %) übertroffen werden konnte. Die Nettoverschuldung in Höhe von EUR 5,8 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.) entspricht einem Verschuldungsgrad von 2,5 %. Kapsch TrafficCom verfügte zum 30. Juni 2018 über eine Bilanzsumme von EUR 614,8 Mio. (31. März 2018: EUR 621,1 Mio.). Ereignis nach dem Quartalsstichtag. Schon im Mai 2018 erhöhte Kapsch TrafficCom den Anteil an Intelligent Mobility Solutions Ltd., einem Gemeinschaftsunternehmen in Sambia, auf 51 %. Im August wurde schließlich der Gesellschaftsvertrag derart angepasst, dass Kapsch TrafficCom das Gemeinschaftsunternehmen ab diesem Zeitpunkt kontrolliert und vollkonsolidiert. Der Bericht über das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2018/19 ist hier abrufbar.

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24. Juli 2018
Verschiebungen bei Projekten führen im Q1 2018/19 zu Umsatz und Ergebnis unter den Erwartungen, Ausblick angepasst. Auftragslage unverändert positiv.

Wien, 24. Juli 2018  – Kapsch TrafficCom gibt auf Grundlage vorläufiger Zahlen bekannt, dass Umsatz und Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) im ersten Quartal des Wirtschaftsjahres 2018/19 unter Plan erwartet werden. Der Umsatz wird bei rund EUR 158 Mio. und das EBIT bei rund EUR 7 Mio. erwartet. Basierend auf diesen schwächer als erwarteten Werten senkt das Unternehmen den Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2018/19. Umsatz und EBIT sollen das Vorjahresniveau erreichen (Umsatz: EUR 693 Mio., EBIT: EUR 50 Mio.). Ursprünglich wurde für beide Kennzahlen ein Wachstum von jeweils 10 % erwartet. Hauptursache der schwächeren Resultate des ersten Quartals 2018/19 sind zeitliche Verschiebungen in einigen bestehenden Projekten. Dadurch könnten sich für das laufende Wirtschaftsjahr budgetierte Umsätze und Erträge aus diesen Projekten teilweise in das kommende Wirtschaftsjahr verschieben. Die generelle Auftragslage stellt sich für das Unternehmen unverändert positiv dar. Die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom für das erste Quartal 2018/19 werden am 23. August 2018 veröffentlicht.

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18. Juni 2018
Rekordumsatz im Wirtschaftsjahr 2017/18, Währungseffekte belasteten die Profitabilität, Dividende soll konstant bleiben.

Highlights. Umsatzanstieg um 6,9 % auf EUR 693,3 Mio. EBIT unter Druck, bereinigt um außerordentliche Effekte dennoch positiv Free Cashflow in Höhe von EUR 33,1 Mio. Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio. Mehr als 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „Kapsch TrafficCom verfolgt eine auf Wachstum ausgelegte Strategie und so freut es mich, das dritte Jahr in Folge einen Umsatzanstieg berichten zu können. Ich bin überzeugt, dass wir diesen Trend auch in Zukunft fortsetzen können“, so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 2017/18 +/- Umsatz 648,5 693,3   +6,9% EBIT   60,1   50,1 -16,7%     EBIT-Marge        9,3%        7,2%     -2,0%p Periodenergebnis   42,7   28,0 -34,3% Ergebnis je Aktie (EUR)       3,35       2,21 -34,2% Wien, 18. Juni 2018  – Kapsch TrafficCom konnte den Umsatz im Wirtschaftsjahr 2017/18 um 6,9 % auf EUR 693,3 Mio. steigern. Verantwortlich dafür war das Mautsegment (ETC-Segment), welches um 11,4 % gewachsen ist, während der Umsatz des Segments „Intelligente Mobilitätslösungen“ (IMS-Segment) um 4,7 % zurück ging. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) in Höhe von EUR 50,1 Mio. lag EUR 10,0 Mio. (-16,7 %) unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieser enthielt einen positiven Einmaleffekt von EUR 3,0 Mio. und das (nur bedingt beeinflussbare) operative Währungsergebnis von EUR 4,7 Mio. lag EUR 9,9 Mio. über dem Wert des Wirtschaftsjahres 2017/18. Bereinigt um diese beiden Punkte konnte Kapsch TrafficCom im ordentlichen Geschäftsverlauf das EBIT steigern. Das Finanzergebnis verschlechterte sich von EUR 0,4 Mio. im Vorjahr auf EUR -5,2 Mio. Wesentlicher Grund dafür war ein Rückgang der Fremdwährungsgewinne um EUR 4,6 Mio., vor allem im Zusammenhang mit dem US Dollar (USD) und dem Südafrikanischen Rand (ZAR). Das Periodenergebnis ging im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf EUR 28,0 Mio. (2016/17: EUR 42,7 Mio.) und das Ergebnis je Aktie auf EUR 2,21 (2016/17: EUR 3,35) zurück. Da diese Entwicklung zu einem Gutteil auf Währungsverlusten beruht und daher keine nachhaltige Ergebnisschwächung zu erwarten ist, wird der Vorstand der Hauptversammlung für das Wirtschaftsjahr 2017/18 erneut eine Dividende je Aktie in Höhe von EUR 1,50 vorschlagen. Segmentergebnisse. Im Wirtschaftsjahr 2016/17 entfielen 75,2 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 24,8 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautgeschäft). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 2017/18 +/- Umsatz 468,4 521,6 +11,4% EBIT   65,5   53,5 -18,3%     EBIT-Marge      14,0%      10,3%     -3,7%p Das EBIT in 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 0,9 Mio. Im ETC-Segment verzeichnete Kapsch TrafficCom einen Umsatzzuwachs von 11,4 % auf EUR 521,6 Mio. Gleichzeitig ging das Segment-EBIT aber um 18,3 % auf EUR 53,5 Mio. zurück. Verantwortlich dafür waren im Wesentlichen die auf dieses Segment entfallenen höheren operativen Währungsverluste sowie geringere Margen aus den Projekten in Tschechien und Österreich. Bei beiden senkte Kapsch TrafficCom im Zuge der Vertragsverlängerung bzw. Neuvergabe im Jahr 2016 die Preise.   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. 2016/17 2017/18 +/- Umsatz 180,0 171,6    -4,7% EBIT    -5,4    -3,4 +36,3%     EBIT-Marge       -3,0%       -2,0%     +1,0%p Das EBIT in 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 2,1 Mio. Der Umsatz im IMS-Segment sank um 4,7 % auf EUR 171,6 Mio. Ein wesentlicher Grund dafür war das Auslaufen von Projekten außerhalb des Kerngeschäfts, die mit Akquisition der Transportation-Sparte von Schneider Electric im Jahr 2016 übernommen wurden. Gleichzeitig gelang es Kapsch TrafficCom, die Verluste in diesem Segment deutlich zu reduzieren. Das IMS-EBIT betrug EUR -3,4 Mio. während in den EUR -5,4 Mio. des Vorjahres sogar noch ein positiver Einmaleffekt in Höhe von EUR 2,1 Mio. enthalten war. Free Cashflow und Bilanz. Während der Free Cashflow zum Halbjahr noch negativ war, führte die Begleichung von Forderungen insbesondere aus Österreich, Weißrussland und Schweden zu einem positiven Wert von EUR 33,1 Mio. Als Konsequenz kann Kapsch TrafficCom zum Ende des Wirtschaftsjahres ein Nettoguthaben in Höhe von EUR 16,2 Mio. ausweisen – und das trotz diverser Akquisitionen sowie der Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 19,5 Mio. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. März 2018 bei 37,0 % und somit über dem Wert per 31. März 2017 (35,0 %). Im dritten Quartal tilgte Kapsch TrafficCom die im Jahr 2010 begebene 4,25-Prozent-Unternehmensanleihe. Das führte aufgrund der damit verbundenen Bilanzverkürzung zu einem kräftigen Anstieg der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2017. Im Jänner 2018 nutzte das Unternehmen das attraktive Zinsniveau und nahm eine EUR 50,0 Mio. Bankfinanzierung mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einer Verzinsung von 0,8 % auf. Durch die bilanzverlängernde Wirkung sank die Eigenkapitalquote wieder. Die Bilanzsumme betrug zum 31. März 2018 EUR 621,1 Mio. (31. März 2017: EUR 648,8 Mio.). Neugeschäftsopportunitäten. Im Wirtschaftsjahr 2017/18 und in den ersten Wochen des neuen Wirtschaftsjahres arbeitete das Unternehmen intensiv an der Anbahnung einer Reihe von neuen Projekten. Kapsch TrafficCom sieht eine große Zahl potenzieller Projekte kleineren Volumens in allen Vertriebsregionen. Der nordamerikanische Markt präsentiert sich sehr dynamisch, speziell im Bereich mittelgroßer und kleinerer Aufträge. Auch in der EMEA-Region bieten sich umfangreichere Gelegenheiten als üblich – hier wären es vergleichsweise oft Großprojekte. Manche davon würde Kapsch TrafficCom in einem Konsortium betreuen, d.h. es ist nicht zwingend, dass alle kommenden Projekte voll konsolidiert dargestellt werden. Strategisch treibt das Unternehmen die Aktivitäten in den zukünftigen Wachstumsbereichen „Smart Urban Mobility“ und „Vernetzte Fahrzeuge“ voran. Kurzfristig ist hier von keinem signifikanten Umsatzbeitrag und tendenziell von einem negativen EBIT-Beitrag auszugehen. Das Management ist aber überzeugt, dass diese zwei Bereiche Kernthemen des zukünftigen Verkehrsmanagements ansprechen. Um hier langfristig eine Rolle zu spielen, muss man sich schon heute engagieren, um den Markt zu besetzen und seine Entwicklung aktiv mitzugestalten. Ausblick. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 soll der Umsatz um rund 10 % gesteigert werden, wobei die Geschäftsdynamik im Laufe des Jahres tendenziell zunehmen wird. Positive Faktoren sind zum Beispiel der Aufbau des landesweiten Mautsystems in Bulgarien, das dynamische Geschäft in den USA sowie Umsätze im Zusammenhang mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen in Sambia. Im Hinblick auf die Profitabilität im Wirtschaftsjahr 2018/19 erwartet das Unternehmen einen EBIT-Anstieg um ebenfalls rund 10 %. Mittelfristig plant Kapsch TrafficCom, in beiden Segmenten zu wachsen. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, die EBIT-Marge der Group auf ein Niveau von nachhaltig über 10 % zu heben. Dafür soll das EBIT im ETC-Geschäft klar über 10 % gehalten und jenes im IMS-Geschäft kontinuierlich verbessert werden. Bei gutem Umfeld erscheint aus heutiger Sicht ein IMS-EBIT von bis zu 8 % machbar. Der Geschäftsbericht 2017/18 ist hier abrufbar.

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28. Februar 2018
Umsatz nach neun Monaten erstmals über EUR 500 Mio., Profitabilität unter Druck, starker Free Cashflow.

Highlights. Umsatzanstieg um 7,5 % auf EUR 506,9 Mio. EBIT im Q3 unter Druck, in Q1-Q3 bereinigt um außerordentliche Effekte dennoch positiv Free Cashflow in Höhe von EUR 40,6 Mio. Nettoguthaben von EUR 26,1 Mio. “Wir haben erstmals nach neun Monaten die Umsatzschwelle von EUR 500 Mio. durchbrochen. Das bestätigt unseren Wachstumskurs und gelang, obwohl die Entwicklung im dritten Quartal etwas gebremst war“, so Georg Kapsch, CEO der Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2016/17 +/- Umsatz 506,9 471,5   7,5% EBIT   35,3   43,0 -17,8%      EBIT-Marge       7,0%       9,1%    -2,1%p Periodenergebnis   22,9   29,4 -22,0% Ergebnis je Aktie (EUR)      1,82       2,31 -21,3% Wien, 28. Februar 2018  – Kapsch TrafficCom konnte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2017/18 um 7,5 % auf EUR 506,9 Mio. steigern. Verantwortlich dafür war das Mautsegment (ETC-Segment), welches um 11,6 % wuchs. Der Umsatz des Segments „Intelligente Mobilitätslösungen“ (IMS-Segment) ging um 4,0 % zurück, vor allem weil im Rahmen der Akquisition des Transportation-Geschäfts von Schneider Electric (im Jahr 2016) auch Projekte außerhalb des Kerngeschäfts übernommen wurden und viele davon mittlerweile ausgelaufen sind. Das EBIT in Höhe von EUR 35,3 Mio. lag um EUR 7,7 Mio. (-17,8 %) unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Folgende Effekte beeinflussten die operative Profitabilität in den ersten neun Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres: Negative Währungseffekte primär aus Kursveränderungen des Euro gegenüber dem US-Dollar, und der Schwedischen Krone belasteten das EBIT im Ausmaß von EUR 4,8 Mio. (netto). Das entspricht einer Differenz in Höhe von EUR -9,0 Mio. zum positiven Effekt im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Operative Währungseffekte entstehen, wenn Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten gebucht, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden und sich der Wechselkurs dazwischen ändert.   Das EBIT im Vergleichszeitraum (Q1-Q3 2016/17) enthielt in Folge einer Akquisition einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 3,0 Mio.   Im Zuge der Verlängerung des Mautprojekts in Tschechien im Jahr 2016 senkte Kapsch TrafficCom die Preise. Dies wirkt sich auf die Profitabilität im heurigen Wirtschaftsjahr aus.   Bereinigt um die ersten beiden Punkte – also den bekannten Einmaleffekt sowie die nur bedingt beeinflussbaren Auswirkungen von Wechselkursschwankungen – hat Kapsch TrafficCom im ordentlichen Geschäftsverlauf ein deutliches EBIT-Wachstum erzielt. Das Finanzergebnis verschlechterte sich in den ersten drei Quartalen des aktuellen Wirtschaftsjahres zur Vergleichsperiode des Vorjahres von EUR 1,5 Mio. auf EUR -4,0 Mio. Wesentlicher Grund dafür waren ebenfalls höhere Währungsverluste und geringere Währungsgewinne. Diese belasteten das Finanzergebnis mit EUR 5,8 Mio. Die Währungseffekte basierten hauptsächlich auf Kursveränderungen des Südafrikanischen Rand (ZAR) und des US-Dollar (USD) gegenüber dem Euro (EUR). Das Periodenergebnis für die ersten drei Quartale 2017/18 betrug EUR 22,9 Mio. (Q1-Q3 2016/17: EUR 29,4 Mio.) und das Ergebnis je Aktie EUR 1,82 (Q1-Q3 2016/17: EUR 2,31). Segmentergebnisse. Im Q1-Q3 2017/18 entfielen 76,3 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 23,7 % auf das IMS-Segment. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2016/17 +/- Umsatz 386,9 346,6    11,6% EBIT   41,8   54,8    -23,7%     EBIT-Marge      10,8%      15,8%      -5,0%p Das EBIT in Q1-Q3 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 0,9 Mio.   IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1-Q3 2017/18 Q1-Q3 2016/17 +/- Umsatz 120,0 125,0   -4,0% EBIT  -6,5  -11,8 -45,1%     EBIT-Marge      -5,4%      -9,5%      4,1%p Das EBIT in Q1-Q3 2016/17 enthielt einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 2,1 Mio.   Free Cashflow und Bilanz. Während der Free Cashflow zum Halbjahr noch negativ war, führte die Begleichung von Forderungen insbesondere aus Österreich, Weißrussland und Schweden im abgelaufenen Quartal zu einem positiven Wert von EUR 40,6 Mio. Als Konsequenz kann Kapsch TrafficCom nach neun Monaten ein Nettoguthaben von EUR 26,1 Mio. ausweisen. Die Bilanzsumme sank von EUR 648,8 Mio. (31. März 2017) auf EUR 568,1 Mio. Hauptgrund für die Bilanzverkürzung war die Tilgung der im Jahr 2010 begebene 4,25-%-Unternehmensanleihe. Die dafür notwendigen Mittel erhielt das Unternehmen schon 2016 durch die Begebung eines Schuldscheindarlehens. Im Jänner 2018 nutzt Kapsch TrafficCom das attraktive Zinsniveau und nahm eine EUR 50 Mio. Bankfinanzierung mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einer Verzinsung von 0,8 % auf. Das wird die Bilanz zum Ende des Wirtschaftsjahres wieder verlängern und die temporär gestiegene Eigenkapitalquote (40,2 %) senken. Ausblick. Das Unternehmen erwartet ein dynamisches viertes Quartal, in dem der Umsatz im Jahresvergleich noch einmal gesteigert wird. Es ist weiterhin Ziel, das EBIT des letzten Jahres – bereinigt um den Einmaleffekt (EUR 3,0 Mio.) und Belastungen aus Wechselkursveränderungen (Q1-Q3 2017/18: EUR 9,0 Mio.) – wieder zu erreichen. Der Bericht über die ersten drei Quartale des Wirtschaftsjahres 2017/18 ist hier abrufbar.

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