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Kapsch  
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
30. September 2019
Kapsch TrafficCom erhält OmniAir-Zertifizierung für Roadside Units für vernetzte Fahrzeuge.

Wien, 30. September 2019  – Kapsch TrafficCom hat vom OmniAir Consortium ® , einem Branchenverband zur Förderung von Prozessen und Produkten für Mautsysteme und vernetzte Fahrzeuge, eine Zertifizierung für die Compliance und Konformität seiner Roadside Units (RSUs) RIS-9160 und RIS-9260 erhalten. Es handelt sich dabei um die führende Branchenzertifizierung. Sie bestätigt, dass die RSUs die vom Institute of Electrical and Electrionics Engineers (IEEE) und der Society of Automotive Engineers (SAE) festgelegten Betriebsstandards sowie die Spezifikationen des US-Verkehrsministeriums (United States Department of Transportation, USDOT) erfüllen. Die RSUs wurden von der DEKRA, einer europäischen Kfz-Prüfgesellschaft, in ihrem autorisierten Prüflabor in Málaga, Spanien, unabhängig voneinander auf ihre Konformität mit den Anforderungen an die drahtlose Kommunikation im Straßenverkehr (Wireless Access in Vehicular Environments, WAVE) und den Spezifikationen des USDOT für RSUs getestet. Beide Modelle ermöglichen die Fahrzeug-zu-Infrastruktur-(V2I-)Kommunikation, wenn sie gemeinsam mit entsprechenden On-Board Units (OBUs) eingesetzt werden. Das Dual-Band-Gerät RIS-9260 wurde für die DSRC-Funkeinstellung zertifiziert. Allerdings können die Benutzer zwischen DSRC- und C-V2X-Kommunikation wählen. Dadurch können Kunden diese RSUs auch für die Kommunikation mit zertifizierten OBUs anderer Hersteller verwenden. Kapsch ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern für Intelligent Transportation Systems (ITS) mit bewährten Lösungen für vernetzte Fahrzeuge, die bereits in verschiedenen Projekten in Europa, den USA und Australien umgesetzt wurden. „Die OmniAir-Zertifizierung unserer Roadside Units ist ein wertvoller Nachweis der Konformität und Interoperabilität der Lösungen von Kapsch. Das wird neue Implementierungen in Pilotprojekten und kommerziellen Anwendungen ermöglichen und den Mehrwert der Infrastruktur für vernetzte Fahrzeuge durch Kapsch sowie den Marktanteil unserer Lösungen weltweit erhöhen“, meint Tugrul Güner, Director of Product Management CV. Da Anwendungen für vernetzte Fahrzeuge zunehmend einen festen Platz in Städten einnehmen, wird Kapsch dank des umfangreichen Produkt- und Serviceportfolios für vernetzte Mobilität eine maßgebliche Rolle bei diesen Entwicklungen spielen. Kapsch wird auf dem OmniAir European Plugfest in Málaga, Spanien, am 30. September 2019 öffentlich als zertifizierter Lieferant gewürdigt. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

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10. September 2019
Zusammenfassung der Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung.

Wien, 10. September 2019  – In der heute abgehaltenen ordentlichen Hauptversammlung der Kapsch TrafficCom AG wurden folgende Beschlüsse getroffen: Auszahlung einer Dividende von EUR 1,50 je Aktie (das sind insgesamt EUR 19.500.000,--). Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Als Ex-Dividendentag wurde der 13. September 2019, als Nachweisstichtag der 16. September 2019 und als Zahltag der 18. September 2019 festgelegt.   Dr. Franz Semmernegg, Dr. Kari Kapsch und Dr. Harald Sommerer wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Funktionsperiode bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Wirtschaftsjahr 2022/23 beschließt.   PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019/20 bestellt.   Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018/19.   Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien sowie die Ermächtigung zur Veräußerung auf andere Weise als über die Börse oder durch öffentliches Angebot: Der Vorstand wird gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und 1b AktG ermächtigt, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft für eine Geltungsdauer von 30 Monaten ab 10. September 2019, sohin bis 10. März 2022, sowohl über die Börse als auch außerbörslich, und zwar auch nur von einzelnen Aktionären oder einem einzigen Aktionär, zu erwerben.  Der Gegenwert je Aktie muss mindestens EUR 1,-- betragen und darf maximal 10 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der dem jeweiligen Rückerwerb vorhergehenden 10 (zehn) Börsetage an der Wiener Börse liegen. Der Handel mit eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen, auch unter wiederholter Ausnutzung der 10%-Grenze, und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ein Tochterunternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.   Den Erwerb über die Börse kann der Vorstand der Kapsch TrafficCom AG beschließen, doch muss der Aufsichtsrat im Nachhinein von diesem Beschluss in Kenntnis gesetzt werden. Der außerbörsliche Erwerb unterliegt der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats. Im Falle des außerbörslichen Erwerbs kann dieser auch unter Ausschluss des quotenmäßigen Andienungsrechts der Aktionäre durchgeführt werden.   Der Vorstand wird für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung gemäß § 65 Abs 1b AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Veräußerung oder Verwendung eigener Aktien auch auf eine andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu beschließen und hierbei auch das quotenmäßige Kaufrecht der Aktionäre auszuschließen (Ausschluss des Bezugsrechts), sowie die Veräußerungsbedingungen festzusetzen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ein Tochterunternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.   Der Vorstand wird ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Einziehung eigener Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss gemäß § 65 Abs 1 Z 8 letzter Satz iVm § 122 AktG herabzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

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20. August 2019
Finale Ergebnisse für das erste Quartal 2019/20.

Highlights. Umsatzanstieg im Jahresvergleich (+18 %) auf EUR 186 Mio. EBIT sank auf EUR 4,6 Mio. (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Ausblick 2019/20 bestätigt: Umsatz und EBIT (exklusive Einmaleffekte) sollen jeweils um mindestens 5 % steigen. “Im ersten Quartal gelang es uns, die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen. Beim EBIT war die Saisonalität aber stärker ausgeprägt als erwartet, weshalb der Wert unter jenem des ersten Quartals des Vorjahres liegt. Für das Wirtschaftsjahr 2019/20 bin ich weiterhin optimistisch, dass wir die gegebene Guidance erreichen werden“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 158,2  186,2 +17,7 % EBIT 7,1  4,6 -36,0 % EBIT-Marge 4,5 %  2,4 % -2,0 %p Periodenergebnis 2,5 2,2 -11,6 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,21 0,19 -9,0 % Wien, 20. August 2019  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2019/20 weichen kaum von den am 20. Juli 2019 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Kapsch TrafficCom konnte im ersten Quartal 2019/20 dem Umsatz auf EUR 186,2 Mio. steigern (+17,7 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres). Starke Wachstumsraten verzeichnete das Unternehmen speziell in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika). Das EBIT erreichte EUR 4,6 Mio. (-36,0 %), was einer EBIT-Marge von 2,4 % (Vorjahr: 4,5 %) entspricht. Hauptgründe für die geringere Profitabilität sind Investitionen in weiteres Wachstum, nämlich in der Form von: Materialaufwand. Das Errichtungsgeschäft entwickelte sich im ersten Quartal 2019/20 sehr positiv, verlangte aber einen vergleichsweise hohen Materialeinsatz. Die neu errichteten Systeme – insbesondere im ETC-Segment – müssen in weiterer Folge betrieben werden. Das bietet für Kapsch TrafficCom Potenzial für weitere Umsätze.   Personalaufwand. Da das Geschäft in Nordamerika stark wächst, muss auch personell nachgezogen werden, um das sich bietende Marktpotenzial bestmöglich nutzen zu können. Allein im ersten Quartal stieg der Mitarbeiterstand in den USA um 50 Personen. Das deutlich bessere Finanzergebnis von EUR -1,7 Mio. (Vorjahr: EUR -3,5 Mio.) resultierte im Wesentlichen aus vorteilhaften Wechselkursveränderungen. Auch der Steueraufwand von EUR -0,4 Mio. lag unter dem Wert des Vorjahres (EUR -1,1 Mio.). So erreichte das Unternehmen ein Periodenergebnis von EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) und ein Ergebnis je Aktie von EUR 0,19 (Vorjahr: EUR 0,21). Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2019/20 entfielen 79,0 % des Umsatzes auf das Segment „Electronic Toll Collection“ (ETC) und 21,0 % auf das Segment „Intelligent Mobility Solutions“ (IMS). Der Umsatz wurde zu 61,6 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 34,3 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4,1 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 119,6  147,0 +23,0 % EBIT 7,0  7,6 +9,3 % EBIT-Marge 5,8 %  5,2 % -0,6 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im ersten Quartal 2019/20 auf EUR 147,0 Mio. Das ist ein Plus von 23,0 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das ETC-EBIT lag bei EUR 7,6 Mio. und damit 9,3 % über dem Wert des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 5,2 % (Vorjahr: 5,8 %). Im ersten Quartal 2019/20 verkaufte Kapsch TrafficCom 3,3 Millionen On-Board Units (+0,9 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 38,7  39,1 +1,2 % EBIT 0,1  -3,1 n.a. EBIT-Marge 0,3 %  -7,9 % -8,2 %p Im ersten Quartal 2019/20 erreichte der Segmentumsatz EUR 39,1 Mio. (+1,2 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -3,1 Mio. und somit unter dem Wert des Vorjahres (EUR 0,1 Mio.). Free Cashflow und Bilanz. Der Free Cashflow im ersten Quartal 2019/20 war mit EUR -4,6 Mio. deutlich besser als in der Vergleichsperiode des Vorjahres (EUR -15,1 Mio.). Wesentlicher Grund für die positive Entwicklung war der geringere – wenngleich weitere – Anstieg des Nettoumlaufvermögens. Eine wesentliche Neuerung ab dem Wirtschaftsjahr 2019/20 ist die erstmalige Anwendung des Standards IFRS 16 „Leasingverhältnisse“. Er behandelt den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss. Die Nutzungsrechte aus Leasingverträgen werden aktiviert (Sachanlagen) und die Leasingverbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz separat dargestellt. Durch diese geänderte Darstellung der Leasingverhältnisse erhöhten sich ab 1. April 2019 die Bilanzsumme und die Nettoverschuldung signifikant, die Eigenkapitalquote sank. Zum 30. Juni 2019 betrug die Nettoverschuldung EUR 133,4 Mio. Ohne Neuanwendung des IFRS 16 läge sie bei EUR 81,7 Mio. (31. März 2019: EUR 73,5 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2019 war trotz des IFRS 16-Effekts weiterhin sehr stark: Sie betrug 36,3 % (31. März 2019: 38,2 %). Die Bilanzsumme stieg auf EUR 715,9 Mio. (31. März 2019: EUR 677,7 Mio.). Den Bericht über die Highlights des ersten Quartals 2019/20 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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20. Juli 2019
Vorläufige Ergebnisse des Q1 2019/20: Umsatzanstieg im Jahresvergleich, EBIT jedoch unter den Erwartungen. Ausblick für das Wirtschaftsjahr bestätigt.

Der von Kapsch TrafficCom bereits veröffentlichte Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2019/20 sieht einen ähnlichen Verlauf wie im vorangegangenen Jahr vor: Auf ein schwächeres erstes Halbjahr wird voraussichtlich ein starkes zweites Halbjahr folgen. Diese Saisonalität dürfte im Q1 2019/20 beim Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) stärker ausfallen als erwartet. Es wird voraussichtlich rund EUR 4,6 Mio. betragen (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Ein weiterer negativer Effekt könnte aus der Konsolidierung der noch nicht final verfügbaren Ergebnisse des Deutschlandgeschäfts resultieren. Hingegen wird der Umsatz des ersten Quartals 2019/20 im Jahresvergleich deutlich ansteigen und rund EUR 186 Mio. erreichen (Vorjahr: EUR 158,2 Mio.). Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für Wirtschaftsjahr 2019/20 (Anstieg von Umsatz und EBIT um jeweils mindestens 5 %). Die finalen Ergebnisse für das erste Quartal 2019/20 wird Kapsch TrafficCom am 20. August 2019 veröffentlicht.

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28. Juni 2019
Kapsch TrafficCom übernimmt Integration von vernetzter Fahrzeugumgebung in Ohio.

Wien, 28. Juni 2019  – Kapsch TrafficCom hat von der Stadt Columbus im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio den Auftrag erhalten, die infrastrukturelle Einbindung der intelligenten vernetzten Fahrzeugumgebung vor Ort (Smart Columbus Connected Vehicle Environment, CVE) zu leiten. Mit der Einrichtung einer straßenseitigen Infrastruktur für vernetzte Fahrzeuge (Connected Vehicles, CV) und einer entsprechenden CV-Ausrüstung an Bord der Fahrzeuge soll die CVE die Sicherheit und Mobilität der Fahrzeugbetreiber verbessern und Fußgängern im Umfeld von Schulen mehr Sicherheit bieten. Darüber hinaus wird die CVE hochqualitative Daten für das Verkehrsmanagement und für Sicherheitszwecke bereitstellen. Zur Unterstützung von Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur (Vehicle-to-Infrastructure, V2I) an über 100 Kreuzungen in der Stadt wird Kapsch als Generalunternehmer für die Infrastruktur seine Roadside Unit (RSU) ITS Station 9160 (RIS-9160) liefern. Die Technologie der RIS-9160 ist skalierbar, wodurch sich die Gerätefunktionen problemlos upgraden lassen. Ergänzend dazu wird Kapsch sein Smart Cities Control Center (SC3) für die Konfiguration, Überwachung und Erfassung von Live-Daten aus der gesamten Umgebung einsetzen. Diese Daten werden in das Smart-Columbus-Netzwerk integriert – mit dem Ziel, den Bewohnern der Stadt mehr Mobilität zu bieten und gleichzeitig die Sicherheit und Effizienz des Verkehrsnetzes zu verbessern. Im Rahmen des CVE-Projekts werden vernetzte Fahrzeuge in die Verkehrsumgebung der Stadt eingebunden. Möglich wird dies durch die fahrzeug- und straßenseitige Installation der entsprechenden Technologien sowie durch den Einsatz von CV-Anwendungen für eine verbesserte Sicherheit und Mobilität. Auch die für Connected-Vehicle-Anwendungen erforderlichen verkehrsrelevanten Daten werden von der CVE generiert. Kapsch wird die RSU-Installation bis Februar 2020 abschließen und den Status des RSU-Netzwerks bis zum Ende der Demo-Phase im März 2021 überwachen. Als Subunternehmer hat Kapsch die Partner Econolite, Path Master und Danlaw an Bord geholt. Das Projekt Connected Vehicle Environment (CVE) ist eines von mehreren verkehrstechnischen Projekten des Smart-Columbus-Programms. Smart Columbus wurde 2016 ins Leben gerufen, als die Stadt Columbus die Smart City Challenge unter der Schirmherrschaft des Verkehrsministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Transportation, USDOT) gewann. Das Programm dient mittlerweile anderen Städten, die neue Technologien in ihre Verkehrsnetze einbinden wollen, als Modell. Das ehrgeizige Columbus-Projekt belegt einmal mehr die Position von Kapsch als Weltmarktführer in Sachen Smart Urban Mobility. Die intelligenten Mobilitätslösungen von Kapsch wurden bereits in den Städten Madrid, León und Málaga (Spanien) sowie in Saudi-Arabien, der Dominikanischen Republik und Ecuador – um nur einige Beispiele zu nennen – implementiert. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

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19. Juni 2019
Stellungnahme von Kapsch TrafficCom zu den Kündigungsschreiben in Zusammenhang mit der deutschen Infrastrukturabgabe.

MTS Maut & Telematik Services GmbH, eine 100 prozentige Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom AG, erhielt im Jahr 2018 den Zuschlag zur Planung, Entwicklung, Errichtung, Betrieb und Unterhaltung des automatischen ISA-Kontrolleinrichtungssystems (Automatische Kontrolle) zur Kontrolle der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“). Zudem wurde ein gemeinsames Konsortium aus Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA mit der Erhebung der Pkw-Maut beauftragt. Kapsch TrafficCom wurde heute informiert, dass beide Verträge in Zusammenhang mit der Pkw-Maut vom Kunden mit Wirkung zum 30. September 2019 gekündigt wurden. Derzeit wird die Kündigung und deren Konsequenzen geprüft. Die Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen sollen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte.

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18. Juni 2019
Kapsch TrafficCom – Statement zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Der Europäische Gerichtshof stellte heute in seinem Urteil (Rechtssache C-591/17) fest, dass die deutsche Infrastrukturabgabe in Verbindung mit der Steuerentlastung bei der Kraftfahrzeugsteuer in Deutschland eine mittelbare Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit darstellt und gegen die Grundsätze des freien Warenverkehrs und des freien Dienstleistungsverkehrs verstößt. Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zuständige Vergabestelle beauftragte am 30. Dezember 2018 ein gemeinsames Konsortium aus Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA mit der Erhebung der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“). Gemeinsam mit dem Partner CTS EVENTIM arbeitet Kapsch TrafficCom seit Ende vergangenen Jahres daran, dass die Erhebung der Infrastrukturabgabe termingerecht starten kann. Beim Aufbau der Betreibergesellschaft wurden gute Fortschritte erzielt. Das heutige EuGH-Urteil zur Infrastrukturabgabe wird derzeit evaluiert. Derzeit erscheint unklar, ob die Infrastrukturabgabe seitens der Bundesrepublik Deutschland in abgeänderter Form oder nicht umsetzt wird. In Abstimmung mit unserem Auftraggeber und unserem Projektpartner prüfen wir nun die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf unsere Zusammenarbeit. Die Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen sollen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat Kapsch TrafficCom zu einem international anerkannten Anbieter intelligenter Verkehrssysteme gemacht. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom mit Hauptsitz in Wien, Österreich, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und notiert seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG). Die aktuell mehr als 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2017/18 einen Umsatz von rund 693,3 Mio. EUR.

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18. Juni 2019
Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2018/19.

Highlights. Das vierte Jahr in Folge Umsatz gesteigert – Rekordumsatz Beide Segmente erhöhten den Umsatz, erfreuliche EBIT-Entwicklung Anstieg des Nettoumlaufvermögens zeugt von Dynamik im Errichtungsgeschäft Stabile Bilanz, höhere Eigenkapitalquote Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2019/20: Umsatz und EBIT sollen jeweils um mindestens 5 % wachsen Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: EUR 1,50 je Aktie (wie im Vorjahr) „Wir konnten das vierte Jahr in Folge den Umsatz steigern und 2018/19 erstmals die Schwelle von 700 Millionen Euro überschreiten. Gleichzeitig verbesserten wir auch das EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Die zahlreichen neuen Projekte aus dem Wirtschaftsjahr 2018/19 geben uns für die nächsten Jahre Stabilität und bilden die Basis für weiteres Wachstum“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 186,3  204,7 +9,9 % 693,3 737,8 +6,4 % EBIT 14,7  23,4 + 58,9 % 50,1 57,0 +13,9 % EBIT-Marge 7,9 %  11,5 % +3,5 %p 7,2 % 7,7 % +0,5 %p Periodenergebnis 5,1 24,7 +384,8 % 28,0 46,6 +66,1 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,41 1,91 +370,9 % 2,21 3,68 +66,7 % Wien, 18. Juni 2019  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2018/19 weichen kaum von den am 17. Mai 2019 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Kapsch TrafficCom kann trotz eines schwächeren ersten Halbjahres auf ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2018/19 zurückblicken. Es gelang, den Konzernumsatz erstmals auf über EUR 700 Mio. – konkret auf EUR 737,8 Mio. (+6,4 %) – zu erhöhen. Das EBIT erreichte EUR 57,0 Mio. (+13,9 %), was einer EBIT-Marge von 7,7 % (Vorjahr: 7,2 %) entspricht. Steuereffekte in Brasilien im Ausmaß von in Summe EUR ‑2,0 Mio. verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Das Wachstum der Gruppe wurde von beiden Konzernsegmenten getragen. Im vierten Quartal 2018/19 gelang es dem Unternehmen, den Rekordumsatz des vorangegangenen Quartals nochmals zu übertreffen. Dafür waren insbesondere höhere Errichtungsumsätze im Segment ETC (Electronic Toll Collection) und gesteigerte Betriebsumsätze im Segment IMS (Intelligent Mobility Solutions) verantwortlich. Aus regionaler Sicht war Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) der Umsatztreiber im vierten Quartal. Die gesteigerte Profitabilität bei Errichtungsprojekten sowie die geringeren Kosten bei Betriebsprojekten führten zu einem kräftigen Anstieg des (EBIT). Dazu kamen operative Fremdwährungsgewinne in Höhe von EUR 2,1 Mio. sowie Steuereffekte in Brasilien, die sich mit rund EUR 2,0 Mio. positiv auf das EBIT im vierten Quartal auswirkten. Da im vorangegangenen Quartal negative Steuereffekte in Höhe von EUR -4,0 Mio. zu Buche standen, wirkten sich die Steuern auf das EBIT des Wirtschaftsjahres 2018/19 mit in Summe EUR 2,0 Mio. aus. Das Finanzergebnis im Wirtschaftsjahr betrug EUR -1,7 Mio. und war um EUR 3,5 Mio. besser als der Vorjahreswert. Dabei hoben sich der positive Einmaleffekt aufgrund des Verkaufs der Minderheitsbeteiligung am US-Unternehmen ParkJockey (EUR 5,1 Mio.) und negative Fremdwährungseffekte, insbesondere in Zusammenhang mit dem Südafrikanischen Rand, (EUR ‑5,2 Mio.) auf. Der Steueraufwand betrug EUR 8,5 Mio. (Vorjahr: EUR 16,2 Mio.). Das höhere EBIT, ein nur leicht negatives Finanzergebnis sowie der geringere Steueraufwand führten im Vergleich zum Vorjahr zu einem deutlich besseren Periodenergebnis: Es lag bei EUR 46,6 Mio. (Vorjahr: EUR 28,0 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 3,68 (Vorjahr: EUR 2,21) entspricht. Der kräftige Anstieg des Nettoumlaufvermögens im Wirtschaftsjahr 2018/19 ist ein wichtiger Indikator für die zunehmende Dynamik im Bereich der Errichtungsprojekte – also grundsätzlich eine positive Entwicklung. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch der einhergehende negative Free Cashflow von EUR -57,5 Mio. (Vorjahr: EUR 21,8 Mio.) zu bewerten. Aufgrund des negativen Free Cashflows und der Dividendenausschüttung (EUR 19,5 Mio.) stieg die Nettoverschuldung auf EUR 73,5 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 28,4 %. Die Eigenkapitalquote war weiterhin stark bei 38,2 % (31. März 2018: 37,0 %). Basierend auf den erfreulichen Ergebnissen für das Wirtschaftsjahr 2018/19 und der robusten Bilanz wird der Vorstand von Kapsch TrafficCom der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von erneut EUR 1,50 je Aktie (in Summe EUR 19,5 Mio.) vorschlagen Segment results. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 entfielen 75,7 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 24,3 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 58,4 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 34,3 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 7,2 % in der Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 134,8  151,5 +12,4 % 521,6 558,4 +7,1 % EBIT 11,7  24,6 + 111,3 % 53,5 64,9 +21,5 % EBIT-Marge 8,7 %  16,3 % +7,6 %p 10,3 % 11,6 % +1,4 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im vierten Quartal 2018/19 auf EUR 151,5 Mio. Das ist ein Plus von 12,4 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 16,3 % und lag 7,6 Prozentpunkte über jener des Vorjahres./ Im Wirtschaftsjahr 2018/19 stieg der ETC-Umsatz zur Vergleichsperiode des Vorjahres um 7,1 %, auf EUR 558,4 Mio. Dabei gelang es, einen Umsatzrückgang in der Region EMEA (-3,6 %) durch Umsatzanstiege im Vergleich zum Vorjahr in den Regionen Americas (+25,2 %) und APAC (+39,9 %) mehr als auszugleichen. Das ETC-EBIT lag bei EUR 64,9 Mio. und damit 21,5 % über dem Wert des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 11,6 % (Vorjahr: 10,3 %). Im Wirtschaftsjahr 2018/19 verkaufte Kapsch TrafficCom 13,5 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 12,7 Mio.). IMS (intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio. Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 51,6  53,2 +3,2 % 171,6 179,4 +4,5 % EBIT 3,1  -1,2 n.m. -3,4 -7,9 -131,9 % EBIT-Marge 6,0 % -2,2 % -8,2 %p -2,0 % -4,4 % -2,4 %p Der IMS-Umsatz im vierten Quartal 2018/19 legte gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % auf EUR 53,2 Mio. zu. Das EBIT war mit EUR -1,2 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.). Nach einem Jahr des Rückgangs wuchs auch das IMS-Segment wieder. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 erreichte der Segmentumsatz EUR 179,4 Mio. (+4,5 %). Dafür waren die Vertriebsregionen Americas (+13,2 %) und EMEA (+1,8 %) verantwortlich. Nur in der Region APAC sank der Umsatz von EUR 6,8 Mio. auf EUR 3,6 Mio. Das IMS-EBIT lag bei EUR -7,9 Mio. und somit unter dem Wert des Vorjahres (EUR -3,4 Mio.). Wesentliche Gründe dafür waren die Abwertung des Kwacha (Sambia), die Wertberichtigung eines Steuerguthabens in Brasilien und die negativen Ergebnisbeiträge in den Zukunftsbereichen „Connected Mobility" und „Smart Urban Mobility". Outlook. Das Unternehmen plant, im Wirtschaftsjahr 2019/20 den Umsatz um mindestens 5 % zu steigern. Das soll gelingen, obwohl damit zu rechnen ist, dass einige umsatzstarke Projekte auslaufen werden und das Projekt in Polen einen deutlich niedrigeren Umsatzbeitrag leisten wird. Der wichtigste Wachstumsmarkt in den nächsten Jahren ist Nordamerika (USA und Kanada). Dort sollten gute zweistellige Wachstumsraten möglich sein (ausgehend von einem Umsatz von rund EUR 200 Mio. im Wirtschaftsjahr 2018/19). Das EBIT sollte im Wirtschaftsjahr 2019/20 ebenfalls um mindestens 5 % zu steigern sein (exklusive etwaiger Einmaleffekte). Das Wirtschaftsjahr 2019/20 wird voraussichtlich einem ähnlichen Verlauf folgen, wie das vorangegangene Jahr: Auf ein schwächeres erstes Halbjahr wird voraussichtlich ein starkes zweites Halbjahr folgen. Der mittelfristige Ausblick bleibt unverändert: Kapsch TrafficCom plant, in beiden Segmenten zu wachsen. Gleichzeitig möchte das Unternehmen die EBIT-Marge der Gruppe auf ein Niveau von nachhaltig über 10 % heben. Dafür soll das EBIT im ETC-Geschäft klar über 10 % gehalten werden und jenes im IMS-Geschäft ist kontinuierlich zu verbessern. Bei gutem Umfeld erscheint aus heutiger Sicht ein IMS-EBIT von bis zu 8 % machbar. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom haben. Der dortige Umsatz des Unternehmens bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über das Wirtschaftsjahr 2018/19 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

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13. Juni 2019
Kapsch TrafficCom rüstet modernste griechische Autobahn Olympia Odos mit Hybrid-Mautsystem aus.

Wien, 13. Juni 2019  – Kapsch TrafficCom verstärkt ihr Mautmanagement in Europa und stattet die hochmoderne griechische Autobahn Olympia Odos mit 30 Hybrid-Rabattstationen aus. Der von der kanadischen IBI-Gruppe (die einen Vertrag mit Apion Kleos Construction JV von Olympia Odos hält) an Kapsch vergebene Auftrag umfasst zudem die laufende technische Unterstützung für Service und Wartung. Olympia Odos ist eine der wichtigsten Autobahnkonzessionen Griechenlands und verbindet die 202 Kilometer lange Strecke zwischen den Städten Athen, Korinth und der Hafenstadt Patras auf dem Peloponnes. Das geplante Upgrade bietet ein distanzbasiertes Preismodell, das allen Nutzern der elektronischen Mauterhebung (ETC) zur Verfügung steht. Dieses Modell gewährt den Verkehrsteilnehmern einen Rabatt, wenn sie nicht die Gesamtlänge der Strecke zurücklegen, die einer durchschnittlichen Entfernungszone (dem aktuellen Gebührenmodell) entspricht. Daher der Name „Hybrid“ oder „Rabattsystem“. Dazu werden dreißig Ein- und Ausfahrtsrampen mit Mautstellen zur Erkennung und Klassifizierung vorbeifahrender Fahrzeuge ausgestattet. Die von den Roadside Systems (RSS) aufgezeichneten Daten ermöglichen zusammen mit den an den Mautstationen erhobenen Daten die exakte Berechnung des Rabattbetrags. Es wird erwartet, dass weitere Autobahnkonzessionen in Griechenland das Rabattsystem einführen. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat Kapsch TrafficCom zu einem international anerkannten Anbieter intelligenter Verkehrssysteme gemacht. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom mit Hauptsitz in Wien, Österreich, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und notiert seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG). Die aktuell mehr als 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2017/18 einen Umsatz von rund 693,3 Mio. EUR.

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