Do you want to switch the language?

Kapsch
Presseaussendungen

Pressekontakte
Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
20. November 2019
Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019/20.

Highlights. Umsatz legt in beiden Segmenten weiter zu. Region Americas wächst sehr dynamisch. Wachstumsinvestitionen (Material- und Personalaufwand) belasten die Profitabilität. Beim EBIT sind Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Kündigung der deutschen Infrastrukturabgabe und mit dem Mautprojekt in Tschechien zu berücksichtigen. “Wie schon in den letzten Geschäftsjahren müssen wir auch heuer von einem durchwachsenen ersten Halbjahr sprechen. Während die Umsatzentwicklung durchaus positiv war, enttäuschte die Profitabilität. Bei genauerem Hinsehen gibt es zwar gute Gründe für den Gewinnrückgang, sodass ich absolut nicht besorgt bin; zufrieden bin ich aber auch nicht“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2018/19 H1 2019/20 +/- Umsatz 335,8  359,2 +7,0 % EBIT 17,8  8,8 -50,6 % EBIT-Marge 5,3 %  2,4 % -2,9 %p Periodenergebnis 8,4 2,3 -72,1 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,70 0,18 -74,8 % Wien, 20. November 2019  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 weichen nicht wesentlich von den am 14. Oktober 2019 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Es gelang, das Konzernwachstum weiter voranzutreiben. Der Umsatz legte auf EUR 359,2 Mio. (+7,0 %) zu. Diese positive Entwicklung wurde von beiden Segmenten getragen. Es war die Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) die mit +27,5 % das Wachstum trieb. Der EMEA-Umsatz (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) blieb konstant (+0,1 %). In der kleinsten Vertriebsregion, APAC (Asien-Pazifik), ging der Umsatz um 29,6 % zurück. Einige Errichtungsprojekte liefen aus und bei der Abnahme von Komponenten durch Kunden gab es zeitliche Verschiebungen. Das EBIT lag bei EUR 8,8 Mio. (-50,6 %), was einer EBIT-Marge von 2,4 % (Vorjahr: 5,3 %) entspricht. Bei dieser Betrachtung müssen Einmaleffekte berücksichtigt werden: Im Zusammenhang mit der deutschen Infrastrukturabgabe: Aufgrund der frühzeitigen Kündigung musste das Unternehmen Vertragsanbahnungskosten in Höhe von EUR 4,2 Mio. abschreiben.   Im Zusammenhang mit dem Mautprojekt in Tschechien: Der Vertrag läuft im dritten Quartal des Geschäftsjahres aus. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht en bloc vom designierten Betreiber angestellt werden, hat das Unternehmen EUR 0,9 Mio. für Abfertigungen rückgestellt. Exklusive dieser Einmaleffekte hätte das EBIT des ersten Halbjahres EUR 13,9 Mio. betragen (Vorjahr: EUR 17,8 Mio.). Hauptgründe für die geringere Profitabilität sind Investitionen in weiteres Wachstum, nämlich in der Form von: Materialaufwand. Das Errichtungsgeschäft – insbesondere im ETC-Segment – entwickelte sich im ersten Halbjahr 2019/20 sehr positiv, verlangte aber einen vergleichsweise hohen Materialeinsatz (das heißt: gestiegene Materialkosten). Die neu errichteten Systeme müssen aber in weiterer Folge betrieben werden, was für Kapsch TrafficCom mittelfristig zusätzliches Umsatzpotenzial bietet.   Personalaufwand. Da das Geschäft in Nordamerika stark wächst, muss Kapsch TrafficCom kräftig rekrutieren, um das sich bietende Marktpotenzial bestmöglich nutzen zu können. Im ersten Halbjahr stieg der Mitarbeiterstand in den USA (exklusive der Smart Parking Tochter Streetline) um rund 70 Personen auf in Summe 714. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr betrug EUR -4,4 Mio. und war um EUR 1,4 Mio. besser als der Vorjahreswert. Der Steueraufwand betrug EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.). Das Periodenergebnis lag bei EUR 2,3 Mio. (Vorjahr: EUR 8,4 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,18 (Vorjahr: EUR 0,70) entspricht. Der weitere Anstieg des Nettoumlaufvermögens im ersten Halbjahr 2019/20 ist ein wichtiger Indikator für die anhaltend hohe Dynamik im Bereich der Errichtungsprojekte – also grundsätzlich eine positive Entwicklung. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch der Free Cashflow von EUR -17,8 Mio. (Vorjahr: EUR -19,9 Mio.) zu bewerten. Aufgrund des negativen Free Cashflows, der Dividendenausschüttung (EUR -19,5 Mio.) und vor allem der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 (EUR -49,2 Mio.) stieg die Nettoverschuldung auf EUR 169,0 Mio. (31. März 2019: Nettoverschuldung von EUR 73,5 Mio.). Die Eigenkapitalquote war trotz allem zufriedenstellend bei 33,9 % (31. März 2019: 38,2 %). Segmentergebnisse. Im ersten Halbjahr 2019/20 entfielen 78,3 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 21,7 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 57,5 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 38,2 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4,3 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2018/19 H1 2019/20 +/- Umsatz 262,1  281,2 +7,3 % EBIT 24,8  17,5 -29,5 % EBIT-Marge 9,5 %  6,2 % -3,2 %p Im ersten Halbjahr 2019/20 erreichte der ETC-Umsatz EUR 281,2 Mio. (+7,3 %). Besonders stark entwickelte sich das Errichtungsgeschäft in den Regionen Americas (+87,4 %) und EMEA (+43,3 %). Demgegenüber sanken die Umsätze aus dem Betrieb von Mautsystemen (‑9,1 %), vorwiegend aufgrund des geringeren Leistungsumfangs in Polen. Nach Auslaufen unseres (alten) Vertrags am 2. November 2018 unterstützt Kapsch TrafficCom ab dem 3. November 2018 den Betrieb des Mautsystems für weitere 27 Monate. Das ETC-EBIT lag bei EUR 17,5 Mio. (-29,5 %). Die EBIT-Marge erreichte 6,2 % (Vorjahr: 9,5 %). Im ersten Halbjahr 2019/20 verkaufte Kapsch TrafficCom 6,3 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 6,8 Millionen). Die Stückzahlen sanken in den Regionen Americas – bei einem gleichzeitig höherwertigen Produktmix – und APAC. Dort gab es zeitliche Verschiebungen bei Bestellungen. IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. H1 2018/19 H1 2019/20 +/- Umsatz 73,7  78,1 +5,9 % EBIT -7,01  -8,7 -23,9 % EBIT-Marge -9,5 %  -11,1 % -1,6 %p Im ersten Halbjahr 2019/20 erreichte der Segmentumsatz EUR 78,1 Mio. (+5,9 %). Ausschlaggebend dafür waren höhere Betriebsumsätze in der Region Americas und Errichtungsumsätze, die in der Region APAC kräftig stiegen und somit einen Rückgang in der Region EMEA mehr als ausgleichen konnten. Das IMS-EBIT lag bei EUR -8,7 Mio. und somit unter dem Wert des Vorjahres (EUR -7,0 Mio.). Der wieder einmal anstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom haben. Der dortige Umsatz des Unternehmens bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über das erste Halbjahr 2019/20 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

Lese den gesamten Artikel
23. Oktober 2019
Kapsch TrafficCom liefert neues modernes Verkehrsmanagementsystem für Georgia DOT.

Wien, 23. Oktober 2019  – Kapsch TrafficCom (Kapsch) wurde von der Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates Georgia (Georgia Department of Transportation, GDOT) mit dem Design und der Errichtung eines bundesstaatsweiten Advanced Traffic Management System (ATMS) beauftragt. Das neue ATMS wird als Grundlage für ITS-Anwendungen (Intelligent Transportation System) in Georgia dienen und das seit 1996 bestehende NaviGAtor-System ersetzen. GDOT wird das ATMS von Kapsch zur Überwachung aller wichtigen Straßenverkehrsverbindungen im Bundesstaat einsetzen. Die entsprechenden Softwarefunktionen bieten eine umfassende Verkehrskontrolle, Datenanalysen sowie Kennzahlen und Auswertungen, die den Anforderungen an das Management von komplexen modernen Straßenanlagen wie etwa reversiblen und kontrollierten Fahrspuren gerecht werden. Das neue ATMS wird auf der DYNAC ATMS®-Plattform der nächsten Generation von Kapsch aufbauen und Daten aus anderen Verkehrsnetzen, von straßenseitigen Installationen oder vernetzten Fahrzeugen ebenso übernehmen wie Bewegungsdaten (Floating Car Data) und Daten von herkömmlichen Verkehrsdetektoren. Mit dem ATMS von Kapsch werden diese Daten Dritten bereitgestellt und über eine offene API auf der Reiseinformationswebsite von GDOT verfügbar gemacht. Für ein verbessertes Staumanagement im gesamten Netz wird Kapsch zudem moderne Algorithmen implementieren. Mit diesen umfassenden Funktionen kann GDOT künftig Entscheidungsprozesse rationalisieren und die Reaktionszeiten bei Unfällen verbessern, während die zusätzlichen Daten zu optimierten Strategien in Sachen Road Asset Management sowie Infrastrukturinvestitionen beitragen werden. Als führender Anbieter von ITS-Anwendungen bietet Kapsch Lösungen für eine Vielzahl von Verkehrsmanagementbereichen wie etwa Korridor-Management, vernetzte Fahrzeuge und Mobility-on-Demand. „GDOT gilt US-weit als Vorreiter, was den Einsatz intelligenter Systeme für die Straßenbewirtschaftung betrifft. Wir freuen uns sehr, das neue ATMS für GDOT zu entwickeln, da es neue Methoden in die bestehenden Verkehrs- und Infrastrukturmanagementstrategien integriert“, sagt Chris Murray, President Kapsch TrafficCom North America. Der Vertrag sieht eine anfängliche Laufzeit von 24 Monaten für das Design und die Errichtung des ATMS sowie zusätzliche Optionen für die laufende Wartung vor. Kapsch wird das Projekt vor Ort von seiner Niederlassung in Duluth, Georgia, aus leiten. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
16. Oktober 2019
Kapsch präsentiert sein komplettes Portfolio an neuesten integrierten Mobilitätslösungen für Smart Citys und Autobahnen auf dem ITS World Congress.

Die Smart Citys der Zukunft benötigen innovative Systeme, die auf multimodale Netzwerkanalyse und die sich verändernden Bedürfnisse der Endnutzer ausgerichtet sind und gleichzeitig die Kooperation mit den Behörden verbessern. Vom 21. bis zum 25. Oktober stellen Experten von Kapsch am Messestand 359 ihre neuesten innovativen Mobilitätslösungen vor. Wien/Singapur, 16. Oktober 2019  – Die jüngsten Trends in Sachen Stadtentwicklung, Staubewältigung und Verkehrsverlagerung stellen den Verkehrsbereich vor große Herausforderungen. Städte müssen intelligentere Lösungen für den Transport von Menschen und Gütern entwickeln – Lösungen, die eine verbesserte Benutzererfahrung bieten. Die Technologien, die es dazu braucht, sind längst verfügbar. Intelligente Geräte gehören heute zum Alltag und machen Informationen per Tastendruck abrufbar: Aus Sicht des Einzelnen sind diese Lösungen nahtlos und einfach anzuwenden. Damit jedoch Dienstleister die Erwartungen von Reisenden besser erfassen und erfüllen können, bedarf es ausgereifter unterstützender Technologien. Innovation macht die Herausforderungen von heute zu den Chancen von morgen. Entscheidend für den Erfolg sind Partnerschaften mit Dienstleistern, die Fachwissen, Reife und ein breites Spektrum an Angeboten für Mobilitätsmanagementfunktionen auf Autobahnen und in Städten, Mautsysteme, V2X, MaaS und ein multimodales Backoffice mitbringen. Kapsch wird daher sein komplettes Portfolio an neuesten integrierten Mobilitätslösungen in realistischen Szenarien vorstellen und seine Vision der urbanen Mobilität der Zukunft präsentieren – eine Vision, welche die Bereitstellung von Innovation in Form von intelligenten Lösungen, die Zusammenarbeit mit den Behörden und eine ausgewogene Verteilung der Nachfrage auf alle Verkehrsträger im Fokus hat. Smart Partnerships für die Entwicklung von Smart Citys. Im Rahmen des erklärten Ziels von Kapsch, das Potenzial seiner integrierten Mobilitätslösungen voll auszuschöpfen, hat Kapsch TrafficCom Australia mit der Universität Melbourne eine Absichtserklärung unterzeichnet: Innerhalb der AIMES-Umgebung (Australian Integrated Multimodal EcoSystem) soll ein „Mobility Hub“ entstehen – ein weltweit erstes lebendiges Labor auf den Straßen von Melbourne, um hochintegrierte Verkehrstechnologien zu testen, die zu mehr Sicherheit, Sauberkeit und Nachhaltigkeit im städtischen Verkehr beitragen sollen. Das Projekt wird auf dem ITS World Congress erstmals im Detail vorgestellt.   Vorträge von Experten am Messestand 359: Soren Tellegen, Executive Vice President Asia-Pacific: „Intelligente Verkehrssysteme im asiatisch-pazifischen Raum – Die Zukunftsvision von Kapsch“ . Für den Aufbau einer nachhaltigen urbanen Mobilität bedarf es intelligenter, leistungsstarker Lösungen und des Zusammenwirkens verschiedener Behörden. In dieser Session erfahren Sie, wie Kapsch dazu beitragen kann, dass aus den Herausforderungen von heute die Chancen von morgen werden. Dienstag, 22. Oktober, 10 – 10.15 Uhr   Rohan Fernando, Vice President Sales Asia-Pacific: „Unsere Smart Partnerships – Erfolgsgeschichten in Asien“ . Wir sind der Überzeugung, dass smarte Partnerschaften zu nachhaltigen Lösungen und herausragender Benutzererfahrung führen. In dieser Session erfahren Sie mehr darüber, wie wir unseren Partnern besten Nutzen bieten und zusammen ein neues Zeitalter der intelligenten urbanen Mobilität einläuten. Dienstag, 22. Oktober, 14 – 14.15 Uhr   David Bolt, Vice President Solution Consulting Asia-Pacific: „Der digitale Wandel von Kapsch im Mobilitätsmanagement“ . Es ist unsere Mission, Verkehrsteilnehmer mit intelligenten Mobilitätslösungen zu unterstützen, damit sie ihr Ziel bequem, sicher, pünktlich und so umweltschonend wie möglich erreichen. In dieser Session erfahren Sie mehr über unsere innovativen Tools. Dienstag, 22 Oktober, 15 – 15.15 Uhr   David Bolt, Vice President Solution Consulting Asia-Pacific, und Prof. Majid Sarvi, Universität Melbourne: „AIMES – Australian Integrated Multimodal EcoSystem“ . In dieser Session präsentieren Kapsch und die Universität Melbourne, wie Industrie und Wissenschaft gemeinsam die Zukunft des intelligenten Verkehrs gestalten können. Mittwoch, 23. Oktober, 10 – 10.15 Uhr   Kapsch-Experten stellen sich wichtigen Fragen zur intelligenten Mobilität und zu den Städten der Zukunft: Anto Komarica, Vice President Product Management Solution Center Tolling: Fragen zu Mautsystemlösungen und zugehörigen Produkten Mittwoch, 23. Oktober, 14 – 16 Uhr; Donnerstag, 24. Oktober, 14 – 16 Uhr   Tracy Bumpers, Executive Vice President Solution Center Traffic: Fragen zu Verkehrsmanagement (Städte, Autobahnen) und zu V2X/vernetzten Fahrzeugen Dienstag, 22. Oktober, 10 – 12 Uhr; Mittwoch, 23. Oktober, 10 – 12 Uhr   Michael Kieslinger, Managing Director Fluidtime Data Services GmbH: Fragen zu Integrated Mobility Services und Mobility-as-a-Service Donnerstag, 24. Oktober, 10 – 12 Uhr; Freitag, 25. Oktober, 11 – 13 Uhr   Soren Tellegen, Executive Vice President Asia-Pacific: Fragen zur Vision von Kapsch für die Zukunft von intelligenten Verkehrssystemen im asiatisch-pazifischen Raum Dienstag, 22. Oktober, 10.30 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 24. Oktober, 10 – 12 Uhr   David Bolt, Vice President Solution Consulting Asia-Pacific: Fragen zum digitalen Wandel von Kapsch im Mobilitätsmanagement Dienstag, 22. Oktober, 15.30 – 17.30 Uhr; Mittwoch, 23. Oktober, 14.30 – 16.30 Uhr   Bei Interesse können Sie auf Wunsch gerne auch ein persönliches Gespräch vereinbaren. Bitte wenden Sie sich dazu an Gosia Marczuk T +61 436 680 471 Gosia.Marczuk@kapsch.net Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
30. September 2019
Kapsch TrafficCom erhält OmniAir-Zertifizierung für Roadside Units für vernetzte Fahrzeuge.

Wien, 30. September 2019  – Kapsch TrafficCom hat vom OmniAir Consortium ® , einem Branchenverband zur Förderung von Prozessen und Produkten für Mautsysteme und vernetzte Fahrzeuge, eine Zertifizierung für die Compliance und Konformität seiner Roadside Units (RSUs) RIS-9160 und RIS-9260 erhalten. Es handelt sich dabei um die führende Branchenzertifizierung. Sie bestätigt, dass die RSUs die vom Institute of Electrical and Electrionics Engineers (IEEE) und der Society of Automotive Engineers (SAE) festgelegten Betriebsstandards sowie die Spezifikationen des US-Verkehrsministeriums (United States Department of Transportation, USDOT) erfüllen. Die RSUs wurden von der DEKRA, einer europäischen Kfz-Prüfgesellschaft, in ihrem autorisierten Prüflabor in Málaga, Spanien, unabhängig voneinander auf ihre Konformität mit den Anforderungen an die drahtlose Kommunikation im Straßenverkehr (Wireless Access in Vehicular Environments, WAVE) und den Spezifikationen des USDOT für RSUs getestet. Beide Modelle ermöglichen die Fahrzeug-zu-Infrastruktur-(V2I-)Kommunikation, wenn sie gemeinsam mit entsprechenden On-Board Units (OBUs) eingesetzt werden. Das Dual-Band-Gerät RIS-9260 wurde für die DSRC-Funkeinstellung zertifiziert. Allerdings können die Benutzer zwischen DSRC- und C-V2X-Kommunikation wählen. Dadurch können Kunden diese RSUs auch für die Kommunikation mit zertifizierten OBUs anderer Hersteller verwenden. Kapsch ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern für Intelligent Transportation Systems (ITS) mit bewährten Lösungen für vernetzte Fahrzeuge, die bereits in verschiedenen Projekten in Europa, den USA und Australien umgesetzt wurden. „Die OmniAir-Zertifizierung unserer Roadside Units ist ein wertvoller Nachweis der Konformität und Interoperabilität der Lösungen von Kapsch. Das wird neue Implementierungen in Pilotprojekten und kommerziellen Anwendungen ermöglichen und den Mehrwert der Infrastruktur für vernetzte Fahrzeuge durch Kapsch sowie den Marktanteil unserer Lösungen weltweit erhöhen“, meint Tugrul Güner, Director of Product Management CV. Da Anwendungen für vernetzte Fahrzeuge zunehmend einen festen Platz in Städten einnehmen, wird Kapsch dank des umfangreichen Produkt- und Serviceportfolios für vernetzte Mobilität eine maßgebliche Rolle bei diesen Entwicklungen spielen. Kapsch wird auf dem OmniAir European Plugfest in Málaga, Spanien, am 30. September 2019 öffentlich als zertifizierter Lieferant gewürdigt. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
10. September 2019
Zusammenfassung der Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung.

Wien, 10. September 2019  – In der heute abgehaltenen ordentlichen Hauptversammlung der Kapsch TrafficCom AG wurden folgende Beschlüsse getroffen: Auszahlung einer Dividende von EUR 1,50 je Aktie (das sind insgesamt EUR 19.500.000,--). Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Als Ex-Dividendentag wurde der 13. September 2019, als Nachweisstichtag der 16. September 2019 und als Zahltag der 18. September 2019 festgelegt.   Dr. Franz Semmernegg, Dr. Kari Kapsch und Dr. Harald Sommerer wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Funktionsperiode bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Wirtschaftsjahr 2022/23 beschließt.   PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019/20 bestellt.   Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018/19.   Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien sowie die Ermächtigung zur Veräußerung auf andere Weise als über die Börse oder durch öffentliches Angebot: Der Vorstand wird gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und 1b AktG ermächtigt, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft für eine Geltungsdauer von 30 Monaten ab 10. September 2019, sohin bis 10. März 2022, sowohl über die Börse als auch außerbörslich, und zwar auch nur von einzelnen Aktionären oder einem einzigen Aktionär, zu erwerben.  Der Gegenwert je Aktie muss mindestens EUR 1,-- betragen und darf maximal 10 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der dem jeweiligen Rückerwerb vorhergehenden 10 (zehn) Börsetage an der Wiener Börse liegen. Der Handel mit eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen, auch unter wiederholter Ausnutzung der 10%-Grenze, und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ein Tochterunternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.   Den Erwerb über die Börse kann der Vorstand der Kapsch TrafficCom AG beschließen, doch muss der Aufsichtsrat im Nachhinein von diesem Beschluss in Kenntnis gesetzt werden. Der außerbörsliche Erwerb unterliegt der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats. Im Falle des außerbörslichen Erwerbs kann dieser auch unter Ausschluss des quotenmäßigen Andienungsrechts der Aktionäre durchgeführt werden.   Der Vorstand wird für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung gemäß § 65 Abs 1b AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Veräußerung oder Verwendung eigener Aktien auch auf eine andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu beschließen und hierbei auch das quotenmäßige Kaufrecht der Aktionäre auszuschließen (Ausschluss des Bezugsrechts), sowie die Veräußerungsbedingungen festzusetzen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ein Tochterunternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.   Der Vorstand wird ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Einziehung eigener Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss gemäß § 65 Abs 1 Z 8 letzter Satz iVm § 122 AktG herabzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
20. August 2019
Finale Ergebnisse für das erste Quartal 2019/20.

Highlights. Umsatzanstieg im Jahresvergleich (+18 %) auf EUR 186 Mio. EBIT sank auf EUR 4,6 Mio. (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Ausblick 2019/20 bestätigt: Umsatz und EBIT (exklusive Einmaleffekte) sollen jeweils um mindestens 5 % steigen. “Im ersten Quartal gelang es uns, die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen. Beim EBIT war die Saisonalität aber stärker ausgeprägt als erwartet, weshalb der Wert unter jenem des ersten Quartals des Vorjahres liegt. Für das Wirtschaftsjahr 2019/20 bin ich weiterhin optimistisch, dass wir die gegebene Guidance erreichen werden“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 158,2  186,2 +17,7 % EBIT 7,1  4,6 -36,0 % EBIT-Marge 4,5 %  2,4 % -2,0 %p Periodenergebnis 2,5 2,2 -11,6 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,21 0,19 -9,0 % Wien, 20. August 2019  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das erste Quartal des Wirtschaftsjahres 2019/20 weichen kaum von den am 20. Juli 2019 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Kapsch TrafficCom konnte im ersten Quartal 2019/20 dem Umsatz auf EUR 186,2 Mio. steigern (+17,7 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres). Starke Wachstumsraten verzeichnete das Unternehmen speziell in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika). Das EBIT erreichte EUR 4,6 Mio. (-36,0 %), was einer EBIT-Marge von 2,4 % (Vorjahr: 4,5 %) entspricht. Hauptgründe für die geringere Profitabilität sind Investitionen in weiteres Wachstum, nämlich in der Form von: Materialaufwand. Das Errichtungsgeschäft entwickelte sich im ersten Quartal 2019/20 sehr positiv, verlangte aber einen vergleichsweise hohen Materialeinsatz. Die neu errichteten Systeme – insbesondere im ETC-Segment – müssen in weiterer Folge betrieben werden. Das bietet für Kapsch TrafficCom Potenzial für weitere Umsätze.   Personalaufwand. Da das Geschäft in Nordamerika stark wächst, muss auch personell nachgezogen werden, um das sich bietende Marktpotenzial bestmöglich nutzen zu können. Allein im ersten Quartal stieg der Mitarbeiterstand in den USA um 50 Personen. Das deutlich bessere Finanzergebnis von EUR -1,7 Mio. (Vorjahr: EUR -3,5 Mio.) resultierte im Wesentlichen aus vorteilhaften Wechselkursveränderungen. Auch der Steueraufwand von EUR -0,4 Mio. lag unter dem Wert des Vorjahres (EUR -1,1 Mio.). So erreichte das Unternehmen ein Periodenergebnis von EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) und ein Ergebnis je Aktie von EUR 0,19 (Vorjahr: EUR 0,21). Segmentergebnisse. Im ersten Quartal 2019/20 entfielen 79,0 % des Umsatzes auf das Segment „Electronic Toll Collection“ (ETC) und 21,0 % auf das Segment „Intelligent Mobility Solutions“ (IMS). Der Umsatz wurde zu 61,6 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 34,3 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 4,1 % die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 119,6  147,0 +23,0 % EBIT 7,0  7,6 +9,3 % EBIT-Marge 5,8 %  5,2 % -0,6 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im ersten Quartal 2019/20 auf EUR 147,0 Mio. Das ist ein Plus von 23,0 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das ETC-EBIT lag bei EUR 7,6 Mio. und damit 9,3 % über dem Wert des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 5,2 % (Vorjahr: 5,8 %). Im ersten Quartal 2019/20 verkaufte Kapsch TrafficCom 3,3 Millionen On-Board Units (+0,9 %). IMS (Intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q1 2018/19 Q1 2019/20 +/- Umsatz 38,7  39,1 +1,2 % EBIT 0,1  -3,1 n.a. EBIT-Marge 0,3 %  -7,9 % -8,2 %p Im ersten Quartal 2019/20 erreichte der Segmentumsatz EUR 39,1 Mio. (+1,2 %). Das IMS-EBIT lag bei EUR -3,1 Mio. und somit unter dem Wert des Vorjahres (EUR 0,1 Mio.). Free Cashflow und Bilanz. Der Free Cashflow im ersten Quartal 2019/20 war mit EUR -4,6 Mio. deutlich besser als in der Vergleichsperiode des Vorjahres (EUR -15,1 Mio.). Wesentlicher Grund für die positive Entwicklung war der geringere – wenngleich weitere – Anstieg des Nettoumlaufvermögens. Eine wesentliche Neuerung ab dem Wirtschaftsjahr 2019/20 ist die erstmalige Anwendung des Standards IFRS 16 „Leasingverhältnisse“. Er behandelt den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss. Die Nutzungsrechte aus Leasingverträgen werden aktiviert (Sachanlagen) und die Leasingverbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz separat dargestellt. Durch diese geänderte Darstellung der Leasingverhältnisse erhöhten sich ab 1. April 2019 die Bilanzsumme und die Nettoverschuldung signifikant, die Eigenkapitalquote sank. Zum 30. Juni 2019 betrug die Nettoverschuldung EUR 133,4 Mio. Ohne Neuanwendung des IFRS 16 läge sie bei EUR 81,7 Mio. (31. März 2019: EUR 73,5 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2019 war trotz des IFRS 16-Effekts weiterhin sehr stark: Sie betrug 36,3 % (31. März 2019: 38,2 %). Die Bilanzsumme stieg auf EUR 715,9 Mio. (31. März 2019: EUR 677,7 Mio.). Den Bericht über die Highlights des ersten Quartals 2019/20 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

Lese den gesamten Artikel
28. Juni 2019
Kapsch TrafficCom übernimmt Integration von vernetzter Fahrzeugumgebung in Ohio.

Wien, 28. Juni 2019  – Kapsch TrafficCom hat von der Stadt Columbus im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio den Auftrag erhalten, die infrastrukturelle Einbindung der intelligenten vernetzten Fahrzeugumgebung vor Ort (Smart Columbus Connected Vehicle Environment, CVE) zu leiten. Mit der Einrichtung einer straßenseitigen Infrastruktur für vernetzte Fahrzeuge (Connected Vehicles, CV) und einer entsprechenden CV-Ausrüstung an Bord der Fahrzeuge soll die CVE die Sicherheit und Mobilität der Fahrzeugbetreiber verbessern und Fußgängern im Umfeld von Schulen mehr Sicherheit bieten. Darüber hinaus wird die CVE hochqualitative Daten für das Verkehrsmanagement und für Sicherheitszwecke bereitstellen. Zur Unterstützung von Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur (Vehicle-to-Infrastructure, V2I) an über 100 Kreuzungen in der Stadt wird Kapsch als Generalunternehmer für die Infrastruktur seine Roadside Unit (RSU) ITS Station 9160 (RIS-9160) liefern. Die Technologie der RIS-9160 ist skalierbar, wodurch sich die Gerätefunktionen problemlos upgraden lassen. Ergänzend dazu wird Kapsch sein Smart Cities Control Center (SC3) für die Konfiguration, Überwachung und Erfassung von Live-Daten aus der gesamten Umgebung einsetzen. Diese Daten werden in das Smart-Columbus-Netzwerk integriert – mit dem Ziel, den Bewohnern der Stadt mehr Mobilität zu bieten und gleichzeitig die Sicherheit und Effizienz des Verkehrsnetzes zu verbessern. Im Rahmen des CVE-Projekts werden vernetzte Fahrzeuge in die Verkehrsumgebung der Stadt eingebunden. Möglich wird dies durch die fahrzeug- und straßenseitige Installation der entsprechenden Technologien sowie durch den Einsatz von CV-Anwendungen für eine verbesserte Sicherheit und Mobilität. Auch die für Connected-Vehicle-Anwendungen erforderlichen verkehrsrelevanten Daten werden von der CVE generiert. Kapsch wird die RSU-Installation bis Februar 2020 abschließen und den Status des RSU-Netzwerks bis zum Ende der Demo-Phase im März 2021 überwachen. Als Subunternehmer hat Kapsch die Partner Econolite, Path Master und Danlaw an Bord geholt. Das Projekt Connected Vehicle Environment (CVE) ist eines von mehreren verkehrstechnischen Projekten des Smart-Columbus-Programms. Smart Columbus wurde 2016 ins Leben gerufen, als die Stadt Columbus die Smart City Challenge unter der Schirmherrschaft des Verkehrsministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Transportation, USDOT) gewann. Das Programm dient mittlerweile anderen Städten, die neue Technologien in ihre Verkehrsnetze einbinden wollen, als Modell. Das ehrgeizige Columbus-Projekt belegt einmal mehr die Position von Kapsch als Weltmarktführer in Sachen Smart Urban Mobility. Die intelligenten Mobilitätslösungen von Kapsch wurden bereits in den Städten Madrid, León und Málaga (Spanien) sowie in Saudi-Arabien, der Dominikanischen Republik und Ecuador – um nur einige Beispiele zu nennen – implementiert. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat sich Kapsch TrafficCom als anerkannter Anbieter intelligenter Verkehrssysteme etabliert. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom, mit Hauptsitz in Wien, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und ist seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 738 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
18. Juni 2019
Kapsch TrafficCom – Statement zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Der Europäische Gerichtshof stellte heute in seinem Urteil (Rechtssache C-591/17) fest, dass die deutsche Infrastrukturabgabe in Verbindung mit der Steuerentlastung bei der Kraftfahrzeugsteuer in Deutschland eine mittelbare Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit darstellt und gegen die Grundsätze des freien Warenverkehrs und des freien Dienstleistungsverkehrs verstößt. Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zuständige Vergabestelle beauftragte am 30. Dezember 2018 ein gemeinsames Konsortium aus Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA mit der Erhebung der deutschen Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“). Gemeinsam mit dem Partner CTS EVENTIM arbeitet Kapsch TrafficCom seit Ende vergangenen Jahres daran, dass die Erhebung der Infrastrukturabgabe termingerecht starten kann. Beim Aufbau der Betreibergesellschaft wurden gute Fortschritte erzielt. Das heutige EuGH-Urteil zur Infrastrukturabgabe wird derzeit evaluiert. Derzeit erscheint unklar, ob die Infrastrukturabgabe seitens der Bundesrepublik Deutschland in abgeänderter Form oder nicht umsetzt wird. In Abstimmung mit unserem Auftraggeber und unserem Projektpartner prüfen wir nun die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf unsere Zusammenarbeit. Die Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen sollen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte. Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit und vernetzte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus einer Hand ab: von Komponenten über Design bis zur Errichtung und dem Betrieb von Systemen. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer, zuverlässiger, effizienter und komfortabler zu machen sowie die Umweltbelastung zu reduzieren. Eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten in mehr als 50 Ländern rund um den Globus hat Kapsch TrafficCom zu einem international anerkannten Anbieter intelligenter Verkehrssysteme gemacht. Als Teil der Kapsch Group verfügt Kapsch TrafficCom mit Hauptsitz in Wien, Österreich, über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und notiert seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG). Die aktuell mehr als 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2017/18 einen Umsatz von rund 693,3 Mio. EUR.

Lese den gesamten Artikel
18. Juni 2019
Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2018/19.

Highlights. Das vierte Jahr in Folge Umsatz gesteigert – Rekordumsatz Beide Segmente erhöhten den Umsatz, erfreuliche EBIT-Entwicklung Anstieg des Nettoumlaufvermögens zeugt von Dynamik im Errichtungsgeschäft Stabile Bilanz, höhere Eigenkapitalquote Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2019/20: Umsatz und EBIT sollen jeweils um mindestens 5 % wachsen Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: EUR 1,50 je Aktie (wie im Vorjahr) „Wir konnten das vierte Jahr in Folge den Umsatz steigern und 2018/19 erstmals die Schwelle von 700 Millionen Euro überschreiten. Gleichzeitig verbesserten wir auch das EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Die zahlreichen neuen Projekte aus dem Wirtschaftsjahr 2018/19 geben uns für die nächsten Jahre Stabilität und bilden die Basis für weiteres Wachstum“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Wenn nicht anders angegeben, alle Werte in EUR Mio. Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 186,3  204,7 +9,9 % 693,3 737,8 +6,4 % EBIT 14,7  23,4 + 58,9 % 50,1 57,0 +13,9 % EBIT-Marge 7,9 %  11,5 % +3,5 %p 7,2 % 7,7 % +0,5 %p Periodenergebnis 5,1 24,7 +384,8 % 28,0 46,6 +66,1 % Ergebnis je Aktie (EUR) 0,41 1,91 +370,9 % 2,21 3,68 +66,7 % Wien, 18. Juni 2019  – Die heute von Kapsch TrafficCom veröffentlichten finalen Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2018/19 weichen kaum von den am 17. Mai 2019 bekannt gegebenen Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) ab. Kapsch TrafficCom kann trotz eines schwächeren ersten Halbjahres auf ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2018/19 zurückblicken. Es gelang, den Konzernumsatz erstmals auf über EUR 700 Mio. – konkret auf EUR 737,8 Mio. (+6,4 %) – zu erhöhen. Das EBIT erreichte EUR 57,0 Mio. (+13,9 %), was einer EBIT-Marge von 7,7 % (Vorjahr: 7,2 %) entspricht. Steuereffekte in Brasilien im Ausmaß von in Summe EUR ‑2,0 Mio. verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Das Wachstum der Gruppe wurde von beiden Konzernsegmenten getragen. Im vierten Quartal 2018/19 gelang es dem Unternehmen, den Rekordumsatz des vorangegangenen Quartals nochmals zu übertreffen. Dafür waren insbesondere höhere Errichtungsumsätze im Segment ETC (Electronic Toll Collection) und gesteigerte Betriebsumsätze im Segment IMS (Intelligent Mobility Solutions) verantwortlich. Aus regionaler Sicht war Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) der Umsatztreiber im vierten Quartal. Die gesteigerte Profitabilität bei Errichtungsprojekten sowie die geringeren Kosten bei Betriebsprojekten führten zu einem kräftigen Anstieg des (EBIT). Dazu kamen operative Fremdwährungsgewinne in Höhe von EUR 2,1 Mio. sowie Steuereffekte in Brasilien, die sich mit rund EUR 2,0 Mio. positiv auf das EBIT im vierten Quartal auswirkten. Da im vorangegangenen Quartal negative Steuereffekte in Höhe von EUR -4,0 Mio. zu Buche standen, wirkten sich die Steuern auf das EBIT des Wirtschaftsjahres 2018/19 mit in Summe EUR 2,0 Mio. aus. Das Finanzergebnis im Wirtschaftsjahr betrug EUR -1,7 Mio. und war um EUR 3,5 Mio. besser als der Vorjahreswert. Dabei hoben sich der positive Einmaleffekt aufgrund des Verkaufs der Minderheitsbeteiligung am US-Unternehmen ParkJockey (EUR 5,1 Mio.) und negative Fremdwährungseffekte, insbesondere in Zusammenhang mit dem Südafrikanischen Rand, (EUR ‑5,2 Mio.) auf. Der Steueraufwand betrug EUR 8,5 Mio. (Vorjahr: EUR 16,2 Mio.). Das höhere EBIT, ein nur leicht negatives Finanzergebnis sowie der geringere Steueraufwand führten im Vergleich zum Vorjahr zu einem deutlich besseren Periodenergebnis: Es lag bei EUR 46,6 Mio. (Vorjahr: EUR 28,0 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 3,68 (Vorjahr: EUR 2,21) entspricht. Der kräftige Anstieg des Nettoumlaufvermögens im Wirtschaftsjahr 2018/19 ist ein wichtiger Indikator für die zunehmende Dynamik im Bereich der Errichtungsprojekte – also grundsätzlich eine positive Entwicklung. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch der einhergehende negative Free Cashflow von EUR -57,5 Mio. (Vorjahr: EUR 21,8 Mio.) zu bewerten. Aufgrund des negativen Free Cashflows und der Dividendenausschüttung (EUR 19,5 Mio.) stieg die Nettoverschuldung auf EUR 73,5 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 28,4 %. Die Eigenkapitalquote war weiterhin stark bei 38,2 % (31. März 2018: 37,0 %). Basierend auf den erfreulichen Ergebnissen für das Wirtschaftsjahr 2018/19 und der robusten Bilanz wird der Vorstand von Kapsch TrafficCom der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von erneut EUR 1,50 je Aktie (in Summe EUR 19,5 Mio.) vorschlagen Segment results. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 entfielen 75,7 % des Umsatzes auf das ETC-Segment und 24,3 % auf das IMS-Segment. Der Umsatz wurde zu 58,4 % in der Region Europa-Mittlerer Osten-Afrika (EMEA), zu 34,3 % in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und zu 7,2 % in der Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftet. ETC (Mautsegment). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 134,8  151,5 +12,4 % 521,6 558,4 +7,1 % EBIT 11,7  24,6 + 111,3 % 53,5 64,9 +21,5 % EBIT-Marge 8,7 %  16,3 % +7,6 %p 10,3 % 11,6 % +1,4 %p Kapsch TrafficCom steigerte den Umsatz des ETC-Segments im vierten Quartal 2018/19 auf EUR 151,5 Mio. Das ist ein Plus von 12,4 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 16,3 % und lag 7,6 Prozentpunkte über jener des Vorjahres./ Im Wirtschaftsjahr 2018/19 stieg der ETC-Umsatz zur Vergleichsperiode des Vorjahres um 7,1 %, auf EUR 558,4 Mio. Dabei gelang es, einen Umsatzrückgang in der Region EMEA (-3,6 %) durch Umsatzanstiege im Vergleich zum Vorjahr in den Regionen Americas (+25,2 %) und APAC (+39,9 %) mehr als auszugleichen. Das ETC-EBIT lag bei EUR 64,9 Mio. und damit 21,5 % über dem Wert des Vorjahres. Die EBIT-Marge erreichte 11,6 % (Vorjahr: 10,3 %). Im Wirtschaftsjahr 2018/19 verkaufte Kapsch TrafficCom 13,5 Millionen On-Board Units (Vorjahr: 12,7 Mio.). IMS (intelligente Mobilitätslösungen). Wenn nicht anders angegeben,  alle Werte in EUR Mio. Q4 2017/18 Q4 2018/19 +/- WJ 2017/18 WJ 2018/19 +/- Umsatz 51,6  53,2 +3,2 % 171,6 179,4 +4,5 % EBIT 3,1  -1,2 n.m. -3,4 -7,9 -131,9 % EBIT-Marge 6,0 % -2,2 % -8,2 %p -2,0 % -4,4 % -2,4 %p Der IMS-Umsatz im vierten Quartal 2018/19 legte gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % auf EUR 53,2 Mio. zu. Das EBIT war mit EUR -1,2 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.). Nach einem Jahr des Rückgangs wuchs auch das IMS-Segment wieder. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 erreichte der Segmentumsatz EUR 179,4 Mio. (+4,5 %). Dafür waren die Vertriebsregionen Americas (+13,2 %) und EMEA (+1,8 %) verantwortlich. Nur in der Region APAC sank der Umsatz von EUR 6,8 Mio. auf EUR 3,6 Mio. Das IMS-EBIT lag bei EUR -7,9 Mio. und somit unter dem Wert des Vorjahres (EUR -3,4 Mio.). Wesentliche Gründe dafür waren die Abwertung des Kwacha (Sambia), die Wertberichtigung eines Steuerguthabens in Brasilien und die negativen Ergebnisbeiträge in den Zukunftsbereichen „Connected Mobility" und „Smart Urban Mobility". Outlook. Das Unternehmen plant, im Wirtschaftsjahr 2019/20 den Umsatz um mindestens 5 % zu steigern. Das soll gelingen, obwohl damit zu rechnen ist, dass einige umsatzstarke Projekte auslaufen werden und das Projekt in Polen einen deutlich niedrigeren Umsatzbeitrag leisten wird. Der wichtigste Wachstumsmarkt in den nächsten Jahren ist Nordamerika (USA und Kanada). Dort sollten gute zweistellige Wachstumsraten möglich sein (ausgehend von einem Umsatz von rund EUR 200 Mio. im Wirtschaftsjahr 2018/19). Das EBIT sollte im Wirtschaftsjahr 2019/20 ebenfalls um mindestens 5 % zu steigern sein (exklusive etwaiger Einmaleffekte). Das Wirtschaftsjahr 2019/20 wird voraussichtlich einem ähnlichen Verlauf folgen, wie das vorangegangene Jahr: Auf ein schwächeres erstes Halbjahr wird voraussichtlich ein starkes zweites Halbjahr folgen. Der mittelfristige Ausblick bleibt unverändert: Kapsch TrafficCom plant, in beiden Segmenten zu wachsen. Gleichzeitig möchte das Unternehmen die EBIT-Marge der Gruppe auf ein Niveau von nachhaltig über 10 % heben. Dafür soll das EBIT im ETC-Geschäft klar über 10 % gehalten werden und jenes im IMS-Geschäft ist kontinuierlich zu verbessern. Bei gutem Umfeld erscheint aus heutiger Sicht ein IMS-EBIT von bis zu 8 % machbar. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse von Kapsch TrafficCom haben. Der dortige Umsatz des Unternehmens bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. Den Bericht über das Wirtschaftsjahr 2018/19 sowie weitere Materialien zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.kapsch.net/ktc/ir/downloadcenter .

Lese den gesamten Artikel

Kapsch TrafficCom Headquarters