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Kapsch
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Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1710carolin.treichl@kapsch.net
Ingrid Riegler

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

+43 50 811 1724ingrid.riegler@kapsch.net
8. Juni 2022
Wie Road User Charging in London helfen könnte, Staus zu bekämpfen und die langfristige Mobilitätsfinanzierung zu stützen

Da mehr Elektrofahrzeuge als je zuvor auf den Straßen unterwegs sind, bleibt das Problem der Verkehrsüberlastung in London groß, während die Einnahmen aus Staugebühren sinken. "Eine kilometerabhängige Straßenbenutzungsgebühr würde eine faire, angemessene und wirksame Lösung für die drängenden Verkehrsstaus und Finanzierungsprobleme der Hauptstadt bieten", schlägt Steve Parsons vor. Kapsch TrafficCom wird auf der diesjährigen Traffex in Birmingham vom 14. bis 16. Juni vertreten sein. Wien/London, 9. Juni 2022 - Um die Verkehrsüberlastung und die damit verbundene Luftverschmutzung einzudämmen, hat der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan Pläne zur Ausweitung der Londoner Ultra Low Emissions Zone (ULEZ) im Jahr 2023 angekündigt. Die erweiterte ULEZ soll dazu beitragen, die NOx-Emissionen von Fahrzeugen im Großraum London um bis zu 330 Tonnen pro Jahr und die CO 2 -Emissionen um bis zu 150.000 Tonnen zu senken. Doch obwohl dies für die Gesundheit der Stadt sehr gut ist, bedeutet die Einführung von Elektrofahrzeugen, die im Vereinigten Königreich immer schneller voranschreitet, dass der Kraftstoffverbrauch - und die damit verbundenen Kraftstoffsteuern - sinken. Dies wiederum führt zu einer weiteren Verringerung der für das Verkehrswesen verfügbaren Mittel, während die Gesamtzahl der Fahrzeuge auf den Straßen - und die damit verbundenen Probleme der Verkehrsüberlastung - nicht verringert wird. Wenn es darum geht, Londons Stau- und Finanzierungsprobleme zu lösen, wird die Straßenbenutzungsgebühr oder „Road User Charging“ (RUC) wahrscheinlich eine Schlüsselrolle spielen. Diese Technologie berücksichtigt sowohl die von den Autofahrern in ihren Fahrzeugen zurückgelegte Strecke als auch den Typ und den Emissionsstatus der Fahrzeuge und erhebt auf der Grundlage dieser Kriterien Gebühren. " Aufgrund des 'Pay-per-mile'-Ansatzes ist RUC wesentlich fairer als herkömmliche Mautlösungen, die pauschale Gebühren für alle Fahrzeuge erheben, unabhängig davon, ob sie nur ein paar Kilometer in der Sperrzone fahren oder den ganzen Tag unterwegs sind ", erklärt Steve Parsons, Sales Director bei Kapsch TrafficCom. " Kapsch TrafficCom liefert die leistungsstarken Backend-Systeme, die Londons Maut-, LEZ- und ULEZ-Systeme antreiben. Darüber hinaus bietet unser breites Portfolio an RUC-Technologielösungen und unser Know-how im Bereich Maut und Staugebühren einen klaren und einzigartig risikoarmen Fahrplan für RUC in der gesamten Hauptstadt, wenn die Zeit reif ist ", so Steve Parsons weiter. Nach dem Einsatz einer landesweiten satellitengestützten Mautlösung für Lkw in Bulgarien hat Kapsch auch unsere End-to-End-RUC-Fähigkeiten in der Praxis erprobt - mit hervorragenden Ergebnissen und KPIs. Wenn Sie mehr über RUC und andere laufende Projekte erfahren möchten, besuchen Sie Stand F040 auf der diesjährigen Traffex in Birmingham (14.-16. Juni)! Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Mauterhebung, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragesteuerung tragen zu einer gesunden Welt ohne Staus bei. Kapsch hat Projekte in mehr als 50 Ländern rund um den Globus verwirklicht. Mit Lösungen aus einer Hand deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von den Komponenten über die Planung und Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlagen. Als Teil der Kapsch Gruppe mit Hauptsitz in Wien hat Kapsch TrafficCom Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 25 Ländern. Das Unternehmen notiert seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse (Tickersymbol: KTCG). Im Wirtschaftsjahr 2020/21 erwirtschafteten rund 4.660 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro.

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100 Millionen Transponder in Mississauga, Kanada produziert

Automatische stoppfreie Mautzahlungen  für Verkehrsteilnehmer Kapsch TrafficCom ist stolz auf über 40 Jahre Arbeitgebergeschichte in Kanada Mississauga/Wien, 6. Juni 2022 – Am 6. Juni feierte die Kapsch TrafficCom Produktionsstätte in Mississauga, Ontario, dass die 100-millionste Transpondereinheit vom Band läuft.  Die RFID-Transponder ermöglichen die automatische Mautbezahlung ohne Stopp an einer Mautstelle und reduzieren damit Emissionen und Reisezeiten für die Nutzerinnen und Nutzer. Die Transponder werden für automatische Mautzahlungen im Rahmen von Programmen wie EZ-Pass und auf der 407-Schnellstraße in Ontario verwendet und sind ein wichtiger Bestandteil des Angebots des globalen Verkehrstechnologieanbieters Kapsch TrafficCom. " Jeder Transponder ermöglicht eine einfachere Mautbezahlung, ohne an einer Mautstelle anhalten zu müssen, was bedeutet, dass die 100 Millionen Transponder den Fahrerinnen und Fahrern Millionen und Abermillionen von Stunden erspart haben ", kommentiert Dan Toohey, SVP of Sales, Manufacturing and Business Development bei Kapsch TrafficCom. " Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Komponenten tagtäglich Millionen von Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern die Fahrt erleichtern, und ebenso stolz auf unsere hervorragende Sicherheitsbilanz und unsere Qualitätsstandards. Am stolzesten bin ich jedoch auf unsere unglaublichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen viele schon seit mehr als 30 Jahren bei uns sind. Dies ist wirklich ein Erfolg für die gesamte Belegschaft, das Werk und die Gemeinschaft, zu der wir seit dem ersten Tag gehören ", so Dan Toohey weiter. Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, fügt hinzu: " Als Familienunternehmen ist die Gemeinschaft ein Schlüsselelement der Kapsch TrafficCom-Kultur. Dieser Meilenstein ist ein Symbol für die Partnerschaft mit allen Kolleginnen und Kollegen hier in Mississauga sowie der Stadt selbst und ihren Bürgerinnen und Bürgern, eine Partnerschaft, die hoffentlich noch viele Jahre andauern wird ." Das 1978 gegründete Werk wurde zunächst unter der damaligen Eigentümerschaft von Ferranti-Packard errichtet und produzierte Elektronikdisplays. Die Display-Produktion wurde unter dem Eigentümer Mark IV fortgesetzt, der das Unternehmen 1990 erwarb, bis Kapsch TrafficCom im Jahr 2010 Mark VI IVHS erwarb und das Werk auf die Produktion verschiedener Geräte für das moderne Verkehrsmanagement umstellte.  Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Innovative Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Mautdienstleistungen, Verkehrsmanagement und Nachfragemanagement tragen zu einer gesünderen Welt ohne Staus bei. Kapsch hat in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich Projekte umgesetzt. Mit One-Stop-Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden ab, von Komponenten über Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen. Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 25 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse (Symbol: KTCG) notiert. Im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschafteten rund 4.660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von rund 500 Mio. EUR. Want to drive sustainable mobility? We are hiring!

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20. Mai 2022
Offener Brief an die Teilnehmer des World Economic Forum 2022 in Davos

München, 20. Mai 2022 – Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit und steht auch ganz oben auf der Agenda des Weltwirtschaftsforums 2022. Die Mobilität ist mit einem Anteil von über 20   % an den weltweiten Emissionen ein entscheidender Hebel zur Bewältigung der Klimakrise. Mit diesem offenen Brief rufen die weltweit führenden Anbieter von intelligenten Verkehrssystemen die Wirtschaftsführer der Welt auf, Mobilität als entscheidenden Treiber für den Klimawandel anzuerkennen und die Entwicklung und Umsetzung von Lösungen zur Reduzierung von Verkehrsemissionen ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen.

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19. Mai 2022
Umweltauszeichnung der Stadt Wien für Kapsch TrafficCom und Kapsch Components

Wien, 19. Mai 2022 – Die Stadt Wien hat Kapsch TrafficCom (KTC) erneut als „OekoBusiness“ Unternehmen geehrt. Das Tochterunternehmen Kapsch Components (KCO) freut sich heuer bereits das zehnte Mal in Folge über diese Auszeichnung. Dabei wurden wieder zahlreiche Energie- und Ressourceneinsparungspotenziale identifiziert und geeignete Maßnahmen in der Produktion und Logistik umgesetzt. Kapsch TrafficCom als global agierender Anbieter von intelligenten Verkehrslösungen nahm mit seinem Betrieb am Wienerberg an dem Umweltberatungsprogramm ÖKOWIN der Stadt Wien teil. Das Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck am Betriebsstandort Wien zu verbessern. „Durch das Programm der Stadt Wien konnten wir erneut bedeutende Potentiale zur Emissionseinsparung realisieren. Somit liefern unsere Produkte, Services und auch das Unternehmen selbst einen überproportionalen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz,“ so Georg Kapsch, CEO der Kapsch TrafficCom. Die Ergebnisse des ÖKOWIN-Programms stellten die Umweltteams von KTC und KCO in Form eines Berichts und einer Präsentation der Expert*innen-Kommission vor. Speziell die Maßnahmen im Bereich der Kreislaufwirtschaft überzeugten die Jury. So könnten nun 90 % der millionenfach verkauften Geräte zur digitalen Mauterhebung (OBU4010) wiederverwendet werden. Diese und andere gemeinsam durchgeführte Innovationen führten dazu, dass der Beirat der OekoBusiness die Kapsch TrafficCom und Kapsch Components für ihr Engagement für nachhaltige Wirtschaftsweise von der Stadt Wien als „OekoBusiness Wien 2021“ ausgezeichnet hat. Das OekoBusiness-Zertifikat ist für die Dauer von einem Jahr gültig. Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei Kapsch TrafficCom finden Sie hier .

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28. April 2022
Neues Verkehrsmanagementsystem in Kolumbien stärkt regionale Wirtschaft

Intelligentes Verkehrssystem verbessert den Verkehrsfluss Sicherer Verkehr für Privatpersonen und bessere Mobilität für Unternehmen in der Region Antioquia Wien/Bogotá, 28. April 2022 – Innerhalb weniger Monate wurden auf den Autobahnen der Vias del Nus-Konzession über 300.000 Fahrzeuge registriert – und das ohne nennenswerte Zwischenfälle. Das 157 Kilometer lange Straßennetz der Vias del Nus verbindet Kolumbiens zweitgrößte Stadt Medellin und ihre 2,5 Millionen Einwohner mit den östlichen Teilen der Region Antioquia. Das von Vinus, dem Straßenbetreiber, eingesetzte intelligente Verkehrssystem sorgt für Sicherheit und verbesserte Mobilität der Verkehrsteilnehmer. Dies kommt auch dem Tourismus-, Landwirtschafts- und Transportsektor der umliegenden Gemeinden zugute, da die Straße die Region mit den stärker besiedelten Gebieten des Landes verbindet. „Das System läuft seit der Inbetriebnahme am 4. Dezember einwandfrei. Mehr als 300.000 Fahrzeuge haben die Straße passiert, und es gab mit Ausnahme einiger liegengebliebener Fahrzeuge, die sofort versorgt wurden, keine Zwischenfälle. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Ricardo López Lombana, Generaldirektor von Vinus. Schätzungen zufolge ist der Fahrzeugverkehr durch die La Quiebra-Tunnel des Straßenbetreibers seit der Einführung des Systems um 60 % gestiegen, was sich positiv auf die Wirtschaft der Region auswirkt. „Der Touristenverkehr in zuvor schwer zugängliche Gemeinden ist sprunghaft angestiegen. Was früher eine dreistündige Fahrt von Medellin aus bedeutete, kann nun in 40 bis 50 Minuten erreicht werden. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und lockt neue Investoren in die Region“ , so der Vinus-Manager weiter. Olga Villegas, Vizepräsidentin von Kapsch TrafficCom für Kolumbien und die gesamte Andenregion, ergänzt: „Wir von Kapsch TrafficCom sind stolz darauf, zuverlässige und sichere technologische Lösungen für ein strategisches Projekt zu liefern, und damit das Verkehrsnetz des Landes zu verbessern. Unsere DYNAC ATMS® -Lösung garantiert das hohe Sicherheitsniveau, das für diese wichtige Straße erforderlich ist, die täglich von Tausenden Fahrzeugen befahren wird.“ Die jeweils 4,3 Kilometer langen La Quiebra-Tunnel sind die ersten Tunnel in Lateinamerika, die mit der von Kapsch TrafficCom entwickelten und implementierten Hochleistungssoftware DYNAC ATMS® ausgestattet sind. DYNAC ATMS® integriert drei Systeme, die üblicherweise getrennt arbeiten: ein SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) zur Steuerung elektromechanischer Elemente, ein Störungsmanagementsystem und ein System für das ATMS-Management (Advanced Traffic Management System). In einem modernen Kontrollzentrum steuert und überwacht das System den Verkehr und reagiert schnell und effizient auf jede Störung, um Staus zu vermeiden.

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21. April 2022
Sicherer und reibungsloser Verkehrsfluss in Spanien mit dem barrierefreien Mautsystem von Kapsch TrafficCom

Das Mautsystem ermöglicht die Erhebung der Mautgebühren, ohne dass Fahrzeuge anhalten müssen. Das Projekt wird auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen verwirklicht und betrifft schwere Nutzfahrzeuge.   Wien/Madrid, 21.   April 2022  – Kapsch TrafficCom plant die Einführung eines Mautsystems für schwere Nutzfahrzeuge auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen in Bizkaia, einer Provinz im spanischen Baskenland. Die Gebühr wird dabei automatisch erhoben, ohne dass das Fahrzeug an der Mautstelle anhalten muss. Dies trägt zu einem sichereren, reibungsloseren und angenehmeren Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bei. Das Projekt des staatlichen Unternehmens Interbiak wird im Rahmen eines Joint Ventures mit Construcciones Amenábar umgesetzt. Das Projektvolumen beträgt EUR 12,5 Mio., die Laufzeit rund 20 Monate. „Unsere Technologie macht die konventionellen Mautstationen und Schranken für den Verkehrsfluss überflüssig und trägt dazu bei, Emissionen zu verringern, da das Fahrzeug nicht mehr anhalten und wieder anfahren muss. Darüber hinaus ist das gesamte System in Bezug auf Funktionalität und Kapazität flexibel und skalierbar, sodass neue Anforderungen ohne größere Änderungen umgesetzt werden können“, sagt Gerd   Gröbminger, VP Sales CENECA (Central, Eastern and Northern Europe and Central Asia) von Kapsch TrafficCom. Im Vergleich zu herkömmlichen Mautsystemen werden bei der Multi-Lane Free-Flow (MLFF)-Technologie die Mautdaten auf elektronischem Wege automatisch erfasst und verarbeitet. Ein weiteres wesentliches Merkmal, das mithilfe der technologischen Lösung von Kapsch TrafficCom erst möglich wird, ist die Verwendung von 16 einzelnen, freistehenden Signalbrücken, auf denen alle für die Maut notwendigen Sensoren und Geräte untergebracht sind. So können alle Fahrzeuge und elektronischen Zahlungsgeräte (TAGs), die die Mautstation passieren, identifiziert, die vorderen und hinteren Nummernschilder erfasst, fortlaufend verfolgt und zur Verarbeitung an die Interbiak-Zentrale weitergeleitet werden. Das Mautsystem ist so konzipiert, dass die Zahlung mit dem TAG-Gerät abgewickelt werden kann, während die Fahrzeuge, die nicht über dieses elektronische Zahlungsgerät verfügen, ihr Nummernschild mit einem von Interbiak zugelassenen Zahlungsmittel verknüpfen können.

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23. März 2022
Das intelligenteste Verkehrsmanagementsystem der Welt wird in Melbourne in Betrieb genommen

Auf einer der verkehrsreichsten Straßen Melbournes entsteht ein weltweit richtungsweisendes Verkehrsmanagementsystem, das mit Hilfe modernster Technologie Staus reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht. Der „Intelligente Korridor“ in der Nicholson Street in Carlton wird von der Universität Melbourne, dem österreichischen Technologieunternehmen Kapsch TrafficCom und dem Verkehrsministerium von Victoria in Betrieb genommen. Der Intelligente Korridor erstreckt sich über einen 2,5 Kilometer langen Abschnitt der Nicholson Street zwischen Alexandra und Victoria Parades in Melbourne. Der Korridor nutzt Sensoren, Cloud-basierte KI, Algorithmen für maschinelles Lernen, Vorhersagemodelle und die Erfassung von Echtzeitdaten, um das Verkehrsmanagement zu verbessern und das Stauaufkommen zu minimieren. Außerdem wird auch die Verkehrssicherheit für Autos, Fußgänger und Radfahrer erhöht und die durch Verkehrsstaus verursachten Emissionen werden reduziert. Das Team nutzt verschiedene Arten von Verkehrssensoren, die bereits als Teil des australischen integrierten multimodalen Ökosystems (Australian Integrated Multimodal EcoSystem – AIMES) - Projektes installiert wurden, und wird den intelligenten Korridor in den nächsten drei Jahren weiter optimieren. Die Sensoren werden alle Elemente des Verkehrsumfelds miteinander verbinden und regeln. Sicherheitskennzahlen werden in die Echtzeitsteuerung von Verkehrssignalen einfließen, die von der von der Advanced Mobility Analytics Group entwickelten Verkehrssicherheitssoftware abgeleitet werden. AIMES ist das weltweit erste und größte Ökosystem für die breit angelegte Prüfung neuer vernetzter Verkehrstechnologien in komplexen urbanen Ballungsräumen. Es umfasst ein über 100 Kilometer langes Straßennetz in Melbourne, das von der Lygon Street und der Hoddle Street sowie der Victoria und Alexandra Parade umschlossen wird, und wird vom Verkehrsministerium von Victoria gefördert. Der Intelligente Verkehrskorridor markiert eine wichtige neue Phase, die ein neues Maß an Steuerungsmöglichkeiten bietet, mit Sensoren an jeder Kreuzung und einer Vielzahl von Initiativen, die ein weltweit richtungsweisendes Verkehrsmanagementsystem schaffen werden. AIMES-Direktor und Professor für Verkehrstechnik an der Universität Melbourne, Professor Majid Sarvi, sagt, dass der Intelligente Korridor ein Modell für Städte auf der ganzen Welt sein wird, um die Kosten der städtischen Staus zu reduzieren. Laut dem „2019 Infrastructure Audit Report“ von Infrastructure Australia entstehen der australischen Wirtschaft jedes Jahr Kosten in Höhe von 16,5 Milliarden Dollar durch Verspätungen im Straßenverkehr. „Allein in Melbourne kamen zwischen 2006 und 2019 492 Menschen bei Unfällen an Kreuzungen im Straßenverkehr ums Leben: mehr als die Hälfte von ihnen waren Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer. Unser intelligenter Korridor wird die neueste Technologie nutzen, um den Verkehr besser zu steuern und unsere Straßen für alle sicherer zu machen" , so Professor Sarvi. Im Rahmen des Projekts werden Vorher-Nachher-Daten erhoben, um die Wirksamkeit des Korridors zu belegen. Die Leistung des Korridors wird in den nächsten drei Jahren kontinuierlich optimiert, um die Ergebnisse zu verbessern und so wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung in anderen Städten zu gewinnen. Der Intelligente Korridor wird die Korridor-Management-Plattform EcoTrafiX™ des globalen Technologieunternehmens Kapsch TrafficCom nutzen. Matthew McLeish, Executive Vice-President von TrafficCom für den asiatisch-pazifischen Raum: „Von vernetzten Fahrzeugen über autonomes Fahren bis hin zu integriertem Mobilitätsmanagement – diese Technologie legt den Grundstein für eine nachhaltige und staufreie Zukunft und nutzt die besten multimodalen Nachfragemanagement-Technologien wie beispielsweise die Kapsch EcoTrafiX™ Plattform“ . Laut Niloo Karimi, Direktorin für Signaldienste im Verkehrsministerium von Victoria, ist der Korridor ein wichtiger und vielversprechender Schritt für Melbourne. „Die Stadt war in den letzten Jahrzehnten mit einem zunehmenden Verkehrsaufkommen konfrontiert, was zu Verspätungen und einer wachsenden Zahl von Verkehrsunfällen führt“ , so Karimi. „Nun nutzen Wissenschaftler, die Industrie und die Regierung vernetzte Verkehrstechnologien, um bessere Ergebnisse in Bezug auf Sicherheit und Verkehrsstaus zu erzielen und eine sicherere, sauberere und intelligentere Verkehrszukunft für Melbourne zu schaffen“ . Der Intelligente Korridor wird durch einen Zuschuss des Australischen Forschungsrats in Höhe von 2 Millionen Australischer Dollar (2021-24) finanziert, an dem sich auch die Universität von Melbourne und die beiden Branchenpartner Kapsch TrafficCom und Advanced Mobility Analytics Group beteiligen. Die amtierende Geschäftsführerin des Forschungsrats, Judi Zielke, kommentiert abschließend: „Die Universität von Melbourne, Kapsch TrafficCom und das Verkehrsministerium von Victoria haben durch ihre Zusammenarbeit und die Verknüpfung verschiedener Disziplinen eine initiale Idee zur Reduzierung von Verkehrsstaus in eine reale Echtzeitanwendung umgesetzt“ . Weitere Informationen zum Intelligenten Korridor und das AIMES-Projekt finden Sie hier:

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16. März 2022
Intertraffic 2022: Kapsch TrafficCom zeigt Mobilitäts-Lösungen der nächsten Generation

Weltweit führende Mobilitäts-Messe findet von 29. März bis 1. April statt Wien/Amsterdam, 16. März 2022 – Auf der Intertraffic Amsterdam, der weltweit führenden Fachmesse für Mobilität, präsentiert Kapsch TrafficCom Lösungen für digitale Verkehrssteuerung und vernetzte Fahrzeuge und Straßen. Extreme Wetterereignisse verändern die Einstellung der Menschen zur Mobilität: 72 Prozent sind kritischer gegenüber Emissionen und 70 Prozent halten den aktuellen Stand des Klimaschutzes nicht mehr für akzeptabel. Dies zwingt Gemeinden, Behörden und Städte dazu, ihr Verständnis von Mobilität und ihr Verkehrsmanagement für den modernen, vernetzten und datenbasierten Kontext zu ändern. „Unsere Partner sind nicht nur auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen, sondern auch nach sofort wirksamen Lösungen,“ sagt Gerd Gröbminger, VP Sales CENECA bei Kapsch TrafficCom. „Die gute Nachricht für Städte und Straßenbehörden ist, dass die meisten der heutigen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, mit unseren modernen Verkehrsmanagementtechnologien wie integriertem Mobilitätsmanagement, Staugebühren und vernetzten Fahrzeugen gelöst werden können.“ Von der nächsten Generation von Mautsystemen und grünen Autobahnbrücken bis hin zu intelligenten Navigationssystemen, Big Data und Connected-Vehicle-Lösungen – Kapsch TrafficCom verändert die Mobilität und stellt dabei die Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Kapsch TrafficCom lädt die Besucher ein, sich am Stand 229 in Halle 1 über diese Lösungen zu informieren, mit unseren Experten zu diskutieren und sich von der Mobilität der Zukunft zu überzeugen.

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20. Januar 2022
Kapsch TrafficCom ernennt Ramón Martinez zum neuen Vice President für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik

Martinez folgt auf Juan Zamakona, der seine Funktion in Lateinamerika aufgibt und sich dem Kapsch-Team in Europa anschließt. Seit dem Eintritt von Kapsch in Mexiko mit der Übernahme von Simex hat Zamakona das Unternehmen in der Region als führenden Anbieter von Maut-, elektronischer Maut- und Mobilitätstechnologie positioniert. „Ich möchte mich bei Juan für sein großes Engagement während seiner langjährigen Tätigkeit in der Region bedanken und wünsche ihm viel Erfolg in seiner neuen Rolle und der neuen beruflichen Herausforderung,“ so Rivas.  Kapsch sieht großes Wachstumspotenzial in der Region, sowohl im Mautsektor als auch im Bereich der städtischen Mobilität. Das fortschrittliche Mautsystem SmartToll wurde in den letzten Projekten sowohl in Mexiko als auch in Costa Rica erfolgreich implementiert. Der erklärte Ziel des Unternehmens ist es, sukzessive alle von Kapsch in der Region installierten oder betriebenen Altsysteme auf SmartToll umzustellen. Ramón Martinez bringt seine Begeisterung über die an ihn gestellten Erwartungen zum Ausdruck und betont, dass die Kundenzufriedenheit für ihn stets im Vordergrund stehen wird: „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, da Kapsch mit seinen innovativen Technologien den Bürgern ein besseres Erlebnis innerhalb der Städte und auf den Autobahnen bieten kann. Mein Ziel ist es, an den Erfolg von Kapsch in meiner Region anzuknüpfen und dabei immer den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, damit wir für ihn auch in Zukunft der beste Partner in Sachen Maut- und Mobilitätsmanagement bleiben.“

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Kapsch TrafficCom Headquarters