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Sichern von Zug und Flug

Ursprünglich wurden Züge ausschließlich durch optische und akustische Signale gesichert. In den letzten Jahrzehnten setzt sich die Zugsicherung auf Funkbasis durch. Kapsch gewinnt bereits 1970 einen Auftrag der Österreichischen Bundesbahnen für die Ausrüstung der Bahnstrecken mit Zugfunk. Bis in die 1990er-Jahre werden alle Hauptstrecken mit Zugfunk versorgt. Kapsch exportiert sein Know-how zunächst nach Mittel- und Osteuropa, mittlerweile in die ganze Welt. Auch für die Flugsicherung ist Kapsch seit vielen Jahrzehnten tätig.

 
Flugsicherungsanlage

1979, Fotografie

Der Durchbruch bei der Flugsicherung gelingt in den 1970er-Jahren mit der Mittelbereichs-Radaranlage auf der Koralpe. Kapsch liefert und montiert die Antennentechnik, baut das Radom (die geschlossene Schutzhülle für die Antennen) und kümmert sich um die Gebäudetechnik. Der Transport der Platten auf die 2.000 Meter hohe Koralpe ist abenteuerlich, Panzer müssen das Material auf den Berg bringen.

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Radaranlage

1988, Fotografie

1988 montiert Kapsch in Montevideo die erste Radaranlage auf ausländischem Boden – und liefert parallel dazu Konsolen nach Buenos Aires; auch irische Flughäfen und jener von Athen werden mit Konsolen von Kapsch versorgt.


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Tower-Konsolen

1992, Fotografie

Schon 1972 arbeitet Kapsch an einer Modernisierung der Radaranlage des Flughafens Wien Schwechat; dies gilt als Auftakt für eine Reihe an Projekten in der Flugsicherung. In den frühen 1990er-Jahren wird die Infrastruktur des Towers neuerlich modernisiert.

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Zugfunk 70

1982

Als erste Strecke in Österreich wird in den 1970er-Jahren die Tauernbahn mit Zugfunktechnologie ausgerüstet, bald darauf folgt die Arlbergstrecke. Charakteristisch für beide Strecken ist, dass sie immer wieder von Vermurung oder Lawinenabgängen bedroht sind – enge Kurven in den Bahnstraßen lassen diese Hindernisse erst spät erkennen. Umso mehr bewährt sich der Zugfunk, dessen erste Bediengeräte noch von AEG stammen.

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Zugfunk-Anlage 2000

1988, Fotografie

Gemeinsam mit den ÖBB entwickelt Kapsch in den 1980er-Jahren eine neue Generation von Geräten: den Zugfunk 2000. 1988 wird das erste Gerät dieses Typs eingesetzt – zugleich das erste aus eigener Fertigung.

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Bedienpult für den Zugleitfunk

um 1995, Fotografie

Der Zugleitfunk ist die kostengünstige Alternative zum Zugfunk für Nebenbahnen mit geringem Verkehrsaufkommen. Bis dahin hatte jeder Bahnhof eine eigene Fahrdienstleitung, die den Zug von Abschnitt zu Abschnitt übergab. Beim Zugleitsystem genügt ein einziger Fahrdienstleiter; dieser ist für die gesamte Strecke verantwortlich.

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'Zugfunk 2000' im ICE

1995, Fotografie

Zugfunk 2000 bietet verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten – sowohl Sprach- als auch  Datenübermittlung zwischen Fahrzeugführern, Zugbegleitern und Bahnhöfen.

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Zug, GSM-R

2010

2010 übernimmt Kapsch CarrierCom die GSM/GSM-R-Sparte von Nortel, womit Kapsch im Bereich GSM-R zum Weltmarktführer avanciert.
GSM-R-Projekte laufen in 23 Ländern: von der Verbindung zwischen Mekka und Medina in Saudi Arabien über geplante Fahrgeschwindigkeiten bis zu 320 km/h bis hin zur Ausstattung des kompletten Bahnnetzes der Deutschen Bahn – mit rund 27.000 km das weltweit größte GSM-R Netz.