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Telefon macht mobil

Kapsch entwickelt seit 1980 alle Mobilfunkstandards mit und stellt auch noch bis 2000 Endgeräte her. 1996 wird der Markt für die Mobiltelefonie europaweit liberalisiert. Das kommt Kapsch zugute: Als wichtiger Partner der Telekom Austria wächst das Unternehmen im mittel- und osteuropäischen Markt mit und unterstützt die Telekom Austria bis heute bei der Implementierung aller weiteren Mobilfunkstandards.

 
Automatic Auto-Telefon

um 1980, Fotografie

Das auf einer Messe präsentierte Autotelefon ist ein Gerät von Telefunken und für das B-Netz ausgelegt. Das B-Netz, in Österreich 1974 in Betrieb genommen, bewegt sich im Frequenzbereich von 150 MHz. Dabei muss der Anrufer noch wissen, in welchem Funkbereich sich die anzurufende Person aufhält. Zwei Tage werden benötigt, um das Telefon in ein Auto einzubauen.


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Das Autotelefon ‘MobilStar‘

1984, Prospekt

Dieses Telefon ist für das C-Netz im 460 Mhz Bereich konzipiert, das 1984 in Österreich in Betrieb genommen wird. 35.000 Personen sind insgesamt vernetzt. Im C-Netz sind die Teilnehmer unter einer bundesweit einheitlichen Vorwahl zu erreichen. Kapsch stellt Endgeräte auf Basis einer Siemens-Lizenz her.


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Ferdinand Lacina testet ‘MobilStar‘

1984, Fotografie

Ferdinand Lacina (im Bild links) ist von 1984–1986 Verkehrsminister. Neben ihm steht Karl Kapsch. Rechts im Hintergrund ist Heinrich Übleis zu sehen, der damalige Generalpostdirektor.

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Mobiltelephon ‘MobilStar‘ ATC90

1984

„MobilStar“ ist für den C-Netz-Betrieb ausgelegt; es verfügt über 100 Speicherplätze für Telefonnummern. In dieser Ledertragtasche befindet sich auch die Stromversorgung. Insgesamt wiegt das Mobiltelefon 11kg. Gefertigt wird es im Werk Fürstenfeld.

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Schnurlostelefon ‘PortaStar 420’

1990, Werbefoto

Auch in den Haushalten wird das Telefon mobil. Ein Schnurlostelefon ist über Radiowellen mit einer Basisstation am Festnetz verbunden. 1969 hat der amerikanische Erfinder und Funkamateur George Sweigert dafür ein Patent erhalten. Das ‘Portastar 420‘ verfügt über eine Reichweite von 50 Metern in Gebäuden und 300 Metern im Freien.

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‘Handystar CDL 700E’, Prospek

around 1992, Prospek

1990 geht das D-Netz im 900 MHz Bereich in Betrieb – ein Netz, das kleinere Geräte erlaubt und für die erste Generation von „Handys“ sorgt. Kapsch reagiert auf diese Entwicklung mit dem „HandyStar“. Die D-Netz-Geräte von Kapsch werden vom japanischen Elektronikunternehmen OKI hergestellt.

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Handystar CDL 700E

um 1992

Zu den „Features“ des HandyStar zählen eine automatische Schnellabspeicherung von Telefonnummern, eine Freisprecheinrichtung, die Rufumleitung und die Möglichkeit zu einer Dreierkonferenz.


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Rotes Kreuz

um 2005

Im Jahr 2000 zieht sich Kapsch aus der Produktion von Endgeräten zurück und konzentriert sich, in Kooperation mit Nortel, auf den Aufbau von Infrastrukturen für Unternehmen. Zahlreiche Projekte werden von der nunmehrigen Kapsch BusinessCom realisiert. Um 2005 werden zum Beispiel die mobilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wiener Roten Kreuzes mit Mobiltelefonen ausgestattet. Diese können mit einer sogenannten „Mobile Extension“ alle Funktionen der gemeinsamen Firmentelefonanlage nutzen.

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GSM Base Station

um 2010, Fotografie

1991 ist das erste Telefonat im GSM-Standard in Österreich möglich, schon 1994 gibt es GSM österreichweit. Kapsch CarrierCom agiert heute als Systemanbieter für Telekommunikationslösungen für Betreiber von Fest-, Mobil- und Datennetzen.


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