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Vom Sprachnetz zum Datennetz

In der Telefonie geht die technische Entwicklung schubweise voran: 1948 folgt das vollautomatisierte Wählsystem 48, das bis in die frühen 1970er-Jahre österreichweit umgesetzt wird. 1981 fällt die Entscheidung für ein digitales Telefonsystem in Österreich. 1982 beginnt die Zusammenarbeit mit dem kanadischen Unternehmen Nortel, mit dem Kapsch die Herausforderung der Digitalisierung gemeinsam meistert. Lange noch werden Endgeräte von Kapsch selbst hergestellt. 2001 geht der Bereich Telefon- und Datennetze in der Kapsch CarrierCom AG (KCC) auf.

 
Einrichtung des Wählamtes Liesing

1950

1950 wird das Wählamt Liesing mit dem neuen System 48 nachgerüstet. Hier werden Kabelbäume verlegt.


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Herstellung eines Kabelbaumes

um 1950, Fotografie

Einzelleitungen werden an Nägeln befestigt bzw. herumgeführt, danach gebündelt und schließlich zu einem kompletten Kabelbaum verbunden.

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Herstellung von Hebdrehwählern

1950, Fotografie

Hier wird ein Hebdrehwähler verdrahtet und die hervorstehenden Leitungsanschlüsse werden an den Lötstellen abgeschnitten.

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Motor-Drehwähler

1963

Dieser Wähler wird durch einen besonders ausgeführten Motor angetrieben. Die Schaltarme werden nur in der horizontalen Ebene fortbewegt, sodass der Eindruck entsteht, der Drehwähler würde gleichmäßig durchlaufen.


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Telefonfertigung im Werk  II

um 1950, Fotografie

Während Kapsch 1946 zunächst nur mehr 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, sind es um 1950 wieder mehr als 1.000. Diese Umsatzzuwächse hat Kapsch hauptsächlich der Telefonie zu verdanken.

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Telefonfertigung im Werk  II

um 1950, Fotografie

In Werk II wird nach dem Krieg die Produktion von Kapsch gebündelt.

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Telefonfertigung

um 1950, Fotografie

Telefonapparate werden auf ihre Funktion überprüft.


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Telefonapparat

um 1955, Fotografie

Bereits im Jahr 1947 entwickelt Kapsch einen Telefonapparat, der den Richtlinien und technischen Vorgaben der österreichischen Post entspricht.

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Diverse Telefonapparate

um 1950

Erstmals wird ein Telefon in verschiedenen Farben ausgeliefert: Der Apparat ist in Rot, Dunkelgrün, Schwarz und Chamois erhältlich.


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Telefonapparat 1955

um 1955, Fotografie

Eine Besonderheit des Wählsystems 48 liegt in der Gebührenerfassung: Die Teilnehmer können ihre Gesprächspartner sowohl bei Orts- als auch bei Fernverbindungen selbst anwählen.

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Fernsprech-Grubenapparat

1955

Geräte wie diese werden speziell für schlagwettergefährdete Gruben und explosionsgefährdete Betriebsstätten gebaut. Weder Wasser noch Ammoniak oder Benzin können diesem Grubenapparat etwas anhaben; er wiegt fast 30 Kilogramm.


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Fernamt Schillerplatz

um 1965, Fotografie

Zu sehen sind sogenannte Überseefernplätze, auch „Amerikaplätze“ genannt. Hier werden Telefonteilnehmer in das entfernte Ausland verbunden.

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75-jährigen Firmenjubiläum

1967, Fotografie

Anlässlich seines 75-Jahre-Jubiläums kann das Unternehmen Kapsch auf eine beachtliche Entwicklung zurückblicken: Kapsch beschäftigt mittlerweile 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Umsatz liegt bei über 300 Millionen Schilling. Die Gewinne hingegen bleiben bescheiden; der Markt für Radios und Fernseher wird zunehmend schwieriger.
Auf dem Foto sitzt Dr. Karl Kapsch in der Mitte der Gruppe.

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Werk Gänserndorf

um 1970, Fotografie

Die großen öffentlichen Investitionen in das Fernmeldewesen übersteigen die Lieferfähigkeiten von Kapschp – deshalb wird ein neues Werk in Gänserndorf eröffnet.

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Telefonapparat Type W 64

1964

Ab 1964 wird ein Tischapparat aus Kunststoff gefertigt. Dieser Apparat verfügt bereits über eine Platine statt einer rein verdrahteten Schaltung.


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Telefon Typ W 64

1975

Dieser Apparat ist während eines Wohnungsbrandes geschmolzen, ohne gänzlich die Form verloren zu haben.


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Leiterplatten Produktion

1985, Fotografie

Eine Mitarbeiterin fügt händisch auf einem Leiterplattenentwurf die Bezeichnung hinzu. Schon 1979 investiert Kapsch in eine eigene Leiterplattenfertigung. Anstoß dazu ist die Kooperation mit der Firma Nortel, (Northern Telecom), die bereits seit den 1960er Jahren über Erfahrung mit digitaler Telekommunikation verfügt. 1980 geht die Leiterplattenfertigung in Betrieb – eine Voraussetzung für viele zukünftige Unternehmensbereiche.

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Dickschicht-Hybridbaustein

1986, Fotografie

1986 startet im Werk II die Fertigung von Hybridbausteinen – das sind miniaturisierte Schaltungen für unterschiedliche Elektronikfunktionen. 1987 produziert Kapsch bereits 380.000 solcher Schaltungen.

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Wählamt Wien Favoriten

1986, Fotografie

1987 wird in Favoriten das zweite in digitaler Technik gebaute Wählamt in Betrieb genommen. Hier ist das Einschieben einer Platine zu sehen. Dem Ende der analogen Kommunikationstechnik folgen gravierende Veränderungen im Unternehmen: Arbeitsintensive Bauteile wie Kabelbäume werden durch neue elektronische Bauteile ersetzt; dafür werden weniger, aber besser qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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Wählamt Szombathely

1989, Fotografie

In Österreich sind gerade die ersten digitalen Wählämter installiert, als sich Kapsch bereits für den Markt im Osten interessiert. Erst ab 1987 ist es übrigens erlaubt, westliche Hochtechnologie in Länder des „Ostblocks“ zu liefern. 1989 wird die erste Ausbaustufe des digitalen Telefonnetzes in Ungarn eröffnet.

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Tastwahltelefon W 80

um 1985

Das Sortiment an Telefonen wird in den 1980er-Jahren noch bunter. So gibt es das Telefon W 80 in folgenden acht Farbausführungen: Chamois, Sand, Gelb, Orange, Dunkelrot, Blau, Moosgrün und Dunkelbraun.


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Telefonapparat T 95

1995

Dieser Standard-Apparat der österreichischen Post in den 1990er-Jahren bietet zehn Speicherplätze für Telefonnummern sowie Hörverstärker und Wahlwiederholung.

Nebenstellen-Komforttelefon ‘m-star‘

1997

In Fortsetzung der Designlinie T95 werden auch Nebenstellenapparate gebaut, wie beispielsweise „m-star“, der über 14 Zieltasten für insgesamt 28 Rufnummern verfügt.

TelefonapparatT 98

1998

Die Nachfolgetype des T95 wird um vier Zieltasten erweitert. Dabei handelt es sich um einen der letzten Telefonapparate, der von Kapsch hergestellt wird.

4 Telefonwertkarten

1993-1997

In den 1990er-Jahren verbindet Kapsch Technik mit Kunst: Es werden Telefonwertkarten mit Kunstbildern entwickelt. Zu den Künstlerinnen und Künstlern zählen Gerhard Sternheim, Moje Menhardt, Anneliese Neuwirth-Habel und Gerald Hasenauer.

VoIP Vermittlungssystem

um 2010

Nach Abschluss der Digitalisierung des österreichischen Sprach-Telefonnetzes 1999 beginnt Kapsch mit der Weiterentwicklung der Festnetztelefonie in Richtung IP (Internet Protocol)-Technologie. Mit der Eigenentwicklung AIPS (Advanced IP Softswitch) gelingt der Technologietransfer auf Voice-over-IP (VoIP). Bis 2014 dauert die Umstellung des österreichischen Festnetzes auf die neue Plattform. Ohne einen einzigen Ausfall wird das gesamte Netz mit drei Millionen Teilnehmern auf die neue Technologie umgestellt.

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