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Frühe Jahre

1892 gründet Johann Kapsch eine feinmechanische Werkstätte in Wien-Neubau. Von Anfang an zählt die Post- und Telegrafenverwaltung zu den wichtigsten Kunden. Die Geräte und Dienstleistungen von Kapsch bewähren sich und so wächst die kleine Werkstätte in 20 Jahren zu einem Großbetrieb. 1912 bebaut Kapsch in Wien-Meidling ein eigenes Areal mit einer Fabrik. Der Erste Weltkrieg beeinträchtigt den Aufstieg zunächst nicht; Fernmeldegeräte werden von der Bahn und Post wie auch vom Heer benötigt.

 
Telefon mit Zwischenumschalter

um 1900

Ein Zwischenumschalter dient dem Vermitteln zwischen Telefonapparaten innerhalb eines Hauses. Mit dem Drehgriff wird ein Apparat angewählt, der weiße Knopf bringt den Apparat zum Läuten.


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Rainproof Alarm Clock

1910, Auszug aus der Preisliste Nr. 1

Der Katalog von 1910 zeigt die umfangreiche Produktpalette von Kapsch in jenen Jahren: Das Programm umfasst u.a. Messeinrichtungen, Blitzableiter, Batterien, Kondensatoren wie auch Türglocken und Wecker.


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Table Button

 


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Klagenfurt Inter-Urban Telephone Exchange

um 1910, Fotografie


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‘Divers’ Devices

1910, Auszug aus der Preisliste Nr. 2

Kapsch bietet eine komplette Telefonverbindung zwischen Tauchern und der Mannschaft über Wasser an: In den Taucherhelmen befindet sich ein eingebautes Unterwassertelefon; das Oberwassertelefon verfügt über eine Anschlusskupplung und einen automatischen Ausschalter.


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Hughes Printing Telegraph

1912

Der Telegraf besteht aus einer Klaviatur mit Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen. Im Unterschied zum Morsetelegraf kann hier ein direkt lesbarer „Klartext“ auf Papierstreifen gedruckt werden. Der Telegraf kommt bei Post- und Telegrafenverwaltungen zum Einsatz; entwickelt wurde er von David Edward Hughes im Jahr 1855.


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New Factory Building

1913, Fotografie

In den Jahren 1912 und 1913 entsteht in Wien-Meidling, Ecke Johann-Hofmann-Platz/Wittmayergasse, ein modernes Fabrikgebäude. Dieses erste eigene Werk auf eigenem Grund mit großen hellen Räumen erlaubt die rationelle Abwicklung der Produktion. Für die Architektur zeichnet Ernst Epstein (1881–1938) verantwortlich, der in dieser Zeit in Wien zahlreiche Wohn- und Industriebauten entwirft.

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Central Telephone Switch

1914, Tuschezeichnung

Schon vor dem Ersten Weltkrieg etabliert sich Kapsch in einem neuen Bereich, nämlich der Errichtung von Telefon- und Telegrafenzentralen. So zählt zu den frühen Projekten beispielsweise die Einrichtung eines Telegrafenschranks am Wiener Westbahnhof.


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Articles of Association of Kapsch

1916, Entwurf von 1914, genehmigt 1916

1904 gründen drei Söhne von Johann Kapsch gemeinsam mit ihrem Vater die Handelsgesellschaft Kapsch & Söhne. Statt des einfachen Mechanikergewerbes wird damit der „fabrikmäßige Betrieb“ angekündigt. In den Statuten sind die Voraussetzungen für eine Aktiengesellschaft erläutert.

Portable Telegraph Relief Writer

1915

Der Reliefschreiber besitzt zwei Vorteile: Erstens sind alle Komponenten auf einer Platte montiert, weswegen das Gerät gut transportierbar ist. Und zweitens prägen Reliefschreiber das Papier – das war besonders für das Militär vorteilhaft, denn die Informationen können auch ohne Licht ausgewertet werden.


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Share with a Value of 200 Crowns

1916

Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges liefert Kapsch fast ausschließlich an die Armee. So kann das Unternehmen zwar den Umsatz deutlich erhöhen, gerät jedoch zunehmend in die Abhängigkeit vom Militär, das Rechnungen nur sehr verspätet, wenn überhaupt, beglich. Die Erweiterung des Finanzrahmens dürfte ein Grund sein, weshalb im Juni 1916 die Handelsgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird und drei Bankdirektoren in den Verwaltungsrat einziehen.

Microphone Cassette M7

1916

Dieser Feldfernsprecher beinhaltet ein Unterbrecherrad mit einem rückseitig montierten Batteriekasten. Im Unterschied zu den schweren Erdtelefonen können diese Feldfernsprecher von den Soldaten mitgeführt werden.

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Wireless Earth Telephone

1918

Die drahtlose Kommunikation im Ersten Weltkrieg ist noch sehr betreuungsintensiv. Armeetelefone können neben der Sprechverbindung auch Signale per Morsezeichen übermitteln.

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Inductor Telephone Ö10

1920

Um einen Anruf zu tätigen, muss bei diesem Telefon eine Kurbel bedient werden. Diese Kurbel bringt einen Induktor in Bewegung, der Strom erzeugt. Der Strom für das Sprechen wird aus Batterien entnommen.


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Tabletop Telephone for Battery Calls

1920

Dieser Hausapparat funktioniert zur Gänze mit Batteriestrom. Er verfügt über eine Ruftaste für den gegenseitigen Ruf- und Sprechverkehr.


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Johann Kapsch (Bronze relief)

1921, Bronze Relief

1845 wird Johann Kapsch in der Krain (heute Slowenien) geboren. Er zieht nach Wien, um hier eine Mechanikerlehre zu absolvieren. Mit 47 Jahren entschließt er sich, eine eigene Mechanikerwerkstätte zu eröffnen. Im September 1921 stirbt Johann Kapsch im Alter von 76 Jahren. Bis zu seinem Tod ist er für das Unternehmen tätig, zuletzt als Mitglied des Verwaltungsrates.