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Internet of Things – End-to-End

Kapsch BusinessCom macht Geräte und Maschinen intelligent: ein End-to-End-Ansatz für Unternehmen.

Datenturbo 5G, bessere, kleinere und günstigere Sensoren und Artifical Intelligence. Durch diese Entwicklungen hält das Internet of Things (IoT) in immer mehr Bereichen unseres Lebens Einzug. 2021 sind es bereits mehr als 11 Milliarden, bis 2025 soll es weltweit mehr als 21 Milliarden IoT-Geräte auf dem Planeten geben. Das sind mehr als doppelt so viele Geräte wie Menschen, die zu diesem Zeitpunkt auf der Erde leben werden.  

Die zunehmende Vernetzung geht weit über Anwendungen betreffend Kühlschränke, Sicherheitskameras oder Haustiere hinaus. Immer häufiger werden Internet-of-Things-Technologien auch in der Industrie, im Gesundheitswesen, in Transport und Logistik, in der Automobilbranche oder im Handel eingesetzt. Das Internet of Things dringt damit in gesellschaftlich hoch relevante und sogar kritische Bereiche ein. Dementsprechend verlässlich und smart müssen Lösungen sein.

IoT-Spezialist Kapsch BusinessCom

Kapsch BusinessCom macht Maschinen intelligent. Das gelingt dem System-Integrator mit Fokus auf das Internet of Things durch internes Know-how sowie mithilfe von kompetenten externen Partnern. Der End-to-End-Ansatz überzeugt: Er beginnt bei smarten Sensoren für Geräte, Maschinen und Objekte und reicht über Cloud-Plattformen und Analytics bis hin zu Apps. Dort werden die erfassten Daten in Echtzeit verarbeitet und visualisiert.

IoT kann dabei in unterschiedlicher Art und Weise eingesetzt werden. Unternehmen können sowohl ihre bestehenden Prozesse optimieren, als auch komplett neue Geschäftsmodelle entwickeln – je nachdem, was zur Unternehmensstrategie passt.

Optimierung der Wertschöpfungskette

Durch die intelligente Überwachung von Maschinen und die Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden Prozesse optimiert. Und all das, ohne in die Entwicklung oder Funktionsweise des Produktes selbst einzugreifen. Das Ergebnis: höherer Durchsatz, höhere Qualität und höhere Auslastung bei längeren Wartungszyklen.

Das Internet of Things kann dafür sorgen, dass Maschinen in der Smart Factory reibungsloser und effizienter laufen denn je. Sie melden Störungen nicht nur in Echtzeit, die Artificial Intelligence kann mittels Predictive Maintenance Wartungsarbeiten ziemlich genau vorhersagen. Dadurch werden Reparaturkosten und Stehzeiten reduziert.

„Digital Twins“: Mit dem IoT-Optimierungsansatz lässt sich jedes Gerät, von der Maschine bis zum Fahrzeug, digital und in Echtzeit virtuell abbilden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Tausende Heizungskessel über die Stadt verteilt sind oder Offshore-Windräder weit draußen im Meer.

Einmal vernetzt, werden permanent Daten in die Unternehmenszentrale übertragen. Ansprechend visualisiert, dienen sie als Entscheidungsgrundlage und übermitteln Handelsaufforderungen. Hersteller von Fertigungsmaschinen können über solche Daten-Insights frühzeitig erkennen, wann Kunden wieder Bedarf an Ersatzteilen haben – und basierend darauf „on demand“ produzieren.

Grundlage neuer Geschäftsmodelle

Auch im Büro der Zukunft sind IoT-Technologien wahre Gamechanger. Bestes Beispiel dafür sind die vernetzten Bürosessel, die gemeinsam mit dem europaweit führenden Büromöbelhersteller Sedus entwickelt wurden. Durch entsprechende Sensoren an den Stühlen kann die Auslastung und Nutzung von Firmengebäuden gemessen werden. Im Post-Corona-Zeitalter lassen sich auf Basis solcher Daten Büroflächen optimal gestalten.

Noch einen Schritt weiter – und durch das Internet of Things entstehen völlig neue Geschäftsmodelle. Denn wenn Maschinen komplett vernetzt sind und in Echtzeit Daten über ihre Nutzung liefern – warum sollte man sie in Zukunft nicht einfach nur punktuell mieten? Sogenannte „Pay-per-Use“-Geschäftsmodelle sind dank dem Internet of Things auf dem Vormarsch und können Firmen neue Kundenschichten eröffnen. Teilen statt besitzen und mieten statt kaufen lautet immer öfter die Devise.

Darüber freut sich übrigens auch die Klimabilanz: Je mehr Ressourcen geteilt werden, desto besser für den Planeten.

Vom Sensor zur App

Kapsch BusinessCom setzt das Internet of Things End-to-End um – also vom Sensor bis zur Applikation. Der Weg zur individuellen Lösung gestaltet sich dabei wie folgt:

  • Sensor: Die Maschine bzw. das Gerät wird aufgerüstet.
  • Embedded Systems & Gateways: Daten mehrerer Sensoren werden gebündelt bzw. vorsortiert. So werden die Streams von Videokameras nicht rund um die Uhr gesendet, sondern nur dann, wenn etwas Wichtiges passiert.
  • Konnektivität: WLAN, 5G, LoRa, Funk-Protokoll – je nach Einsatzgebiet wird entschieden, wie die Daten übertragen werden können. Dabei spielen Faktoren wie Datenmenge, Verfügbarkeit von Energie oder räumliche Gegebenheiten wie massive Stahlbetonwände eine Rolle.
  • Plattform: Wohin die Daten übertragen werden, entscheidet jeder Kunde individuell. Ob Private Cloud, Public Cloud, Datenzentrum oder On Premise – alles ist möglich und wird auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt.
    • Microsoft Azure: Als langjähriger Partner arbeitet Kapsch BusinessCom intensiv mit Microsoft und seiner Cloud-Lösung zusammen.
    • Smart IoT-Plattform: Die von Kapsch BusinessCom entwickelte Plattform bietet auch spezifisches Device-Management und Fernwartung als Spezialfunktionen an.
  • Analytics: Hier passiert die Magie. Erst durch den Einsatz smarter Algorithmen und von Machine Learning werden aus den erfassten Daten wertvolle Erkenntnisse. Mitarbeiter und Manager erhalten tiefe Einblicke in Funktionsweise und Leistung von Geräten und Maschinen.
  • Applikation: Apps auf Tablets, Smartphones und Daten-Brillen sorgen für die richtige Visualisierung der erfassten Daten und ermöglichen die intuitive Interaktion mit ihnen.

Eingebaute Sicherheit

Auf dem Weg vom Sensor zur Applikation darf eines nicht vergessen werden: die digitale Souveränität des Kunden. IoT-Lösungen sind keineswegs als Inseln zu betrachten, sondern müssen in bestehende Prozesse eingebunden werden. Schon zu Beginn ist abzuklären, wo Daten gespeichert werden und wer sie zu welchen Zwecken verwenden darf. Die Hochsicherheitsrechenzentren von Kapsch BusinessCom wie zum Beispiel der unterirdische earthDATAsafe bieten hohen Schutz vor äußeren Störfaktoren und unberechtigten Zugriffen.

Essenziell ist schließlich auch die Cyber-Sicherheit. Gerade bei Smart Factories hat der Schutz vor Industriespionage und Hackern höchste Priorität. Kapsch BusinessCom hat dazu einerseits ein eigenes Cyber Defense Center (CDC) und andererseits eine eigene Security-Einheit, das „Red Team“, im Einsatz. Letzteres identifiziert in simulierten Angriffen Sicherheitslücken in Systemen und schließt sie, bevor echte Angreifer Schaden anrichten können.

Komplettanbieter für IoT – Kapsch BusinessCom

Von der Sensorik über Analytics bis zum Schutz wertvoller Daten: Kapsch BusinessCom kann als Integrator verschiedenster Systeme auf ein weltumspannendes, verlässliches Partnernetzwerk zugreifen. Dies sind beste Voraussetzungen, um selbst große IoT-Projekte, welche die Zukunft unserer Wirtschaft prägen werden, erfolgreich umzusetzen.

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