Geschichte 

Kapsch CarrierCom wurde 1982 als Austria Telecommunication (AT) in Form eines 50%-Joint-Ventures der führenden österreichischen Telekommunikationsunternehmen Kapsch und Schrack gegründet. Im damals noch streng reglementierten Telekommarkt erhielt sie von der Post den Auftrag, das österreichische Telefonsystem zu digitalisieren.

Seither hat sich viel verändert.

Heute ist der Telekommarkt offen und schafft Mobilität für alle. Kapsch CarrierCom entwickelte sich beständig weiter und ist heute ein global tätiger Hersteller und unabhängiger Systemintegrator für Telekommunikationslösungen für Bahngesellschaften und Provider von Fest-, Mobil, Transport- und Access-Netzen.

Erfahren Sie mehr über die Meilensteine unseres Erfolgs.

1982-1991 - Gründung und erste Schritte

1982-1991 - Gründung und erste Schritte

  

Das Unternehmen wird 1982 als Joint-Venture unter dem Namen Austria Telecommunication GmbH gegründet. Der erste Feldversuch wird 1985 in der Dreihufeisengasse in Wien mit 5000 Trunks und 10.000 Lines durchgeführt. Bald folgen die ersten Schritte in Richtung eines zentralsierten OAM für das auf DMS100 basierende Festnetz der Telekom Austria.

1991-1995 - Installation eines Paketdatennetztes und Beginn von GSM

1991-1995 - Installation eines Paketdatennetztes und Beginn von GSM

  

Für die österreichischen Sparkassen wird im Auftrag der Spardat Austria der Aufbau eines X.25 Paketdatennetztes durchgeführt. Ebenso wird DMS weiterentwickelt und mit der Entwicklung von GSM begonnen.

1995 - Übernahme der Ericsson-Schrack-Anteile

1995 - Übernahme der Ericsson-Schrack-Anteile

  

Ende 1995 festigt Kapsch seine starke Position am österreichischen Telekommarkt durch den Erwerb des 50%-igen Ericsson-Schrack Anteils der AT Aktien und wird dadurch alleiniger Eigentümer der AT.

1996-2000 - Umfassende Sprach-Datennetz Aufträge

1996-2000 - Umfassende Sprach-Datennetz Aufträge

  

Im Auftrag der Austrian Airlines wird ein integriertes Sprach-/Datenetz zur Anbindung aller eigenen Standorte sowie von 700 Reisebüros an das weltweite Buchungssystem Galileo durchgeführt.

  

Für A1 stattet Kapsch das gesamte GSM Netz mit DMS-MSC-Switches aus, wobei die Siemens MSCs ersetzt werden. Ebenso werden Telefonwertkarten, Billing Server und Intelligent Network eingeführt.

  

Ein weiterer großer Auftrag ist die Implementierung eines IP-Netzes für 2.500 Filialen der österreichischen Sparkassen und Banken zur Anbindung an ihre Rechenzentren.

  

Für Wienstrom erfolgt die Umrüstung des Übertragungstechniknetzes auf SDH-Technologie.

  

Von der UTA erhält Kapsch den Auftrag den österreichweiten Rollout eines SDH-Netzes auszuführen. In weiterer Folge wird für die UTA das erste landesweite STM-64 (10 GBit/s) Netzwerk in Europa errichtet.

  

Weiters erfolgt die Umrüstung des österreichweiten Netzwerks der iT-Austria (vormals Spardat) auf ATM für Bank Austria, Creditanstalt, Erste Bank und österreichische Sparkasse. Später wird ebenso für die Erste Bank Ungarn ein integriertes Sprach-/Datennetz aufgebaut.

  

Kapsch errichtet das Wiener Bildungsnetz auf Basis von Ethernet und Glasfaser an 600 Standorten.

  

Im Jahr 2000, im Zuge der Umstrukturierung der Kapsch Group, wird die AT in Kapsch CarrierCom umbenannt.

2000-2002 - Erster erfolgreicher GPRS Feldversuch

2000-2002 - Erster erfolgreicher GPRS Feldversuch

  

Der Beginn des Jahrtausends ist von technologischem Fortschritt geprägt. Internet Provisioning und Provisioning Mediation sind neue Themen. Kapsch führt Breitband STP in Österreich ein und beginnt mit der Entwicklung von Succession Lösungen. Es folgt ein erster erfolgreicher GPRS Feldversuch gemeinsam mit Nortel Networks. Kapsch installiert in dieser Zeit auch UMTS Core und UTRAN für die Mobilkom Austria.

2002-2004 - Kapsch CarrierCom AG wird selbständig

2002-2004 - Kapsch CarrierCom AG wird selbständig

  

Kapsch CarrierCom AG startet mit 1. Juli 2002 als selbständiges Tochterunternehmen der Kapsch AG. Der erste große Auftrag der folgt ist die Errichtung und Inbetriebnahme des 1. europäischen UMTS-Netzes für die Mobilkom Austria.

  

Nach dem Motto „Innovative Ideen in einem innovativen Gebäude“ übersiedelt Kapsch CarrierCom 2003 in den EURO PLAZA Office Park am Wienerberg.

2004-2010 - Technologische Vorreiterschaft

2004-2010 - Technologische Vorreiterschaft

  

Kapsch CarrierCom baut seine starke Stellung in Public Operators Segment weiter aus.
Als erstes Unternehmen weltweit ist Kapsch 2004 über ENUM erreichbar. Eine große Innovation für den deutschen VoIP Markt gelingt Kapsch CarrierCom durch den Gewinn der Ausschreibung des regionalen deutschen Telefonanbieters KielNET mit MissisSIPi. T-Mobile Austria setzt auf MissisSIPi mobilePBX von Kapsch CarrierCom, die auch die VILMA KCC Mediation Solution einführt. Auch Mobilkom und Telekom Austria vertrauen weiter auf Kapsch Technologie und Knowhow in Form der R4 Network Solution, ALL IP Core Network und GGSN (Gateway GPRS Support Node).

  

Ebenso werden bereits die Weichen für die Marktführerschaft im GSM-R Bereich gestellt.
2005 wird ein neues digitales Zugfunksystem für schnelleren und sicheren Bahnverkehr in Tschechien errichtet. Ein Jahr später startet Kapsch CarrierCom’s digitale Zugfunklösung auch für die Slowakische Bahnen (ŽSR). Von Nortel erfolgt ein umfangreicher F&E-Auftrag zur Entwicklung von innovativer Software für den digitalen Zugfunk. Schon bald folgt ein Großauftrag für digitalen Zugfunk GSM-R bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

  

Die Internationalisierung der Kapsch CarrierCom schreitet weiter fort.
Neue Niederlassungen in Kroatien und Bulgarien werden zur Stärkung der Geschäftsaktivitäten in Südosteuropa eröffnet. Weiters kommt es zu einer Beteiligung an der US-amerikanischen Technologiefirma jNetX, wodurch innovative Netzwerk-Architektur nach Europa gebracht wird.

2010 - Übernahme von Nortel

2010 - Übernahme von Nortel

  

Durch die Übernahme von Nortels GSM Business in der EMEA Region und Taiwan und weltweite Übernahme von Nortels GSM-R Geschäften erfährt die Internationalisierung der Kapsch CarrierCom einen enormen Schub.

Heute

Heute

  

Mit mittlerweile über 20 Niederlassungen und sechs Entwicklungszentren in Europa und Asien setzt Kapsch CarrierCom den erfolgreichen Weg der Markt- und Technologieführerschaft im dynamischen Telekommunikationsmarkt fort.