Die Kapsch CarrierCom wurde 1982 als Austria Telecommunication (AT) in Form eines 50%-Joint-Ventures der führenden österreichischen Telekommunikationsunternehmen Kapsch und Schrack gegründet. Im damals noch streng reglementierten Telekommarkt erhielt sie von der Post den Auftrag, das österreichische Telefonsystem zu digitalisieren.
Auf der Suche nach einem Partner für die Lieferung hochmoderner Technologien wandte man sich damals an Nortel Networks. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit resultierte in der Lizenzierung einiger Switching Produkte von Nortel Networks an Kapsch CarrierCom. Das Projekt war durch Erfolg gekennzeichnet und so lieferte AT 50% des österreichischen Bedarfs an Vermittlungsstellen.
Von Beginn an wurden Kapital und Personal zu 50% von den Mutterfirmen Kapsch und Schrack zur Verfügung gestellt. Der geringe natürliche Abgang und das umfangreiche Know-how in Sachen DMS Technologie, das sich die Designer der AT im Laufe der Zeit angeeignet hatten, machten Austria Telecommunciation zu einem kompetenten Entwicklungszentrum. Mag sich vieles auch seitdem geändert haben, dieses Attribut hat auch heute noch volle Gültigkeit.
Vor einigen Jahren wurde Schrack von Ericsson, einem Konkurrenten von Nortel Networks, gekauft und in Ericsson-Schrack umbenannt. Ende 1995 festigte Kapsch seine starke Position am österreichischen Telekommunikationsmarkt durch den Erwerb des 50%-igen Ericsson-Schrack Anteils der AT Aktien und wurde dadurch alleiniger Eigentümer.
Im Jahr 2000 wurde die AT im Zuge der Umstrukturierung der Kapsch Gruppe zur heutigen Kapsch CarrierCom (KCC) umbenannt.