Interoperabilität

Interoperabilität soll sicherstellen, dass Fahrzeuge, die mit einem Onboard Gerät für ein elektronisches Mautsystem eines speziellen Landes ausgestattet sind, automatisch auch Maut in anderen Ländern bezahlen können, ohne zusätzliche Bordgeräte zu benötigen. Dieser Prozess entspricht dem sog. "Roaming", das heute in der Telekommunikationsindustrie bereits allgemein üblich ist. Bei elektronischen Mautsystemen setzt die Interoperabilität standardisierte und kompatible Plattformen auf drei Ebenen voraus: technisch, vertraglich und operativ. Das erfordert auch, dass die unterschiedlichen Systemanbieter untereinander technisch kompatibel sein müssen.

Kapsch TrafficCom, unterstützt als führender europäischer Technologie- und Systemanbieter für elektronische Mautsysteme aktiv Standardisierungsaktivitäten zur Förderung der europäischen Ziele zur Interoperabilität. Kapsch TrafficCom ist hierzu in mehreren nationalen und internationalen Komitees, sowie technischen Versuchsreihen und Teststellungen vertreten.

Als Basis der elektronischen Mautsysteme von Kapsch TrafficCom dient der europäische Standard für 5.8 GHz DSRC Mikrowellenkommunikation (Dedicated Short Range Communication) nach CEN TC 278. Derzeit ist diese Mikrowellentechnologie die einzige Technologie für elektronische Mautsysteme, die speziellen Industriestandards entsprechen.

   Warum DSRC ?
 
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